Null-Zins-Phase macht Schweizern grosse Sorge

Misstrauen, mangelnder Rat, fehlende Alternativen: Viele Schweizer sind angesichts der Null-Zins-Phase an den Finanzmärkten sehr besorgt. Zudem vermissen sie eine kompetente und ehrliche Beratung ihrer Hausbank. Fast zwei Drittel der befragten Schweizer fühlen sich von den etablierten Banken in ihrem "Anlage-Notstand" im Stich gelassen. Und 68 Prozent der Interviewten misstrauen zudem generell Empfehlungen der Banken und Vermögensberater, weil sie das Gefühl haben, dass diese eher ihre eigenen Interessen verfolgen als die ihrer Kunden.

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Pharma-Riesen wachsen kräftig

Die grössten Pharma-Unternehmen haben 2015 ein kräftiges Wachstum verzeichnet. So haben die 21 weltweit grössten Pharma- und Biotech-Unternehmen im Jahr 2015 429 Milliarden Euro mit Therapien und Medikamenten umgesetzt; das sind 3,7 Prozent mehr als im Vorjahr. Auch die Profitabilität nimmt laut einer aktuellen EY-Analyse weiter zu: Die durchschnittliche Marge steigt um einen Prozentpunkt auf 26 Prozent. Die beiden Schweizer Grosskonzerne legen zwar beim Umsatz und Ergebnis kräftig zu, dabei haben aber Währungseffekte eine zentrale Rolle gespielt. Bei den Forschungsausgaben sind Roche und Novartis zuvorderst dabei. Wirkstoffe gegen Krebs bleiben die wichtigsten Umsatzbringer und legten deutlich zu, Roche ist mit grossem Abstand Weltmarktführerin. Die Portfoliobereinigungen gehen auch im laufenden Jahr weiter: Big Pharma hat wenig andere Möglichkeiten, um mit dem Branchenwachstum mitzuhalten und der rasanten Entwicklung der grossen Biotech-Unternehmen Paroli zu bieten.

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siroop – erste Bilanz des Online-Marktplatzes

siroop, der erste offene Online-Marktplatz der Schweiz, ist seit dem 9. Mai ganz offiziell mit „Version 1.0“ online. Nach nur zwei Wochen ziehen die Macher von siroop eine äusserst erfolgreiche Bilanz: Bei Händlern wie Kunden stösst das Angebot auf grosse Resonanz. Rund 200 Händleranfragen hat siroop innerhalb der ersten drei Tage ab Launch erhalten. Insbesondere kleine, lokale Händler interessieren sich dafür, ihre Produkte über siroop zu verkaufen. Und: Auch die Besucherzahlen zeigen, dass der Marktplatz von den Kunden gut aufgenommen wird.

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Boom in China: Der Schein trügt

Chinas Regierung drückt beim Wachstum aufs Tempo: Dies ist ein Anzeichen dafür, dass die Wirtschaft eine bedenkliche Schieflage aufweist. Das Bruttoinlandprodukt in China besteht fast zur Hälfte aus Investitionen, während dieser Anteil in der Schweiz nur ein Viertel erreicht. Die Folge dieser Investitionsblase sind riesige Überkapazitäten.

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Schweizer Regionen sind immer besser vernetzt

Der Kanton Zürich scheidet in der regionalen Erreichbarkeit aller 26 Kantone am besten ab, gefolgt vom Kanton Basel-Stadt. Dies zeigen die neuesten Ergebnisse des BAK Erreichbarkeitsmonitorings. Wie aus dem Monitoring hervorgeht, hat sich die regionale Erreichbarkeit in der Schweiz seit 2005 deutlich verbessert. Die grössten positiven Veränderungen hängen dabei mit grossen Infrastrukturinvestitionen zusammen. Viele Regionen der Schweiz profitierten von einem stetigen Ausbau der Verkehrsinfrastruktur und der Optimierung der Verkehrsdienstleistungen. Während kleinere Regionen durch grosse Infrastrukturprojekte näher an die metropolitanen Zentren gebracht wurden, verbesserten sich die zentral gelegenen Regionen vor allem durch einen Ausbau des ÖV-Angebotes. Die Analysen werden im Auftrag der Kantone Aargau, Basel-Stadt und Zürich und der Flughafen Zürich AG durchgeführt.

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Herausragende 360-Grad-Marken-Clips 2016

Seit März 2015 bietet YouTube die Nutzung der 360-Grad-Technik an. Mit ihrer Hilfe ist es Zuschauern möglich, Videoclips anders als bisher zu erleben: Der User nimmt die Kameraführung in seine Hand ‒ aus welchem Blickwinkel er das Geschehen verfolgt, bestimmt er. Die folgenden herausragenden 360-Grad-Videos aus 2016 zeigen, wie Marken die neue Technik einsetzen müssen, um Zuschauer zu begeistern.

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Positive Impulse für Privatkonsum, aber fader Beigeschmack

Der UBS-Konsumindikator ist im April von 1,40 auf 1,47 Punkte angestiegen. Der Privatkonsum wird durch die positive Entwicklung im Tourismus wie auch bei den Neuwagenimmatrikulationen belebt, wobei ihn die pessimistische Beurteilung der Arbeitsplatzsicherheit in der Schweiz zugleich bremst. Der Anstieg des UBS-Konsumindikators von 1,40 auf 1,47 Punkte wurde durch den soliden Automobilmarkt sowie den inländischen Tourismus begünstigt. Letzterer bestätigt die positiven

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GEMI April 2016: Elektronische Medien legen zu

Der Werbedruck im Internet wächst kräftig. Auch der TV-Bereich legt weiter zu. Dies geht aus den Zahlen des Goldbach Index (GEMI) zum Werbedruck im April 2016 hervor. Der Werbedruck im Internet-Bereich legt im April im GEMI 18 Punkte zu und befindet sich neu auf einem Höchststand von 964 Punkten. Auch TV nimmt um 5 Punkte zu. Radio verliert gegenüber dem Vormonat 4 Punkte.

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AHV-Meldung: Unternehmen werden administrativ entlastet

In diesem Bericht geht es um die neue Verordnung, welche die Unternehmung bei der AHV-Meldung administrativ entlastet. Die Bürokratie ist in der Schweiz tief verwurzelt. Bei der Anhäufung von Regulierungen ist die Schweiz im internationalen Vergleich besonders intensiv, dies zeigt ein Bericht von Avenir Suisse. Nun fordert Bundesrat Johann Schneider-Ammann einen radikalen Abbau von Vorschriften.

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Konsum: Schweizer achten primär auf den Preis

In der Schweiz beeinflusst vor allem der Preis den Kaufentscheid. Mit dem Alter und dem persönlichen Budget wächst das Interesse an Nachhaltigkeit und fairen Produktionsbedingungen. Dies ergab die Marktforschungsstudie „Most Trusted Brands“ im Auftrag von Reader's Digest, in der auch das Einkaufsverhalten der Schweizer Konsumentinnen und Konsumenten erfragt wurde. Die Mehrheit der Schweizer Wohnbevölkerung achtet beim Einkaufen in erster Linie auf den Preis (57 Prozent), in der Westschweiz sind es sogar 68 Prozent. Dass ein Produkt fair und human produziert wird, darauf legt knapp jeder Zweite Wert; dasselbe gilt für Produkte aus regionaler Herstellung (beide 48 Prozent).

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Peter Kurer spricht über die globale Wirtschaft

Wo tun sich in Zukunft weitere Chancen für die globale Wirtschaft auf und wo verbergen sich Gefahren und Risiken? Über diese aktuellen Fragen hält Top-Manager Peter Kurer am Mittwoch, 1. Juni einen öffentlichen Vortrag in der Tertianum Residenz Segeten in Zürich-Witikon. Im Anschluss beantwortet der ehemalige UBS-Verwaltungsratspräsident Fragen aus dem Publikum. Der 66-Jährige war seit 2001 UBS-Chefjurist und Mitglied der Konzernleitung, bevor er 2008 vorübergehend das Präsidium der Schweizer Grossbank übernahm. Über Finanz- und Rechtsfragen spricht und publiziert er regelmässig. Zuletzt erschien sein neues Buch „Legal and Compliance Risk: a Strategic Response to a Rising Threat for Global Business” im Februar 2015 in der Oxford University Press.

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Sprechen Sie „Tech Lingo“?

Wissen Sie, was die Begriffe „Cloud“, „Glasfaser“ oder „Streaming“ meinen? Wenn ja – herzlichen Glückwunsch! Denn viele Konsumenten wissen es nicht genau, täuschen stattdessen bei technologischen Begriffen häufig Wissen vor. Dies zeigt eine europaweite Samsung-Umfrage unter mehr als 10’000 europäischen Konsumenten. So haben 73% der Schweizerinnen und Schweizer schon einmal vorgegeben, einen Begriff zu kennen, ohne ihn wirklich zu verstehen. Moderne Technologien sprechen die Menschen also an, komplizierte Fachsprache allerdings nicht.

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Publireportagen

Vorsicht bei zwielichtigen Job-Angeboten

Mit dubiosen Stellenangeboten rekrutieren vermeintliche Immobilienfirmen sogenannte „Regionalvertreter/innen“. Diese sollen in der Folge über ihre eigenen Bankkonten Gelder aus angeblichen Immobiliengeschäften empfangen, abheben und als Briefsendung ins Ausland verschicken. Die Gelder werden Bankkunden mittels E-Banking-Trojanern ab deren Konten entwendet und stammen deshalb aus Verbrechen. „Regionalvertreter/innen“ machen sich möglicherweise der Geldwäscherei strafbar.

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Wenn das Outfit entscheidet

Kennen Sie den? Zahnpastalächeln. Cartier-Wässerchen. Boss-Anzug, mindestens 700 CHF. Aktentasche von The Bridge, italienische Schuhe. Keine Frage, so ein Mann hat Stil. Wie sehen Sie aus, wenn Sie sich auf den Weg zu Ihren Kunden machen? Leider gibt es immer noch genug Verkäufer, die es mit ihrem Outfit nicht so genau nehmen. Frei nach dem Motto „Ich möchte ja schliesslich mein Produkt und nicht mich verkaufen“. Das ist leider zu kurz gedacht. Denn ein stimmiges Outfit gehört neben einem freundlichen und gewinnenden Auftreten einfach dazu. Sie können noch so freundlich sein und mit Ihrem Fachwissen überzeugen – wenn Sie dabei schmutzige, abgetragene Schuhe anhaben und von Ihrer Krawatte noch das Mittagessen grüsst, wird das nichts.

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Kuschelcalls: Pflegen Sie Ihre Kunden!

Treue Kunden gehören zu den wertvollsten Schätzen eines jeden Unternehmens. Denn es bedeutet wesentlich mehr Mühe und Kosten, einen neuen Kunden zu gewinnen, als einen alten zu halten. Gerade in unserer schnelllebigen Zeit ist die Wechselbereitschaft nach einem Kauf hoch. Nicht nur unter Konsumenten, auch im B2B-Bereich orientieren sich viele in erster Linie am Preis und an der Bequemlichkeit der Auftragsabwicklung. Daher bedürfen Kundenbeziehungen – wie alle zwischenmenschlichen Beziehungen – der Pflege. Loyalität können Sie nicht voraussetzen, aber Sie können viel dazu beitragen, dass sie entsteht. Loyale Kunden sichern nicht nur Ihren Umsatz, sondern empfehlen Sie auch gerne weiter. Und sie geben konstruktive Kritik, mit deren Hilfe Sie Ihr Angebot verbessern können.

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Rekord-Zunahme bei Schweizer Stellenangeboten

In der gesamten Schweiz nahm die Anzahl der Stellenangebote zwischen April und Mai 2016 um +8,5% gegenüber -0,7% im Vergleichszeitraum letzten Jahres besonders stark zu. Dabei wies die Westschweiz das grösste Wachstum (+12,2%) auf, gefolgt von der Deutschschweiz mit +8,0% in der gleichen Zeitspanne. Der Trend positiven Wachstums seit Januar 2016 bleibt also weiterhin ungebrochen. Der durchschnittliche monatliche Anstieg betrug +5,0% zwischen Januar und Mai 2016 gegenüber +0,4% im Vergleichszeitraum 2015.

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Hyperloop könnte in der Schweiz verkehren

Hyperloop – die futuristische Magnetschwebebahn des US-amerikanischen Unternehmers und Investors Elon Musk – wird möglicherweise dereinst auch in der Schweiz verkehren. Jedenfalls erwägt das kalifornische Hightech-Unternehmen Hyperloop One, die Rohrpostbahn in die Schweiz zu bringen. „Wir sind offen für die Diskussion, ob unsere Hochgeschwindigkeitszüge auch in der Schweiz verkehren sollen“, sagt Knut Sauer, Vizedirektor bei Hyperloop One, im Gespräch mit der „Handelszeitung“. Derzeit allerdings liege der Fokus auf der Beförderung von Gütern.

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