Finanzen

Keine Angst vor dem Platzen einer Immobilienblase

Der Immobilienblasenindex der UBS ist im zweiten Quartal von 1.78 auf 1.90 Punkte gestiegen. Ab einem Wert von 2.00 spricht die UBS von einer Immobilienblase. Begründet wird der Anstieg mit einer Erhöhung der Eigenheimpreise in der Schweiz von 5.4% und einer wachsenden Hypothekarverschuldung der Haushalte. Im Kanton St.Gallen sind die Preise gemäss dem SGKB Immobilienmarktbericht gar noch stärker gestiegen.

Weiterlesen

Warum sich Schweizer Schulabsolventen um ihre Finanzen kümmern sollten

Das Ende der Schulzeit wird von Erwachsenen gerne mit dem Beginn vom Ernst des Lebens betitelt: Für ca. 80’000 Schulabsolventen hat dieser im August 2021 nun begonnen. Doch kaum einer beschäftigt sich in jungen Jahren mit Finanzen, Versicherungen oder Krediten, wie eine Umfrage von FinanceScout24 zeigt. Da es sich aber lohnt, sich frühzeitig einen Überblick über diese Themen zu verschaffen, hat FinanceScout24 die besten Tipps fürs Erwachsenwerden erstellt.

Weiterlesen

Negative Realzinsen dürfen kein Dauerzustand werden

Die Inflationsraten sind in den letzten Monaten deutlich gestiegen. Dennoch sind die Zinsen gefallen. Sowohl im kurzfristigen Geldmarkt als auch bei den länger laufenden Obligationen liegen die Zinsen deutlich unter der Inflationsrate, was eine negative Realrendite zur Folge hat. Das heisst, dass auf sicheren Anlagen weniger verdient wird als die Inflation an Kaufkraft wegfrisst. Das trifft die Sparer, die über die Zeit kaufkraftbereinigt weniger Geld zur Verfügung haben werden. In der Schweiz beträgt die negative Differenz zwischen Inflation und Sparzins 0.7%. Das ist im internationalen Vergleich wenig und auch kein neuer Zustand. Bereits zwischen 2016 und 2019 befand sich die Realrendite in der Schweiz im negativen Bereich.

Weiterlesen

Fed: Kommunikatives Fingerspitzengefühl ist gefragt

Die Fed kauft immer noch für 120 Mrd. US-Dollar pro Monat US-Staatsanleihen und amerikanische Hypothekenpapiere. Ihren Leitzins hält sie im Bereich zwischen 0.00% und 0.25%, faktisch somit bei Null. Gleichzeitig erholt sich die amerikanische Wirtschaft, unterstützt durch den Fortschritt bei den Corona-Impfungen und den Zahlungen des im Frühjahr beschlossenen Hilfspakets von Präsident Biden.

Weiterlesen

Kanton Freiburg: Online-Anlagebetrugsfälle nehmen stark zu

Die Kantonspolizei Freiburg verzeichnet einen starken Anstieg an Online-Anlagebetrugsfällen. Alleine dieses Jahr hat sie 19 Strafanzeigen für eine Deliktsumme von über 1,8 Mio. Schweizer Franken registriert. Die Bevölkerung wird aufgefordert, misstrauisch zu sein. Die aktuelle Nullzinspolitik sowie die unsichere Wirtschafts- und Börsenlage animiert viele, sich von dubiosen Tradern (Händler mit Finanzprodukten) beraten zu lassen. Diese versprechen via diversen Plattformen garantiert hohe Renditen, entweder mit Aktien oder immer häufiger auch mit Kryptowährungen (auch Boiler-Room genannt).

Weiterlesen

Publireportagen

Identitätsbetrug wird immer mehr zum Liquiditätsrisiko für Exporteure

Atradius sieht nach mehr als einem Jahr Corona-Pandemie Veränderungen bei Betrugsversuchen im Firmengeschäft. In der Schweiz, aber auch in Deutschland und Österreich hat der internationale Kreditversicherer zuletzt eine höhere Zahl an verdächtigen Bestellungen bei Metallunternehmen festgestellt als noch vor der Krise. Im Auslandsgeschäft ist vor allem der so genannte Identitätsbetrug auf dem Vormarsch, konstatieren die Experten für Zahlungsausfallrisiken. Atradius empfiehlt Lieferanten und Dienstleistern unter anderem, ihre Betrugsprüfungsprozesse weiter auszuarbeiten und diese auch dann einzuhalten, wenn die Restriktionen der Pandemie vollständig auslaufen.

Weiterlesen

1'634 Unternehmenskonkurse von Januar bis Mai 2021 in der Schweiz

Von Januar bis Mai 2021 gingen in der Schweiz 1'634 Unternehmen in ein Insolvenzverfahren. Dies sind gemäss der Analyse von Dun & Bradstreet vier Prozent mehr als in der Vorjahresperiode. Es scheint, als ob die staatlichen Finanzspritzen nach wie vor ihre Wirkung entfalten und die Liquidität vieler Unternehmen sicherstellen, so dass sich die zu erwartende Konkurswelle zeitlich noch weiter in die Zukunft verschiebt.

Weiterlesen

Alfred Wieder: Bayerischer Patriot und Vertriebslegende.

Eigentlich müsste der waschechte Bayer Alfred Wieder (59) jeden Montag um 20:15 beim Fernsehsender VOX auf einem der "Löwen-Sessel" neben Carsten Maschmeyer (61) oder Nico Rosberg (35) in der Gründershow "Höhle der Löwen" sitzen - wenn er denn dafür Zeit hätte, wäre er eine Topbesetzung, denn Alfred Wieder weiß nur zu genau, wie Produkte in den Finanzmarkt eingeführt werden und entsprechende Venture-Kapitalgeber für Geschäftsideen zu begeistern sind. Er ist Profi - seit mehr als 30 Jahren. Seit der Gründung der "Made in Germany Fonds" (MIG) vor 15 Jahren im oberbayerischen Seelfeld macht Alfred Wieder nichts anderes, als die vielversprechende Zukunftsunternehmen aufzuspüren und ihnen mit Finanzspritzen jeder Größenordnung einen guten Start zu ermöglichen - mit umwerfenden Erfolgen.

Weiterlesen

Schleichende Verschlechterung als grosse Gefahr

Das Rahmenabkommen zwischen der Schweiz und der EU ist endgültig im Altpapier gelandet. Das wirft natürlich die Frage auf, was das für die Schweizer Wirtschaft und damit auch für den Wohlstand des Landes bedeutet. Nicht viel, wenn man die Reaktion an den Finanzmärkten als Massstab nimmt. Der Franken hat nicht reagiert. Der CHF/EUR-Wechselkurs pendelt weiterhin zwischen 1.095 und 1.100 hin und her. Die Zinsen interessieren sich mehr für die Inflationsrate in den USA und die Aktien- kurse der Schweizer Unternehmen haben ihren Höhenflug fortgesetzt.

Weiterlesen

Empfehlungen