Finanzen

Prämienverluste durch betrügerische Firmen

2021 untersuchte die Suva über 2800 Verdachtsfälle und konnte durch die Missbrauchsbekämpfung rund 21 Mio. Franken einsparen. Dieser Betrag kommt den Versicherten der Suva in Form von tieferen Prämien zugute. Konkursdelikte haben in den letzten Jahren zugenommen. Dies führt zu Prämienverlusten und schädigt die ehrlichen Kunden und den Werkplatz Schweiz. Deshalb geht die Suva mit diversen Massnahmen aktiv gegen Versicherungsmissbrauch vor. Neu wurde zusammen mit zwei Verbänden Initiativen gegen Schwarzarbeit und Prämienbetrug lanciert.

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Die Zinsen suchen die Orientierung

Die Obligationenhändler haben keine einfache Aufgabe. Im Juni stieg der Zins für Franken-Obligationen mit einer Laufzeit zwischen 5 und 10 Jahren innert zwei Wochen von 0.60% auf 1.60%. Die Fed hatte ihren Leitzins um 0.75% angehoben und die SNB erhöhte überraschend ihrerseits den Leitzins um 0.50%. Der Himmel schien die Grenze für die Zinsen zu sein.

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Flughafen Zürich AG erwirtschaftet Gewinn im ersten Halbjahr 2022

Die Verkehrszahlen am Flughafen Zürich haben sich nach Aufhebung von Reisebeschränkungen und Schutzmassnahmen zu Beginn des ersten Halbjahres deutlich erholt. Der Aufschwung widerspiegelt sich ebenfalls in den Finanzkennzahlen: Die Flughafenbetreiberin konnte im ersten Halbjahr 2022 einen Konzerngewinn von CHF 55.4 Mio. erwirtschaften. Seit Aufhebung der Reiserestriktionen im Februar 2022 stiegen die Passagierzahlen deutlich an und auch das Kommerzgeschäft erholte sich weiter. Insgesamt resultierten im ersten Halbjahr 2022 Gesamterträge von CHF 458.3 Mio. (+74% ggü. 2021, entspricht 78% von 2019). Die Erträge im Fluggeschäft erhöhten sich im Vorjahresvergleich um CHF 140.4 Mio. auf CHF 205.9 Mio. Die nicht-aviatischen Erträge nahmen um CHF 54.3 Mio. auf CHF 252.4 Mio. zu. Im Vorjahresvergleich stiegen die Betriebskosten um CHF 48.7 Mio. auf CHF 220.1 Mio., gegenüber 2019 ist die bereinigte Kostenbasis allerdings immer noch 11% tiefer.

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Der Franken ist im Aufwind, aber nicht im Tornado

Die Franken ist seit Mitte Juni handelsgewichtet 7% teurer geworden. Der Grossteil der Aufwertung ist auf die Schwäche des Euro zurückzuführen, der in dieser Zeit von 1.04 Franken auf 96 Rappen gesunken ist und sich auch zum US-Dollar der Parität nähert. Das Argument, dass die Schweizer Wirtschaft mit dem starken Franken umgehen kann, weil sie vom Inflationsvorteil gegenüber der Eurozone profitiert, greift bei einer Devisenbewegung in dieser Höhe nicht mehr. Dennoch sind die Reaktionen aus der Wirtschaft bisher ruhig ausgefallen.

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Kryptowährungen versteuern: Das sieht das Steuerrecht in der Schweiz vor

Kryptowährungen sind kaum zu bremsen, sie erfreuen sich immer grösserer Beliebtheit und die rasante Entwicklung geht weiter. Auch in der Schweiz haben Bitcoin & Co längst Einzug in den Alltag gehalten. Viele Privatpersonen und Unternehmen investierten bereits einen Teil ihres Vermögens in Kryptowährungen oder planen eine Anlage. Für Anleger und Trader in der Schweiz ist aber nicht nur interessant, wo Kryptowährungen kaufen, sicher, günstig und unkompliziert möglich ist, sondern auch, wie potenzielle Gewinne aus dem Kryptotrading steuerlich berücksichtigt werden müssen.

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Nächster Schritt zur Implementierung von Kryptowährungen: Namhafte Reisebüro-Kette akzeptiert Bitcoin und Co.

Immer mehr Unternehmen implementieren Bitcoin als Zahlungsmöglichkeit. Auch Kuoni Business Travel, der Geschäftsreise-Spezialist von DER Touristik Suisse, kündigte unlängst an, künftig Bitcoin-Zahlungen seiner exklusiven Kunden zu akzeptieren. Die wachsende Akzeptanz sorgt auch bei Schweizern für steigende Bitcoin-Begehrlichkeiten.

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Die Inflation ist noch nicht besiegt

Die Inflationsrate ist in den USA im Juli von 9.1% stärker als erwartet auf 8.5% gesunken. Die Finanzmärkte haben auf diesen Rückgang fast schon euphorisch reagiert. Die Rendite der 2-jährigen amerikanischen Staatsanleihe ist sofort um 0.20% gesunken. An der Wallstreet machten die Aktienkurse einen Sprung um 2% nach oben. Die Aktien der Technologiefirmen waren wieder en vogue. Wäre die Inflationsrate stattdessen von 8.0% auf 8.5% gestiegen, hätte man wahrscheinlich von Stagflation und wirtschaftlichem Weltuntergang gesprochen.

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Verwirrende Signale an den Finanzmärkten

An den Finanzmärkten werden deutliche Signale ausgesendet. Die Meinung der Anlegerinnen und Anleger ist gemacht. Nur zeigen die Signale in unterschiedliche Richtungen. Das macht ihre Interpretation nicht einfach. Für die Obligationenmärkte ist die Rezession eine beschlossene Sache. Die Rendite der 10-jährigen Eidgenossen-Anleihe ist seit Anfang Juli von 1.40% auf 0.43% gefallen.

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Gorilix (SILVA) legte um 14 % zu, während Bitcoin (BTC) und Cardano (ADA) Verluste erlitten.

In einer Woche, in der mehr als 90 % der Top-100-Kryptowährungen nach Marktkapitalisierung gefallen sind, gab es einen Hoffnungsschimmer durch den Newcomer Gorilix (SILVA), der Anfang Juni 2022 mit dem Vorverkauf begann und auf positive Kritiken und eine starke Reaktion der Öffentlichkeit stieß, die den Preis um 14.3% ansteigen ließ. Zum Vergleich: Im selben Zeitraum fiel die Kryptowährung Bitcoin um -30,29 % und Cardano, einer der beliebtesten Coins der letzten Zeit, verlor ebenfalls -27,87 %.

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Baissen sind Teil des Börsenlebens

Die meisten Aktienindizes sind seit Anfang Jahr mit rund 10% im Minus. Der Nasdaq in den USA hat fast 30% eingebüsst. Die Kurse der Aktien bekannter Firmen wie Tesla oder Amazon haben sich halbiert. Andere Titel wie Netflix oder die Kryptobörse Coinbase wurden noch ärger gerupft. Vielerorts wird das Ende der glitzernden Börsenwelt ausgerufen. Die Argumente wie die steigenden Zinsen, die ausufernde Inflation oder die hohen Rohstoffpreise sind hinlänglich bekannt. Dabei wird oft vergessen, dass Perioden mit grösseren Kursverlusten bei den Aktien immer wieder vorkommen und zum Leben als Anleger und Anlegerin dazu gehören.

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Die Finanzmärkte sind auf der Suche nach etwas Ruhe

Die Zeit für die Schreiber von Marktkommentaren war schon einfacher. Klar, es ist angenehmer, Höhenflüge an den Aktienmärkten zu erklären als schmerzhafte Kursverluste. Aber um das geht es nicht. Kursstürze, die durch aussergewöhnliche Ereignisse wie dem Ausgang der Brexit-Abstimmung oder durch eine deutliche Abschwächung der Konjunktur aus- gelöst werden, tun den Anlegerinnen und Anlegern weh, sind aber nachvollziehbar.

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Der Höhenflug des US-Dollars hat seine Grenzen

Der US-Dollar hat in den letzten Wochen einen wahren Höhenflug hingelegt. Ende März kostete ein Dollar noch 0.92 Franken, aktuell sind es 0.99 Franken. Die Parität, die letztmals 2019 bestand, ist nicht mehr weit entfernt. Handelsgewichtet hat der Greenback seit Jahresbeginn 13% zugelegt. Was bei einer entsprechenden Frankenaufwertung für die Schweizer Wirtschaft eine harte Belastung wäre, ist für die US-Wirtschaft kein Thema. Dafür ist der Anteil des Aussenhandels in den USA im Vergleich zur Binnenwirtschaft zu gering. Zudem werden die amerikanischen Exporte und Importe grösstenteils in US-Dollar abgewickelt.

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Krypto im Bankwesen: Commerzbank, Vivid Money & Mushe (XMU)

Die Commerzbank gab kürzlich bekannt, dass sie eine lokale Lizenz für Kryptowährungen beantragt hat. Analysten vermuten, dass der Grund dafür ganz einfach war: "Wenn du sie nicht schlagen kannst, schließ dich ihnen an". Die Verbreitung von Kryptowährungen ist weltweit auf dem Vormarsch. Daher ist es keine Überraschung, dass der Bankenriese einen großen Schritt nach vorne machen wollte und sich um eine Lizenz für Kryptowährungen beworben hat. Natürlich wäre die Commerzbank nicht die erste Bank, die sich mit Kryptowährung befasst. Die beliebte Digitalbank vivid money erlaubt ihren mehr als 500.000 Kunden bereits seit einiger Zeit, Kryptowährung zu kaufen und zu handeln.

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