belmedia redaktion

Der UBS droht in Frankreich Ungemach

Die UBS liegt mit der französischen Justiz im Streit. Es geht um Beihilfe zur Steuerhinterziehung, Geldwäsche und illegale Kundenanwerbung. Alles Punkte, die nicht gut fürs Image sind. Doch die Chancen für einen Vergleich stehen schlecht. Damit würde die UBS nämlich in den USA in Schwierigkeiten geraten. Noch bis zum 4. August kann die Grossbank zum 126-seitigen Bericht des französischen Untersuchungsrichters Guillaume Daïeff Stellung beziehen. Das berichtet aktuell die Handelszeitung. Danach kann Richter Daïeff das Anklagedokument an das zuständige Gericht überweisen. Dass sich UBS und französische Justiz bis dahin aussergerichtlich einigen, gilt allerdings fast als ausgeschlossen

Weiterlesen

Taskhunters jagen nach Aufgaben

Apps sind aus unserem Alltag kaum noch wegzudenken. Und bei der Erfindung neuer Anwendungen sind der Phantasie kaum Grenzen gesetzt. Eine innovative Idee, die vielbeschäftigte Berufstätige entlastet, kommt aktuell aus Italien. Über die App „Taskhunters“ lassen sich dort kleinere Aktivitäten im Haushalt an Studenten delegieren. „Nicht selten kommt es vor, dass Leute mit einem besonders anstrengenden oder langen Berufsalltag zur Erledigung selbst kleinerer Tätigkeiten keine Zeit haben", erklärt Firmenmitgründer Lorenzo Teodori seine Geschäftsidee. Das übernehmen dann die „Aufgaben-Jäger“, so die Übersetzung von „Taskhunters“.

Weiterlesen

Ex-UBS-Banker wehrt sich gegen Abschiebung

Freunde und Familie von Kweku Adoboli kämpfen gegen die Abschiebung des verurteilten UBS-Betrügers, indem sie auf der Crowdfunding-Plattform FundRazr Geld sammeln. Auf diese Weise sollen 75‘000 britische Pfund zusammenkommen. 10‘000 Pfund konnten bereits eingesammelt werden. Etwa zwei Dutzend Personen haben dem Trader mit Berufsverbot Geld zugesichert.

Weiterlesen

Interventionen der SNB unbedenklich

Über die aufgeblähte Bilanz der Schweizerischen Nationalbank sagt Paul Donovan, zukünftiger Chefökonom der UBS: „Man muss sich deswegen keine Sorgen machen.“ Aufgrund der Euro-Käufe der SNB hat sich deren Grösse in den letzten Jahren auf über 100 Prozent des BIP versechsfacht. Nach Angaben Donovans handelt es sich bei den Milliarden in den Büchern des ANB aber hauptsächlich um totes Geld, das „keine Jagd auf Konsumgüter oder Wertpapiere macht“, wie er im Gespräch mit der „Handelszeitung“ sagt. „Das ist, wie wenn jemand Woche für Woche eine Schubkarre voller Banknoten unter der Bahnhofstrasse verbuddeln würde.“

Weiterlesen

Zu viel Politik in der Geldpolitik

Generalsekretär der Bank für Internationalen Zahlungsausgleich (BIZ)Peter Dittus warnt, dass die Politik zu viel Einflussnahme auf die Notenbanken habe. Nach der Finanzkrise - und im Rahmen der Nullzinspolitik - sei den Zentralbanken eine stärkere fiskalische Aufgabe „in die Schuhe geschoben“ worden, sagt er im Interview mit der „Handelszeitung“.

Weiterlesen

100 Millionen Franken für Geheimarmee P-26

Nach Angaben der „Handelszeitung“ haben die illegale Geheimtruppe P-26 und der private Geheimdienst P-27 in den zehn Jahren ihres Bestehens den Steuerzahler insgesamt rund 100 Millionen Franken gekostet. Die Untergrundarmee war Anfang der 1980er-Jahre mit einem Jahresbudget von 1,4 Millionen Franken gestartet. Bis zu deren Auflösung Ende 1990 wuchs es auf 10,7 Millionen Franken an.

Weiterlesen

CEO-Führungsstil und Unternehmenskultur – keine Einheit?

Normalerweise würde man davon ausgehen, dass ein CEO mit der Philosophie des Unternehmens, das er führt, konform gehen sollte. Genau das Gegenteil behauptet jetzt eine Studie der Georgia State University. Danach ist wenig Übereinstimmung zwischen dem gelebten CEO-Führungsstil und der Unternehmenskultur eine gute Voraussetzung, um die Performance zu verbessern. Eine überraschende Erkenntnis. „Konsistenzen zwischen CEO-Führungsstil und Kultur schaffen Redundanzen", erklärt Chad Hartnell, Professor für Führungswissenschaft an der Georgia State University. Unterschiede dagegen könnten frischen Schwung bringen - zumindest, solange sie nicht zu extrem ausfielen.

Weiterlesen

Clariant: Übernahme bahnt sich an

Hinter den Kulissen bereitet Hariolf Kottmann, Chef des Chemiekonzerns Clariant, offenbar seit Monaten eine grosse Übernahme vor. Die „Handelszeitung“ vermeldet, dass die Pläne nun in die heisse Phase kommen. So laufen momentan Verhandlungen mit Investoren und Banken zur Sicherstellung der Finanzierung. Eine Anleihe über mehrere hundert Millionen Dollar stehe zur Debatte, wie aus dem Umfeld von Clariant und Finanzkreisen berichtet wird. Auf Anfrage bestätigt Sprecher Kai Rolker, dass Clariant sich mit Fragen der Unternehmensfinanzierung beschäftigt: „Die langfristige Refinanzierung ist eine Aufgabe, die Clariant laufend mit hoher Priorität bearbeitet.“ Zu Details und ob dies im Zusammenhang mit möglichen Akquisitionen zu sehen ist, wollte Rolker keine Stellung beziehen.

Weiterlesen

Bei Hitze arbeiten – Tipps von der Fachärztin

Wer in der Sommerhitze Ferien geniessen kann, hat Glück. Viele Beschäftigte müssen aber auch an den heissesten Tagen arbeiten. Stress für den Körper, vor allem bei Arbeitsplätzen unter freiem Himmel. Mit den Hitze-Tipps von Frau Dr. med. Irene Kunz, Fachärztin für Arbeitsmedizin und Innere Medizin bei der Suva in Luzern, lässt sich aber auch ein feucht-heisser Arbeitstag im Freien gut bewältigen.

Weiterlesen

Arbeitnehmer lehnen Stellen ohne flexible Bedingungen ab

Eine neue Studie zeigt, dass den Arbeitnehmern ein flexibles Arbeitsmodell zunehmend wichtig ist. Die Studie wurde von Regus durchgeführt, dem führenden Anbieter vielfältiger Arbeitsraumlösungen. 69 Prozent der Befragten gaben sogar an, dass sie eine Stelle ohne flexible Arbeitsmöglichkeiten ablehnen würden. Und mehr als ein Drittel wäre länger in einem früheren Job geblieben, wenn die Stelle ein flexibles Arbeitsmodell geboten hätte. Diese Zahlen belegen den hohen Stellenwert, den flexibles Arbeiten inzwischen unter den Arbeitnehmern einnimmt.

Weiterlesen

Ausserfamiliäre Hofübergaben gegen Bauernhofsterben

Die „Anlaufstelle für ausserfamiliäre Hofübergabe“ wurde im April 2014 von der Kleinbauern-Vereinigung geründet. Nach zwei Jahren zeigt eine erste Bilanz, dass es sehr viele junge, ausgebildete Landwirtinnen und Landwirte gibt, die gerne einen Betrieb übernehmen möchten, es aber an Höfen fehlt. Verschiedene finanzielle, gesetzliche und soziale Hürden erschweren Hofübergaben ausserhalb der Familie. Ausserfamiliäre Hofübergaben stellen aber eine grosse Chance für die Schweizer Landwirtschaft dar und brauchen daher mehr Unterstützung.

Weiterlesen

Internet der Dinge – auf der Suche nach der Strategie

Das „Internet der Dinge“ ist ein Megatrend, dem manche Experten eine ähnlich umwälzende Wirkung voraussagen wie der industriellen Revolution oder der Erfindung des Internets selbst. Die gegenseitige Vernetzung von Maschinen und Geräten ist bereit in vollem Gange, dennoch steht die Entwicklung erst am Anfang und die Potentiale sind längst nicht ausgeschöpft. Trotzdem wissen viele Unternehmen noch nicht, wie sie damit umgehen sollen. Das zeigt eine aktuelle Studie der Unternehmensberatung Bain & Company. Experten prognostizieren, dass schon in wenigen Jahren bis zu 20 Milliarden Geräte miteinander kommunizieren und dabei jährlich fünf Billionen Gigabyte Datenvolumen erzeugen werden. Dies eröffnet Technologieanbietern, Telekommunikationsunternehmen und Endgeräteherstellern bis 2020 zusätzliche Geschäftsmöglichkeiten im Wert von mehr als 300 Milliarden US-Dollar. Weltweit aber sind Top-Manager verunsichert und fühlen sich überfordert.

Weiterlesen

AMAG Import: Erfolgreicher Ausbildungsabschluss

Über 700 Auszubildende realisieren schweizweit bei der AMAG ihre berufliche Qualifizierung, ein grosser Teil davon im Bereich AMAG Import. Die AMAG gehört damit zu den grössten Ausbildungsbetrieben der Schweiz und ist besonders stolz, dem aktuellen Ausbildungsjahrgang zum erfolgreichen Lehrabschluss gratulieren zu können. Die AMAG bildet in über 80 Retailbetrieben sowie bei der AMAG Leasing AG und bei der AMAG First AG aus. Auch im Bereich AMAG Import haben in diesem Jahr wieder zahlreiche Auszubildende an Standorten in der ganzen Schweiz ihr Lehrabschlusszertifikat erhalten, namentlich sind dies:

Weiterlesen

Einigung auf neues Lohnsystem

Ein zweijähriger Konflikt ist zu Ende. Nach langwierigen Verhandlungen einigten sich die Schweizerische Südostbahn AG (SOB) und die Gewerkschaften auf ein neues Lohnsystem. Es soll alle Mitarbeiter gleich behandeln und ihnen Entwicklungsperspektiven eröffnen. An den Gesprächen mit der SOB haben die Sozialpartner SEV, VSLF und transfair teilgenommen. Während die Detailanpassungen des Gesamtarbeitsvertrages bereits im letzten Herbst beschlossen werden konnten, war zunächst in Bezug auf die Einführung des neuen Lohnsystems keine Einigung erzielbar gewesen. Nun ist auch dieser strittige Punkt der Lohnentwicklung bereinigt und eine einvernehmliche Lösung gefunden worden.

Weiterlesen

Graubündner Kantonalbank – substanzstark und sicher

Die renommierte Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Ernst & Young (EY) stellt der Graubündner Kantonalbank einmal mehr ein gutes Zeugnis aus. Zum zweiten Mal nach 2010 haben die EY-Experten einen Risiko- und Haftungsbericht zu dem Institut erstellt. Der Bericht war von der Kantonsregierung im Hinblick auf die bestehende Staatsgarantie angefordert worden. Die Prüfungsgesellschaft gelangt in ihrer Untersuchung zu dem Ergebnis, „dass das Eintreten eines Haftungsfalles unter den getroffenen Annahmen als sehr unwahrscheinlich eingestuft werden darf“. Die Regierung und die GKB-Leitung nehmen diese Beurteilung sehr erfreut zur Kenntnis.

Weiterlesen

EKZ – Ausbildung ist Trumpf

Auch in diesem Jahr können die Elektrizitätswerke Zürich (EKZ) eine positive Ausbildungsbilanz ziehen. 34 Jugendliche haben in der vergangenen Woche ihre Ausbildung mit bemerkenswertem Erfolg abgeschlossen. Vier wurden sogar in ihrem jeweiligen Fach Kantonsbeste. Viele der jungen Talente bleiben den EKZ erhalten. Damit erweisen sich die EKZ einmal mehr als attraktiver und zuverlässiger Arbeitgeber. Ausgezeichnete Abschlussnoten erzielten insbesondere zwei Elektroinstallateure von EKZ Eltop sowie zwei EKZ Netzelektriker. Nick Spitzhofer (Bauma) und Michael Hübscher (Trüllikon) erreichten kantonal die ersten zwei Plätze bei den Netzelektrikern. Bei den Elektroinstallateuren schafften es Ramon Jud (Dietikon) auf den zweiten und Dario Gulmini (Zell) auf den dritten Platz. „Die Resultate zeigen, dass wir mit unserem Engagement in der Berufsbildung auf dem richtigen Weg sind“, so Claudio Gallo, Leiter des Geschäftsbereiches Eltop.

Weiterlesen

Personalisierte Werbung: Google wertet Chrome-Daten aus

Nach den neuen Datenschutzrichtlinien von Google räumt sich das Unternehmen weitreichende Zugriffsrechte auf die Nutzerdaten ein. Demnach kann Google den vollständigen Chrome-Verlauf für personalisierte Werbung auswerten. Datenschützer sehen darin ein Problem, denn wer nicht explizit der Nutzung widerspricht, willigt stillschweigend ein. Derzeit informiert Google auf Twitter über das neue Vorgehen, wie viele Chrome-Nutzer übereinstimmend berichten.

Weiterlesen