Finanzen

Bargeld-Abschaffung bedeutet Angriff auf Sparguthaben

Die Abschaffung oder schon die Einschränkung des Bargeldes haben zur Folge, dass es vor Negativzinsen der Notenbanken kein Entkommen gibt. Dies schreibt Philipp Dobbert, Chefvolkswirt der auf Honorarberatung spezialisierten quirin bank AG. Aktuell gewinnt die Diskussion rund um die Reduktion oder gar Abschaffung des Bargeldes wieder an Fahrt. Von den Befürwortern wird ins Feld geführt, dass ohne Bargeld Schwarzarbeit und organisierte Kriminalität kaum noch finanziell möglich wären.

Weiterlesen

Gebühren: Kreditkartenkonzerne verstärken Druck auf Händler

Schweizer Händler, die weiterhin Zusatzgebühren für Kartenzahlungen erheben, erhalten verstärkten Druck durch die Kreditkartenkonzerne Visa und Mastercard. Betroffen sind vor allem Firmen aus dem Online-Handel und der Reisebranche. „Wir sehen in der Schweiz immer noch Zuschläge, obwohl diese gemäss unseren Regeln verboten sind“, sagt Stefan Holbein, Manager von Visa Europe, gegenüber der „Handelszeitung“. Visa hat daher interne Verfahren gegen die Acquirer-Banken eröffnet, welche für den Handel die Transaktionen abwickeln.

Weiterlesen

Postfinance lanciert weitere Bezahl-App

Postfinance lanciert eine Konkurrenz zur hauseigenen Bezahl-App Twint. Schon in „zwei bis drei Monaten“ werde die bestehende Postfinance-App für Android-Handys mit einer Funktion erweitert, die das Bezahlen mit der Postfinance Card ermögliche, so Postfinance-Manager David Kauer laut einem Bericht der „Handelszeitung“. In Unterlagen von Postfinance ist von einer Einführung im laufenden Jahr die Rede. Die App soll nur für Android-Telefone verfügbar sein, da sie – wie kontaktlose Kreditkarten – den NFC-Standard verwendet. Diesen sperrt iPhone-Hersteller Apple derzeit für Drittanbieter. Handys, auf denen die App installiert ist, sollen laut Postfinance genau gleich fürs Bezahlen verwendet werden können wie NFC-Karten: Ans Terminal halten, fertig.

Weiterlesen

Preis für besten Schweizer Aktienfonds

Swissquote Bank AG, die führende Online-Bank der Schweiz, hat den Thomson Reuters Lipper Fund Award in der Kategorie "Schweizer Aktienfonds" erhalten. Die Auszeichnung bekam Swissquote für den Fonds Swissquote Quant Swiss Equities (CHF) A, der die beste Performance aller Schweizer Aktienfonds über die letzten drei Jahre bewiesen hat. Der Swissquote Quant Swiss Equities (CHF) A besteht aus Aktien mittlerer und grosser Schweizer Unternehmen aus dem SPI; die Zusammensetzung erfolgt auf Basis quantitativer Methoden. Mathematische Modelle prüfen hunderte Szenarien, um das optimale Portfolio zusammenzustellen. Das Risikoniveau ist auf -2% (Value at Risk) festgelegt. Seit Auflage des Fonds im Jahr 2009 ist der Wert des Fonds um fast 60% gestiegen.

Weiterlesen

Dubai: Beklagte Schweizer Privatbank verstösst gegen Gerichtsentscheid

Es ist der bislang grösste Fall irreführender Verkäufe von Finanzprodukten in der GCC-Region. Beteiligt waren die Schweizer Privatbank J. Safra Sarasin sowie deren Korrespondenzbank für den Mittleren Osten, die Bank Sarasin-Alpen (ME) Limited. Beide Banken wurden zu einer Schadenersatzzahlung von insgesamt 70 Millionen US-Dollar verurteilt. Ihren Anteil von etwas über 35 Millionen US-Dollar hat die Sarasin-Alpen jedoch laut Dubai International Financial Centre (DIFC) nicht fristgerecht bezahlt.

Weiterlesen

Erfolgsprämien spornen nicht alle Manager an

Bislang galt die Erfolgsprämie als probates Mittel, um Manager zu Höchstleistungen anzuspornen. Doch nicht alle Führungskräfte reagieren gleich. Laut einer Studie der University of Texas in Dallas sind es vor allem die Manager mit grösseren Karriereambitionen, die auf die Erfolgsprämien ansprechen. Sie sind auch bereit, mehr Risiko einzugehen. Ob Erfolgsprämien ein Anreiz sind, entscheiden die Persönlichkeit des Managers und die Unternehmens-Performance.

Weiterlesen

Treuhanddienstleistungen: Hilfe im Paragrafen- und Aktendschungel

Ein Jahr ist vorbei, ein neues hat begonnen. Das bedeutet besonders für Unternehmen nicht zuletzt eine Menge Papierkram. Steuererklärungen müssen gemacht und Bilanzen erstellt werden. Aber auch Privatpersonen sind durch die Steuererklärung betroffen. Solche Bürokratie kann ganz schön frustrierend und zeitraubend sein, v. a. wenn man sich in der Materie zu wenig auskennt. Wie gut dass es da Dienstleister gibt, die alles aus einer Hand anbieten: Treuhand-Unternehmen. Was das ist und wie Sie einen kompetenten Anbieter finden, stellen wir im Folgenden vor.

Weiterlesen

Nationalbank-Präsident verteidigt geldpolitischen Kurs

Die Schweizer Wirtschaft werde es schaffen, sich an die Währungsaufwertung und den intensiveren Wettbewerb mit dem Ausland anzupassen. Dies sagte Thomas Jordan gegenüber der „Handelszeitung“. Laut dem Präsidenten der Nationalbank sollten Innovation und Effizienzgewinne den Firmen dabei helfen. „Jeder einzelne Arbeitsplatz, der verloren geht, ist für die Betroffenen äusserst schmerzhaft“, so Jordan, „doch der Strukturwandel ist für die Schweiz nichts Neues.“

Weiterlesen

Schweizer skeptisch gegenüber neuen FinTech-Anbietern

Die neuen Anbieter von Finanzdienstleistungen (FinTechs) betrachten viele Kunden in der Schweiz mit Skepsis. 87 Prozent der befragten Schweizer scheuen davor zurück, anonymen Startups ihre privaten Finanzen anzuvertrauen, und wollen daher lieber bei ihrer Hausbank bleiben.   Zwar finden sie mobiles Banking per Smartphone hilfreich (88 Prozent), möchten aber nicht verschiedene Applikationen von unterschiedlichen Adressen nutzen, sondern alle Dienste aus einer seriösen Hand. Das sind zentrale Ergebnisse einer Online-Umfrage der weltweit tätigen Markenberatung Prophet zum Thema "Werden die neuen Anbieter im Bereich Finanzdienstleistungen die klassischen Banken ablösen?", zu der Mitte November 250 Erwachsene in der Schweiz befragt worden sind.

Weiterlesen

Postfinance plant Einstieg in die Online-Vermögensverwaltung

Die Finanztochter des gelben Riesen wird zum Roboadvisor. Wie Postfinance-Chef Hansruedi Köng gegenüber der «Handelszeitung» mitteilte, sei beabsichtigt, in Kooperation mit der Swissquote-Bank ab 2017 auch ins Online-Vermögensverwaltungsgeschäft einzusteigen. Der Roboadvising-Service der Postfinance werde dabei auf der bestehenden «White-Label-Plattform» der Swissquote-Bank aufbauen, erklärt Köng.

Weiterlesen

Studie zeigt Stärken und Herausforderungen der Schweizer Fintech-Industrie

Der Finanzplatz Schweiz bietet für Fintech-Firmen vielversprechende Bedingungen. Im Vergleich zu den führenden Fintech-Hubs (z. B. London oder Silicon Valley) bleibt die Schweiz aber noch deutlich hinter den Erwartungen zurück. Mit einer Öffnung über die Landesgrenzen hinaus kann es der Schweiz gelingen, ihr Potenzial als globaler Fintech-Hub zu stärken und weiter auszubauen. Rund Dreiviertel der befragten Schweizer Fintech-Unternehmen geben an, dass sie ihre Produkte und Dienstleistungen welt- bzw. europaweit vertreiben möchten. Für die Weiterentwicklung des Fintech-Hub Schweiz werden nebst einem gesunden Wettbewerb auch innovative Kooperationen und erste Erfolgsgeschichten von entscheidender Bedeutung sein.

Weiterlesen

Publireportagen

Schweizer FinTech StartUp bietet sekundenschnellen Zahlungsverkehr

Auf der jetzt freigeschalteten Webseite wb21.com stellt das Schweizer FinTech StartUp WB21 ein neues Finanzdienstleistungsangebot zur Verfügung. Das in Zug (CH) ansässige Unternehmen WB21 GmbH bietet neben Online-Kontoeröffnungen für Unternehmen und Privatkunden aus 180 Ländern internationalen Zahlungsverkehr in 18 Währungen an. Das Unternehmen hat hierzu ein Zahlungssystem entwickelt, das dem Kontoinhaber ermöglicht, Zahlungen in wenigen Sekunden auf ein beliebiges Bankkonto des Empfängers weltweit zu transferieren. Kontoinhaber zahlen dabei ca. 10% der üblichen Bankgebühren.

Weiterlesen

Schweizer Staatsschulden seit Finanzkrise klar gesunken

Wie kaum ein anderes Land auf der Welt hat die Schweiz seit Ausbruch der schweren Finanzkrise ihre Staatsschulden reduzieren können. Häufen fast alle Industriestaaten rund um den Globus bis heute Jahr für Jahr neue Verbindlichkeiten auf, konnte die Schweiz von 2007 bis 2015 ihre Verschuldung um 7 Punkte auf 46 Prozent des Bruttoinlandprodukts (BIP) senken. Dies zeigt eine Analyse auf Basis der jüngst veröffentlichten Zahlen des Internationalen Währungsfonds.

Weiterlesen

Bain-Studie: Start-ups bedrohen traditionelles Kreditkartengeschäft

Die etablierten Geschäftsmodelle im Kreditkartengeschäft sind einer massiven Bedrohung ausgesetzt. Von aggressiven Start-ups, aber auch von technologischen Umwälzungen geht immer mehr Gefahr aus. Zu diesem Fazit gelangt die Studie "Five imperatives for navigating turbulence in the payments ecosystem" der internationalen Managementberatung Bain & Company. Vehement attackieren internationale Hightech-Giganten und Start-ups mit ihren Finanz- und Serviceprodukten die lukrativen Einnahmequellen unabhängiger Kreditkartenunternehmen und Banken - weltweit und in allen Kundensegmenten. Auf diese Umwälzungen müssen sich die etablierten Anbieter nicht-monetärer Zahlungssysteme vorbereiten, wollen sie nicht in ihrer Existenz bedroht sein.

Weiterlesen

Finanzmarktregulierungen: ABVU sieht Standort Schweiz in Gefahr

Eine Verschlechterung der Schweizer Standortattraktivität befürchtet der „Arbeitskreis besorgter Vermögensverwalter und Unternehmer gegen schädliche Finanzmarktregulierungen“ (ABVU). Laut dem ABVU bergen verschiedene anstehende wirtschaftspolitische Baustellen das Risiko einer Abwanderung von hier ansässigen Unternehmen. Auch Bundesrat Schneider-Ammann betonte am 23. September 2015 in der Nationalrats-Debatte zur Frankenstärke die grosse Bedeutung der Schweizer Standortattraktivität, um Deindustrialisierung zu verhindern. Dafür brauche es Rechtssicherheit und Kostenentlastung.

Weiterlesen

Empfehlungen