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Stand der Digitalisierung – „Telefonica Index on Digital Life“

Der Telekommunikations-Dienstleister Telefónica hat einen neuen Index vorgestellt, mit dem der digitale Entwicklungsgrad eines Landes bewertet wird. Der „Telefonica Index on Digital Life“ untersucht insgesamt 34 Länder. Den höchsten Wert von insgesamt 100 möglichen Punkten erreichen die USA (96,3 Punkte). In Relation zum Pro-Kopf-Bruttoinlandsprodukt zeigen sich allerdings Kanada, Grossbritannien, Kolumbien, Australien und Chile als noch „digitalisierter“. Der Index weist auf erhebliche länderspezifische Unterschiede beim Digitalisierungsgrad hin. Dabei wird - im Gegensatz zur bisher rudimentären Bewertung der digitalen Wirtschaft – erstmals auf eine ganzheitlichere Betrachtung der verschiedenen sozio-ökonomischen Aspekte, die das digitale Leben in Volkswirtschaften bestimmen, abgestellt.

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Gutachten: Aufträge für Spitex-Leistungen ausschreiben

Spitex-Dienstleistungen – Leistungen der ambulanten Pflege – sind ein wichtiger Faktor bei der Versorgung von Pflegebedürftigen und mindestens ebenso bedeutsam wie stationäre Pflege. Die ASPS ist die Schweizer Interessenvertretung privater Spitex-Anbieter. Sie fordert bereits seit Längerem die Ausschreibung von kommunalen öffentlichen Aufträgen für Spitex-Dienstleistungen. Im Auftrag der ASPS haben jetzt die Rechtsanwälte Prof. Dr. iur Tomas Poledna und Dr. iur Ralph Trümpler ein Gutachten zu diesem Thema erstellt. Die wesentlichen Argumente des Gutachtens werden nachfolgend wiedergegeben.

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Bauernverband: Heftige Kritik am Preisüberwacher

Heftige Kritik an Stefan Meierhans, dem Preisüberwacher des Bundes, übt der Schweizer Bauernverband. Meierhans hatte in seinem Newsletter vom 30. Juni eine Analyse zur Hochpreisinsel Schweiz vorgestellt. Darin sprach er sich für eine Abschaffung der als „preistreibend“ angesehenen Agrarzölle aus. Es sei für den Staat günstiger, die Landwirtschaft über Direktzahlungen als über Zölle zu unterstützen, so der Preisüberwacher. Der Bauernverband weist darauf hin, dass die Zölle auf Lebensmittel der Landwirtschaft einen Mehrwert von zwei Milliarden Franken und dem Fiskus Einnahmen von 600 Millionen Franken einbrächten. Mit der vorgeschlagenen Grenzöffnung fielen diese Einnahmen weg.

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Uni Zürich: Zusätzliche Studienplätze für Ärzte

Für die Medizinische Fakultät der Universität Zürich hat der Regierungsrat 72 weitere Studienplätze in der Bachelorstufe beschlossen. Diese Erhöhung soll dem gestiegenen Bedarf an Ausbildungsplätzen für künftige Ärzte Rechnung tragen. Der Ausbau eines Bildungsnetzwerks Humanmedizin macht diese Ausweitung der Kapazität möglich. Ab dem Studienjahr 2017/2018 wird demgemäss die Aufnahmekapazität auf Bachelorstufe der Medizinischen Fakultät (Humanmedizin einschl. Chiropraktik) um 72 Plätze auf insgesamt 372 Plätze erhöht.

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Steht eine Deindustrialisierung bevor?

Der Abbau von Arbeitsplätzen in der Industriebranche sowie die Verlagerung in andere Länder werden in Medien und Politik heiss diskutiert. Von einer generellen Deindustrialisierung der Schweiz kann jedoch nicht die Rede sein. Allerdings stellen die gegenwärtige Frankenstärke und der Trend zur Dienstleistungsgesellschaft die hiesige Industrie vor eine Herausforderung. Um sich weiterhin vor einer Deindustrialisierung zu schützen, ist eine Konzentration auf Branchen mit komparativen Vorteilen nötig.

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Schweizer Stellenmarkt weiterhin stabil

Der Schweizer Stellenmarkt bleibt im Sommer 2016 unverändert: Die Personalnachfrage bleibt im zweiten Jahresquartal auf dem Niveau des Vorquartals - so das Ergebnis der wissenschaftlich fundierten Erhebung des Adecco Swiss Job Market Index der Universität Zürich. Die Untersuchung zeigt, dass das Stellenangebot in einigen Berufsgruppen zunimmt, während in anderen eine rückläufige Nachfrage zu verzeichnen ist. Ebenso sind bei den Regionen deutliche Unterschiede zu erkennen.

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EU erweitert Verfahren gegen Google

Die Brüsseler Wettbewerbshüter erweitern das Google-Verfahren, da es jetzt auch konkrete Hinweise auf Marktmissbrauch im Anzeigengeschäft gibt, was dem Kernsegment des Unternehmens entspricht. „Wir glauben, dass das Vorgehen von Google den Verbrauchern geschadet hat, weil sie die Suchergebnisse angezeigt bekommen, die Google ihnen zeigen will und nicht unbedingt diejenigen, die relevanter sind“, so Wettbewerbskommissarin Margrethe Vestager.

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Syna droht Kiosk-Konzern Valora mit Klage

Das Agenturmodell des Kiosk-Konzerns Valora steht schon länger in der Kritik. Bemängelt werden die Arbeitsbedingungen und wiederholte Verstösse gegen das Arbeitsgesetz. Im Streit zwischen Valora und der zuständigen Gewerkschaft Syna droht jetzt eine weitere Eskalation. Syna will den Kioskkonzern verklagen, wenn die im August anstehenden Vertragsverhandlungen erneut scheitern. „Einige Kioskunternehmer baten Syna, diesen Weg zu gehen“, sagt Zentralsekretärin Claudia Stöckli zur Handelszeitung. Syna bemängelt die Arbeitsbedingungen in den Kioskagenturen. Die Gewerkschaft hat Hinweise, dass es wieder zu Verstössen gegen das Arbeitsgesetz gekommen ist.

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Schiedsgerichtsverfahren zwischen Ameropa und russischer Regierung

Ameropa, der Agrarhändler aus dem basellandschaftlichen Binningen, fordert die russische Regierung zu einem internationalen Schiedsgerichtsverfahren auf. Anlass dafür ist ein Kampf um den russischen Düngemittelproduzenten TogliattiAzot, an dem Ameropa 12,9 Prozent hält. Die russische Uralchem möchte sowohl das Unternehmen wie auch die bei Ameropa liegenden Aktien übernehmen. Doch die Schweizer lehnen dies ab.

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Brexit – Chance für Versicherungsplatz Zürich

Zürich ist seit jeher wichtiger Versicherungs-Standort. Namhafte Grössen wie Zurich, Swiss Re und Swiss Life haben hier ihren Sitz. Der Brexit könnte dem Standort zusätzliche Perspektiven bieten. Diese Ansicht vertritt zumindest Pia Tischhauser, führende Vertreterin der Boston Consulting Group. „Der Brexit könnte eine Chance für die hiesigen Versicherer sein“, so Tischhauser in einem Interview mit der Handelszeitung. Die Schweizer Versicherer stünden oft im Wettbewerb mit Konzernen, die in Grossbritannien beheimatet seien, etwa Prodential, RSA oder Aviva. Versicherungsexpertin Tischhauser weiter: „Ich hoffe für die Schweiz, dass man den Brexit als Chance sieht und aktiv in der Konsolidierung mitspielt.“

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„CryptoDrop“ – gegen Wegelagerei im Netz

Ransomware-Attacken sind eine neue Art von kriminellen Cyber-Angriffen. Dabei verschlüsselt eine spezielle Malware Dateien auf infizierten Rechnern und gibt sie erst gegen Zahlung eines Lösegelds an den Hacker wieder frei – eine virtuelle Form der Wegelagerei oder des Raubrittertums. „CryptoDrop“ ist ein neues Software-Instrument, das dagegen hilft. Wissenschaftler der University of Florida und der Villanova University haben sie entwickelt. „Unser System ist ein Frühwarnsystem für solche Malware-Infektionen“, zitiert „BBC News“ Nolen Scaife, Projektmitarbeiter und PhD-Student an der Villanova University. Die gemeinsam mit seinem Kollegen Henry Carter und Patrick Traynor, Associate Professor am Department of Computer and Information Science der University of Florida, entwickelte Software stoppe die Ransomware zwar nicht schon bei ihrer Aktivierung. „Sie hält sie aber davon ab, ihr Ziel zu erfüllen“, betont Scaife.

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Gift in der Outdoor-Branche: Hersteller schwenken um

Es ist eine Premiere und ein Schritt in die richtige Richtung: Zum ersten Mal hat sich mit dem deutschen Unternehmen Vaude einer der grossen Produzenten von Outdoor-Artikeln zu einer giftfreien Herstellung verpflichtet. Vaude unterzeichnete das Greenpeace-Detox-Commitment. Ebenso ging der Schweizer Hersteller Rotauf diese Verpflichtung ein. Auf der anderen Seite hinken Konzerne wie Mammut dieser Entwicklung noch weit hinterher. Bei Untersuchungen von Greenpeace schneidet Mammut desaströs ab. Vaude und Rotauf werden in Zukunft auf gefährliche Chemikalien in ihren Produkten verzichten. Dies haben die beiden Outdoor-Marken heute am Rande der Branchenmesse „OutDoor“ in Friedrichshafen (D) bekannt gegeben. Mit der Unterzeichnung des Detox-Commitments von Greenpeace verpflichten sich das deutsche und das Schweizer Unternehmen, ihre ganze Produktionskette bis spätestens im Jahr 2020 von umwelt- und gesundheitsschädlichen Chemikalien zu befreien.

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Flixbus plant Erweiterung seiner Schweizer Strecken

Flixbus, der deutsche Fernbus-Riese, plant eine Erweiterung seiner Schweizer-Strecken. Aktuell betreibt das Unternehmen 26 Linien durch die Schweiz. „Mehr neue Angebote erwarte ich in Richtung Österreich und Osteuropa“, sagte Flixbus-Chef André Schwämmlein im Gespräch mit der „Handelszeitung“. Erstmals nennt der Flixbus-Chef Passagierzahlen für die Schweiz: „Wir werden dieses Jahr über eine Million Passagiere in die Schweiz und aus der Schweiz befördern.“ Gemäss Schwämmlein „wächst der Markt Schweiz mit 50 Prozent gegenüber Vorjahr.“ Insgesamt werde die Firma dieses Jahr um 30 Millionen Fahrgäste befördern.

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Flughafen Zürich: Mehr Passagiere im Juni

2'376'672 Passagiere haben im Juni den Flughafen Zürich genutzt. Das zeigt die monatliche Statistik des Airports. Dies bedeutet einen Zuwachs von 2.8 Prozent gegenüber dem gleichen Vorjahresmonat. Besonders ausgeprägt war der Zuwachs bei den Lokalpassagieren. Ihre Zahl stieg im Juni 2016 um 5.9 Prozent auf 1'731'164. Die Zahl der Umsteigepassagiere sank dagegen um 4.6 Prozent auf 639'608. Auch die Zahl der Flugbewegungen hat - leicht- zugenommen. Im Juni 2016 erhöhte sich ihre Anzahl im Vergleich zum Juni 2015 um 0.2 Prozent auf 23‘643 Starts oder Landungen. Die durchschnittliche Anzahl der Passagiere pro Flug lag mit 116 Fluggästen 1.0 Prozent über dem Vorjahresniveau. Die Sitzplatzauslastung ist im Mai um 3.0 Prozentpunkte auf 74.7 Prozent gesunken. Im Juni 2016 wurden 36'055 Tonnen Fracht am Flughafen Zürich abgewickelt. Dies entspricht einem Anstieg von 3.5 Prozent gegenüber Juni 2015.

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Umstellung beim Telefonnetz – SKS-Merkblatt hilft

Im Schweizer Telefon-Festnetz stehen einige Änderungen an. Die Swisscom will bis Ende 2017 alle Festnetzanschlüsse mittels Internetprotokoll (IP) betreiben – ISDN und analoges Telefonieren hätten ausgedient, so die Auffassung. Sunrise will analoges Telefonieren immerhin bis mindestens Ende 2021 ermöglichen. Damit wird die Situation für Festnetz-Kunden nicht übersichtlicher. Die Stiftung für Konsumentenschutz (SKS) veröffentlicht deshalb ein neues Merkblatt, in dem die wichtigsten Aspekte der Umstellung erläutert werden.

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Ehemaliger BSI-Asienchef im Visier der Finma

Nach Angaben der „Handelszeitung“ wurde gegen den ehemaligen Asienchef der BSI Hans Peter Brunner sowie gegen den Ex-Chefjuristen Beat J. Ammann ein Enforcement-Verfahren durch die eidgenössische Finanzmarktaufsicht Finma eröffnet. Brunners Rechtsanwalt Benno Hafner bestätigt das Enforcement-Verfahren: Die Finma überprüfe, ob sein Mandant in seiner Funktion als CEO von BSI Bank Singapur „allenfalls für die Verletzung von aufsichtsrechtlichen Bestimmungen verantwortlich“ sein könnte, sagt Hafner gegenüber der „Handelszeitung“.

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Neuer Anonymisierungsdienst – sicherer als Tor

Der Anonymisierungsdienst Tor („The Onion Router“) ist theoretisch angreifbar, daher haben Forscher vom renommierten MIT und der Eidgenössischen Technischen Hochschule Lausanne mit „Riffle“ eine Alternative entwickelt. Das Team setzt dabei auf eine neue Kombination bekannter Crypto-Tricks. Ziel ist, dass die Nutzer-Anonymität selbst dann gewahrt bleibt, wenn nur ein einziger Server des Anonymisierungs-Netzwerks nicht von Spionen erfolgreich attackiert wurde. Anonyme Online-Kommunikation ist für viele Nutzer von grosser Bedeutung und kann in totalitären Staaten sogar lebenswichtig sein. Der Anonymisierungsdienst Tor mit seiner mehrlagigen Verschlüsselung bietet dafür einen De-facto-Standard, doch er ist nicht völlig sicher. Das FBI beispielsweise konnte Tor schon hacken. Ein Angreifer, der genügend Computer im Tor-Netzwerk kontrolliert, wäre ggf. in der Lage, Spuren von Nutzern nachzuverfolgen. Das ist zwar nur Theorie, aber NSA oder chinesische Behörden könnten es sich leisten, Tor derart zu infiltrieren.

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