Finanzen

RUAG steigert Nettoumsatz im 1. Halbjahr 2016

Der internationale Technologiekonzern RUAG hat es im ersten Halbjahr 2016 geschafft, den Nettoumsatz um 8.7% auf CHF 896 Mio. zu erhöhen – und das, trotz wirtschaftlich herausforderndem Umfeld. Zudem stieg das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) gegenüber der Vorjahresperiode auf CHF 66 Mio. (+40.7%). Die Umsätze im ersten Halbjahr betreffen zu 59% zivile Dienstleistungen, der im Ausland erzielte Umsatzanteil beträgt 64%. Die RUAG hat im ersten Halbjahr die Milliardengrenze (CHF 1 006 Mio.) beim Auftragseingang überschritten (+5.2%).

Weiterlesen

Banken erzielen Gewinn mit Negativzins

Schweizer Banken nutzen die Negativzins-Politik der Schweizerischen Nationalbank, um damit Geld zu verdienen. Da diese Banken ihren Freibetrag, auf den sie der SNB keine Strafzinsen zahlen müssen, nicht ausschöpfen, räumen sie die Differenz solchen Anlegern ein, die ihren Freibetrag bereits ausgeschöpft haben. Rund 40 Prozent der Sichteinlagen bei der Nationalbank unterlagen per Ende 2015 dem Negativzins - das sind 170 Milliarden Franken. Die kumulierten Freibeträge belaufen sich auf etwa 300 Milliarden Franken. Dieser Betrag ist so zwar gut wie ausgeschöpft.

Weiterlesen

Neue Aargauer Bank mit gutem Halbjahresergebnis

Banken bewegen sich derzeit in einem schwierigen Umfeld. Negativzinsen und sinkende Margen machen es schwierig, erfolgreich zu sein. Vor diesem Hintergrund bedeuten die 57.9 Mio. Reingewinn der Neue Aargauer Bank AG (NAB) ein gutes Halbjahresergebnis. Bei den Neugeldern gab es wiederum ein sehr starkes Wachstum von CHF 488.3 Mio. Die Anzahl der MyNAB Vorteilspakete sowie der Vermögensverwaltungs-Mandate konnte nochmals entscheidend gesteigert werden. Im Kreditgeschäft ist die NAB wiederum gezielt gewachsen. Grössere Investitionen in den Wachstumsbereich „Digital Banking“, der schwierige wirtschaftliche und regulatorische Rahmen sowie der Verzicht auf die Weitergabe von Negativzinsen an die Privatkunden beeinflussten das Ergebnis.

Weiterlesen

Novartis fördert den Verkauf der Roche-Beteiligung

Der im Frühling bekannt gewordene Verkauf der Roche-Beteiligung durch Novartis ist vorbereitet. Gemäss Recherchen der «Handelszeitung» wurden grosse Anleger in den letzten Monaten aufgefordert, ein Angebot für den Kauf von Roche-Aktien abzugeben. In Investorenkreisen geht man davon aus, dass der Verkauf jederzeit ausgelöst und in wenigen Wochen abgewickelt werden kann. Der Verkauf der mehr als 13 Milliarden Franken schweren Position erfolgt über ein Buchbildungsverfahren. Dabei werden bei den Investoren Gebote über gewünschte Volumina und Preise eingeholt. Anschliessend kommt es zur Zuteilung der Aktien.

Weiterlesen

Negativzinsen – mehr Verunsicherung als Positiv-Effekt

Negativzinsen gehören mittlerweile nicht nur in der Schweiz zur Realität von Anlegern und Investoren. Der vielfach erhoffte Konjunktureffekt ist weitgehend ausgeblieben, stattdessen entwickeln sich Minuszinsen zunehmen zu einer Belastung für die Finanzindustrie. Mit der Entwicklung und ihren Folgen befasst sich der Beitrag von Dr. Thomas Stucki, CIO der St. Galler Kantonalbank, den wir hier wiedergeben.

Weiterlesen

Helvetica Swiss Commercial – neu für qualifizierte Anleger

Helvetica Property Investors hat jüngst die FINMA-Zulassung als Fondsleitungsgesellschaft erhalten. Jetzt bringt das Unternehmen seinen ersten regulierten Schweizer Immobilienfonds auf den Markt. Am 16. September startet die Zeichnungsfrist des Fondsproduktes „Helvetica Swiss Commercial“, das sich an qualifizierte Anleger richtet. Der Fonds ist schwerpunktmässig auf kommerzielle Liegenschaften in den wichtigsten Wirtschaftsräumen der Schweiz ausgerichtet, der maximale Wohnanteil beträgt 30%. Helvetica Property Investors verfolgt dabei ein aktives Hands-on-Management, um zusätzlich zur bestehenden operativen Rendite versteckte Potentiale auszuschöpfen und den Wert langfristig zu steigern.

Weiterlesen

PostFinance AG: Alex Glanzmann zum neuen Verwaltungsrat gewählt

Alex Glanzmann ist neuer Verwaltungsrat der PostFinance AG. Dies wurde in einer ausserordentlichen Generalversammlung beschlossen. Sein Amt tritt er im August 2016 an und folgt damit auf Thomas Egger, der im Juli aus dem Verwaltungsrat ausgeschieden ist. PostFinance gewinnt mit Alex Glanzmann eine Persönlichkeit mit langjähriger Erfahrung im Finanzbereich. Derzeit ist Alex Glanzmann (1970) Leiter Finanzen der Schweizerischen Post. Er startete seine berufliche Laufbahn als wissenschaftlicher Mitarbeiter beim Amt für Informatik und Organisation des Kantons Solothurn. Anschliessend war er leitender Berater sowie Vizedirektor beim Wirtschaftsprüfungs- und Treuhandunternehmen BDO Visura. Im Jahr 2005 stiess er zur Schweizerischen Post, bei der er vor seiner Ernennung zum Finanzchef Konzern unter anderem sechs Jahre lang den Bereich Finanzen beim Konzernbereich PostLogistics verantwortet hat.

Weiterlesen

Swisscom stark - trotz Preisdruck und Wettbewerb

Swisscom-Chef Urs Schaeppi zeigt sich erfreut über das Konzern-Ergebnis des ersten Halbjahres. Trotz starken Wettbewerbs seien sowohl der Umsatz als auch der Gewinn gehalten worden. Insgesamt erreichte der Nettoumsatz von Swisscom in den ersten sechs Monaten CHF 5‘769 Mio. (CHF +11 Mio. oder +0.2%) und lag damit leicht über Vorjahresniveau. Während in der Schweiz der Umsatz mit Telekommunikationsdienstleistungen wegen hohem Preisdruck und zunehmender Marktsättigung um CHF 46 Mio. (-1.4%) sank, stieg er im Lösungsgeschäft mit Geschäftskunden um CHF 29 Mio. Der EBITDA stieg um 4.4% oder CHF 94 Mio. auf CHF 2‘227 Mio.

Weiterlesen

EX-SNB-Präsident Hildebrand will höhere Entschädigung

Ex-Nationalbankpräsident Philipp Hildebrand hat in einem ersten Prozess gegen die Whistleblower Reto T. und Hermann Lei eine Prozessentschädigung von 10‘800 Franken zugesprochen bekommen. Dabei war er als Privatkläger aufgetreten, weil die beiden Beklagten seine privaten Devisengeschäfte öffentlich gemacht hatten. Trotz des Prozesserfolgs ist Hildebrand aber mit dem Urteil nicht zufrieden. Er fordert jetzt eine mehr als doppelt so hohe Summe – ganz genau 24'519 Franken und 25 Rappen. Das teilt einem Bericht der Handelszeitung zufolge sein Anwalt Peter Bettoni in einer Eingabe an das Zürcher Obergericht mit.

Weiterlesen

Small-Cap-Investment in Shenzhen – auch für Ausländer

China bietet erstmals auch Anlegern von ausserhalb des Reiches der Mitte die Möglichkeit, in junge IT- und Tech-Unternehmen in der Sonderwirtschaftszone Shenzhen zu investieren. Shenzhen grenzt unmittelbar an Hongkong an. Die chinesische Regierung hat jetzt die Verbindung Hongkong - Shenzhen (SHHKSC) als Zugang für fremde Aktieninvestoren genehmigt. Nach der Einrichtung von A-Share Aktien als Zugangsmöglichkeit für Ausländer ist dies ein weiterer Schritt, der der Nachfrage nach Small-Cap Titeln aus China Rückenwind verleihen könnte. China-Experte HSBC rechnet mit Gewinnmitnahmen bei Large-Cap Titeln zu Gunsten erster Investition in Small-Caps.

Weiterlesen

Stadler Rail ergattert zwei Grossaufträge

Für Peter Spuhler könnte es nicht besser laufen: Wie die Handelszeitung berichtet, hat der Patron des Thurgauer Bahnbauers Stadler Rail einen Grossauftrag aus den USA vermeldet. Stadler Rail liefert 16 Züge ins Silicon Valle – für 550 Millionen Franken. Recherchen der Handelszeitung haben ergeben, dass die US-Order nicht die einzige Grossbestellung ist. Auch ins Vereinigte Königreich wird Stadler Rail Züge im Wert von rund einer halben Milliarde Franken liefern können.

Weiterlesen

H-Hotels AG: Positive Halbjahresbilanz

Nach den ersten sechs Monaten des Jahres 2016 zieht die die H-Hotels AG aus dem hessischen Bad Arolsen eine positive Bilanz. Das familiengeführte Unternehmen erzielte in diesem Zeitraum einen Umsatz von 189,3 Millionen Euro und konnte damit den Umsatz im Vergleich zur Vorjahresperiode abermals toppen. Nicht nur die Durchschnittsrate erhöhte sich um 11,9 Prozent. Auch der RevPar konnte um 13,1 Prozent erhöht werden; ebenso erhöhte sich die Belegung um 5,4 Prozent. Nach den überaus erfolgreichen Jahren 2014 und 2015 setzt sich das Wachstum der hessischen Hotelgruppe somit weiterhin positiv fort. „Für uns sind die Zahlen ein Beleg, dass wir mit den in 2013 begonnenen Umstrukturierungen und Investitionen den richtigen Kurs genommen haben“, erklärt Alexander Fitz, Vorstandsvorsitzender der H-Hotels AG.

Weiterlesen

Publireportagen

Miele: Umsatz um 6,4 Prozent gestiegen

Deutliche Steigerung bei Umsatz und Beschäftigung: Das Unternehmen Miele erzielte im Geschäftsjahr 2015/2016 Umsätze von 3,71 Milliarden Euro. Damit konnte sich der Hausgerätehersteller um beachtliche 6,4 Prozent bzw. 224 Millionen Euro im Vergleich zum Vorjahreszeitraum steigern. Auch bei der Beschäftigung hat Miele zugelegt. Zum ersten Mal arbeiten mehr als 18‘000 Menschen für Miele. Investiert wurden im Berichtszeitraum 184 Millionen Euro. Mit diesen Zahlen erfüllt Miele einmal mehr sein strategisches Ziel, über alle Konjunkturzyklen hinweg stetig und nachhaltig zu wachsen. Das aktuelle Umsatzplus wurde "organisch" erreicht, also ohne Zukauf anderer Hersteller oder Marken und ohne fremdes Kapital. Und wie schon im vorletzten Geschäftsjahr lag der Umsatzzuwachs signifikant über dem Durchschnitt der letzten zehn Jahre.

Weiterlesen

Renminbi – weiterer Schritt zur Reservewährung

Bisher konnte die chinesische Währung Renminbi nicht mit anderen grossen Weltwährungen mithalten, da die Handelbarkeit eingeschränkt war und unter dem starken Einfluss der chinesischen Zentralbank stand. Doch die Volksrepublik hat schrittweise eine Liberalisierung in die Wege geleitet. Sie macht den Weg frei für den Renminbi als internationale Reservewährung. Ein weiterer Meilenstein wurde jetzt erreicht: Die People's Bank of China bewilligt das erste Sonderziehungs-Anleiheprogramm (Special Drawing Rights, SDR) für den chinesischen Kapitalmarkt. Das Programm ermöglicht der Weltbank, in SDR lautende Anleihen zu begeben, deren Coupon, Settlement und Rücknahmezahlungen in Renminbi (RMB) lauten werden. Die Anleihe erfolgt mit massgeblicher Beteiligung von HSBC. Während den Vorbereitungen arbeitete HSBC eng mit der Weltbank zusammen und wird Joint-Bookrunner sowie Joint-Leadmanager der ersten Emission sein.

Weiterlesen

US-Leitzinsen: das Zögern der Fed

Im Dezember 2015 hat die amerikanische Notenbank Fed zuletzt die Leitzinsen leicht erhöht. Für dieses Jahr waren weitere kleine Zinsschritte nach oben erwartet worden. Doch bisher konnten sich Janet Yellen und ihre Mitstreiter nicht dazu durchringen. Zu wackelig erscheint ihnen die amerikanische Konjunktur. Das ständige Zögern und Verschieben bleibt nicht ohne Auswirkungen, meint zumindest Thomas Stucki, CIO der St. Galler Kantonalbank. Wir geben hier seine Einschätzung zur Zinslage in den USA wieder: „In ihrer letzten Stellungnahme hat die Fed sie sich zwar positiver über die US-Wirtschaft geäussert, zugleich aber die mangelnde Investitionstätigkeit hervorgehoben und die globalen Risiken betont. Die Finanzmärkte gehen davon aus, dass die Fed bis mindestens im Sommer des nächsten Jahres keine weitere Zinserhöhung vornehmen wird. Ich bin da anderer Meinung und gehe von einer Erhöhung um 0.25% noch in diesem Jahr aus.

Weiterlesen

Empfehlungen