Studien

Konsumverhalten 2025: Herausforderungen und Strategien für Unternehmen

Die anhaltend angespannte wirtschaftliche Lage in der Schweiz schlägt sich auch 2025 deutlich im Konsumverhalten nieder. Schweizer Verbraucher wollen im kommenden Jahr noch stärker auf nicht-notwendige Einkäufe verzichten, weil weniger Geld zur Verfügung steht. Der Non-Food-Sektor muss daher genauso wie die Gastronomie und der Unterhaltungssektor kurzfristig auf eine immer weiter rückläufige Nachfrage reagieren und die Erfolgsperspektive der eigenen Geschäftsmodelle überprüfen. Zu diesem Ergebnis kommt die repräsentative Befragung „Consumer Priorities 2025“ der globalen Unternehmensberatung AlixPartners, für die im Oktober 2024 insgesamt 1.000 Konsumenten in der Schweiz befragt wurden.

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Psychologische Fallen und Risiken: Herausforderungen an Aktienmärkten 2025

Die Aktienmärkte, insbesondere in den USA, sind derzeit sehr stimmungsgetrieben und wir sehen ein hohes Konzentrationsrisiko sowie überzogene Bewertungen. Beide stehen in Verbindung mit versteckten psychologischen Denkfallen an den globalen Aktienmärkten. Zum Jahresende 2024 erscheinen US-Aktien im historischen Vergleich teuer. Am 1. November 2024 war das zyklusbereinigte KGV (CAPE Ratio) des S&P 500 mit 38 mehr als doppelt so hoch wie im langfristigen Durchschnitt [1]. Die von Professor Robert Shiller von der Yale University entwickelte Kennzahl eignet sich gut für langfristige Vergleiche von Marktbewertungen [2]. Da sie auf den durchschnittlichen inflationsbereinigten Unternehmens- gewinnen der vorhergehenden zehn Jahre basiert, ist sie weniger volatil als das Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV), das auf den Unternehmensgewinnen für kürzere Zeiträume basiert.

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SNB passt Verzinsungslimiten an: Faktor sinkt ab Februar 2025

Die Nationalbank reduziert per 1. Februar 2025 den Faktor für die Limite zur Verzinsung von Sichtguthaben mindestreservepflichtiger Girokontoinhaber von 22 auf 20. Die Berechnungsgrundlage der Limite bleibt unverändert: für mindestreservepflichtige Banken entspricht die Limite dem laufenden Durchschnitt der Mindestreserveerfordernisse über die letzten drei Jahre, multipliziert mit dem aktuell geltenden Faktor; für die übrigen Girokontoinhaber beträgt die Limite grundsätzlich null Franken.

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Schweizer Konzerne: Wachstum im Ausland, Rückgang im Inland

Schweizerisch beherrschte multinationale Unternehmen erweitern ihre Präsenz im Ausland sowohl finanziell durch steigende Direktinvestitionen als auch operativ durch eine Erhöhung des Personalbestands. Im Gegensatz dazu ziehen ausländische Investoren Kapital aus der Schweiz ab, wodurch die Direktinvestitionen im Inland zurückgehen. Zudem verzeichnen die Kapitalerträge aus Direktinvestitionen insgesamt einen Rückgang.

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Hotellerie 2024: Kostendruck und Fachkräftemangel prägen die Branche

Die Umfrage zur Lageeinschätzung von HotellerieSuisse zur Sommersaison 2024 zeigt eine gemischte Bilanz. Neben wetterbedingten Einbussen belasten steigende Kosten und ein intensiver Wettbewerb die Branche. Vor allem alpine Regionen haben mit höheren Betriebsausgaben zu kämpfen. Für die Wintersaison bleiben die Erwartungen deshalb vorsichtig optimistisch. Die vergangene Sommersaison brachte insgesamt einen Anstieg der Logiernächte, obwohl Schlechtwetterperioden in weiten Teilen der Schweiz die Nachfrage belasteten. Betrachtet man die HESTA-Zahlen des BFS jedoch etwas genauer, so lässt sich klar erkennen, dass das Wachstum nur punktuell stattfindet. Dies deckt sich mit den Ergebnissen aus der Umfrage zur Lageeinschätzung unter den Mitgliedern von HotellerieSuisse.

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Axpo: Starke Bilanz und Fokus auf erneuerbare Energien

Axpo hat ein weiteres erfolgreiches Geschäftsjahr (1. Oktober 2023 bis 30. September 2024) hinter sich. Das Unternehmen erzielte ein gutes Ergebnis und trieb die Umsetzung der Stra­tegie konsequent voran. Mit der zuverlässigen Lieferung von mehr als 40 Prozent des in der Schweiz verbrauchten Stroms leistete Axpo einen wesentlichen Beitrag zu einer sicheren Energieversorgung im Heimmarkt. Axpo baute die Produktion aus erneuerbaren Energie­quellen weiter aus und stärkte ihre Position als internationales Energieunternehmen, das seinen Kunden dabei hilft, ihre CO2-Ziele zu erreichen. Christoph Brand, CEO von Axpo: "Axpo ist mit ihrer Strategie, ihren Fähigkeiten und ihrer Marktposition heute stärker, denn je. Als tief in der Schweiz verwurzeltes Unterneh­men tragen wir im Heimmarkt eine grosse Verantwortung und werden es auch weiterhin tun. Axpo liefert heute rund 40 Prozent des in der Schweiz verbrauchten Stroms und ist die grösste Produzentin von erneuerbarer Energie. Das Projektportfolio für die Stromerzeu­gung und -übertragung für die kommenden Jahre umfasst Projekte im Umfang von rund 2 Milli­arden CHF. Gleichzeitig ist Axpo als internationales Energieunternehmen weltweit erfolgreich und wird ihre Marktpositionen gezielt weiter ausbauen. Auf diese Kombination von starker Verwurzelung in der Schweiz und internationalem Wachstum sind wir stolz. Wir sind überzeugt, dass diese Kombination für Axpo die besten Voraussetzungen schafft, um langfristig erfolgreich zu bleiben."

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Schweizer Steinobstseminar: Perspektiven und Innovationen für die Obstwirtschaft

Am 4. und 5. Dezember fand in Bern das Schweizer Steinobstseminar des Schweizer Obstverbands (SOV) und SWISSCOFEL statt. Der Anlass war restlos ausgebucht; über 140 Teilnehmende aus Produktion, Handel, Forschung, Beratung, Politik und Verbänden aus der ganzen Schweiz nahmen teil und erhielten hilfreiche Informationen von Fachpersonen aus dem In- und Ausland über Herausforderungen und Perspektiven im Obstbau. Auf die Teilnehmenden des Steinobstseminars wartete ein volles und abwechslungsreiches Programm: Über 30 Referentinnen und Referenten präsentierten Erfolgsfaktoren für den Steinobstanbau, sprachen über den Klimawandel, die Herausforderungen beim Schutz der Kulturen und über die Schädlingsbekämpfung und den Schädlingsdruck.

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UBS Billionaire Ambitions Report: Ein Jahrzehnt der Milliardäre im Fokus

UBS hat heute den zehnten UBS Billionaire Ambitions Report veröffentlicht. Die Studie betrachtet die Vermögensentwicklung von mehr als 2.500 Milliardären in Nord- und Südamerika, EMEA und APAC über die letzten 10 Jahre. Zudem flossen die Ergebnisse einer UBS Kundenbefragung unter Milliardären aus den wichtigsten Regionen der Welt ein. «Seit zehn Jahren dokumentiert der Report das Wachstum und die Investition grosser Vermögen mit Blick auf die Weitergabe an zukünftige Generationen oder ihrem positiven Einfluss auf die Gesellschaft», sagt Benjamin Cavalli, Head of Strategic Clients bei UBS Global Wealth Management. «Zum Jubiläum der Studie blicken wir auf die zehn Jahre zurück und identifizieren die wichtigsten Entwicklungen im Vermögen von Milliardären.»

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Hydro Alps Lab: Meilenstein in der Wasserkraftforschung mit neuem Partner

Das vor drei Jahren gegründete Wasserkraft-Labor Hydro Alps Lab der HES-SO Valais-Wallis kann für 2023 einen erfreulichen Umsatz von 1,5 Millionen Franken ausweisen und seit diesem Jahr mit OIKEN einen neuen Partner begrüssen. Gemeinsam werden sie Lösungen zur Bewältigung der Herausforderungen der Energiewende erarbeiten. 2021 unterzeichneten die Hochschule für Ingenieurwissenschaften, Alpiq, FMV (Forces Motrices Valaisannes) und HYDRO Exploitation anlässlich der Gründung des Forschungslabors für Wasserkraft Hydro Alps Lab einen Fünfjahresvertrag. Seitdem hat das Labor mehrere anwendungsorientierte Forschungs- und Entwicklungsprojekte zur Optimierung von Hochdruckanlagen und Laufwasserkraftwerken durchgeführt, die über nationale und europäische Fonds finanziert wurden. Sein Auftrag besteht darin, sich für eine moderne und nachhaltige Wasserkraft einzusetzen. Ein Auftrag, an dem sich OIKEN als neuer Partner beteiligen wird.

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AHV-Reform 2024: Wege zur Finanzierung der Vorsorge

Das Leistungsversprechen der AHV wurde 2024 deutlich ausgebaut. In den kommenden Jahren muss der Fokus auf der generationengerechten Finanzierung der ungedeckten Rentenversprechen liegen. Optionen gibt es einige – ein höheres Referenzalter, mehr Einnahmen durch höhere Steuern und Beiträge oder strukturelle Anpassungen. Klar ist, dass eine Komponente allein nicht reichen wird. Es braucht mehrere Kompromisse, die die Last fair zwischen den Generationen und sozioökonomischen Gruppen verteilen. Schon vor der Abstimmung über die Initiative zur 13. AHV-Rente im März 2024 war klar, dass die AHV auch ohne eine 13. Rente nicht nachhaltig finanziert ist. Die Restlebenserwartung im Ruhestand ist seit Einführung der staatlichen Vorsorge um mehr als zehn Jahre angestiegen. Diese Tendenz wird durch die in den Ruhestand tretenden grösseren Altersgruppen verstärkt. Die 13. Monatsrente verursacht ab 2026 zusätzliche jährliche Ausgaben in Milliardenhöhe. Mit einer aktuellen Finanzierungslücke von etwa 177 Prozent des Bruttoinlandprodukts von 2021, oder umgerechnet rund 1315 Milliarden Schweizer Franken ist eine breit abgestützte und langfristig wirksame Strukturreform, die auf mehreren Komponenten und Kompromissen aufbaut, unumgänglich.

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Verteilungsradar 2024 analysiert Einkommen und Vermögen in der Schweiz

Am 29.11.2024 veröffentlichte das Institut für Schweizer Wirtschaftspolitik (IWP) an der Universität Luzern den Verteilungsradar 2024. Die neue Studie liefert erstmals seit langem eine umfassende Analyse der Verteilungssituation von Einkommen und Vermögen in der Schweiz. Das Forscherteam um Dr. Melanie Häner-Müller, Nina Kalbermatter MA, Nadja Koch BA und Prof. Dr. Christoph A. Schaltegger zeigt, dass weit verbreitete Annahmen und Medienberichte oft ein verzerrtes Bild zeichnen.

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Nachhaltige Energie und Führungswechsel bei Bergbahnen Graubünden

Methanol oder Pflanzenöl für Pistenmaschinen? Die Produktion von Methanol für Pistenmaschinen macht derzeit gemäss einer neuen Machbar- keitsstudie aus technischen und wirtschaftlichen Gründen keinen Sinn. Markus Moser wurde an der Generalversammlung von Bergbahnen Graubünden (BBGR) zum neuen Präsidenten gewählt. Er ersetzt Martin Hug, der CEO der Zermatt Bergbahnen wird. Am Stelldichein von Tourismus, Wirtschaft und Politik in Flims kritisierte der scheidende Präsident die Bundesverwaltung – insbesondere die Bundesämter für Verkehr und Umwelt. Man habe sich in den vergangenen 17 Jahren zunehmend in Details verloren. Das Sparprogramm des Bundes erach- tet Martin Hug als Chance, sich auf die wesentlichen Aufgaben zu konzentrieren, so wie es das Seilbahngesetz gemäss Botschaft eigentlich vorsieht. Statt die Verfahren einfacher, schneller und günstiger abzuwickeln, sehe die Realität gegenteilig aus. Den Zentralisierungstendenzen auf Bun- desebene sei entschieden entgegenzutreten. Das Berggebiet habe ebenfalls das Recht, sich zu ent- wickeln und nicht nur als Freizeitpark oder Reservat für das Mittelland zu dienen, erklärte Präsident Martin Hug.

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Online-Einkaufstrends 2024: Internationale Plattformen setzen Handel unter Druck

Wie hat sich der Marktanteil von Online-Einkäufen im Ausland entwickelt? Welche Unternehmen haben für die Konsument:innen an Bedeutung gewonnen? Und wie gross ist der Einfluss chinesischer Marktplatzanbieter?  Eine neue Studie des Forschungszentrums für Handelsmanagement an der HSG verzeichnet deutliche Veränderungen im Nutzerverhalten.

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Publireportagen

US-Anleihenmärkte: Widersprüchliche Signale und Inflationsdruck

Anleihenanleger sehen sich mit widersprüchlichen Makrosignalen konfrontiert, die zu einer höheren Volatilität auf den Anleihenmärkten führen könnten. Obwohl sich die US-Wirtschaft weiterhin widerstands- fähig zeigt, könnte es zu einer Nachfrageabkühlung kommen, falls sich die erhöhten Realzinsen länger auf ihrem höheren Niveau halten sollten. Die US-Notenbank (Fed) hat erst vor wenigen Wochen ihren Zinssenkungszyklus eingeläutet und den Leitzins im ersten Schritt gleich um ganze 50 Basispunkte (Bps) gesenkt. Angesichts der Stärke der US- Wirtschaft haben die Märkte ihre Erwartungen an weitere Zinssenkungen jedoch bereits heruntergeschraubt. Den Anstoss für die kräftige Zinssenkung gaben höhere Arbeitslosenzahlen in Verbindung mit einer nachlassenden Inflation. Bemerkenswert an der ersten Fed-Zinssenkung seit viereinhalb Jahren war vor allem die Höhe des Zinsschritts (50 Bps anstatt 25 Bps) zu einem Zeitpunkt, zu dem US-Aktien Kurshöchst- stände markieren und die Credit Spreads in den USA so eng sind wie nie zuvor.

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Parahotellerie Schweiz: Trends und Wachstumspotenzial im Tourismus

Während das Fernweh der Einheimischen und Wetterkapriolen die Sommerbilanz teilweise trübten, zeichnet sich bei den fünf Mitgliedern der Parahotellerie Schweiz eine äusserst erfolgreiche Wintersaison ab. Die Parahotellerie Schweiz blickt auf eine durchwachsene Sommersaison zurück. Das zeigt eine aktuelle Umfrage bei den fünf Mitgliedern BnB Switzerland, Interhome, Reka, Schweizer Jugendherbergen und TCS Camping.

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Krisenresilienz in der Schweiz: Erfolgsfaktoren und Herausforderungen

Nach einer kurzen Post-Corona-Verschnaufpause deuten wichtige Risikoindikatoren auf die nächste (Dauer-)Krise hin. Zwar ist die Anzahl krisenresilienter Unternehmen in der Schweiz im Vergleich zu Deutschland und Österreich überproportional hoch, jedoch machen sich auch hierzulande die Auswirkungen der Krisen allmählich spürbar. Dass es den Schweizer Unternehmen immer noch vergleichsweise gut geht, ist nebst einem erfolgreichen Risikomanagement, auch der Schweizer Wirtschaftspolitik geschuldet. Dies zeigt eine Studie der Hochschule Luzern und Fachhochschule Kiel.

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Marianne Bregenzer übernimmt Führung bei Dun & Bradstreet

Dun & Bradstreet (D&B) hat Marianne Bregenzer am 1. November 2024 zum neuen Country Leader für die Schweiz und Österreich ernannt. Sie folgt auf Macario Juan, der nach 37 Jahren im Unternehmen in die Frühpensionierung geht. In ihrer neuen Funktion wird Bregenzer datengetriebene Entscheidungsprozesse und Datenmanagement weiterentwickeln und die strategische Partner- und Kundenbetreuung ausbauen. Bregenzer bringt mehr als 20 Jahre Erfahrung in der Finanz- und Technologiebranche mit. Vor ihrem Wechsel zu Dun & Bradstreet war sie als Country General Managerin bei Nexi Schweiz tätig, wo sie die Verantwortung für die Geschäftsstrategie und deren Umsetzung sowie die Stärkung der Marktpositionen des Unternehmens inne hatte.

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Unternehmenskonkurse: Rasante Zunahme um 17 % im Jahr 2024

Die Konkurse von schweizerischen Unternehmen schiessen weiterhin besorgniserregend hoch. Allein im Oktober 2024 nahmen die Insolvenzen um ganze 24 Prozent auf insgesamt 654 Fälle zu. Von Januar bis Oktober 2024 waren es 5'039 Fälle, was einer Zunahme um 17 Prozent gegenüber der Vergleichsperiode im Vorjahr entspricht.

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