Finanzen

Milliardäre sind etwas ärmer geworden

„Are billionaires feeling the pressure?“ lautet der Titel des aktuellen Billionaires Reports (www.ubs.com/billionaires), der von UBS Group AG und PwC in regelmässígem Turnus herausgegeben wird. Der Bericht befasst sich mit der Situation und den Herausforderungen, denen sich Milliardäre gegenübersehen – es handelt sich um echte „Luxus-Probleme“. Der jetzt vorgelegte Report analysiert die Vermögensbildung bei Milliardären im Jahr 2015. Der Anstieg des Gesamtvermögens hat sich 2015 nicht fortgesetzt, vielmehr sank es um USD 300 Milliarden auf USD 5.1 Billionen. Der Bericht zeigt ausserdem auf, dass in diesem exklusiven Club in den nächsten 20 Jahren Vermögen in Höhe von USD 2.1 Billionen übertragen werden.

Weiterlesen

Bei Samsung brennt nicht nur der Akku

Katerstimmung bei Samsung. In der Bilanz zeigt sich deutlich die Brandspur des explodierenden Galaxy Note 7. Beim operativen Gewinn von Juli bis September wird ein Fehlbetrag von knapp 2,1 Mrd. Euro erwartet. Mit einem Umsatzrückgang ist zu rechnen, und um 30 Prozent wird das Ergebnis binnen Jahresfrist einbrechen. Keine guten Signale für Investoren.

Weiterlesen

Missbrauch des Konkursrechts soll erschwert werden

Der Bundesrat hat das Eidgenössische Justiz- und Polizeidepartement (EJPD) beauftragt, eine Botschaft auszuarbeiten. Nach Bekanntwerden der Ergebnisse der Vernehmlassung soll der Missbrauch des Konkursrechts durch punktuelle Anpassungen im Schuldbetreibungs- und Konkursgesetz (SchKG) erschwert werden. Der auf die Motion Hess (11.3925) zurückzuführende Vorentwurf will primär faktische und rechtliche Hürden beseitigen, auf die geschädigte Gläubiger bei der Rechtsdurchsetzung gegen den Schuldner treffen. Damit soll der Missbrauch des Konkursrechts unterbunden werden, ohne die unternehmerische Initiative zu erschweren oder das unternehmerische Scheitern zu kriminalisieren.

Weiterlesen

Negativzinsen: Weiteres Hypothekarwachstum mit Pfandbriefen

Die Schweizer Banken glauben noch nicht an ein Ende des Immobilien- und Hypothekarwachstums. Über ihre Pfandbriefbanken wollen sie auch in Zukunft im grossen Stil Kapital für die Refinanzierung von Hypotheken aufnehmen können, wie die „Handelszeitung“ berichtet. So hat die Pfandbriefzentrale der Kantonalbanken vor kurzem eine Kapitalerhöhung im Umfang von 600 Millionen Franken durchgeführt, wie Handelsregisterauszüge belegen. Dies erlaube, rund 24 Milliarden Franken am Markt aufzunehmen und den Banken als Darlehen zur Verfügung zu stellen, rechnet ein Vertreter der Pfandbriefzentrale vor. Auch die Pfandbriefbank der privaten Hypothekarinstitute hat vor kurzem ihr Aktienkapital erhöht.

Weiterlesen

H.-W. Sinn: EZB-Massnahme fördert Nachfrage nach 1000-Franken-Noten

Top-Ökonom Hans-Werner Sinn rechnet damit, dass die grossen Schweizer Banknoten zunehmend ins Visier von Sparern und Investoren kommen, wenn die Europäische Zentralbank (EZB) den 500-Euro-Schein wie angekündigt abschaffen wird. „Die Nachfrage nach der 1000-Franken-Note wird steigen“, sagt Hans-Werner Sinn im Interview mit der „Handelszeitung“. Auch könnte der Franken aufwerten, sollte die Schweizer Notenbank die zusätzliche Nachfrage nach den grossen Frankenscheinen nicht durch ein Mehrangebot befriedigen, ist Sinn überzeugt.

Weiterlesen

Negativzins: ZKB-Chef Scholl warnt vor Befeuerung des Schattenbankings

ZKB-Chef Martin Scholl warnt vor den Nebenwirkungen der Negativzins-Politik. „Die Massnahme befeuert den Trend zum Schattenbanking“, sagt er in einem Interview mit der „Handelszeitung“. Ein Indiz dafür sieht er in der Tatsache, dass Pensionskassen vermehrt Hypothekarkredite verleihen. „Diese Praktiken ausserhalb der streng regulierten Bankenbranche geben mir zu denken“, so Scholl. Ferner habe die Zinspolitik zu einer Inflation der Vermögenswerte geführt. Bewährte Investment-Grundsätze würden zugunsten „minimaler Renditechancen“ aufgegeben.

Weiterlesen

Automatisierte Standortgutachten: Kooperation DJI und Datumate

DJI und Datumate bieten eine Lösung für die automatisierte Vermessung, Kartierung von Infrastrukturen und Inspektionen an. Das Paket besteht aus Drohne, Software und App. Standortgutachten sollen sich damit vollständig automatisieren und beschleunigen lassen. Die Lösung ist auf professionelle Vermessungsarbeiten für Standortgutachten von DJI-Datumate zugeschnitten. Sie vereinfacht die Vermessungs- und Kartierungsprozesse, während sie gleichzeitig eine hervorragende Präzision bewahrt. Das in Shenzhen ansässige Unternehmen DJI ist Weltmarktführer im Bereich der Luftbildfotografie. Datumate aus Israel ist ein führendes Unternehmen im Bereich automatisierte "Field-to-Plan"-Vermessungslösungen.

Weiterlesen

Breed Reply: IoT-Portfolio wächst weiter

Breed Reply, Replys IoT-Investor, der Start-ups im Bereich Internet der Dinge (Internet of Things, IoT) finanziert und fördert, gibt bekannt, dass vier weitere Vereinbarungen mit Callsign, Iotic Labs, Razorsecure und Senseye unterzeichnet wurden. Damit besteht das Portfolio aus insgesamt fünfzehn Unternehmen. "Wir freuen uns, das Wachstum und die weitere Diversifizierung unseres IoT-Portfolios bekanntzugeben", so Emanuele Angelidis, CEO von Breed Reply.

Weiterlesen

Kampf gegen unrechtmässige Finanzflüsse aus Entwicklungsländern

Der Bundesrat hat den Bericht „Unlautere und unrechtmässige Finanzflüsse aus Entwicklungsländern“ gutgeheissen. Der Bericht gibt eine Gesamtschau über Massnahmen zur Bekämpfung derartiger Finanzflüsse. Der Bundesrat ist sich der mit diesem Thema verbundenen Herausforderungen bewusst und weiterhin gewillt, Lösungen auf internationaler Ebene aktiv mitzugestalten. Mit dem Bericht erfüllt der Bundesrat die beiden Postulate von Nationalrätin Maja Ingold vom 26. September 2013 (13.3848) und Ständerätin Liliane Maury Pasquier vom 23. September 2015 (15.3920) zur Problematik von illicit financial flows (IFF) aus Entwicklungsländern.

Weiterlesen

Magere Zinsen in der 2. Säule: Hat berufliche Sorge noch Sinn?

Das Kapital der Berufstätigen wird Jahr für Jahr schlechter verzinst. Für das Jahr 2017 ist ein Zinssatz von nur noch 1,0 Prozent zu erwarten. Angesichts der mageren Verzinsung werden in jüngster Zeit sogar Stimmen laut, die Sinn und Zweck der zweiten Säule generell infrage stellen. Es liegt nun an den Pensionskassen, das Gegenteil zu beweisen. Die  autonomen Pensionskassen bringen alle nötigen Voraussetzungen mit, um in Aktien zu investieren. Sie sollten diese Chance auch wirklich nutzen.

Weiterlesen

Zwei Schweizer und die Weltfinanz

Das Treffen der Finanzminister und Notenbankgouverneure der G20 und die darauf folgende gemeinsamen Jahrestagung des Internationalen Währungsfonds (IWF) und der Weltbankgruppe in Washington, D.C., vom 7. bis 9. Oktober 2016 haben zwei Schweizer Teilnehmer. Bundesrat Ueli Maurer als Schweizer Delegationsleiter und Thomas Jordan, Präsident des Direktoriums der Schweizerischen Nationalbank, sind nach Washington gereist.

Weiterlesen

Companisto - Hilfe für Startups jenseits der Finanzierung

Startups benötigen zum Aufbau ihres Geschäftes nicht nur Kapital. Oft ist auch unternehmerisches Know How gefragt. Erfahrungsgemäss kennen sich viele Gründer zwar im Bereich ihrer Geschäftsidee sehr gut aus, wenn es aber über darüber hinausgehende Themen geht, fehlt es an Kenntnissen und Erfahrungen. Diese Lücke hilft jetzt Companisto schliessen, die grösste Crowdinvesting-Plattform in Deutschland.

Weiterlesen

Publireportagen

XMLGold präsentiert Prepaid-Kreditkarte der Extraklasse

XMLGold, die Online-Plattform für den Geldwechsel, hat nun eine Prepaid-Kreditkarte eingeführt. Diese unterstützt zahlreiche Weltwährungen, bietet hohe finanzielle Sicherheit und ist anonym nutzbar. Die Karte ist sofort einsetzbar - an jeder Ecke der Welt. Die XMLGold Prepaid-Karte ist preiswert und in jeder Situation einsetzbar - sei es zum Geld Senden an Freunde und Familie in der Ferne, um ein Kind an der Universität zu unterstützen oder um auf Reisen in mehreren Währungen ohne Bargeld zahlen zu können.

Weiterlesen

Knip: Online-Preisvergleich für den Wechsel der Krankenkasse

In diesem Jahr steigen die Prämien der Krankenkassen wieder – durchschnittlich um mehr als fünf Prozent. Um den Kunden beim Wechsel der Krankenkasse zu unterstützen, präsentiert Knip ein Tool, mit dem ein einfacher und transparenter Online-Abschluss einer neuen Versicherung möglich wird. Über 500.000 Versicherte wechseln im Jahr die Krankenkasse. Die Prämien sind in diesem Jahr durchschnittlich CHF 100 teurer als im Vorjahr. Ein Wechsel lohnt sich und kann einfach und ohne lästige Telefonanrufe mit dem Online-Tool (knip.ch/krankenversicherung/start) erfolgen.

Weiterlesen

UBS Career: Start eines speziellen Recruiting-Programms

Das neue UBS Career Comeback Programm kombiniert Praxiserfahrung am Arbeitsplatz mit Schulungen, Mentoring sowie Coaching und will damit den beruflichen Wiedereinstieg erleichtern. Ganz besonders Frauen sollen sich von dem Rekrutierungsprogramm, das im September zunächst in der Schweiz und in den USA gestartet wurde, angesprochen fühlen. Die UBS will damit kompetente Fachleute gewinnen, die nach einer Karrierepause wieder in den beruflichen Alltag einsteigen wollen. Eine Rekrutierung von 27 Personen war bereits erfolgreich. Ob eine Ausweitung des Programms auf weitere Regionen ausgeweitet wird, ist derzeit in Prüfung.

Weiterlesen

Effektivlöhne steigen 2016 um 0,4 Prozent

0,4 Prozent, um so viel werden schätzungsweise 2016 die nominalen Effektivlöhne erhöht. Das haben die Sozialpartner der Gesamtarbeitsverträge (GAV) beschlossen und zugesichert, dass jeweils die Hälfte generell und individuell erfolgen wird. 0,7 Prozent beträgt laut Bundesamt für Statistik (BFS) die Anhebung der Mindestlöhne. Die Sozialpartner der GAV mit mindestens 100 unterstellten Personen haben für das Jahr 2016 eine Effektivlohnerhöhung um durchschnittlich 0,4 Prozent beschlossen (2015: +0,8 %; 2014: +0,8 %; 2013: +0,7 %). Unter Einbezug der diesjährigen Teuerungsprognosen (2016: -0,4 %) dürften die Reallöhne im GAV-Bereich um 0,8 Prozent zunehmen.

Weiterlesen

3a-Fonds-Analyse - Uni Freiburg bewertet nur zwei Anbieter mit "sehr gut"

Lediglich die Credit Suisse und die Investmentstiftung für Personalvorsorge IST überzeugen bei 3a-Fondsprodukten gemäss einer Studie der Uni Freiburg für die "Handelszeitung". So bewertet die Uni Freiburg die 3a-Fonds der beiden Anbieter mit der Note "sehr gut". Untersucht wurden 3a-Fonds von 19 Anbietern. Die Studie stellt auf die Kriterien "Zeithorizont", "Kosten" und "Benchmark" ab.

Weiterlesen

Empfehlungen