Agentur belmedia

Erfolgsprämien spornen nicht alle Manager an

Bislang galt die Erfolgsprämie als probates Mittel, um Manager zu Höchstleistungen anzuspornen. Doch nicht alle Führungskräfte reagieren gleich. Laut einer Studie der University of Texas in Dallas sind es vor allem die Manager mit grösseren Karriereambitionen, die auf die Erfolgsprämien ansprechen. Sie sind auch bereit, mehr Risiko einzugehen. Ob Erfolgsprämien ein Anreiz sind, entscheiden die Persönlichkeit des Managers und die Unternehmens-Performance.

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MICE-Business: Asien ist die neue Hoffnung

Ein Blick auf das Schweizer MICE-Business zeigt Licht und Schatten. Das wurde auf der Branchenmesse Konferenzarena am 27. Januar deutlich. Während der Leisure-Bereich floriert, scheint der Kongress- und Event-Tourismus zu stagnieren. Die grossen Hoffnungen der Branche liegen auf Innovationen und asiatischen Fernmärkten. Anlässlich des Events wurden zum dritten Mal die Mice-Awards vergeben.

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Zweifache Auszeichnung: Schweiz Tourismus international hochgeachtet

Im Ausland schätzt man die Marketingarbeit von Schweiz Tourismus. Sowohl in Italien als auch in Südkorea wurde die Marketingorganisation mit Branchen-Awards ausgezeichnet. In Italien wurde die Medienarbeit von Schweiz Tourismus (ST) von italienischen Reisejournalisten mit dem „Information Campaign Award“ ausgezeichnet. Für GIST, den Verband der italienischen Reiseberichterstatter, zeigt ST Italien die beste Medienarbeit, die im Land von einer ausländischen Tourismusorganisation gemacht wird.

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Autoneum plant Werk im Iran

Der Automobilzulieferer Autoneum mit Sitz in Winterthur plant den Bau eines Werks im Iran. Aktuell führt Autoneum Gespräche mit den zwei grössten französischen Autobauern Renault und PSA Peugeot Citroën über den Markteinstieg. Die beiden Fahrzeugproduzenten haben bereits in der Vergangenheit im Iran produziert und planen jetzt ihre Rückkehr in diesen Markt. „Auch wir wollen das Potenzial des iranischen Marktes nutzen, aktuell besteht dort ein starker Nachholbedarf”, sagt Autoneum-Chef Martin Hirzel zur „Handelszeitung”. Aber nicht nur Renault und PSA planen den Wiedereinstig im Iran.

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Klimawandel und Lieferketten: Unternehmen ignorieren Zusammenhänge

Die UN-Klimakonferenz in Paris (COP21) stellt nach Meinung vieler Beobachter eine historische Einigung dar. Auch auf dem World Economic Forum in Davos wurde festgehalten, dass der Klimawandel das weltweit grösste Risiko darstelle. Aufgrund dieser Erkenntnisse etablieren grosse Unternehmen wie Royal Philips, Gas Natural, Pirelli, Nokia und BMW Strategien, um den Auswirkungen der bevorstehenden Klimaregulierung begegnen zu können. Dennoch ist etwa die Hälfte ihre wichtigsten Lieferanten der Anfrage nach einer Berichterstattung von klimarelevanten Informationen nicht nachgekommen und verhindert damit die Bemühungen, Klimarisiken zu verstehen und zu managen. Dies zeigt die umfassendste Studie von Klimadaten von Lieferanten und ihrer Firmenkunden, die von CDP in Kooperation mit BSR verfasst wurde.

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Veränderter Markt: Biella strafft Strukturen und reduziert Kosten

Der Markt für klassische Büroartikel ist allgemein rückläufig. Wie bereits im Halbjahresbericht 2015 angekündigt, wird deshalb Biella ihre europäischen Organisationsstrukturen straffen. Dazu gehört auch die Schliessungen des englischen Produktionswerks Hyde und der österreichischen Vertriebsorganisation. Die Funktionen werden auf den grössten Biella-Standort in Peitz, Deutschland, übertragen, wodurch bedeutende Kostensynergien realisiert werden.

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Verpennt Europa ein Milliardenbusiness mit dem Internet der Dinge?

Das Internet der Dinge sei eine grosse Chance für die europäische Tech-Industrie, ihre globale Bedeutung zu stärken, meint die Unternehmensberatung A.T. Kearney. Voraussetzung dafür seien jedoch die richtigen politischen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen. "Das Internet der Dinge ist eine riesige Chance für die europäische High-Tech Industrie, die wir leicht verspielen können", sagt Axel Freyberg, Partner bei A.T. Kearney und Leiter des Bereichs Telekommunikation, Medien und Technologien für Europa, den Mittleren Osten und Afrika (EMEA).

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Apotheker gewinnen weiter an Bedeutung

Die Apotheker gewinnen im DACH-Raum weiterhin an Bedeutung und übernehmen neue Aufgaben. So lautete das Fazit der berufspolitischen Podiumsdiskussion beim internationalen Fortbildungskongress pharmacon. Veranstalter des Kongresses ist die deutsche Bundesapothekerkammer in Kooperation mit der Österreichischen Apothekerkammer und dem Schweizer Apothekerverband pharmaSuisse. Apotheker aus Deutschland, Österreich, der Schweiz und Südtirol/Italien diskutierten miteinander darüber, wie Problemen wie Hausärztemangel und eine Zunahme älterer, multimorbider Patienten in den verschiedenen Ländern begegnet wird.

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Prix SVC Wirtschaftsraum Zürich 2016 geht an die Oetiker Gruppe

Die Oetiker Gruppe aus Horgen ist der Gewinner des fünften Prix SVC Wirtschaftraum Zürich. Das international tätige Familienunternehmen Oetiker entwickelt, produziert und vertreibt Klemmen, Schellen und Ringe sowie passende Montagelösungen für verschiedene Automobil- und Industrieanwendungen.  Der zweite Platz geht an die in Zürich ansässige Kalaidos Bildungsgruppe Schweiz, deren Bildungsportfolio von der Volksschul- und Gymnasialstufe über die berufliche Aus- und Weiterbildung bis zur Hochschulstufe reicht. Gewinnerin des dritten Platzes ist die Trafag AG aus Bubikon, die auf innovative Sensoren und Überwachungsgeräte für Druck, Temperatur und Gasdichte spezialisiert ist.

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Tiefer Ölpreis führt zu einbrechenden Steuereinnahmen

Der tiefe Ölpreis hat Konsequenzen für den Finanzhaushalt des Bundes: Bei der Mehrwertsteuer kommt es zu einem Einnahmenverlust von rund 170 Millionen Franken. Dies schätzt die Eidgenössische Steuerverwaltung (ESTV) auf Anfrage der „Handelszeitung“. „Beim Benzin und Diesel dürften 2015 Mindereinnahmen von rund 88 Millionen Franken resultieren“, so Beat Spicher, Experte bei der ESTV. Hinzu kämen Einbussen von 75 Millionen Franken beim Heizöl und 8 Millionen beim Gas.

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Informatiktage: Ein IT-Fest für alle

Die Digitalisierung unserer Gesellschaft schreitet unaufhaltsam voran und verändert dabei auch die Wirtschaft nachhaltig. Die noch junge, rasant wachsende Informatikbranche beschäftigt in der Schweiz rund 5 Prozent aller Arbeitnehmenden. Doch wer arbeitet in dieser Branche und in welchen Berufen? Welches sind die aktuellen Themen und Trends? An den ersten Informatiktagen am 3. und 4. Juni 2016 geben über 70 Unternehmen und Institutionen im Kanton Zürich Antworten auf diese Fragen. Sie öffnen ihre Türen und ermöglichen Einblicke in die faszinierende Welt der Informatik.

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Porno statt Handelskammer: Warum Firmen an die Domainerneuerung denken sollten

Einst firmierte die Webseite der Handelskammer der kleinen kanadischen Stadt Barriere unter der Adresse barrierechamber.com. Wer nun aber diese Domain aufsucht, bekommt Pornos vorgesetzt – der Fehler liegt in einem Versäumnis der Handelskammer. Die Barriere Chamber of Commerce hat durch ein Versehen ihre Domain-Registrierung ablaufen lassen. Der neue Besitzer hat zwar einen Rückkauf angeboten, doch den kann sich die Handelskammer der kleinen westkanadischen Stadt nicht leisten. Damit zeigt sie unfreiwillig die Risiken einer ungenauen Domain-Registrierung auf.

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Unrentables Fracking in den USA: BHP macht 7,2 Milliarden Dollar Verlust

Es sind wohl die sinkenden Ölpreise. Der weltgrösste Fracking-Player BHP Billiton – ein australisch-britischer Bergbaukonzern – muss in seinem USA-Geschäft 7,2 Milliarden US-Dollar abschreiben. Ein Blick in die Bücher des Unternehmens zeigt: Nach Steuern wirkt sich dieser finanztechnische Eingriff insgesamt mit einem Minus von 4,9 Mrd. Dollar aus. 2011 war BHP Billiton mit Investitionen von mehr als 20 Mrd. Dollar in den US-Markt für Schieferöl und -gas eingestiegen. Die Öl- und Gasgewinnung mittels Fracking ist deutlich teurer als die konventionelle Förderung, wie sie beispielsweise in Nahost betrieben wird. Fracking lohnt sich daher bei den gegenwärtig gefallenen Rohölpreisen nicht mehr wirklich.

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