Nächster Schritt zur Implementierung von Kryptowährungen: Namhafte Reisebüro-Kette akzeptiert Bitcoin und Co.

Immer mehr Unternehmen implementieren Bitcoin als Zahlungsmöglichkeit. Auch Kuoni Business Travel, der Geschäftsreise-Spezialist von DER Touristik Suisse, kündigte unlängst an, künftig Bitcoin-Zahlungen seiner exklusiven Kunden zu akzeptieren.

Die wachsende Akzeptanz sorgt auch bei Schweizern für steigende Bitcoin-Begehrlichkeiten.

Schweiz lockt namhafte Akteure der Kryptobranche an

Die Schweiz ist längst kein Geheimtipp unter den Big Playern der Kryptobranche mehr. Vor allem der Kanton Zug frohlockt mit attraktiven Konditionen für Ansiedlungen. Die Region wird bereits als „Crypto-Valley“ bezeichnet und bietet über 6.000 Beschäftigten einen Arbeitsplatz. Ein bestens funktionierendes Ökosystem, welches weltweit die grösste Dichte verschiedener Blockchain- und Krypto-Firmen aufweist. Mittlerweile haben die hier angesiedelten Unternehmen einen Wert von mehr als 611 Milliarden USD und eine Wertsteigerung von über 460 Prozent im Vergleich zu 2021. Einen Unternehmenswert von über 1 Milliarde USD hatten Ende 2021 immerhin 14 sogenannte „Unicorns“ im genannten Kanton. 2020 waren es lediglich knapp acht, im Jahr davor sogar nur vier.

Ihren Anfang nahm die Erfolgsgeschichte unscheinbar 2014/15, als eine handverlesene Delegation aus 20 namhaften Vertretern (auch die Stiftung Ethereum unter ihnen) die Schweizer Stadt besuchten. Der Kanton steht nicht mehr nur für Berge und spektakuläre Aussichten, sondern ist vor allem als imposanter Finanzplatz bekannt. Möglich macht diesen positiven Verlauf vom „Crypto-Valley“ in der Schweiz nur die Aufgeschlossenheit der Regierung und anderer Institutionen. Wo Krypto-Unternehmen sonst Steine in den Weg gelegt werden, zeigte sich Zug von Anfang an interessiert und als Partner auf Augenhöhe. Hier sind Krypto-Unternehmen willkommen und stossen auch bei der Bevölkerung auf Zustimmung.

Nie war es leichter, selbst von den Vorzügen der Kryptowährungen zu profitieren und sie als Zahlungsmittel zu nutzen. Um am Krypto-Markt mitmischen zu können, gibt es mittlerweile viele Optionen die unterschiedlichsten Coins zu erwerben. Sowohl traditionelle Zahlungsarten,  zum Beispiel Kreditkarte oder Bank Überweisung, sowie Drittanbieter überzeugen mit ihren Diensten. Neben Sofortüberweisung ist auch Kryptowährungen kaufen mit PayPal bereits in vielen Ländern möglich und verschafft den Nutzern ein sicheres Gefühl bei jeglichen Transaktionen. Was den Erwerb zukünftig noch attraktiver macht, ist die Aussicht auf immer mehr Möglichkeiten auch im Alltag ohne Weiteres mit Kryptowährungen bezahlen zu können, so wie bei der Ankündigung des Geschäftsreise-Spezialisten der DER Touristik Suisse.

DER-Tochter wagt Vorstoss in der Tourismusbranche

Reisen (digital) neu gedacht und einer der führenden Schweizer Anbieter geht mit gutem Beispiel voran. Kuoni Business Travel möchte das Potenzial seiner Geschäftsreisen weiterentwickeln und mit seinen häufig innovationsorientierten Kunden Schritt halten. Deshalb können Reisebuchungen künftig nicht nur in Fiat-Währungen, sondern auch grenzüberschreitend in Kryptowährungen getätigt werden.

Auch hier setzt das exklusive Reiseunternehmen von DER Touristik auf Diversität und bietet neben Bitcoin auch Bitcoin Cash, Dogecoin, Ethereum, Litecoin, Shiba Inu, Wrapped Bitcoin und zusätzlich USD-Stablecoins BUSD, DAI, GUSD, USDC sowie USDP als Zahlungsmöglichkeit an.

Um die Abwicklung der Transaktionen möglichst komfortabel zu gewährleisten, kooperiert das Reiseunternehmen mit dem Zahlungsdienstleister BitPay. Für Kunden eine Möglichkeit, um unabhängig von Inflation und mit maximaler Transparenz in Sekundenschnelle sicher Zahlungen zu realisieren.

Bereits 2021 haben ca. 17 Prozent aller Schweizer in Kryptowährungen investiert. Nun können sie bei immer mehr Unternehmen damit bezahlen. Vor allem junge Schweizer zwischen 18 und 24 Jahren sind davon überzeugt, dass Bitcoin und Co. schon bald traditionelle Zahlungsmittel und Währungssysteme ablösen werden.

Kooperation mit BitPay macht Kryptozahlungen möglich

Dass der exklusive Schweizer Reiseanbieter mit BitPay kooperiert, ist kaum überraschend. Schliesslich hat das 2011 in Atlanta (USA) gegründete Unternehmen bereits viele renommierte Partner in seinem Zahlungsnetzwerk. Dazu gehören beispielsweise Shop.com, SumUp, Breitling und TAG Heuer. Die weltweit bekannte Modemarke Gucci setzt bereits auf die zuverlässigen Dienste von BitPay und bietet die Zahlungsrealisierung beispielsweise auch mit neuen Kryptowährungen wie ApeCoin an.

Mutig zeigen sich bei der Akzeptanz der Kryptowährungen vor allem luxusorientierte Unternehmen. War der französische LVMH-Konzern (Hublot und Tag Heuer) Vorreiter für die Zahlungsmöglichkeit mit Bitcoin, können fortan auch Käufer der bekannten Breitling-Uhren mit Bitcoin bezahlen. Die Schweizer Traditionsmarke ging sogar noch einen Schritt weiter und lancierte eine eigene NFT-Kollektion.


Kryptowährungen – in der Schweiz im Trend (Bild: kavalenkava – shutterstock.com)

Schweiz und Krypto – der Status Quo

Die Schweizer Bevölkerung steht Kryptowährungen deutlich aufgeschlossener gegenüber als beispielsweise die Nachbarländer Deutschland oder Österreich. Das „Crypto-Valley“ im Kanton Zug zog bereits zahlreiche Big Player der Krypto-Szene an und schafft dadurch tausende Arbeitsplätze, Tendenz steigend. Durch den Schritt, künftig auch Zahlungen mit Bitcoin tätigen zu können, setzt der Schweizer Geschäftsreise-Spezialist Kuoni Business Travel die Krypto-Offenheit des Landes fort und erhofft sich dadurch noch mehr Kundenzuspruch. Die Erfolgszahlen sprechen für sich, denn Kryptowährungen sind auch für die Schweiz(er) ein echter Booster.

 

Titelbild: Andreanicolini – shutterstock.com

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