Bildung

SKO nimmt Stellung zur BFI-Botschaft 2017-2020

Bei der BFI-Botschaft 2017-2020 geht es um die Förderung und Finanzierung von Bildung, Forschung und Innovation. In der Vorlage sind die Ziele für die nächsten Jahre festgelegt, unter anderem soll eine höhere Berufsbildung gestärkt werden. Die Schweizer Kader Organisation SKO ist mit der Vorlage nur zum Teil einverstanden und nimmt dazu Stellung. Nachfolgend ist der Text im Wortlaut wiedergegeben.

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„Zukunftsträger 2016“ - Die besten Gastro-Lehrmeister des Jahres

Seit 2011 wird in der Schweizer Gastronomie die Auszeichnung „Lehrmeister des Jahres“ verliehen. Die Preise werden mit jeweils CHF 10'000 dotiert. Die vom GastroJournal und der Bischofszell Nachrungsmittel AG ausgewählten Preisträger sind die besten Ausbilder in ihrer jeweiligen Kategorie. Dabei handelt es sich um die Kategorien Koch, Bäcker-Konditor-Confiseur, Fleisch- und Restaurationsfach. Die Sieger erhalten den Titel „Zukunftsträger 2016“. Am Montagabend sind die Zukunftsträger im Zürcher Kaufleuten offiziell gekürt worden.   Die besten Chefs der Lebensmittelbranche im Jahr 2016 sind Miriam de Melo aus Basel (Restaurationsfachfrau), Christoph Jenzer aus Arlesheim (Fleischfachmann), René Kaufmann aus Illnau (Koch) und Urs Köppel aus Romanshorn (Confiseur). Sie wurden ausgezeichnet für ihr herausragendes Engagement in der Berufsbildung, das von der Wissensvermittlung über die soziale Integration der Lernenden bis hin zum Hochhalten des Berufsstolzes reicht.

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Mehr Geld für Bildung, Forschung und Innovation

Im Zusammenhang mit der Finanzierung der Bildung, Forschung und Innovation 2017-2020 ist der Nationalrat dem Ständerat gefolgt: Travail.Suisse, die unabhängige Dachorganisation der Arbeitnehmenden, nimmt dies mit Befriedigung zur Kenntnis. Somit werden dem BFI-Bereich für die nächsten Jahre 395 Millionen Franken mehr zugesprochen, als der Bundesrat in seiner Botschaft verlangt hat.

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Neues Förderprogramm für Raumfahrt-Start-ups

Das Schweizer ESA Business Incubation Centre (ESA BIC) wird in diesem Herbst von der Europäischen Weltraumorganisation ESA gemeinsam mit dem Staatssekretariat für Bildung, Forschung und Innovation SBFI eröffnet.   Das ESA BIC Switzerland erhält maximal 500'000 EUR finanzielle Förderung pro Start-up. Zusammen mit der technischen und betriebswirtschaftlichen Unterstützung ist es ein sehr attraktives Programm für schweizerische Jungunternehmen. Gefördert werden Innovationen für die Raumfahrt wie auch der Transfer in Anwendungen ausserhalb der Raumfahrt.

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Neuer Standort der Hochschule Luzern – Design & Kunst

Die Hochschule Luzern – Design & Kunst eröffnet am 23. und 24. September mit einer zweitägigen Feier den neuen Standort in der Viscosistadt in Emmenbrücke. Der neue Bau 745 bietet nicht nur eine inspirierende Atmosphäre zum Lernen, Lehren und Forschen, sondern ist auch ein neuer öffentlicher Raum für die Bevölkerung. Mit dem Umbau des ehemaligen Fabrikgebäudes haben die renommierten Architekten EM2N einen idealen Ort zum Lernen, Lehren und Forschen geschaffen: Grosszügige Unterrichtsräume und Ateliers bieten eine inspirierende Umgebung für Studierende, Forschende und Mitarbeitende.

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Neue Plattform der drei wichtigsten Angestellten-Verbände

Die drei Angestelltenverbände - Kaufmännischer Verband Schweiz, Angestellte Schweiz, Schweizer Kader Organisation SKO - bündeln ihre Kräfte. «Künftig werden wir uns verstärkt im Rahmen einer politischen Plattform für eine konstruktive und kompromissfähige Angestelltenpolitik engagieren», sagen die drei Verbandspräsidenten Daniel Jositsch (Kaufmännischer Verband), Thomas Feierabend (Angestellte Schweiz) und Thomas Weibel (SKO).

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Bildung muss gefördert werden

Immer wieder betonen Politiker, dass die Bildung unsere einzige Ressource sei. Doch warum sparen sie dann gerade bei der Bildung, Forschung und Innovation? Der Bundesrat hat die Bildungs-, Forschungs- und Innovationspolitik für 2017-2020 definiert und diese sieht vor, das Ausgabenwachstum für Bildung, Forschung und Innovation (BFI) auf 2% zu senken. (Zum Vergleich: Von 2008 bis 2012 betrug es noch 6,3%, von 2013 bis 2016 3,7%).

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100 % Ausbildungserfolg für zwölf Jugendliche mit Beeinträchtigung

Voller Erfolg für Migros-Lernende: Alle zwölf Jugendlichen mit Leistungseinschränkungen, die in den Filialen von Migros in Grenchen, Aarau-Igelwed und Bubenberg ausgebildet wurden, haben die Lehrabschlussprüfungen bestanden. In der Migros-Filiale Worb können ab August 2017 weitere Jugendliche mit Beeinträchtigung eine Ausbildung im Detailhandel starten. Mit diesem Projekt unterstützt die Migros Aare 35 junge Menschen. Insgesamt 14 Lernende starteten vor drei Jahren ihre Grundausbildung im Detailhandel. Sie alle benötigten berufliche Starthilfe und hätten unter normalen Bedingungen nur eine geringe Chance auf einen Ausbildungsplatz gehabt. Die Lernenden besuchten die öffentliche Berufsfachschule, wurden aber während der gesamten Ausbildungszeit durch speziell geschulte Berufsbildner begleitet. Die zusätzlichen Aufwendungen in der Filiale und die Mehrkosten der individuellen Berufsbildung wurden einerseits durch die kantonalen IV-Stellen getragen und andererseits durch das Kulturprozent der Migros Aare finanziert.

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Mathematik ohne Angstgefühle

Mathematik ist für viele ein Buch mit sieben Siegeln. Wer erinnert sich nicht quälender Schulstunden oder Albträumen vor Klausuren. Doch im späteren Leben ist „Mathe“ an vielen Stellen gefragt. Und vielleicht verspürt ja doch mancher einen nachträglichen Wissensdurst. Solchen Neugierigen und Wissensbedürftigen kann jetzt geholfen werden – und das sogar noch kostenlos. Wer schon immer wissen wollte, wie eine Partialbruchzerlegung und andere Grundlagen der Mathematik funktionieren, bekommt ab sofort auf der MOOC-Plattform von oncampus die Möglichkeit, seine Mathematikkenntnisse in einem kostenlosen Online-Kurs aufzufrischen oder zu erweitern. Im Zentrum steht dabei nicht das Einpauken von Formeln, sondern das praktische Üben.

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Swisscom: Gute Ausbildung gegen Fachkräftemangel

Rund 325 junge Menschen beginnen im August ihre Ausbildung bei Swisscom. Für einen Beruf im ICT-Bereich hat sich mehr als die Hälfte von ihnen entschieden, darunter zum ersten Mal fünf Interactive Media Designer. Rund die Hälfte der 124 ICT-Lehrabgänger Ende Juli 2016 wird Swisscom direkt weiterbeschäftigen, darunter 24 Mediamatiker und 32 Informatiker. Somit bildet Swisscom ihre Fachkräfte im Informatikbereich zu einem Grossteil selbst aus – ein wichtiger Beitrag für den Nachwuchs in dieser Zukunftsbranche.

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Steigenberger Hotels: Kooperation mit IST-Hochschule

Auch die Hotelbranche ist auf qualifizierten Nachwuchs angewiesen. Die Verbindung von Praxis und Theorie steht dabei hoch im Kurs. Aus diesem Grund kooperiert die Steigenberger Hotel Group mit der IST-Hochschule. Zum kommenden Wintersemester wird der dualen Studiengang „Hotel Management (B.A.)“ angeboten. Engagierte Nachwuchskräfte sollen damit zusätzliche Perspektiven erhalten. Beim dualen Bachelor-Studiengang „Hotel Management“ der IST-Hochschule handelt es sich um ein „flexibles Qualifizierungsprogramm, das den qualitativen Ansprüchen unseres Unternehmens entspricht“, so Roberto Rojas, Vice President Human Resources der Steigenberger Hotels AG.

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AMAG Import: Erfolgreicher Ausbildungsabschluss

Über 700 Auszubildende realisieren schweizweit bei der AMAG ihre berufliche Qualifizierung, ein grosser Teil davon im Bereich AMAG Import. Die AMAG gehört damit zu den grössten Ausbildungsbetrieben der Schweiz und ist besonders stolz, dem aktuellen Ausbildungsjahrgang zum erfolgreichen Lehrabschluss gratulieren zu können. Die AMAG bildet in über 80 Retailbetrieben sowie bei der AMAG Leasing AG und bei der AMAG First AG aus. Auch im Bereich AMAG Import haben in diesem Jahr wieder zahlreiche Auszubildende an Standorten in der ganzen Schweiz ihr Lehrabschlusszertifikat erhalten, namentlich sind dies:

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EKZ – Ausbildung ist Trumpf

Auch in diesem Jahr können die Elektrizitätswerke Zürich (EKZ) eine positive Ausbildungsbilanz ziehen. 34 Jugendliche haben in der vergangenen Woche ihre Ausbildung mit bemerkenswertem Erfolg abgeschlossen. Vier wurden sogar in ihrem jeweiligen Fach Kantonsbeste. Viele der jungen Talente bleiben den EKZ erhalten. Damit erweisen sich die EKZ einmal mehr als attraktiver und zuverlässiger Arbeitgeber. Ausgezeichnete Abschlussnoten erzielten insbesondere zwei Elektroinstallateure von EKZ Eltop sowie zwei EKZ Netzelektriker. Nick Spitzhofer (Bauma) und Michael Hübscher (Trüllikon) erreichten kantonal die ersten zwei Plätze bei den Netzelektrikern. Bei den Elektroinstallateuren schafften es Ramon Jud (Dietikon) auf den zweiten und Dario Gulmini (Zell) auf den dritten Platz. „Die Resultate zeigen, dass wir mit unserem Engagement in der Berufsbildung auf dem richtigen Weg sind“, so Claudio Gallo, Leiter des Geschäftsbereiches Eltop.

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Informatiker gefragt: Lehrabgängerbefragung 2016

Fast 2‘200 Informatik- und Mediamatik-Lernende aus der gesamten Schweiz schliessen im Sommer 2016 die Grundausbildung ab. Im Zuge dessen wurde eine repräsentative Befragung unter 1‘002 Lehrabgängern durchgeführt. Diese zeigt deutliche Ergebnisse: 9 von 10 Lernenden sind mit ihrer Ausbildung sehr zufrieden. Ebenso positiv wurde das Betriebsklima in den Lehrfirmen beurteilt. Und auch die Zukunft sieht gut aus: Mehr als 90 Prozent der Befragten gab an, für die Zeit nach der Ausbildung bereits eine Anschlusslösung zu haben.

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Studie zeigt zusätzlichen Ausbildungsbedarf bei sozialen Berufen

Eine neue Studie von SAVOIRSOCIAL belegt eindeutig: Bis zum Jahr 2024 werden 45‘000 bis 59‘000 zusätzliche Fachkräfte benötigt, um die Arbeitsfelder „Unterstützung von Kindern und Jugendlichen“, „Begleitung von Menschen mit Beeinträchtigungen“ und „Betreuung von Menschen im Alter“ abzudecken. „Fachkräfte- und Bildungsbedarf für soziale Berufe in ausgewählten Berufsfeldern des Sozialbereichs" lautet der Titel der Untersuchung. Sie zeigt auf, dass in den nächsten acht Jahren mehrere Tausend Ausbildungsplätze für soziale Berufe zusätzlich nötig sein werden, um der Nachfrage quantitativ und qualitativ gerecht zu werden.

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Aargau fördert Ausbildungsdarlehen stärker

Der Regierungsrat hat mehrere Überarbeitungen des Stipendienrechts in die Anhörung geschickt. Diese Anpassungen sind notwendig, da der Kanton Aargau der Interkantonalen Vereinbarungung zur Harmonisierung von Ausbildungsbeiträgen (Stipendienkonkordat) beigetreten ist. Ausserdem beabsichtigt der Regierungsrat, die Stossrichtung eines Vorstosses aus dem Grossen Rat aufzunehmen, indem er den Bezügerkreis bei Darlehen erweitert. 2013 hat der Grosse Rat des Kantons Aargau den Beitritt zum Stipendienkonkordat beschlossen.

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