China nutzt die Erfahrung des schweizerisch-schwedischen Unternehmens ABB in der Energie- und Automatisierungstechnik. Jetzt erhielt man dort einen Auftrag in Höhe von 40 Mio. US-Dollar.
Dabei geht es um die Lieferung fortschrittlicher Energietechnik für die 800 Kilovolt (kV) UHGÜ-Leitung (Ultra-Hochspannungs-Gleichstromübertragung) zwischen Dianxibei und Guangdong im Süden des Landes.
Das Schweizer Start-Up beaconsmind hat im Rahmen einer Finanzierungsrunde erfolgreich eine Kapitalerhöhung durchgeführt. Das junge Unternehmen war in diesem Jahr als erstes Start-Up in den Digital Media Accelerator von Goldbach berufen worden.
Mit seiner iBeacon-Technologie unterstützt beaconsmind Firmen dabei, Abverkäufe, Umsätze und die Kundenbindung am Point of Sale (POS) zu steigern. Die beaconsmind Suite verbindet die digital gesammelten Daten über integrierte Kampagnen- und Pushnachrichten-Algorithmen mit stationären POS-, Kassen- oder CRM-Systemen.
Der Schweizer Online Broker fragguido.ch hat das Versicherungs-Vergleichsportal bfox.ch gekauft. Durch die Bündelung beider Plattformen soll ein neues FinTech-Angebot entstehen, das Online Brokerage mit einem Offline-Beratungsnetzwerk verbindet und den trägen Schweizer Versicherungsmarkt aufmischen will. Die etablierte Brokerfirma FTK bietet dabei Unterstützung. Der Erwerb erfolgt drei Jahre nach der Grünung von bfox.ch.
Der etablierten Brokerfirma FTK um den CEO Daniel Köchli sind eine grosse Anzahl Finanzberater angeschlossen. „Wir hatten bereits vor gut einem Jahr mit einem App-Entwickler zusammengearbeitet, um erste Erfahrungen zu sammeln. Dank der Einigung mit bfox.ch über einen Kauf können wir nun die gesamte Wertschöpfungskette aus einer Hand anbieten und benötigen keine App-Entwickler mehr“, so Köchli. „Dank unserem Beraternetzwerk sind wir gegenüber reinen Software-Firmen klar im Vorteil.“
Für Unternehmen wird der Aargau weiter attraktiver. 2016 erreicht der Kanton den 3. Rang im Standortsqualitäts-Ranking. Unter Druck steht die Aargauer Industrie aber dennoch. Während die Exporte wieder wachsen und die Schweiz eineRezession umgehen konnte, ist derFrankenschock im Kanton Aargau noch nicht ausgestanden.
Dassignalisieren schwache Exportzahlen, eine erhöhte Arbeitslosenquote -die allerdings weiterhin unter dem Schweizer Durchschnitt liegt – undein sinkendes Stellenangebot. Wie reagieren die AargauerIndustrieunternehmen auf die anhaltenden Herausforderungen? Diebereits verbreitete Einführung neuer digitaler Technologien zeigt,dass viele Unternehmen ihre Zukunft selbst in die Hand nehmen.Industrie 4.0 wird dazu beitragen, den substanziellen Industrieanteilim Aargau zu halten.
Die Schweizer Fluggesellschaft SWISS International Air Lines (SWISS) kann auf ein erfolgreiches drittes Quartal 2016 zurückblicken. Das operative Ergebnis (EBIT) verbesserte sich im Vergleich zum Vorjahr um 4.0% auf CHF 194 Mio.
Betrachtet man die ersten neun Monate 2016, ergibt sich allerdings ein Ergebnisrückgang um 13.2% auf CHF 348 Mio.. Grund sind vor allem Einmaleffekte, die im letzten Jahr zu einem überdurchschnittliche positiven Ergebnis geführt hatten. Die neuen Gesamtarbeitsverträge in Cockpit und Kabine sowie ein höheres Währungssicherungsergebnis waren dafür verantwortlich.
Steigende Passagierzahlen – aber rückläufige Umsätze und Gewinne aufgrund des anhaltenden Preisdrucks in der Branche. Das ist die Bilanz der Lufthansa nach den ersten neun Monaten 2016. Die Verkehrserlöse sind im Zeitraum Januar bis September 2016 im Vergleich zum Vorjahr um 4.2 Prozent zurückgegangen. Die Umsätze der Lufthansa Group insgesamt sanken um 1.8 Prozent auf 23.9 Mrd. Euro.
Auch das Adjusted EBIT liegt mit 1 677 Millionen Euro um 0.9 Prozent unter dem Vorjahr bei einer im Vergleich zum Rekordjahr 2015 stabilen Marge. Im dritten Quartal ist das Adjusted EBIT um 6.3 Prozent auf 1 148 Millionen Euro gesunken. Das Adjusted EBIT bildet die massgebliche Kennzahl für den wirtschaftlichen Erfolg der Gruppe.
Immer mehr Firmen nutzen Software bei der Auswahl von Jobbewerbern - auch in der Schweiz. Die Firmen setzen Fragebögen ein, die dann vom Computer ausgewertet werden, um den passenden Kandidaten für eine offene Stelle zu finden. Die Kriterien, nach denen diese Algorithmen aussieben, bleiben allerdings oft im Dunkeln.
Das Vorgehen der Firmen sorgt für wachsende Kritik. Vor allem werden durch den Einsatz der Algorithmen Diskriminierungen befürchtet.
Die vom Bundesrat entschiedene Senkung des BVG-Mindestzinssatzes für 2017 auf 1,00 Prozent geht nicht weit genug. Die anhaltende Tiefzinsphase und die Schwankungen der Finanzmärkte sollten den Pensionskassen erlauben, den vorgegebenen Mindestzinssatz zu erreichen.
Der Bundesrat hat heute entschieden, die Mindestverzinsung in der obligatorischen beruflichen Vorsorge für 2017 auf 1,00 Prozent festzulegen. Er ist damit der Empfehlung der BVG-Kommission gefolgt und hat den Mindestzinssatz gegenüber dem Vorjahr um 0,25 Prozentpunkte gesenkt.
LinkedIn ist ein weltweit führendes soziales Netzwerk, wenn es um berufliche und geschäftliche Kontakte geht. Weltweit sind mehr als 450 Millionen Menschen über die Plattform miteinander vernetzt. In Deutschland, Österreich und der Schweiz (DACH-Raum) zählt das Medium bereits mehr als neun Millionen Mitglieder.
Die Mitgliederzahl im deutschen Sprachraum konnte damit binnen sieben Monaten um eine weitere Million gesteigert werden. Seit Beginn des Jahres 2015 ist LinkedIn um drei Millionen Mitglieder gewachsen. 29 der 30 deutschen DAX-Unternehmen sowie internationale Firmen wie SAP, Swarovski und Credit Suisse setzen auf Rekrutierungs-, Marketing- und Vertriebslösungen von LinkedIn. Unternehmen wie Nestlé oder Siemens sind dort jeweils mit mehr als einer Million Fach- und Führungskräften vernetzt.
In seiner Sitzung am 26. Oktober hat der Regierungsrat des Kantons Aargau das Dekret zur Prämienverbilligung 2018 an den Grossen Rat zur Beschlussfassung überwiesen. Erstmals wurde dabei eine neue gesetzliche Regelung zur Berechnung des Kantonsbeitrags angewandt.
Nach den Bestimmungen des Bundesgesetzes über die Krankenversicherung (KVG) sind die Kantone verpflichtet, für Versicherte in wirtschaftlich bescheidenen Verhältnissen die Krankenkassenprämien zu verbilligen. Die Prämienverbilligung wird durch den Bund und die Kantone gemeinsam finanziert.
Zwei neue Notebook-Trolleys von DICOTA bestechen durch ihre cleveren Details. Mit den Modellen Backpack Roller PRO und Cabin Roller Pro in klassischem Schwarz sind Notebooks & Co. geschützt und sicher unterwegs.
Auch gibt es reichlich Platz für Zubehör und Kleidung. Die Modelle sind mit den internationalen IATA-Empfehlungen für das Handgebäck konform.
Das Versicherungsvertragsgesetz VVG, das die Vertragsbeziehung zwischen den Versicherungsunternehmen und ihren Kunden regelt, wird modernisiert. Ziele der Reform sind die Berücksichtigung berechtigter Konsumentenanliegen sowie Wahrung der Interessen zwischen Versicherungsunternehmen und Versicherern. Der Schweizerische Versicherungsverband SVV steht der Reform positiv gegenüber.
Für einen zeitgemässen Kundenschutz befürworten die Versicherer ein Kündigungsrecht. Damit wird es Kundinnen und Kunden möglich sein, auch bei Verträgen mit langer Laufzeit aus diesen auszusteigen. Die Einführung eines Widerrufsrechts, das dem Versicherungsnehmer erlaubt, innerhalb einer festgelegten Frist vom Vertrag zurückzutreten, trägt den Anforderungen an einen modernen Kundenschutz ebenso Rechnung wie die Verlängerung der Verjährungsfristen. Die Versicherten können damit anstatt bis zu zwei Jahren neu bis zu fünf Jahre nach dem Schadenfall Leistungen verlangen.
Der Kantonale Gewerbeverband Zürich ist für ein Referendum zur Energiestrategie 2050. Dies wird vor allem mit grundsätzlichen Erwägungen begründet. Die Strategie bedeute einen entscheidenden Umbau des Schweizer Energiesystems und sei eine der wichtigsten politischen Weichenstellungen der letzten Jahre.
Deswegen sollten sich die Stimmbürger - und damit das Zürcher Gewerbe - nach einer eingehenden öffentlichen Diskussion in einer Volksabstimmung auch dazu äussern können. Sollten die nötigen Unterschriften zusammenkommen, werde der Verband eine Parole zur Vorlage ausgeben.
Der Schweizer Finanzsektor kann trotz schwieriger Bedingungen – hohe Investitionen, anhaltender Margendruck und Anpassungskosten – im laufenden Jahr seine volkswirtschaftliche Leistung leicht steigern. Eine Bruttowertschöpfung von rund CHF 80 Mia. und ca. 400.000 vollzeitäquivalente Arbeitsplätze stehen auf seiner Habenseite. Das geht aus den Ergebnissen der volkswirtschaftlichen Wirkungsanalyse von BAKBASEL im Auftrag der Schweizerischen Bankiervereinigung (SBVg) und des Schweizerischen Versicherungsverbands hervor.
Der Schweizer Finanzplatz ist einer der bedeutendsten Sektoren der Schweizer Volkswirtschaft. Jeder zehnte Wertschöpfungsfranken wird direkt im Finanzsektor erwirtschaftet. Im Kanton Zürich ist es sogar fast jeder fünfte Franken. Das sind im internationalen Vergleich Spitzenwerte.
Der Royal Institution ofCharteredSurveyors (RICS) ist der wichtigste international tätige Berufsverband der Immobilienbrachte.
Er wählte vier neue Mitglieder in den elfköpfigen Schweizer Vorstand.
Die Managervergütung in SMIM-Unternehmen passt sich seit 2007 an diejenige in SMI-Unternehmen an. Dabei steigt sie schneller als die Bezüge in Small Caps. Die aktienbasierte Vergütung wird in mittleren und grossen Unternehmen wichtiger. Die variable Vergütung fällt bei schlechten Ergebnissen und steigt bei guter Performance.
Die Kommunikation mit Aktionären gewinnt an Bedeutung. Dies sind Erkenntnisse der Studie "Executive Compensation & Corporate Governance: Insights 2016" von PwC Schweiz.
Den Höchststand von rund 680 Milliarden US-Dollar hat das globale F&E-Budget erreicht. Für 4,4% der weltweiten F&E-Investitionen steht dabei die Schweiz. Weg vom Produktbereich hin zu Software und Services geht der Fokus der Forschung.
Mit einem Gesamtwert von mehr als 680 Mrd. US-Dollar erreichen die Ausgaben der 1000 Unternehmen mit den weltweit höchsten Budgets für Forschung und Entwicklung (F&E) einen neuen Spitzenstand. Die globale F&E-Intensität liegt mit 4,2% so hoch wie zuletzt 2005. Das sind die Ergebnisse der diesjährigen „2016 Global Innovation 1000“-Studie von Strategy&, der Strategieberatung von PwC.
Klimaschutz und Gewinnstreben gehen nicht immer zusammen – aber manchmal schon. Die Schweizer Roche-Gruppe ist von der Umweltorganisation CDP in die Spitzengruppe der weltweit führenden Unternehmen im Kampf gegen den Klimawandel aufgenommen worden. Und das bereits zum zweiten Mal in Folge.
Die internationale gemeinnützige Organisation CDP hat sich zum Ziel gesetzt, nachhaltige Wirtschaftsformen zu fördern. Mit der Aufnahme von Roche in die A-Liste des Climate Performance Leadership Index zeichnet sie Massnahmen der Schweizer Gruppe zur Senkung schädlicher Emissionen und Minderung des Klimawandels im vergangenen Berichtsjahr aus.