Charmeoffensive für den Schweizer Finanzplatz

Bundesrat und Bankbranche planen eine Imagepolitur für den Schweizer Finanzplatz im Ausland. Treibende Kraft ist Finanzminister Ueli Maurer, der die Charmeoffensive zur Chefsache erklärt hat. „Wir verfolgen das Ziel einer stärkeren Förderung des Finanzplatzes im Ausland“, sagt Beat Werder vom Staatssekretariat für internationale Finanzfragen (SIF). Die Schweiz habe in den letzten Jahren grosse Anstrengungen unternommen, um die internationalen Standards in der Geldwäschereibekämpfung und der Steuerkonformität zu erfüllen. „Wir möchten das in Zukunft vermehrt im Ausland thematisieren.“

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Precious Woods plant erneuten Börsengang

Die Zuger Tropenholzfirma Precious Woods will wieder zurück an die Schweizer Börse. „Wir prüfen den erneuten Gang an die Schweizer Börse“, sagte Verwaltungsratspräsident Ernst A. Brugger gegenüber der „Handelszeitung“. Mit einstiegswilligen Fonds sei man bereits im Gespräch. Das Unternehmen war von 2002 bis 2013 bereits in der Schweiz kotiert. Zu Höchstzeiten kostete das Papier über 150 Franken, der Schlusskurs lag bei unter 4 Franken. Zahlreiche Aktionäre erlitten hohe Verluste, so etwa die Beamtenversicherungskasse des Kantons Zürich (BVK) und Roche-Erbin Beatrice Oeri. Seit der Dekotierung vor drei Jahren wird der Titel nur noch über die OTC-Plattform der Zürcher Kantonalbank gehandelt.

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SWISS ist beste Arbeitgebermarke 2016

Swiss International Air Lines (SWISS) wurde bei den diesjährigen Employer Branding Awards in Salzburg (AT) mit dem ersten Preis für die beste „Arbeitgebermarke des Jahres 2016“ in der DACH-Region ausgezeichnet. Bei der diesjährigen Verleihung des Employer Branding Awards mit den Labels „Beste Arbeitgeber Marke 2016 Deutschland, Österreich, Schweiz“ im Zusammenhang mit Arbeitgebermarkenbildung konnte sich SWISS gegen 78 Teilnehmer behaupten und erhielt in der Kategorie „Internal Branding – Global Players“ den ersten Platz.

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Schweizer BIP: Durchgreifende Erholung erst 2018 erwartet

BAKBASEL legt für das Schweizer Bruttoinlandsprodukt eine leicht nach oben revidierte Prognose vor. Für 2016 ist mit einem BIP-Wachstum von 1.0 Prozent (bisher +0.8%) zu rechnen. Im Jahr 2017 wird eine Expansion um 1.7 Prozent erwartet, was in der Nähe des Potenzialwachstums liegt (bisher +1.5%). Auch wenn sich die Konjunkturperspektiven etwas aufgehellt haben, bleibt die grundlegende Einschätzung bestehen, dass eine durchgreifende Erholung mit Wachstumsraten oberhalb 2 Prozent erst im Jahr 2018 zu erwarten ist.

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Gemeinschaftliche Photovoltaikanlage für alle

Rund hundert Panels stehen auf der für alle zugänglichen Solaranlage in der Gemeinde Schüpfheim zum Verkauf. Unter dem Motto „Solarstrom für alle“ entstand dieses kleine Stromkraftwerk durch das CKW. Ökostrom-Vergütung für zwanzig Jahre winken dem Teilhaber. Installiert wird die Photovoltaikanlage auf dem Dach des Schulhauses Moosmättili in der Gemeinde Schüpfheim. Die Mindestbeteiligung – ¼-Panel – kostet 199 Franken. Dafür erhält man von CKW mindestens 50 kWh Solarstrom pro Jahr, und zwar über die gesamte Lebensdauer der Anlage, also zwanzig Jahre lang.

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Stellenabbau bei General Electric

Für Tausende Angestellte von General Electric (GE) in Baden, Birr, Turgi, Dättwil und Oberentfelden wird die lange Ungewissheit bald vorbei sein. GE hat in der Schweiz die Konsultation über die massive Restrukturierung beendet. Nach letzten Diskussionen mit der Arbeitnehmervertretung wird Klarheit darüber herrschen, welche Arbeitsplätze in der Schweiz abgebaut werden sollen und wen es betreffen wird. Die Zahl von 900 Stellen, die verloren gehen sollen, erachten die Angestellten Schweiz nach wie vor als viel zu hoch. Der Verband schätzt die Chancen als sehr gut ein, dass GE das ehemalige Turbinengeschäft von Alstom mit den geplanten Anpassungen im Produkteportfolio nachhaltig wieder auf den Erfolgspfad bringt.

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USR III: Städte und Gemeinde berücksichtigen

Bei der Unternehmenssteuerreform III (USR III) müssen im Interesse der nationalen Kohäsion die Anliegen der Städte und Gemeinden berücksichtigt werden. Dies fordern der Schweizerische Städteverband und der Schweizerische Gemeindeverband vom Bundesparlament. Die Unternehmenssteuerreform III (USR III) ist ein Reformpaket, das Städte und Gemeinden ebenso betrifft wie die Kantone und den Bund. Die Steuern von juristischen Personen sind für alle Staatsebenen von grosser Bedeutung. In den Städten und Gemeinden erlauben diese Mittel nicht zuletzt auch attraktive Rahmenbedingungen für Unternehmen zu schaffen. Bei einer Senkung der Gewinnsteuern ohne entsprechenden Ausgleich fehlen der kommunalen Ebene diese Mittel.

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Betrugsversuch am Telefon: Call Center unter falschem Namen

Unter falschem Namen treiben verschiedene Call Center seit einiger Zeit ihr Unwesen. Aktuell sind die Bedingungen hierfür in der Schweiz ausgezeichnet. Betroffen ist die Bevölkerung und bonus.ch. Verkauft werden seit Beginn des Jahres unter anderem Versicherungen und andere Finanzprodukte. Oft werden in den Verkaufsgesprächen Online-Vergleiche hinzugezogen, um mit Preisen und scheinbarer Seriosität zu überzeugen.

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Internet der Dinge nimmt Fahrt auf

Das Internet der Dinge (Internet of Things; IoT) wird ab 2018 die Mobiltelefone als Spitzenreiter bei vernetzten Geräten überholen. Dies zeigt der aktuelle Ericsson Mobility Report. Ericsson geht davon aus, dass die Zahl der im Internet der Dinge vernetzen Geräte zwischen 2015 und 2021 um jährlich 23 Prozent wachsen wird, wobei für Mobilfunklösungen die höchsten Steigerungsraten prognostiziert werden. Bei fast 16 Milliarden der insgesamt 28 Milliarden vernetzten Geräte, die im Jahr 2021 weltweit im Einsatz sein werden, wird es sich um IoT-Geräte handeln.

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Schweiz: Fehlender Schwung im 1. Quartal

Die Schweiz konnte mit dem Schwung der Eurozone im ersten Quartal nicht mithalten. Dies stellt BAKBASEL in einem Kurzkommentar zur BIP Quartalsschätzung des SECO vom 1. Juni 2016 fest. Das starke Wachstum in der Eurozone und die zuletzt verbesserten Stimmungsindikatoren (Schweizer PMI) hatten die Hoffnung genährt, dass auch die hiesige Wirtschaft einen schwungvolleren Jahresstart hingelegt hat. Die aktuellen Zahlen des SECO zeigen jedoch, dass die Schweizer Wirtschaft, wie von BAKBASEL erwartet, zu Jahresbeginn noch nicht vom Fleck gekommen ist.

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Publireportagen

Schweizer Marken sind weltweit extrem beliebt

Schweizer Marken erfreuen sich auf der ganzen Welt eines fabelhaften Rufs. So geben 74% der befragten Chinesen, Amerikaner und Deutschen an, Schweizer Marken zu mögen. In wichtigen Image-Dimensionen wie "Qualität", "Prestige", "Vertrauenswürdigkeit" oder "Umweltschutz" können sich eidgenössische Marken über hohe Zustimmungsraten freuen. Das geht aus einer Studie der Züricher Managementberatung globeone hervor. Dies ist vor allem in China der Fall, wo 87% der Befragten aus den zehn wichtigsten Metropolen angaben, Schweizer Marken zu mögen. Dennoch kann der Schweizer Markenursprung in vielen Fällen noch aktiver kommuniziert werden, um das Potential noch besser zu nutzen.

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Schweiz feiert Eröffnung des Gotthard-Basistunnels

Heute Morgen haben die Eröffnungsfeierlichkeiten für den längsten Eisenbahntunnel der Welt begonnen. Dabei versammelten sich tausend ausgeloste Vertreterinnen und Vertreter aus der Bevölkerung für die ersten Fahrten durch den Gotthard-Basistunnel (GBT). Für das Fest mit einem halben Dutzend Staats- und Regierungschefs steht alles bereit. Es stehen über 2000 Personen von Armee, Polizei, Bund, SBB, Alptransit Gotthard (ATG) und privaten Firmen im Einsatz. Zudem haben sich 300 Medienschaffende aus rund 20 Ländern akkreditiert, nebst den Nachbarländern auch aus den USA, Kanada, China, Japan, Kuwait und Chile.

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Verlag und Buchhandlung des Jahres ausgezeichnet

Im Kongresshaus Zürich ist der Preis des Schweizer Buchhandels für „den Verlag und die Buchhandlung des Jahres“ verliehen worden. Ausgezeichnet wurden der AT Verlag aus Aarau sowie Bücher Dillier in Sarnen. Die Preise von je 5000 Franken werden vom Schweizer Buchzentrum gestiftet. Bücher Dillier und AT Verlag sind als Sieger der Abstimmung unter je drei nominierten Betrieben hervorgegangen. Gewählt haben Leserinnen und Leser des Branchenmagazins „Schweizer Buchhandel“ sowie Unterstützer und Kunden der Nominierten. Mitgemacht haben rund 5500 Personen.

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Neue Internet-Domain .ART kommt 2016

Mit .ART kommt im Herbst 2016 die erste Top-Level-Domain exklusiv für den Kunst- und Kultursektor. Ende März hat UK Creative Ideas Limited (UKCI) mit ICANN, der Internet Corporation for Assigned Names and Numbers, eine Vereinbarung geschlossen, um die neue .ART Top-Level-Domain (TLD) zu lancieren und als exklusiver Betreiber zu agieren. .ART wird im späten Herbst 2016 eingeführt und ist neues, unerschlossenes Internet-Gelände zur Unterstützung der Kunst- und Kulturkreise, indem speziell zur Verbesserung und Erhaltung der Online-Präsenz der Kunstbranche die notwendige Infrastruktur bereitgestellt wird.

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BERNINA Zug baut um – Ausverkauf mit Sonderkonditionen

BERNINA Zug nimmt einen Umbau in Angriff. Aus diesem Grund wird das Hauptgeschäft in Zug, Gubelstrasse 17, ab voraussichtlich 20. Juli zwei bis drei Wochen lang geschlossen bleiben. „Der letzte Umbau fand vor 25 Jahren statt. Jetzt ist es einfach wieder an der Zeit“, erklärt Geschäftsinhaber Toni Imboden. Dabei hat die Baumassnahme nicht nur einen turnusmässigen Charakter, sondern dient vor allem strategischen Zwecken. Denn der stationäre Detail- und Fachhandel hat seit Jahren neue Anforderungen aufgrund des rasant wachsenden Onlinemarktes. Hier können die lokalen Geschäfte nach Überzeugung von Toni Imboden mit ihrer grossen Stärke gegenhalten: dem individuellen Service.

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