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Herausforderungen in der 50. Legislatur

Sowohl in wirtschaftlicher als auch in finanz- und sozialpolitischer Hinsicht birgt die kommende fünfzigste politische Legislatur einige für die Schweiz zentrale Herausforderungen. Zu erwarten ist, dass das Parlament in den kommenden vier Jahren konservativer entscheiden und sich noch mehr an Einzelinteressen orientieren wird: Landwirtschaft, Militär und Strassenbau werden wohl mehr Geld erhalten. Bei Entwicklungshilfe, Bildung, Umwelt und Sozialwerken wird dagegen deutlich gespart.

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Neuer Höchstzinssatz von 10% für Privatkredite

Ab dem 1. Juli 2016 dürfen Geldgeber im Bereich Privatkredit und Kredit für Selbständige maximal 10% Zins jährlich verlangen. Dies hat der Bundesrat entschieden. Bewogen haben den Bundesrat die historisch tiefen Zinsen zu diesem Schritt, mit dem der Höchstzins für den allgemeinen Kredit in der Schweiz von bislang 15 auf zehn Prozent gesenkt wird. Gestützt auf das Konsumkreditgesetz hatte der Bundesrat den Höchstzins im Bereich Privatkredit und Kredit für Selbständige letztmals im Jahr 2003 festgelegt. Ein Kriterium im Rahmen dieser Zinsfestlegung sind jeweils die Refinanzierungskosten der Kreditinstitute. Wie der Bundesrat in einer Mitteilung schreibt, seien diese Refinanzierungskosten aufgrund der historisch tiefen Zinsen gesunken, weshalb der Bundesrat verpflichtet gewesen sei, den Höchstzinssatz zu senken.

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Die tourismusfreundlichsten Parlamentarier 2015

Die tourismusfreundlichsten Parlamentarier wurden auch in diesem Jahr von hotelleriesuisse und Parahotellerie Schweiz am alljährlichen Polit-Dîner ausgezeichnet. Beim Blick hinter die Kulissen des Bellevue Palace Bern konnten die Parlamentarier zudem die marktwirtschaftlichen Herausforderungen der Branche erleben. Unter dem Motto «Blick hinter die Kulissen» luden hotelleriesuisse und Parahotellerie Schweiz das neu gewählte Parlament gestern Abend in das Hotel Bellevue Palace in Bern ein. Im Rahmen des Anlasses kürten die beiden Verbände wieder den tourismusfreundlichsten National- sowie Ständerat.

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Globaler Luxusgütermarkt durchbricht Billionengrenze

Der globale Luxusgütermarkt wird 2015 erstmals die Billionengrenze überschreiten. Die Umsätze wachsen numerisch um 14 Prozent auf 1,044 Billionen Euro. Wechselkursbereinigt entspricht dies einem Plus von fünf Prozent. Besonders deutlich steigt dieses Jahr die Nachfrage nach luxuriösen Autos (wechselkursbereinigt plus acht Prozent) und Luxushotelübernachtungen (plus sieben Prozent). Die Luxusgüter des persönlichen Gebrauchs – Uhren, Schmuck, Mode, Leder und Kosmetik –  legen numerisch um 13 Prozent auf 253 Milliarden Euro zu.

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Unternehmenssteuerreform nicht ohne Gegenfinanzierung

Der Ständerat beschäftigt sich heute mit der Unternehmenssteuerreform III. So wie diese Reform von der Kommission für Wirtschaft und Abgaben (WAK-S) in die Wege geleitet worden ist, hätte sie für den Bund Steuerausfälle von rund 1,3 Milliarden Franken zur Folge. Travail.Suisse, der unabhängige Dachverband der Arbeitnehmenden, fordert eine Gegenfinanzierung durch die Wirtschaft. Die Bevölkerung darf nicht für Steuergeschenke an die grossen Unternehmen büssen, indem sie einen massiven Leistungsabbau in Kauf nehmen muss.

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90 Prozent Echtheit bei Werbeklicks

Wer im Internet Werbung schaltet, möchte, dass sie von echten Menschen angeklickt wird. Leider werden immer noch viele Klicks von automatisierten Bots erzeugt, was die Werbeindustrie teuer zu stehen kommt. 90 Prozent der digitalen Ad Impressions zu authentifizieren: Mit diesem Versprechen geht Authentic Digital nun mit ihrem Produkt an die Öffentlichkeit. Die Software wird seit dieser Woche erstmals Agenturen und Herausgebern angeboten. Dadurch können Letztere feststellen, ob ihre Kampagnen auf den richtigen Seiten gelaufen sind und nicht nur von automatisierten Bots angeklickt wurden.

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Yunfeng Gao steigt gross in die Zentralschweizer Hotellerie ein

Yunfeng Gao wird zu einer echten Grösse der Zentralschweizer Hotellerie. Das steht spätestens seit der am 09.12.2015 vermeldeten Übernahme des Luzerner Nobelhotels „Palace“ fest. Am Samstag, den 12.12.2015 wird der chinesische Unternehmer mit „Family Lodge“ auf Melchsee-Frutt sein zweites Hotel eröffnen. Des Weiteren soll im kommenden April der Baubeginn eines Luxushotels in Engelberg folgen. Die hotel revue hat Gao zu seiner Hotelstrategie in der Schweiz befragt.

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Hotellerie innovativ: Diese Ostschweizer Hoteliers wurden ausgezeichnet

Wie geht Hotellerie im 21. Jahrhundert? Diese Frage versucht der Hotel-Innovationspreis (HIP) durch Verleihung von Preisen an besonders innovative Hoteliers zu beantworten. Vergangenen Mittwoch, den 09.12.2015 wurde der Preis zum zweiten Mal vergeben. Die vom Verein Hotels-St. Gallen-Bodensee verliehene Auszeichnung wurde an vier Sieger-Ideen in den Kategorien „Mitarbeiter“ und „Hotelier“ vergeben. In der Kategorie „Mitarbeiter“ wurden Preise für den 1. bis 3. Rang vergeben, ein Preis wurde in der Kategorie „Hotelier“ vergeben. Insgesamt waren elf Projekte eingereicht worden.

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Toys"R"Us Gesamtsieger bei "Händler des Jahres 2015"

Der Spielwarenhändler Toys"R"Us konnte sich bei der Verbraucherwahl zum "Retailer of the Year 2015" in der Schweiz wieder als Gesamtsieger durchsetzen. Zudem erzielte das Unternehmen den 1. Platz in der Kategorie "Spielwaren". Mehr als 10.700 Verbraucher haben bei der Wahl zum "Retailer of the Year 2015" abgestimmt und Toys"R"Us in der Schweiz zum Gesamtsieger gewählt. In der Kategorie "Spielwaren" setzte sich Toys"R"Us mit Platz 1 ebenfalls erfolgreich gegen den Wettbewerb durch.

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Schweizer Presserat: Beilage und Redaktion nicht vermischen

Der Schweizer Presserat nimmt Stellung zu einer Zeitungsbeilage von «24heures». Er kommt zum Fazit: Eine Zeitung darf eine durch die öffentliche Verwaltung verfasste Beilage veröffentlichen. Aber sie muss darauf achten, dass der Leser den Inhalt dieser Beilage klar vom redaktionellen Teil unterscheiden kann. Nach der Veröffentlichung einer Beilage zum Thema Unternehmenssteuerrechtsreform durch die Waadtländer Zeitung «24heures» hat der Presserat auf Vorschlag eines seiner Mitglieder diesen Fall von sich aus aufgegriffen.

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Erste „Dead Mall“ der Schweiz

Das Einkaufszentrum Centro Ovale in Chiasso steht bis auf einen letzten Mieter leer. Das Tessiner Shoppingcenter ist somit die erste «Dead Mall» der Schweiz, wie die «Handelszeitung» in ihrer aktuellen Ausgabe schreibt. «Dead Malls» werden in den USA verwaiste Einkaufszentren genannt. Ein Phänomen, das Branchenkenner in der Schweiz so nicht für möglich gehalten hätten. «Tatsächlich ist nur noch ein letzter Laden offen im Centro Ovale», bestätigt Arnoldo Coduri. Der Präsident der Centro Ovale 1 SA, welche das Center betreibt, glaubt, dass das Einkaufszentrum wegen eines «zu generischen Angebots» nicht zum Erfolg gekommen sei. Zusätzlich hätten Frankenstärke und Auslandshopping zum Misserfolg geführt.

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Ausländische Steuersünder verlangen Geld von Schweizer Banken zurück

Schweizer Banken drohen in den kommenden Monaten Hunderte Selbstanzeigen von ehemaligen Steuersündern aus dem Ausland. Wie Schweizer Anwälte berichten, melden sich bei ihnen zunehmend Selbstanzeiger, welche von ihren Banken die Herausgabe von Retrozessionen verlangen. Statt wie bisher nur zivilrechtlich, können Kunden die «Retros», wie sie im Jargon auch genannt werdem, nun auch über eine Strafanzeige zurückfordern. Grund ist ein Entscheid des Obergerichts des Kantons Zürich von Ende November. Es hat die Staatsanwaltschaft angewiesen, eine Strafuntersuchung gegen die Zürcher Bank Coutts zu führen. «Den Bankkunden könnte es nunmehr mit weniger Gegenwehr möglich sein, die ihnen zustehenden Gelder nicht nur zurückzufordern, sondern auch zu erhalten», sagt Dieter Söhner, dessen Kanzlei die Strafanzeige gegen die Bank Coutts eingereicht hatte.

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Aargauische Kantonalbank einigt sich mit US-Justizbehörde

Die Aargauische Kantonalbank (AKB) hat mit der amerikanischen Justizbehörde eine Einigung über den Abschluss ihres US-Steuerprogramms getroffen. Damit verbunden ist eine Einmalzahlung von USD 1,98 Millionen. Diese Zahlung wird das Ergebnis des laufenden Jahres nicht negativ beeinflussen. Der Betrag ist vollständig durch die bereits getätigten Rückstellungen gedeckt. Die AKB hat mit der amerikanischen Justizbehörde (DOJ) eine Vereinbarung zur Bereinigung der Steuerangelegenheiten ihrer Kunden mit US-Bezug abgeschlossen und ein Non-Prosecution Agreement (NPA) unterzeichnet. Die Einigung beruht auf der Vereinbarung  zwischen dem Eidgenössischen Finanzdepartement und dem DOJ vom August 2013.

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Bestseller für Baukompetenz: Schweizer Energiefachbuch 2016

Was zeichnet zukunftsfähige Gebäudekomplexe aus? Womit meistert die Bauwirtschaft den steigenden Termin-, Qualitäts- und Kostendruck? Wie wird die Architektur noch umweltgerechter? Diese und viele weitere Fragen behandeln die Autoren im Schweizer Energiefachbuch 2016. Der jährliche Bestseller für Baukompetenz erscheint bereits zum 33. Mal. Dennoch gibt es eine Premiere zu feiern – mit der ersten Ausgabe, die auch als App publiziert wird.

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