So verkaufen Sie Ihr Haus auf möglichst einfache Weise

Die Preise von Wohneigentum haben sich in den letzten Jahren deutlich erhöht.

So kommt es zu teils kuriosen Situationen. Manche Hausbesitzer verfügen über einen wahren Millionenschatz und wissen gar nichts davon. Wenn Sie dazu tendieren, Ihr Haus zu verkaufen, müssen Sie grundlegende Dinge beachten. Welche das sind und mehr erfahren Sie im nachfolgenden Artikel.

Wann ist der optimale Zeitpunkt, ein Haus zu veräussern?

Diese Frage ist pauschal nicht zu beantworten. Der optimale Verkaufszeitpunkt hängt von der individuellen Situation des Eigentümers und den aktuellen Marktgegebenheiten ab.

Möglicherweise ist momentan der optimale Zeitpunkt für den Hausverkauf. Der Grund: Seit Dezember 2021 sind sowohl die Bauzinsen als auch die Inflation stark gestiegen. Diese beiden Faktoren sorgen für ein erhöhtes Kaufinteresse. Käufer möchten sich die im historischen Vergleich immer noch niedrigen Zinsen sichern und ihr Vermögen vor der Geldentwertung schützen.

Es ist nicht ausgeschlossen, dass die Immobilienpreise in zwei Jahren höher stehen als heute. Wenn Sie Ihr Haus jetzt auf den Markt bringen, erhalten Sie jedoch deutlich mehr Geld als vor einigen Jahren. Wichtig ist es, Ihr Eigentum nicht unter Wert zu verkaufen.

Tipp: Liegen zwischen Kauf und Verkauf des Hauses mindestens zehn Jahre, ist der durch die Veräusserung entstehende Erlös steuerfrei. Wurde die Immobilie zuvor dauerhaft selbst bewohnt, muss der Gewinn unabhängig von der Haltedauer nicht versteuert werden.

Einen realistischen Verkaufspreis ermitteln

Zunächst ist es nötig, den Immobilienwert zu bestimmen. Diesbezüglich existieren grundsätzlich mehrere Möglichkeiten. Sie können einen Gutachter beauftragen oder selbst aktiv werden und beispielsweise digitale Preisfinder aus dem Netz nutzen. Dazu müssen Sie lediglich wichtige Eckdaten Ihres Hauses in den Rechner eingeben. Dieser ermittelt im Anschluss einen Richtwert für Ihre Immobilie.

Eine exakte Preisermittlung ist dies jedoch nicht. Dazu müsste das Objekt vor Ort von einem Gutachter in Augenschein genommen werden. Der Experte ist imstande, die vorhandenen Umstände besser einzuschätzen als ein Computerprogramm. Er stützt sich dabei auf verschiedene Methoden:

  • Sachwertverfahren
  • Vergleichswertverfahren
  • Ertragswertverfahren

Welche Faktoren bestimmen den Wert der Immobilie?

Es existieren etliche Faktoren, die den möglichen Verkaufspreis bestimmt. Zu den wichtigsten zählt die Lage. Häuser in Ballungszentren sind in der Regel wertvoller als Objekte auf dem Land. Zudem sind der aktuelle Zustand des Gebäudes und die Grundstücksgrösse von besonderer Bedeutung. Ein unsanierter Altbau erzielt möglicherweise einen geringeren Verkaufspreis als ein erst kürzlich errichtetes und gedämmtes Bauwerk.

Haus verkaufen: Welche Vor- und Nachteile hat die Beauftragung eines Maklers?

Der Hausverkauf gestaltet sich mit einem Makler unkompliziert. Im Idealfall übernimmt dieser sämtliche Schritte, die zur Veräusserung führen. Dies beginnt bereits bei der Wertermittlung des Objekts. Aufgrund ihrer jahrelangen Expertise haben Immobilienmakler ein gutes Gespür für den aktuellen Marktwert. Dadurch besteht keine Gefahr, Ihr Eigentum unter Wert zu verkaufen.

Nachdem die Entscheidung über den Verkaufspreis gefallen ist, gilt es, ein Exposé zu erstellen und das Haus optimal zu bewerben. Der Makler leitet das Objekt in die bestehenden Verkaufskanäle. Speziell das Marketing ist für unerfahrene Verkäufer eine schier unüberwindbare Hürde.

Kaufinteressenten melden sich direkt beim Makler. Sofern sinnvoll und gewünscht, legt dieser zudem den Besichtigungstermin fest und führt ihn durch. Dadurch sparen Sie eine Menge Zeit und Nerven. Andernfalls müssten Sie zu jeder Objektbesichtigung selbst fahren und die Gespräche führen.

Auch bei den Preisverhandlungen werden Sie unterstützt. Käufer sind teilweise sehr eloquent und versuchen mit fadenscheinigen Argumenten den Preis zu drücken. Dieses Risiko umgehen Sie mit der Beauftragung eines Maklers.

Dabei nachteilig ist, dass Sie im Erfolgsfall eine Maklerprovision zahlen müssen. Es ist nicht mehr möglich, diese gänzlich auf den Käufer umzulegen. Vielmehr teilen sich Verkäufer und Käufer die Kosten. Die Höhe der Provision ist gesetzlich nicht festgelegt. Üblicherweise liegt sie jedoch bei 7,14 % des Kaufpreises. Somit beträgt Ihr Anteil 3,57 %.

Verkauf an Immobilienunternehmen

Auch Immobiliengesellschaften kaufen Häuser an. Allerdings sind sie für gewöhnlich nur an Objekten in Metropolregionen beziehungsweise gefragten Gegenden interessiert. Zudem erwerben sie oft keine einzelnen Objekte. Wenn Sie indes über einen grossen Bestand an Häusern in einer attraktiven Lage verfügen, kann es sich lohnen, diese einer Immobiliengesellschaft zum Kauf anzubieten.

 

Titelbild: Amnaj Khetsamtip – shutterstock.com

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