Olaf Hoffmann

Herrlich wahnsinnig - Psychopathen im Nadelstreif

[vc_row][vc_column][vc_column_text]Was im Titel noch recht harmlos klingt, kann in der betrieblichen Realität tiefgreifende Folgen haben. Unterschiedliche Forschungen und Studien gehen davon aus, dass etwa jeder zehnte Manager in den unterschiedlichen Hierarchieebenen psychopathische Züge zeigt. Demnach ist die Wahrscheinlichkeit, einen Psychopathen als Vorgesetzten zu erwischen relativ hoch und steht bei 1:10. Wie ausgeprägt die sozial-krankhaften Züge im Einzelnen sind, ist dabei sehr unterschiedlich zu bewerten. Ebenso unterschiedlich zu bewerten sind die Anteile der psychopathisch veranlagten Führungskräfte am Unternehmensergebnis. Fest zu stehen scheint, dass gerade Führungskräfte mit psychopathischen Zügen durch ihr Anderssein auch bestimmte Entwicklungen in den Unternehmen anstossen, die durchaus positiv sein können - zumindest zeitweise.

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Berufswelt im Wandel

[vc_row][vc_column][vc_column_text]Schlägt man in einschlägigen Berufsratgebern nach, dann wird man von einer wahren Fülle unterschiedlichster Ausbildungsberufe förmlich erschlagen. Zu finden sind dabei die klassisch beliebten Berufe genauso wie moderne Berufsfelder oder solche, die mittlerweile antiquiert bis exotisch wirken. Die Berufswelt ist im Wandel, und sicherlich sah ein solcher Berufekatalog vor 30 Jahren völlig anders aus als heute. Und einige, besonders Handwerksberufe, sind mittlerweile völlig verschwunden oder vom Aussterben bedroht. Dazu kommt eine Menge an Tätigkeitsfeldern, die aufgrund veränderter Technologien auf dem existenziellen Prüfstand stehen.

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Wer die Zukunft vorhersehen will, muss sie gestalten

[vc_row][vc_column][vc_column_text]Oh ja, Weissager und Scharlatane gibt es reichlich. Auch in der Schweiz. Die Weissagungen erzählen dann dem Einzelnen oder ganzen Gesellschaften, wie ihr Leben wohl in der Zukunft aussehen wird. Mal in schillernd bunten Farben, manchmal im bedrohlichen Schwarz. Letztlich sei doch alles Schicksal, dem wir nicht ausweichen könnten. Zukunftsforscher arbeiten da ganz anders. Sicherlich auch mit einem guten Stück Intuition, nicht aber mit der göttlichen Vorhersehung werden hier Prozesse betrachtet. Dabei wird eines klar: Wer die Zukunft voraussagen will, muss diese jetzt schon gestalten.

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Technische Innovationen und die Produktivität haben Grenzen - ein kluges Management nicht

Vielfach diskutiert wird die Steigerung der Produktivität mittels des Einsatzes bewährter Technologien und technischer Innovationen. Allerdings dürfte bekannt sein, dass jegliche Produktivität bestimmte Grenzen hat, die immer nur dann sprunghaft überschritten werden können, wenn es ebenso sprunghafte Entwicklungen der Technologien gibt. Das ist allgemein bekannt und unter anderem ein Grund dafür, dass immer wieder Stagnationen in der Produktivität von Unternehmen zu verzeichnen sind.

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Kunden halten ist billiger als Kunden gewinnen

[vc_row][vc_column][vc_column_text]Kundenbindung ist das Zauberwort für alle Unternehmen, die sich besonders intensiv in stagnierenden Märkten bewegen. In einem anderen Beitrag habe ich bereits erläutert, warum Märkte nicht grenzenlos wachsen können und welche Bedeutung dies für die Unternehmen hat. Dabei geht es letztlich immer um Kundengewinnung und Kundenbindung. Erfahrene Marktstrategen und Marketingexperten wissen, dass die Neuakquise von Kunden sechs- bis siebenmal teurer ist, als die Kundenbindung mit einem bereits bestehenden Kundenstamm. Abgesehen von den Kosten frisst die Neukundenakquise auch jede Menge Zeit. Zeit, die so manches Unternehmen angesichts eines wachsenden Konkurrenzdruckes gar nicht hat.

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Machen Sie aus Mitarbeitern Mitentscheider!

[vc_row][vc_column][vc_column_text]Die Zeiten sind vorbei, in denen der Chef der alleinige Entscheidungsträger war und alle sich dessen Weisungen unterzuordnen hatten. Sollten sie zumindest! Trotz der Tatsache, dass in modernen Unternehmen heute Entscheidungen in einem viel breiter ausgewählten Rahmen getroffen werden, wünschen sich immer mehr Arbeitnehmer auch mehr Verantwortung in ihrem Arbeitsbereich. Mit diesem Verantwortungsbewusstsein einher geht das Bestreben, auch viel intensiver in Entscheidungsprozesse eingebunden zu sein. Diese Entwicklung hat mehrere Gründe. Zum einen ist es das gewachsene Gefühl der Mitverantwortung des einzelnen Arbeitnehmers für das Produkt oder die Leistung, auf der anderen Seite kommen ein höherer Bildungsgrad und eine zunehmende Spezialisierung dazu. Nicht wenige Arbeitnehmer meinen, von ihrer speziellen Arbeit und der damit verbundenen Verantwortung mehr zu wissen als der jeweilige Vorgesetzte. Und oftmals haben sie damit recht.

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Hören Sie wieder mehr auf Ihren inneren Schweinehund!

[vc_row][vc_column][vc_column_text]Schluss mit der Optimierung und Perfektionierung des eigenen Ich's! Das fordern nicht nur viele erfahrene Therapeuten und Arbeitswissenschaftler. Dieser Gedanke ist auch im deutschen Fernsehen angekommen und ist hier bestimmender Teil einer jüngst ausgestrahlten Folge von "Ulrich protestiert". Auch im Buchhandel finden wir längst nicht mehr nur die oberschlauen Ratgeber zur Selbstoptimierung, sondern auch solche, die sich von diesem irrwitzigen Gedankenmodell verabschieden. Dennoch verfolgt uns der Zwang zur Selbstoptimierung fast täglich. Perfektionieren und optimieren sollen wir nicht nur die Arbeitszeit, die Arbeitsergebnisse, die Produkte und Leistungen, sondern möglich auch uns selbst. Mancher Chef fordert das ganz offen, andere eher hinter vorgehaltener Hand. Letztlich führt eine Selbstoptimierung aber dazu, dass sich Menschen zunehmend verstellen, bis hin zur Schizophrenie. Wenn das das Ziel optimierter Persönlichkeiten ist, dann bleibe ich lieber so unoptimiert, wie ich nun einmal bin, dafür nicht ohne meine ganz individuellen Fähigkeiten und eigenen Reize.

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Woran es oftmals mangelt – GMV

[vc_row][vc_column][vc_column_text]Abkürzungen, Anglizismen und irgendwelche Buchstabenkombinationen sind in. Und deshalb will ich hier auch einmal eine verwenden. GMV ist das Schlagwort für diesen Beitrag. GMV ist keine Firma, keine Automarke und auch kein Kürzel für irgendwelche SMS-Nachrichten. GMV ist das, worüber wir alle verfügen sollten, was uns im privaten und gesellschaftlichen Leben zunehmend in Ermangelung geht und was doch so vieles einfacher machen könnte. GMV ist weiter nichts als gesunder Menschenverstand. Wer seinen gesunden Menschenverstand an der richtigen Stelle richtig einsetzt, erspart sich so manche Überraschung, kämpft nicht laufend gegen seine eigene Überzeugung an und wird auch im Allgemeinen zufriedener und glücklicher sein. Ganz einfach aus dem Grund, weil uns der gesunde Menschenverstand auch über die bisherigen Jahrtausende der menschlichen Entwicklung begleitet und zu dem gemacht hat, was wir heute sind.

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Erfolge haben kurze, Misserfolge lange Beine

[vc_row][vc_column][vc_column_text]Lange Beine gelten besonders bei Frauen als Schönheitsideal, bei Misserfolgen eher als Makel. Die Sicht der Dinge ändert sich mit der Veränderung der Perspektive, aus der wir sie betrachten. Gerade in Leistungsgesellschaften wie der unseren wird ausgiebig über Erfolge schwadroniert, Misserfolge werden eher verschwiegen oder schön geredet. Dabei haben Erfolge doch viel kürzere Beine und dürften so eigentlich nicht pauschal als etwas Schönes, Andauerndes betrachtet werden. Bereits ab Kindesbeinen an wird uns eingetrichtert, dass wir uns anstrengen müssen, einen guten Notendurchschnitt schaffen müssen und viele dergleichen Lebensweisheiten mehr. "Und wenn du fällst, dann steh wieder auf!" Wie schwierig es aber sein kann, mit den langen Beinen des Misserfolgs wieder auf Höhe zu kommen, wird gern verschwiegen.

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Fairness gegenüber Frauen – denkste!

[vc_row][vc_column][vc_column_text]Gleichberechtigung und Gleichstellung zwischen Mann und Frau sind oft und gern benutzte Schlagwörter. Besonders in der Politik und in der Wirtschaft jagt eine Initiative die andere, die Wirklichkeit indes bleibt hinter den Ansprüchen der Sonntagsreden und Leitbilder weit zurück. So werden Frauen beispielsweise in Verhandlungen deutlich öfter belogen und betrogen als Männer. Das hat eine neulich veröffentlichte Studie der Universitäten Berkeley und Pennsylvania ans Licht gebracht. Der Verdacht, dass Frauen besonders im geschäftlichen Bereich öfter belogen werden, lag schon lange auf der Hand, klare Fakten hingegen waren Mangelware.

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Ihnen fehlen die Fachkräfte? Suchen Sie einfach anders!

[vc_row][vc_column][vc_column_text]Ein Gespenst geht um in Europa. Nein, nicht das Gespenst des Kommunismus. Fachkräftemangel heisst das böse Wort, das eine Entwicklung beschreibt, die längst schon hätte erkannt werden können, wenn man es denn gewollt hätte. Bequem gemacht haben es sich Unternehmer und Staatenlenker, die den Mangel an Arbeitskräften mit der Rekrutierung ausländischer Fachkräfte ausgleichen wollten. Aber auch im Ausland werden die Fachkräfte gebraucht. In vielen Unternehmen ist aber nicht wirklich der allgemein grassierende Fachkräftemangel für unbesetzte Stellen verantwortlich zu machen. Vielmehr sind es völlig überalterte Bewerbungsprozedere und die Suche an der falschen Stelle, die dazu führen, dass viele Unternehmen ihre Fachkräfte nicht finden, obwohl diese fast schon vor der Tür wohnen.

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Arbeit am Wochenende – nicht immer auszuschliessen

[vc_row][vc_column][vc_column_text]Das Wochenende ist dem Schweizer heilig und der Sonntag sowieso. Und dennoch kommt der eine oder andere an der Arbeit auch an diesen Tagen nicht vorbei. Die einen, weil sie müssen, die anderen, weil sie wollen. Pflegepersonal, Erzieher in Einrichtungen der Kinder- und Jugendbetreuung, Künstler und Unterhalter, Museumsangestellte, Armee und Polizei, Taxifahrer, Tankwarte und andere Berufskraftfahrer und jede Menge weiterer Berufsgruppen müssen auch am Wochenende Dienst leisten. Dazu kommen viele selbstständige Freiberufler, die dank einer guten Auftragslage auch an den Wochenenden nicht ganz zur Ruhe kommen. Und so hat die Schweizer Berufswelt praktisch kaum wirklich Ruhe, besonders in den Bereichen der Dienstleistung, Pflege, Betreuung und Unterhaltung. Fragt man sich durch die Massen der Wochenendarbeiter, dann fällt auf, dass nicht jeder mehr oder minder unfreiwillig auch am Wochenende seinen Dienst tut. Es finden sich auch einige Exemplare, die auch am Wochenende ausgesprochen gern arbeiten und solche, die es auch gern tun würden, wenn man sie liesse. Vom Workaholic über den einsichtigen Schichtarbeiter bis hin zum gelangweilten Single und dem Selbstständigen reicht die Palette derer, die am Wochenende stundenweise oder gern auch voll arbeiten.

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New Work – tausendfach gelobt, aber kaum zu finden

[vc_row][vc_column][vc_column_text]Es ist das Schlagwort der Arbeitswelt zu Beginn des 21. Jahrhunderts: New Work. Fast in aller Munde, immer wieder neu beschworen, hochgelobt, aber doch kaum gelebt, gerät die Begrifflichkeit der neuen Arbeit zunehmend in eine belächelte Nische und wird dennoch als die Form der Arbeit im 21. Jahrhundert hofiert. Was wirklich hinter New Work steckt, ist dabei vielen Beschwörern der neuen Gestaltung von Arbeitswelten genauso fremd wie etwa die tatsächlichen Eigenschaften, die die sogenannte Generation Y vor allem in die Führungsetagen einbringen soll. Zeit, eine Diskussion anzustossen, ob New Work und Generation Y wirklich die Heilsbringer der Ökonomie des 21. Jahrhunderts sein können.

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Was Ihre Kunden zu sagen haben

[vc_row][vc_column][vc_column_text]Was Kunden zu sagen haben, werden Unternehmen meist nur dann erfahren, wenn sie die Kunden direkt danach fragen. Aber auch sonst äussern sich Verbraucher über die verschiedensten Kanäle zu Leistungen und Produkten, zu guten und schlechten Erfahrungen. In dieser Grauzone der Kommunikation zwischen Unternehmen und Kunden besteht die Gefahr, dass sich Unternehmen nicht sachlich korrekt positionieren können und damit wertvolles Prestige und gegebenenfalls auch an Umsatz und Gewinn verlieren. Allein aus diesem Grund erscheint es nicht nur sinnvoll, sondern geradezu zwingend erforderlich, die direkte Kommunikation mit dem Kunden zu suchen und zu pflegen. Letztlich entscheidet immer der Abnehmer einer Leistung darüber, wie sich die wirtschaftliche Situation eines Anbieters entwickelt und wie die öffentliche Meinungsbildung geprägt wird.

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Das Geheimnis des erfolgreichen Discounthandels

[vc_row][vc_column width="1/1"][vc_column_text]Die Brüder Theo und Karl Albrecht sind tot. Besonders berühmt wurden die so medienscheuen Geschwister durch die Gründung der Discounterkette Aldi, die nicht nur in Deutschland und der Schweiz, sondern weltweit Erfolge im Discounthandel erzielt, die bislang unerreicht scheinen. Mittlerweile haben auch andere Discounter die Geheimnisse der Aldi-Brüder erkannt und machen sich auf, dem bekannten und beliebten Handelsunternehmen den Spitzenplatz im Detailhandel abzujagen. Sparsamkeit, eine detailversessene Akribie und immer wieder der Blick auf die Kundenbedürfnisse haben Aldi zu dem gemacht, was es heute ist. Und so wird der Handelsriese wohl auch in Zukunft auf seine Tugenden setzen und der Konkurrenz den Kampf um die weltweite Nummer eins immer wieder schwierig machen. Ich möchte die Gelegenheit nutzen und in diesem Beitrag einige Erfolgsgeheimnisse der Aldi-Kette genauer betrachten.

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Gestresst aus dem Wochenende?

[vc_row][vc_column width="1/1"][vc_column_text]Wie oft gehen Sie am Feierabend leicht genervt nach Hause? Was bedeutet freitags für Sie das bevorstehende Wochenende? Wie sehr freuen Sie sich nach einem Kurzurlaub auf die Arbeit? Und warum sind manche Zeitgenossen lieber auf Arbeit, statt zu Hause? Die Antwort auf diese Fragen erscheint auf den ersten Blick unwahrscheinlich, entbehrt jedoch bei genauerer Betrachtung weder eines realen Hintergrundes noch einer fundierten Grundlage. Viele Arbeitnehmer sind zu Hause mehr gestresst als auf Arbeit und entsprechend wenig ausgeruht.

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Der ewige Streit um das Homeoffice

[vc_row][vc_column width="1/1"][vc_column_text]Homeoffice – ein Begriff aus der Postmoderne der Arbeitswelt spaltet erneut Befürworter und Ablehner. Und nicht selten werden auch aus Befürwortern letztlich die Ablehner. So hat beispielsweise die Chefin von Yahoo ihre Homeworker wieder zurück ins Firmenbüro beordert, ausnahmslos. Nicht ohne Grund und nicht ohne nützliche Nebeneffekte. Kontrolliert im Büro arbeitet es sich vielleicht doch effektiver als mehr oder minder allein gelassen am heimischen Notebook. An einem exemplarischen, aber sicherlich nicht allzu ernst zu nehmenden Beispiel will ich das Homeoffice als Arbeitsplatz der ausgesiedelten Homeworker von beiden Seiten kennenlernen und bewerten.

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Frauen in den Vorständen: Schnell drin, oftmals genauso schnell wieder draussen

[vc_row][vc_column width="1/1"][vc_column_text]Die Debatte um Frauenquoten in den Unternehmensvorständen läuft weiter und längst ist kein Ende dieser Diskussion abzusehen. Während sich einige Herren in der einstigen Männerwelt der Vorstände vom weiblichen Einfluss in die Enge gedrängt fühlen, lassen so manche Frauen die Quotendiskussion nicht zu. Für die weibliche Intelligenz, Führungskraft und Intuition in den Vorstandsetagen grosser, mittlerer und kleiner Unternehmen braucht es keine Quote, sondern lediglich die Einsicht der Männerwelt, dass Frauen nicht automatisch die schlechteren Führungskräfte sind. Im unteren und mittleren Management hat sich das längst herumgesprochen. Reserven hingegen zeigen sich nach wie vor in den Vorständen der Grossunternehmen. Das liegt nicht nur daran, dass Ausschreibungen oftmals so gefasst werden, dass Frauen hier kaum Fuss fassen können. Viele Vorstandsfrauen verlassen recht schnell auch wieder die Männer-Domäne Vorstand. Die Gründe dafür werden selten schlüssig angegeben. Meist werden hier "persönliche Gründe" vorgeschoben. Auffällig bei den Wechselspielchen erscheint jedoch, dass Frauen zumeist dann recht schnell wieder gehen (müssen), wenn sie sich in ihrem Führungsverständnis allzu weit von den Ansichten der männlichen Konkurrenten unterscheiden.

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