Geht es um die Innovationsorientierung von Unternehmen, stellen sich zunächst einmal drei wichtige Fragen: Welches Ausmass soll die Innovationsorientierung des Unternehmens annehmen? Wie stark soll die Erschliessung neuer Märkte oder die Entwicklung neuer Produkte ins Gewicht fallen? Und zuletzt: Welche Technologien sollen wie intensiv genutzt und weiterentwickelt werden?
Die Marktanalyse wird in drei Analysebereiche eingeteilt: Analyse der Nachfrager/Kunden Analyse der Wettbewerber Analyse der allgemeinen Marktcharakteristika
Nachfolgend sollen die zentralen Einflussgrössen, die auf das organisationale Kaufverhalten einwirken, einmal in den Fokus rücken. Diese Werte können in hohem Masse die Dauer des Entscheidungsprozesses, die Anzahl der Akteure sowie die verwendeten Kriterien für eine Kaufentscheidung beeinflussen.
Weltwirtschaft und Weltgesellschaft befinden sich in einem rasanten Wandel, dessen Tempo immer schneller wird. Ein aktuelles Buch definiert vier globale Megatrends, die bisher gültige ökonomische und soziale Paradigmen radikal verändern werden. Richard Dobbs, James Maniyka und Jonathan Woetzel sind Direktoren des McKinsey Global World Research Institute. Ihrem aktuellen Buch „No Ordinary Disruption: The Four Forces Breaking All The Trends“ („Kein normaler Bruch: Die vier Kräfte, die alle Trends verändern“) liegen lange Jahre Forschungs- und Beratungstätigkeit zugrunde. Ihre Ausgangsthese besteht darin, dass unsere wirtschaftlichen und sozialen Paradigmen – oder „Intuitionen“ – in einer Zeit entstanden sind, als die Weltwirtschaft sich als ausgesprochen freundlich präsentierte. Aus ihrer Sicht ist diese Zeit der „grossen Moderation“ jedoch endgültig vorbei. In der Weltwirtschaft herrscht bereits jetzt ein raues Klima, das künftig noch härter werden dürfte.
Dieser Artikel beschäftigt sich mit spieltheoretischen Ansätzen in der modernen Organisationstheorie. Einleitend soll die Spieltheorie einmal näher beleuchtet werden.
Kernthemen des industrieökonomischen Erklärungsansatzes sind das Wettbewerbsumfeld und die Interaktion mit den Wettbewerbern. Diesen Erklärungsansätzen liegt keine unternehmensinterne Perspektive zugrunde. Es wird das Wettbewerbsverhalten insgesamt betrachtet, ohne dass einzelne Wettbewerber genauer unter die Lupe genommen werden. Ergo haben die Handlungen eines Wettbewerbers bei diesen Erklärungsansätzen nicht unmittelbar Einfluss auf die Ergebnisse der Handlungen von Konkurrenten.
Ausgangspunkt für den situativen Ansatz ist die Kritik an der Managementlehre und am Bürokratieansatz nach Weber. Anhänger dieses Konzepts vertreten die Meinung, dass eine Organisationsform nicht für alle Gegebenheiten gleich gut geeignet sein könne. So wurde die Frage aufgeworfen, ob man die verschiedenen Organisationsstrukturen in Unternehmen auf unterschiedliche Situationen der Firmen zurückführen könnte. Dieser Ansatz steigert somit die Bedeutsamkeit situativer Einflüsse auf das Management von Unternehmen. Gleichzeitig zweifelt er die Existenz allgemeingültiger optimaler Organisationsstrukturen an.
Um erfolgreiche Unternehmens- und Marketingstrategien zu entwickeln, bedarf es auch der Analyse des Unternehmens, neben der Analyse der globalen Unternehmensumwelt. Schliesslich müssen Unternehmer wissen, wie die derzeitige Situation des Unternehmens ist.
Der allgemeine Handlungsrahmen eines Unternehmens wird von der globalen Unternehmensumwelt vorgegeben. Zudem wird die globale Unternehmensumwelt nicht, oder kaum, von einzelnen Unternehmen beeinflusst.
Die Wahl einer passenden Unternehmensstrategie wirkt sich wesentlich auf den zukünftigen Unternehmenserfolg aus. Nach Porter kann man drei Grundstrategien unterscheiden, sie werden auch Generische Grundstrategien nach Porter genannt. Es gibt demnach die Kostenführerstrategie, die Differenzierungsstrategie und die Nischenstrategie. Porter beschreibt zu diesen drei Strategien einige Hinweise. Damit wird die Antwort auf die Frage leichter, für welche Grundstrategie sich das Unternehmen entscheiden sollte.
Lesen Sie nun den zweiten Teil unserer Serie, welche sich mit neueren Ansätzen der Organisationstheorie beschäftigt. Erfahren Sie in diesem Zusammenhang Wissenswertes über systemtheoretische Ansätze.
Mit dieser Beitragsserie wenden wir uns den aktuelleren Organisationstheorien zu. Die neueren Ansätze fussen oftmals auf den älteren, jedoch beschäftigen sie sich meistens mit spezielleren Fragestellungen.
Kleine und mittelgrosse Unternehmen neigen oftmals dazu, sich mit strategischen Fragen bloss nebenher auseinanderzusetzen. Mittlerweile haben zwar zunehmend kleinere Firmen eine intelligente Unternehmensstrategie definiert, dennoch fehlen in wichtigen Bereichen Strategien, die solide fundiert sind – so auch im Vertrieb. Dabei gehört gar nicht so viel dazu, eine gute Vertriebsstrategie auszuarbeiten. Für kleinere Unternehmen mit begrenzten Ressourcen genügt es im Allgemeinen, einige hauptsächliche Fragen zu klären. Eine Vertriebsstrategie für kleinere Firmen sollte im Wesentlichen die Antworten auf folgende Fragestellungen beinhalten:
In diesem Beitrag wird zunächst untersucht, was überhaupt ein Buying Center ist und welche Rollenverteilungen und Akteure sich dabei abgrenzen. Zum Schluss sehen wir uns ein sogenanntes Buying Network (Beziehungsnetzwerk) an, mit dessen Hilfe Vertriebsmitarbeiter den Aufbau eines Buying Centers genauer beschreiben können. Wichtig ist auch für nicht direkt Beteiligte, schnell herauszufinden, welcher Akteur welche Rolle im Rahmen eines Kaufentscheidungsprozesses einnimmt.
In diesem Beitrag soll es nicht um die privaten, sondern um die organisationalen Kunden gehen. Dabei soll das B2B-Marketing genauer angesehen werden. Welche besonderen Merkmale charakterisieren das B2B-Geschäft? Genau diese Frage soll hier beantwortet werden. Auch organisationale Kunden treffen sehr häufig Kaufentscheidungen, doch ist bei ihnen dieser Prozess häufig deutlich komplexer gestaltet und muss einer anderen Vorgehensweise folgen als bei privaten Kunden.
Im Folgenden werden psychologische und sozialpsychologische Theorien vorgestellt, wie die Kaufentscheidungen von Interessenten beeinflusst werden können.Die Überschrift wird für viele Leser nicht unbedingt sonderlich spannend klingen, wenn man aber Gedanken darüber anstellt, wie die Menschen „ticken“, kann man daraus eine Reihe von Massnahmen für das Marketing ableiten. Also lohnt sich also, einige dieser Modelle genauer zu betrachten. Zu den jeweiligen Theorien wird im Folgenden auch der praktische Einsatz im Marketing skizziert.
Im vorliegenden Artikel wird darauf eingegangen, wie Interessenten mit Entscheidungsheuristiken Kaufentscheidungen fällen. Dazu gibt es einige faszinierende Einblicke in die menschliche Psyche. Ich war selbst sehr überrascht, nach welchen Prozedere wir unsere Kaufentscheidungen treffen. Im Folgenden werden vier verschiedene Wege beleuchtet, die den Konsumenten die Entscheidung erleichtern können.
Diese Frage klingt zunächst wahrscheinlich sehr simpel und es scheint, sie wäre leicht zu beantworten. Die Realität zeigt allerdings, dass es keine konkrete Definition von Strategie bzw. Unternehmensstrategie gibt. Viele Menschen haben verschiedene Meinungen, was mir in diesem Zusammenhang zu kompliziert und sogar unnötig vorkommt, deshalb möchte ich mich in diesem Artikel auf das Wesentliche konzentrieren. Dennoch sollten einmal zwei verschiedene Sichtweisen betrachtet werden.