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So kann die Industrie fit bleiben

Die Schweizer Industrie befindet sich seit Jahren auf einem Marathonlauf, der an die Substanz geht – und nicht jeder gelangt dabei ins Ziel: In den letzten 15 Jahren gingen rund 150'000 Stellen verloren – dennoch trägt die Industrie immer noch rund einen Fünftel zum BIP bei. Ob das Ziel erreicht wird, hängt indes nicht von der Härte des Laufs ab, sondern von der erarbeiteten Fitness ab. Unternehmen, die sich in der Vergangenheit nicht beweglich genug gehalten haben und fahrlässig mit dem erwirtschafteten Gewinn umgegangen sind, bleiben auf der Strecke. Kämpfen und durchhalten aber lohnt sich. Am Ziel winkt eine „fette“ Prämie in Form der Industrie 4.0, die für gut aufgestellte und fitte Läufer grosse Chancen bietet.

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Credit Suisse engagiert Clifford Chance im Italien-Fall

Um eine interne Untersuchung im Zusammenhang mit Ermittlungen der italienischen Behörden wegen des Verdachts auf Geldwäscherei und Steuerbetrug durchzuführen, hat die Grossbank Credit Suisse die Londoner Anwaltskanzlei Clifford Chance engagiert. Das berichtet die „Handelszeitung“. Gegenüber der CS steht der Vorwurf im Raum, sie habe seit 2005 rund 8000 italienische Kunden darin unterstützt, gut 8 Milliarden Euro vor dem Fiskus zu verstecken.

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Geschäft mit Flüchtlingsnot boomt – Migrationsausgaben steigen

Die europäische Flüchtlingskrise wirkt sich im Bundeshaushalt aus. So steigen die Migrationsausgaben des Bundes auf über 2 Milliarden Franken, wie Recherchen der „Handelszeitung“ zeigen. Gleichzeitig wächst das Geschäft privater Firmen oder parastaatlicher Organisationen mit der Flüchtlingsnot. Letztes Jahr hat das Staatssekretariat für Migration rund 1,5 Milliarden Franken ausgegeben – über 200 Millionen Franken mehr als budgetiert. Doch die Ausgaben steigen weiter. Für das laufende Jahr wurde das Budget bereits um über 340 Millionen Franken auf neu 1,84 Milliarden Franken korrigiert. Und für die Jahre 2017 bis 2019 sind je 2,2 bis 2,3 Milliarden Franken vorgesehen – fast eine halbe Milliarde Franken mehr als bisher geplant.

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Petrobras-Skandal: Verdächtiger in Genf verhaftet

Der Industriemanager Fernando Migliaccio da Silva ist auf Veranlassung der Bundesanwaltschaft (BA) letzte Woche in Genf verhaftet worden, als der Ex-Mitarbeiter des brasilianischen Odebrecht-Konzerns Bankkonten saldieren und Vermögenswerte ausser Landes schaffen wollte. Dies berichtet die „Handelszeitung“. Die BA bestätigt die Verhaftung eines brasilianischen Staatsbürgers „in Zusammenhang mit den Untersuchungen – Odebrecht und Petrobras – in der Schweiz“. Die Verhaftung sei erfolgt, nachdem der Brasilianer „für eine kurze Zeit“ in die Schweiz eingereist war. Die BA hat daraufhin Haftantrag gestellt und den Beschuldigten in Untersuchungshaft gesetzt.

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Schweizerische Bauwirtschaft stabilisiert sich

Nachdem im vergangenen Jahr deutliche Umsatzeinbussen zu verzeichnen waren, dürfte sich die Lage der Bauwirtschaft 2016 in der Schweiz wieder aufhellen. Dies geht aus dem Bauindex der Credit Suisse und des Schweizerischen Baumeisterverbands (SBV) hervor, der heute publiziert wurde. Der Bauindex startet mit einer Seitwärtsbewegung ins Jahr 2016 (-1 Punkt). Die erwarteten saisonbereinigten Umsätze für das 1. Quartal 2016 liegen damit im Bereich des Vorquartals (-0.4%). Dabei zeigen sich sowohl der Tief- (+0.6% zum Vorquartal) als auch der Hochbau (-1.4%) relativ stabil, wobei bei Letzterem das Minus aufgrund einer erneuten Abschwächung der Umsätze des Wirtschaftsbaus resultiert.

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App zeigt Infos zum aktuellen Rückruf von Mars & Co.

Der  mobile Produkt-Guide barcoo liefert Verbrauchern ab sofort Informationen zum aktuellen Rückruf von Mars, Snickers, Milky Way und Celebrations. Bei Scans der Strichcodes dieser Produkte mit dem Smartphone wird angezeigt, welche Haltbarkeitsdaten vom Rückruf betroffen sind. Weil ein Kunde Kunststoffteilchen in einem vom Unternehmen Mars produzierten Schokoriegel gefunden hatte, ruft der Hersteller bestimmte Chargen von Mars, Snickers, Milky Way und Celebrations zurück. Die dafür von Mars veröffentlichten Haltbarkeitsdaten hat barcoo kurzfristig in seine Datenbank eingepflegt.

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Personal Swiss: Herausforderungen der Arbeitswelt 4.0

Die Keynote Speaker der Personal Swiss (12. - 13. April 2016) stehen fest. Neben Speakern wie dem Blogger Dr. Jochen Robes und dem Leiter Gesundheitswesen der Audi AG, Dr. Joachim Stork, gehört die Managerin Petra Jenner, ehemalige CEO von Microsoft Switzerland, zur Keynote-Speaker-Riege der 15. Personal Swiss. Über 300 Aussteller sowie rund 200 Programmbeiträge warten am 12. und 13. April auf die Besucher der Fachmesse für HRM, recruiting solutions, trainings to business und BGM. Jenner teilt am ersten Messetag Erfahrungsberichte aus der digitalen Transformation eines Unternehmens mit den Messebesuchern.

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Wasserkraftwerk Gohlhaus geht in den Probebetrieb

Nach einer Bauzeit von knapp 14 Monaten ist das Wasserkraftwerk Gohlhaus ans Netz geschaltet worden. Zunächst läuft der Probebetrieb. Voraussichtlich nach einem Monat wird das Kraftwerk in den normalen Betrieb gehen. An der Kraftwerk Gohlhaus AG hält die BKW eine Mehrheit von 60 Prozent. Beteiligt sind zudem die Gemeinde Lützelflüh sowie Privatpersonen. Das neue Wasserkraftwerk befindet sich an der Emme in der Gemeinde Lützelflüh unterhalb der Gohlhausbrücke. Der Höhenunterschied von rund vier Metern wird für die Stromproduktion genutzt. Bei einer installierten Leistung von 425 kW können im Durchschnitt 2200 MWh Strom pro Jahr erzeugt und etwa 600 Haushalte versorgt werden. Der Strom wird ins BKW Netz eingespeist.

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Menschenähnlichste Roboter-Hand entwickelt

Forschern der University of Washington (UW) ist es gelungen, die bisher detaillierteste und menschenähnlichste Roboter-Hand zu entwickeln. Das biomimetische Modell ist mithilfe von 3D-Scans des Skeletts einer menschlichen Hand und 3D-Druck aus künstlichen Knochen hergestellt worden. Den Wissenschaftlern zufolge ist beim Festhalten eines Objektes ein eigenhändiges Bearbeiten möglich, ohne dass dafür ein taktiles Feedback notwendig ist.

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Starker Franken verzögert Nachfolgelösung

Was die Nachfolgeplanung angeht, stehen Familienunternehmen in der Schweiz vor spezifischen Herausforderungen. PwC Schweiz hat dazu vier Thesen herausgearbeitet: 1. Der starke Schweizer Franken verzögert die Nachfolgeplanung, 2. der kleine Binnenmarkt macht die Nachfolge an sich anspruchsvoller, 3. das Interesse der nächsten Generation ist geringer als in den Nachbarländern und 4. häufig fehlen transparente Leitlinien und Grundlagen innerhalb der Familie.

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Schweizer Arbeitsmarkt gerät in Schieflage

Angesichts der Entwicklung des schweizerischen Arbeitsmarktes zeigt sich Travail.Suisse, der unabhängige Dachverband der Arbeitnehmenden, besorgt. Laut den neusten Daten der Schweizerischen Arbeitskräfteerhebung des Bundesamtes für Statistik ist eine deutliche Zunahme der Erwerbslosen in der Schweiz zu konstatieren. Insbesondere die Zunahme von erwerbslosen Jugendlichen und von erwerbslosen Arbeitnehmenden ab 50 Jahren ist besorgniserregend.

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Premium Netzwerk 2016 präsentiert sich auf neuer Landing-Page

Das Premium-Netzwerk, welches die Agentur belmedia GmbH zusammen mit der Firma Spitaleri News betreibt, bietet der Leserschaft tägliche spannende Themen, aber auch Unternehmen eine attraktive Plattform. Die neue Landing-Page www.premium-netzwerk.com zeigt das Premium-Netzwerk auf einen Blick. Das Premium-Netzwerk erzielt bereits 1 Million Unique Clients im Monat – am Computer, Tablet oder Smartphone! Damit können belmedia-Kunden jetzt erst recht durch Bannerbuchung und mehr auf den spannenden Themenportalen des Netzwerks profitieren.

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Kampagne gegen die Unia-Diktatur

Das Überparteiliche Komitee „UNIA-Lohndumping-Initiative NEIN“ lanciert im Rahmen der Kampagne gegen die Lohndumping-Initiative ein Plakatsujet, das sich gegen die immer mächtiger werdende Gewerkschaft richtet. Seit einigen Wochen kämpfen der Kantonale Gewerbeverband Zürich (KGV) und der Baumeisterverband Zürich/Schaffhausen (BZS) im Namen des überparteilichen Komitees gegen die Lohndumping-Initiative der Gewerkschaft Unia. Dazu verwenden sie den Slogan „Zürcher Wirtschaft lahmlegen? – NEIN zur Lohndumping-Initiative“. Zwei Wochen vor der Abstimmung lancieren sie ein zusätzliches Sujet. Es ist on- und offline bis zum 28. Februar im ganzen Kanton zu sehen.

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Sonnenenergie lädt Wärmeboiler: EKZ starten Pilotprojekt

Die zunehmende Integration erneuerbarer Energien ins Stromnetz ist ein Schlüsselfaktor der Energiezukunft. Die Elektrizitätswerke des Kantons Zürich (EKZ), die ETH Zürich und Landis+Gyr gehen diese Herausforderung in einem neuen Pilotprojekt gemeinsam an. In Rickenbach-Sulz erproben sie, wie man Solarenergie in Wärmeboilern speichern kann. Die unregelmässig produzierte Solarenergie stellt das Stromnetz vor Herausforderungen. Speichermöglichkeiten in einem intelligenten Stromnetz sind deshalb ein Schlüsselfaktor der Energiezukunft. Sonnenenergie sollte vorwiegend dort, wo sie lokal produziert wird, verbraucht respektive gespeichert werden – zum Beispiel in Wärmepumpen, Ladestationen von Elektroautos, Batterien oder Wärmeboilern.

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