David Weiss

Politische Krise zwingt russische Wirtschaft in die Knie

[vc_row][vc_column][vc_column_text]Es ist noch nicht sicher, ob sich die Machtprobe mit dem Westen im Ukraine-Konflikt für Russland politisch auszahlen wird. Wirtschaftlich rutscht das Riesenreich in eine tiefe Krise – und diese könnte noch verschlimmert werden, sollte die EU tatsächlich weitreichende Wirtschaftssanktionen gegen das Land verhängen. Die russische Zentralbank musste deshalb jüngst sogar einen Schritt gehen, der gegen die Massnahmen gerichtet ist, welche der Rest der Erde in diesen Monaten für angemessen hält. Russland hat mit einer starken Inflation zu kämpfen. Durch die geopolitischen Spannungen haben die Investoren das Vertrauen in das Land und seine Währung verloren. Güter aus dem Ausland werden immer teurer, wodurch die Preise explodieren. Die Zentralbank schraubte den Leitzins deshalb um 50 Basispunkte auf 8 % in die Höhe. In den letzten fünf Monaten hatte es bereits zwei weitere, zum Teil deutliche Erhöhungen gegeben. Als Vergleich: Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Leitzins für den Euroraum wegen der anhaltenden Deflationsgefahr in Südeuropa vor Kurzem auf 0,15 % nach unten gedrückt. Russland und Europa trennen im Moment nicht nur politische Einstellungen.

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Schweizer Firmengründungen erreichen durch Frauen und Förderprogramme Rekord

[vc_row][vc_column][vc_column_text]Das Klima für Firmengründungen ist in der Schweiz derzeit besser als jemals zuvor. Die Wirtschaftsauskunftei "Creditreform" rechnet damit, dass bis Ende 2014 "deutlich mehr als 41.000" neue Einträge im Handelsregister zu finden sein werden. In den Monaten Jänner bis Juni hat es demnach bereits 21.241 Neugründungen gegeben. Verglichen mit dem Vorjahreszeitraum ist dies laut "Handelszeitung" ein Plus von 4,6 %. Rechnet man die Löschungen heraus, so hat es sogar ein Netto-Wachstum von 13,5 % gegeben. Als Vergleich: Von Jänner bis Juni 2013 stand unter dem Strich ein Minus von 15,4 %. Insolvenzen sind ebenfalls rückläufig Auf dem Rückzug befinden sich auch die Insolvenzen. Wie die "Schweizer Depeschen Agentur (sda)" berichtet, sind in der ersten Jahreshälfte 2231 Firmen wegen Überschuldung Konkurs gegangen. Von Jänner bis Juni 2013 lag der entsprechende Wert noch um fünf % höher. Die Zahl der Konkurse wegen Organisationsmängeln hat sogar um 22,9 % abgenommen. In der ersten Jahreshälfte 2014 gingen insgesamt 6659 Personen und Unternehmen insolvent. Zwölf Monate zuvor lag der entsprechende Wert noch um 3,4 % höher.

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Fachkräftemangel: Frauen als Lösung?

[vc_row][vc_column][vc_column_text]Der Fachkräftemangel gehört in der Schweiz inzwischen zu den Schlagwörtern, die man so oft gehört hat, dass man das Problem kaum noch wahrnimmt. Der Mangel ist dabei jedoch eigentlich schlimmer als jemals zuvor: Laut einer Studie der UBS fehlen eine halbe Million Personen mit einer hochqualifizierten Ausbildung. Dies bestätigt auch Clelia Bieler, die für die Nachwuchs-Ausbildung an der Hochschule für Technik FHNW zuständig ist, im Gespräch mit "Bilanz.ch". Insbesondere in den IT- Berufen sowie bei den technischen Jobs herrsche Mangel. Bieler präsentiert einen neuartigen Lösungsansatz: Frauen. Frauen studieren falsch Frauen würden falsch studieren, erklärt Bieler. Es greife für die Hochschulen und das Erwerbsleben die Formel: Je höher die Ausbildung, desto weniger Frauen. In den klassischen Männerdomänen würden diese nach wie vor regieren. In den Master-Studiengängen für Maschinenbau oder Elektrotechnik seien beispielsweise nur fünf % der Studierenden weiblich. Zudem gebe es ein weiteres Problem: In ihrem Haus, schildert Bieler, würden sich die weiblichen Studenten, die sich für die Informatik entscheiden, mit Vorliebe für Studiengänge wie "iCompetence" einschreiben, in denen Design und Management eine wichtige Rolle spielen. Diese Ausbildungsentscheidungen würden dann ihren Niederschlag auf dem Arbeitsmarkt finden. Der Fachkräftemangel wäre kleiner, wenn sich mehr Frauen für tatsächlich technische Berufe entscheiden würden, erklärt die Expertin.

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Schwellenländer gründen eigene Entwicklungsbank und Währungsfonds

[vc_row][vc_column][vc_column_text]Die fünf grössten Schwellenländer des Planeten – Brasilien, China, Indien, Russland und Südafrika – haben sich auf eine engere wirtschaftliche Zusammenarbeit verständigt. Zu diesem Zweck haben die sogenannten BRICS-Staaten eine eigene Entwicklungsbank sowie einen neuen Währungsfonds gegründet. Die entsprechenden Verträge unterzeichneten die Finanzminister der Länder sowie die fünf Präsidenten der nationalen Entwicklungsbanken im brasilianischen Fortaleza. Die fünf Länder statteten sowohl die Entwicklungsbank wie auch den Währungsfonds mit einem dicken Kapitalpolster aus, damit diese so schnell wie möglich effizient ihre Arbeit aufnehmen können. Sowohl die Bank wie auch der Fonds erhalten in einem ersten Schritt 50 Milliarden US-Dollar. Jeder der Teilnehmer zahlt zehn Milliarden ein. Später soll das Kapitalpolster in einem zweiten Schritt auf 100 Milliarden Dollar aufgestockt werden. Der Sitz der Entwicklungsbank wird in Schanghai liegen. Die Präsidentschaft soll zwischen den fünf Teilnehmern alle fünf Jahre rotieren. Indien wird den ersten Chef des neu gegründeten Geldhauses stellen.

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Geldanlagen: Schweizer Oberschicht vertraut auf Bargeld

[vc_row][vc_column][vc_column_text]Bei der Suche nach einer Antwort auf die Frage, welche Form der Geldanlage in diesen Zeiten die Richtige ist, vertraut die vermögende Oberschicht der Schweiz offenbar auf das alte Sprichwort, dass "nur Bares Wahres" sei. So zeigt es der jüngste "World Wealth Report", der von Capgemini in Zusammenarbeit mit den Vermögensberatern von RBC Wealth erstellt worden ist. Die hiesigen Millionäre und Milliardäre haben demnach etwa 30 % ihres Vermögens als Bargeld – also beispielsweise auf Tages- und Festgeldkonten – deponiert. Offenbar haben die derzeit herrschenden Minizinsen dabei keinen negativen Einfluss auf die Reichen in der Hinsicht gehabt, ob diese Form des Investments noch zeitgemäss ist. Die Schweiz ist ein Sonderfall Bemerkenswert daran ist, dass die Schweiz weltweit einen Sonderfall darstellt. Nach dem Crash der Finanzmärkte im Jahr 2008 haben die Reichen und Superreichen rund um den Globus das Vertrauen in die Börsen verloren. Doch in den meisten Ländern sind sie längst in die Aktienmärkte zurückgekehrt, haben die Notenbanken diese doch mit gewaltigen Finanzspritzen unterstützt. Das Ergebnis: Die Aktienindices stiegen um durchschnittlich mehr als 100 % im Vergleich mit dem Krisenjahr 2008 an. Wer sein Geld entsprechend angelegt hatte, konnte seine Investments folglich ebenfalls mehr als verdoppeln. In der Schweiz wurde diese Chance jedoch von den meisten vermögenden Anlegern laut Untersuchung verpasst.

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Kein europäischer Staat ist teurer als die Schweiz

Kein anderes europäisches Land ist für seine Bewohner derart teuer wie die Schweiz. Dies zeigt eine aktuelle Untersuchung der europäischen Statistikbehörde "Eurostat", die für das Jahr 2013 erstellt wurde. Demnach lagen die hiesigen privaten Konsumausgaben um 56 % über dem Durchschnitt der Länder der Europäischen Union (EU). Derart teuer wie die Schweiz war 2013 laut der Untersuchung nur Norwegen. Dort lagen die privaten Konsumausgaben um 55 % über dem EU-Durchschnitt. Innerhalb der Union ist Dänemark am kostspieligsten, mit einem Plus von 40 % gemessen am Unionsdurchschnitt. In den Nachbarländern der Schweiz lagen die Konsumausgaben für Privatpersonen im vergangenen Jahr hingegen wesentlich tiefer. Deutschland lag 2 % über dem Durchschnitt, Italien 3, Österreich 7 und Frankreich 9 %, zitiert die "Schweizer Depeschen Agentur" die Untersuchungsergebnisse.

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Steuerstreit mit Frankreich wird zum Problem für schweizerische Unternehmen

Wie "Tagesanzeiger" und "Handelszeitung" übereinstimmend berichten, wird der Steuerstreit mit Frankreich zum Problem für schweizerische Unternehmen. Der Handel zwischen EU und Schweiz wird durch den Konflikt demnach inzwischen spürbar beeinträchtigt. Der Flughafen Basel-Mülhausen ist das jüngste Ziel der französischen Politik und könnte für mehr als 70 Firmen zur Kostenfalle werden. Der Streit um den Flughafen Faktisch liegt der Airport in Frankreich. Er ist jedoch in einen schweizerischen und einen französischen Sektor aufgeteilt. Bislang behandelte man diese so, als seien sie Botschaftsgelände. Der zugehörige Staat entschied über die Gesetze, Gebühren, Steuern sowie die sonstigen Vorschriften. Die französische Regierung will dies nicht länger akzeptieren, sondern pocht darauf, dass der Flughafen auf ihrem Gebiet sei und sie deshalb die Zuständigkeit besitze. Es sollen deshalb für den Schweizer Sektor zwei neue Gebühren kommen. Zudem will die Regierung von den dort ansässigen Firmen Mehrwert- und Unternehmenssteuer kassieren.

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Sparanstrengungen: Moody's bewertet Portugal besser

Portugal befindet sich auf dem Pfad der wirtschaftlichen Gesundung - zumindest nach der jüngsten Einschätzung der Ratingagentur Moody's. Diese setzte die Bewertung der Bonität des Landes um eine Stufe herauf: Statt Ba2 liegt sie nun bei Ba1. Der Ausblick sei zudem "stabil". Dies bedeutet, dass die Portugiesen innerhalb der nächsten 90 Tage nicht befürchten müssen, dass die neue Bewertung, die dazu führen dürfte, dass Staatsanleihen günstiger werden, wieder zu verlieren. Haushaltskonsolidierung trotz ungünstiger Vorgaben Die Ratingagentur honorierte, dass Portugal seinen Haushalt trotz der derzeit schwierigen Rahmenbedingungen weiter konsolidiere. Dabei bezieht sich Moody's auf einige für die Sparanstrengungen ungünstige Urteile des Verfassungsgerichts des Landes. Die Regierung habe diese als weitere Herausforderung angenommen, die es zu meistern gelte, und nicht als Vorwand, um vom Sparkurs abzuweichen, lobt Moody's.

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Personenfreizügigkeit: EU lehnt neue Verhandlungen ab

Die Schweiz hat einen Korb von der Europäischen Union (EU) bekommen. Eigentlich wollte der Bundesrat das Abkommen über die Personenfreizügigkeit neu verhandeln, doch der Staatenbund lehnte ab, wie das Schweizer Radio und Fernsehen (SRF) berichtete. Die Botschafter der EU-Staaten haben sich demnach einstimmig dafür entschieden, das Ansinnen abzuschmettern. In der Folge verfasste die EU-Aussenbeauftragte Catherine Ashton einen Brief, in dem sie die Argumente der Botschafter gegen Neuverhandlungen zusammenfasste, und sandte diesen an Bundespräsident Didier Burkhalter. EU sieht europäische Grundprinzipien verletzt Der Brief wurde schon, bevor die EU ihn überhaupt abschickte, an die Tageszeitung Le Temps weitergegeben, die sich nicht lange bitten liess und die Inhalte veröffentlichte. Laut dem Schreiben bezeichnet die EU die Personenfreizügigkeit als ein "europäisches Grundprinzip". Es sei eine Frage der "Nichtdiskriminierung", dass man auf dem Gebiet eines anderen Landes eine wirtschaftliche Tätigkeit ausüben und sich dort niederlassen dürfe.

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UBS: Milliardenstrafe aus Frankreich?

[vc_row][vc_column width="1/1"][vc_column_text]Der schweizerischen Grossbank UBS droht eine Milliardenstrafe aus Frankreich. Wie zahlreiche Medien aus ganz Europa übereinstimmend berichten, werfen die hiesigen Behörden dem Geldhaus vor, es habe Franzosen gezielt bei der Steuerhinterziehung geholfen. Die strafbaren Handlungen sollen von 2004 bis 2012 stattgefunden haben. Die Untersuchung in Frankreich läuft demnach bereits seit 15 Monaten und steht nun offensichtlich kurz vor dem Abschluss – und damit vor dem Gang vor ein Gericht. UBS droht Milliardenstrafe Die französischen Steuerfahnder mit Sitz in Paris fordern von der UBS eine Kaution in Höhe von 1,1 Milliarden Euro. Der Wert der zu leistenden Sicherheitsleistung belaufe sich auf das Bussgeld, das der Bank drohe, falls sie verurteilt werde, erklärte die französische Staatsanwaltschaft. Spannend ist die Zahl aber vor allem deshalb, weil sie offenbart, welcher Schaden dem französischen Staat mit der Hilfe der UBS zugefügt worden sein soll. Das Gesetz des Nachbarlandes schreibt vor, dass als Bussgeld die Hälfte der Summe zu verhängen ist, um die es geht. Anders ausgedrückt: Franzosen sollen mit der Hilfe der UBS innerhalb von acht Jahren 2,2 Milliarden Euro hinterzogen haben.

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Smartwatch: Apple meldet Patent an

[vc_row][vc_column width="1/1"][vc_column_text]Seit fast zwei Jahren kursieren die Gerüchte, iPhone-Hersteller Apple würde bald eine eigene Smartwatch präsentieren. Bislang wartete man allerdings vergeblich auf ein entsprechendes Gadget mit dem markanten angebissenen Apfel. Doch jetzt scheint man in Cupertino Nägel mit Köpfen zu machen. Apple meldete jüngst das Patent für eine eigene Smartwatch an. Das Patentamt hat den Daumen bezüglich des Antrags von Apple bereits gehoben. Zugleich offenbaren die wenigen öffentlichen Dokumente bereits einige Details über das jüngste Produkt des kalifornischen Konzerns. Die Smartwatch wird demnach nicht etwa "iWatch" heissen, sondern die Bezeichnung "iTime" tragen. Es handelt sich um eine "elektronische Uhr", die mit einem Touchscreen-Display ausgerüstet ist. Sie verfügt über "zahlreiche Sensoren", zitieren Medien rund um den Globus übereinstimmend aus dem Patentantrag, und kann mit anderen Geräten wie z. B. dem iPhone gekoppelt werden. Zugleich ist es offenbar möglich, sie über Gesten zu steuern.

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Durch den mobilen Markt: Facebook-Aktie geht durch die Decke

[vc_row][vc_column width="1/1"][vc_column_text]Die Schlagzeilen rund um den Globus glichen sich, als Facebook vor gut zwei Jahren den Schritt an die Börse wagte: Der Aktienkurs sei überbewertet. Das soziale Netzwerk habe den Anschluss an die mobilen Märkte verpasst. Als einige Rückschläge wie das unglückselige Android-OS-Add-On "Facebook Phone" folgten, schienen sich diese Vermutungen zu bestätigen. Doch die jüngsten Quartalszahlen sprechen eine deutliche Sprache: Facebook hat verlorenen Boden gut gemacht. Sein Aktienkurs befindet sich auf Rekordniveau. Zahlen wie ein Start-up Über Marc Zuckerberg hält sich hartnäckig eine Geschichte: Der Chef von Facebook liebe es, Drucksituationen ausgesetzt zu sein. Immer dann, wenn die Erwartungen an ihn und sein Unternehmen negativ sind, funktioniere der CEO am besten und habe einen der Einfälle, der anfangs nur skeptisches Kopfschütteln auslöse, sich aber am Ende als genial erweise. Die jüngsten Quartalszahlen sind ein Beleg für dieses Gerücht: In den Monaten April bis Juni 2014 steigerte Facebook seinen Umsatz um 61 %. Der Gewinn legte um 140 % auf 2,91 Milliarden US-Dollar zu. Solche Wachstumsraten kennt man sonst nur von erfolgreichen Start-ups.

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ITC-Branche optimistisch: Kurzfristige Erfolge sind möglich

[vc_row][vc_column width="1/1"][vc_column_text]Die drei Buchstaben ICT sind die Abkürzung für "Information and Communications Technology". Sie sind damit zugleich die Chiffre für eine Branche, die traditionell starke Wachstumszahlen aufweist, optimistisch in die Zukunft blickt und auch kurzfristig davon überzeugt ist, wirtschaftlichen Erfolg haben zu können. Für das dritte Quartal 2014 wird sich hieran nach Einschätzung des Branchen-Parameters "Swico-Index" auf den ersten Blick auch nichts ändern. Wer jedoch einen genaueren Blick auf die aktuellen Zahlen wagt, erkennt eine spannende Entwicklung: Die einzelnen Sparten innerhalb der ICT-Branche driften langsam, aber stetig auseinander. Beste Stimmung bei den ICT-Consultants Beste Stimmung herrscht demnach bei den ICT-Consultants. Der Index für die "Ratgeber" stieg um acht Zähler auf 111,9 Punkte. Übersetzt bedeutet diese Zahl: In naher Zukunft wird diese Berufsgruppe grossen wirtschaftlichen Erfolg haben. Unwahrscheinlich klingt dies nicht: Die Brutto-Margen der ICT-Consultants steigen in den kommenden drei Monaten alleine aufgrund der schon bekannten Aufträge deutlich an, heisst es von Swico. Die ICT-Consultants liegen damit in ihrer Branche in der Frage, was die Zukunftserwartungen angeht, nur noch ganz knapp hinter dem "Spitzenreiter" IT-Services zurück. Hier könnte sich schon in naher Zukunft ein Wechsel ergeben.

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EZB: Euro verliert an Bedeutung

[vc_row][vc_column width="1/1"][vc_column_text]Die europäische Gemeinschaftswährung Euro verliert weltweit an Bedeutung. Dies ist das Ergebnis einer Studie der Europäischen Zentralbank (EZB), die für das Jahr 2013 durchgeführt wurde. Demnach wird der Euro als internationale Reservewährung immer weniger geschätzt, allerdings bleibt er in dieser Statistik souverän die Nummer zwei hinter dem US-Dollar. Laut EZB betrug der Anteil des Euro an den sogenannten "Fremdwährungsreserven" rund um den Globus im Jahr 2013 noch 24,4 %. Zwölf Monate zuvor lag der Wert noch um 0,9 Prozent höher. Die entsprechenden Reserven werden von den Notenbanken sowie vom Internationalen Währungsfonds (IWF) angelegt.

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Positive Signale vom Arbeitsmarkt – insbesondere für die Jungen

[vc_row][vc_column width="1/1"][vc_column_text]Die positive Entwicklung auf dem Arbeitsmarkt setzt sich fort: Im Juni sank die Arbeitslosenquote unter die magische Schallmauer von 3,0 % auf 2,9 %. Sie hat damit ihren Bestwert in diesem Jahr erreicht. Dies sei aufgrund der Sommerbelebung durch den Tourismus zwar nicht ungewöhnlich, trotzdem sei der Wert ausgesprochen gut, versichert das Staatssekretariat für Wirtschaft (SECO). Arbeitsmarkt nahe am Gleichgewicht? Das SECO geht sogar noch einen Schritt weiter: Der Arbeitsmarkt sei mittlerweile "nahe am Gleichgewicht", heisst es in der offiziellen Stellungnahme. Gegenüber der Nachrichtenagentur SDA erklärte Boris Zürcher, der die Direktion Arbeit führt, dass es seit "etwa einem Jahr keine Veränderungen der saisonbereinigten Arbeitslosenquote" mehr gebe. Diese liegt nach wie vor bei 3,2 %. Das zeige, dass der Arbeitsmarkt der Schweiz momentan "sehr gut funktioniert". Es sei deshalb nicht davon auszugehen, dass die saisonbereinigte Quote künftig noch einmal nennenswert nach unten gehen werde.

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Heftige Drohung: Pharmaindustrie geht auf Konfrontationskurs zur Politik

[vc_row][vc_column width="1/1"][vc_column_text]Die Vorschläge von Gesundheitsminister Alain Berset haben eine heftige Reaktion der Pharmaindustrie hervorgerufen. Würde Realität, was der SP-Politiker vorschlage, so wäre die Konsequenz, dass neue Medikamente nur noch mit starker Verzögerung oder überhaupt nicht mehr in der Schweiz auf den Markt kämen, zitiert der "Tagesspiegel" den Pharmaverband "Vips". In Deutschland sei dies bereits jetzt teilweise der Fall. Die Kollegen des Lobbyverbandes "Interpharma" stimmen zu. Die Vorschläge stünden in "einem fundamentalen Widerspruch" dazu, dass offiziell der Forschungs- und Pharmastandort Schweiz gestärkt werden solle. Die Verfasser der Vorschläge wüssten entweder nicht, "was sie [...] schrieben", oder das Vorgehen sei "echt maliziös". Die Vorschläge von Berset Berset möchte die ausufernden Kosten im Gesundheitswesen stoppen. Laut "SRF" betragen diese inzwischen jährlich 60 Milliarden Franken. Ein Drittel der verschriebenen Therapien sei zudem unnötig. Berset hat deshalb vorgeschlagen, die Preise für Medikamente zu senken. Auf diese Weise sollen 150 Millionen Franken eingespart werden. Diese gingen komplett zu Lasten der Unternehmen, befürchten die Branchenverbände.

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Fachkräftemangel: SECO klärt über betroffene Branchen auf

[vc_row][vc_column width="1/1"][vc_column_text]Das Staatssekretariat für Wirtschaft (SECO) hat jüngst eine Studie veröffentlicht, in der ein neues Indikatorensystem vorgestellt wurde. Mit diesem System kann der Fachkräftemangel im Detail beleuchtet werden. Damit wird es möglich, branchenspezifisch zu differenzieren, wo Nachholbedarf besteht und an welchen Stellen bereits genügend Experten auf dem Arbeitsmarkt vorhanden sind. Interessant dürfte das System vor allem hinsichtlich der Kontingente sein, die künftig den Zuzug von Ausländern regeln.

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Mega-Übernahme unter Versicherern? Helvetia bietet für Nationale Suisse

[vc_row][vc_column width="1/1"][vc_column_text]Auf dem schweizerischen Versicherungsmarkt bahnt sich eine gewaltige Übernahme an. Wie der "Tagesanzeiger" berichtet, bietet der Konzern Helvetia für seine Konkurrentin Nationale Suisse. Der Deal soll demnach ein Volumen von 1,432 Milliarden Franken haben. Ziel der Übernahme sei es, so heisst es von Helvetia, "eine klare Nummer drei" auf dem Versicherungsmarkt entstehen zu lassen. Nationale Suisse empfiehlt die Übernahme Die 1,432 Milliarden Franken sollen an die Aktionäre fliessen, damit diese ihre Anteile an der Versicherung abtreten. Der Verwaltungsrat von Nationale Suisse hat bereits empfohlen, das Angebot anzunehmen. Man brauche wieder klare Mehrheitsverhältnisse, erklärte das Organ des Versicherers, der noch vor einigen Monaten grossspurig erklärt hatte, man wolle auf keinen Fall seine Eigenständigkeit aufgeben.

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