Kein gutes Jahr für MEM-Industrie

In der Schweizer Maschinen-, Elektro- und Metall-Industrie (MEM-Industrie) kam es 2015 durch die erneute massive Überbewertung des Schweizer Frankens zu einem deutlichen Rückgang des Auftragseinganges (-14%) und der Umsätze (-7%). Noch dramatischer war der Rückgang der Margen, der viele Unternehmen in die Verlustzone führte. Die Unternehmen sahen sich daher nach Aufhebung des Euro-Mindestkurses zu schnellem Handeln gezwungen. Dies löste einen beschleunigten Strukturwandel aus, welcher auch 2016 Spuren hinterlassen wird. Falls sich die Wechselkurse und der Konjunkturverlauf nicht wieder verschlechtern, ist aber mittelfristig eine Erholung der MEM-Industrie zu erwarten.

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Gastgewerbe begrüsst Ja zur zweiten Gotthard-Röhre

GastroSuisse zeigt sich erleichtert, dass das Schweizer Stimmvolk Ja zur zweiten Gotthardröhre gesagt hat. Nur dank dieser Lösung kann die Isolation des Tessins vermieden werden. "Die Schliessung des Gotthard-Strassentunnels hätte gravierende Folgen für das Gastgewerbe im Tessin gehabt", hält Casimir Platzer, Präsident von GastroSuisse, fest. Für den Tourismus, eine wichtige Säule der Tessiner Wirtschaft, ist eine sichere Nord-Süd-Verbindung unabdingbar.

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So kann die Industrie fit bleiben

Die Schweizer Industrie befindet sich seit Jahren auf einem Marathonlauf, der an die Substanz geht – und nicht jeder gelangt dabei ins Ziel: In den letzten 15 Jahren gingen rund 150'000 Stellen verloren – dennoch trägt die Industrie immer noch rund einen Fünftel zum BIP bei. Ob das Ziel erreicht wird, hängt indes nicht von der Härte des Laufs ab, sondern von der erarbeiteten Fitness ab. Unternehmen, die sich in der Vergangenheit nicht beweglich genug gehalten haben und fahrlässig mit dem erwirtschafteten Gewinn umgegangen sind, bleiben auf der Strecke. Kämpfen und durchhalten aber lohnt sich. Am Ziel winkt eine „fette“ Prämie in Form der Industrie 4.0, die für gut aufgestellte und fitte Läufer grosse Chancen bietet.

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Credit Suisse engagiert Clifford Chance im Italien-Fall

Um eine interne Untersuchung im Zusammenhang mit Ermittlungen der italienischen Behörden wegen des Verdachts auf Geldwäscherei und Steuerbetrug durchzuführen, hat die Grossbank Credit Suisse die Londoner Anwaltskanzlei Clifford Chance engagiert. Das berichtet die „Handelszeitung“. Gegenüber der CS steht der Vorwurf im Raum, sie habe seit 2005 rund 8000 italienische Kunden darin unterstützt, gut 8 Milliarden Euro vor dem Fiskus zu verstecken.

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Com-Ex: Zwei Drittel der Standflächen vergeben

Rund sieben Monate vor Beginn der neuen Schweizer Fachmesse für Kommunikations-Infrastruktur Com-Ex zieht die Messeorganisation eine positive Zwischenbilanz. Zwei Drittel der Ausstellerfläche sind verkauft. Laut Messekonzept sind in der Halle 2.2 der BERNEXPO 1'500 Quadratmeter für den Auftritt der Aussteller vorgesehen. Davon sind bereits rund 1'000 Quadratmeter vertraglich verkauft. Gemäss Danny Fässler, Leiter Messebau, zielt das Messekonzept nicht auf eine maximale Anzahl Aussteller ab:

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Facebook fördert KI-Forschung!

Deutsche und europäische Forschung im Bereich der künstlichen Intelligenz unterstützt Facebook mit dem „Facebook AI Research Partnership Program“. Mark Zuckerberg, CEO von Facebook, hat heute in Anwesenheit von Peter Altmaier, Chef des Bundeskanzleramtes, europaweite Forschungspartnerschaften im Bereich der künstlichen Intelligenz (AI) angekündigt. In einem ersten Schritt dieser Initiative stellt Facebook ausgewählten Forschungsinstituten in Deutschland und ganz Europa 25 Hochleistungsserver zur Verfügung.

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Bargeld-Abschaffung bedeutet Angriff auf Sparguthaben

Die Abschaffung oder schon die Einschränkung des Bargeldes haben zur Folge, dass es vor Negativzinsen der Notenbanken kein Entkommen gibt. Dies schreibt Philipp Dobbert, Chefvolkswirt der auf Honorarberatung spezialisierten quirin bank AG. Aktuell gewinnt die Diskussion rund um die Reduktion oder gar Abschaffung des Bargeldes wieder an Fahrt. Von den Befürwortern wird ins Feld geführt, dass ohne Bargeld Schwarzarbeit und organisierte Kriminalität kaum noch finanziell möglich wären.

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Lernen im Business: Remo Steinmetz spricht in Zürich

Wie können Unternehmen mit einer kooperativen Firmenkultur, passenden Lernangeboten und technologischen Lösungen für den Wissensaustausch die Lern- und Arbeitsleistung ihrer Mitarbeitenden erhöhen? Antworten dazu liefert Remo Steinmetz, Head Client Executive Programmes bei Swiss Re, an der Swiss eLearning Conference 2016. Die zweitägige Fachkonferenz beleuchtet am 12. und 13. April in Zürich Ansätze zum „Social Learning – Lernen gemeinsam statt einsam“.

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Gebühren: Kreditkartenkonzerne verstärken Druck auf Händler

Schweizer Händler, die weiterhin Zusatzgebühren für Kartenzahlungen erheben, erhalten verstärkten Druck durch die Kreditkartenkonzerne Visa und Mastercard. Betroffen sind vor allem Firmen aus dem Online-Handel und der Reisebranche. „Wir sehen in der Schweiz immer noch Zuschläge, obwohl diese gemäss unseren Regeln verboten sind“, sagt Stefan Holbein, Manager von Visa Europe, gegenüber der „Handelszeitung“. Visa hat daher interne Verfahren gegen die Acquirer-Banken eröffnet, welche für den Handel die Transaktionen abwickeln.

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Headlines: So ziehen Sie Leser in Ihre Texte!

Diesmal geht es um die wichtigste Zeile Ihres Textes: die Headline – zu Deutsch „Kopfzeile“. Denn die ziert nicht nur Anzeigen, Prospekte, Briefe, Webseiten, Shoptexte und sonstige Werbemittel. Übrigens: Im Werbebrief haben Headlines sogar längst die Betreffzeile ersetzt. Gute Headlines ziehen den Leser in den Text und setzen ein geistiges Bild. Somit sind sie weit mehr als blosse Inhaltsangabe. Denn dieses geistige Bild soll Ihren Leser motivieren, sich weiter mit einem Angebot zu beschäftigen. Headlines sind so massgeblicher Faktor für den Erfolg oder Misserfolg eines Textes.

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Geschäft mit Flüchtlingsnot boomt – Migrationsausgaben steigen

Die europäische Flüchtlingskrise wirkt sich im Bundeshaushalt aus. So steigen die Migrationsausgaben des Bundes auf über 2 Milliarden Franken, wie Recherchen der „Handelszeitung“ zeigen. Gleichzeitig wächst das Geschäft privater Firmen oder parastaatlicher Organisationen mit der Flüchtlingsnot. Letztes Jahr hat das Staatssekretariat für Migration rund 1,5 Milliarden Franken ausgegeben – über 200 Millionen Franken mehr als budgetiert. Doch die Ausgaben steigen weiter. Für das laufende Jahr wurde das Budget bereits um über 340 Millionen Franken auf neu 1,84 Milliarden Franken korrigiert. Und für die Jahre 2017 bis 2019 sind je 2,2 bis 2,3 Milliarden Franken vorgesehen – fast eine halbe Milliarde Franken mehr als bisher geplant.

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