Nicolas Sarkozy vor dem SEF: Zwei "europäische Projekte"

[vc_row][vc_column width="1/1"][vc_column_text]Zu den prominentesten Rednern des Swiss Economic Forum (SEF) zählte Nicolas Sarkozy. In Interlaken sprach der frühere französische Präsident unter anderem über die fortdauernde Schuldenkrise in der Euro-Zone – als Perspektive sieht er zwei "europäische Projekte". Zu den meisten Themen, darunter auch seiner eigenen politischen Zukunft, äusserte er sich allerdings eher vage. Sarkozys Hauptthema war die europäische Integration, die aus seiner Perspektive spätestens nach der letzten Europawahl Änderungen fordert. Der Erfolg rechtspopulistischer Parteien bei den Europawahlen sei kein Sieg ihrer Politiker und Programme, sondern "eine Niederlage für uns alle". Das Wahlergebnis sei ein Produkt der hohen Arbeitslosigkeit in vielen Ländern. Die Politik müsse zur Kenntnis nehmen, dass es kein homogenes europäisches Projekt, sondern "zwei Europas" gebe.

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G7-Staaten wollen Energie-Allianz für mehr Unabhängigkeit von Russland

[vc_row][vc_column width="1/1"][vc_column_text]Die Krise in der Ukraine ist nicht nur eine politische. Sie wirft auch Fragen nach einer gesicherten Energieversorgung in Europa auf, denn viele Staaten sind abhängig von den Gaslieferungen aus Russland. Anfang der Woche kamen die Energieminister der G7 in Rom zu einem Sondertreffen zusammen und vereinbarten einen 13-Punkte-Plan. Die G7-Staaten - Deutschland, Frankreich, Italien, Grossbritannien, Japan, Kanada und USA - wollen die Abhängigkeit mit mehr Flüssiggas-Importen, mehr Pipelines und neuen Gasspeichern verringern. Allen Beteiligten ist allerdings klar, dass Änderungen nur mittel- und langfristig wirksam werden können. Die USA beispielsweise werden frühestens um 2020 in der Lage sein, ihre Exporte von Flüssiggas auszubauen. Im Hinblick auf die aktuelle Krise zwischen Russland und den anderen Wirtschaftsmächten wegen der Vorgänge in der Ukraine wird es keine schnelle Lösung der Versorgungsprobleme geben.

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Alstom-Übernahme - Ist Siemens aus dem Rennen?

[vc_row][vc_column width="1/1"][vc_column_text]Das Rennen zwischen dem deutschen Siemens-Konzern und seinem amerikanischen Konkurrenten General Electric um das französische Vorzeigeunternehmen Alstom scheint so gut wie gelaufen zu sein. Nachdem die französische Regierung letzte Woche noch heftige Kritik an Alstoms Vorgehensweise geübt hatte und Siemens mit im Boot haben wollte, scheint sie sich jetzt gegen die Deutschen entschieden zu haben. Zumindest könnte man den letzten Schachzug von Industrieminister Arnaud Montebourg dahingehend deuten. Die Regierung in Paris will dem bisherigen Angebot von General Electric nicht zustimmen, sondern fordert Nachbesserungen ein. In einem Brief an General Electrics Chef Jeff Immelt machte Montebourg klar, um was es geht: Dass GE nur die Energie-, nicht aber die Bahnsparte von Alstom übernehmen will, passt der Regierung nicht ins Konzept.

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Alstom, General Electric, Siemens - Wird aus dem Übernahmeangebot eine Übernahmeschlacht?

[vc_row][vc_column width="1/1"][vc_column_text]Dass es mit Frankreichs Wirtschaft seit Jahren nicht zum Besten steht, dürfte allgemein bekannt sein. Vor allem die grossen Konzerne, die "nationalen Champions", mussten zuletzt arg Federn lassen. Bei Peugeot beispielsweise ist ein neuer Grossaktionär aus China eingestiegen, dessen Ziele bisher unklar sind. Der Zementkonzern Lafarge fusioniert mit dem Schweizer Konkurrenzunternehmen Holcim und wird in die Schweiz abwandern. Die Publicis Gruppe, die weltweit zu den Top 3 der grössten Werbedienstleister gehört, geht mit dem amerikanischen Konkurrenten Omnicom zusammen. Das neue Unternehmen will sich in den Niederlanden ansiedeln und in Grossbritannien Steuern zahlen.

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Russland macht Druck mit Gas - jetzt antwortet der Westen

[vc_row][vc_column width="1/1"][vc_column_text]Russland ist durchaus dafür bekannt, die Preise für seine Gaslieferungen immer mal wieder als politisches Druckmittel einzusetzen. Die Tarife für moskaufreundliche Abnehmer sind wesentlich günstiger als für russlandkritische Staaten. In der derzeitigen Ukraine-Krise wird dies besonders deutlich. Anfang April erhöhte der Lieferant Gazprom den Preis für 1'000 Kubikmeter um 44 Prozent auf 385,50 US-Dollar. Als Begründung führte der russische Energieriese an, die Ukraine habe die Rechnungen für das Jahr 2013 nicht vollständig beglichen, sondern rund 1,7 Milliarden US-Dollar Schulden angehäuft. Der bisherige Rabatt könne somit nicht mehr gewährt werden. Man darf dieser Aussage durchaus skeptisch gegenüber stehen, denn angekündigt hatte Russland die Erhöhung bereits kurz nach dem Sturz des ehemaligen Präsidenten Viktor Janukowitsch.

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Die Region im Grenzland CH-D-F: Living along the Borderline

[vc_row][vc_column width="1/1"][vc_column_text]Sprache verbindet. Grenzen sind manchmal - nicht immer(!) - lästig. Niemand wird diese Erkenntnis wirklich in Zweifel ziehen wollen. Für Menschen, die im grenznahen Raum zu einem Nachbarstaat wohnen sind Grenzen ein Teil ihres Lebensumfelds. Nun ist Grenze nicht gleich Grenze. Der inzwischen eingeebnete "Eiserne Vorhang" zwischen Westeuropa und den Staaten des "Warschauer Pakts" war ein schier unüberwindbares Hindernis. Inzwischen hat sich die Lage stark verändert. Die Europäische Union (EU) verbindet heute 28 Staaten und eine halbe Milliarde Menschen zur grössten Wirtschaftszone der Welt. Sie hat gemeinsame Grenzen mit Russland im Osten und reicht - from Coast to Coast, wie die Amerikaner ihr riesiges Land zwischen Atlantik und Pazifik gerne postulieren - vom Mittelmeer bis hoch ins Nordmeer. Das hat was.

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