Fachkräftemangel: Frauen sollen die Lösung bringen

[vc_row][vc_column][vc_column_text]Seit dem Votum zur Masseneinwanderung befürchten viele Unternehmen noch grössere Schwierigkeiten bei der Mitarbeitersuche. Aus dem Wirtschaftsministerium kommen jetzt konkrete Pläne, das zu ändern. Die Realisierung eines Massnahmenkatalogs im Hinblick auf Steuerreformen, mehr qualifizierte Teilzeitjobs sowie Ganztagesbetreuung für Kinder soll dafür sorgen, dass mehr Frauen in die Firmen kommen. Dass es der Schweizer Wirtschaft an Fach- und Führungskräften mangelt, ist an sich nichts Neues. Die Fachkräfteinitiative des Bundes und der Kantone gibt es bereits seit dem vergangenen Jahr. Ihre Zielstellung besteht darin, angesichts der demografischen Entwicklung in Europa das Schweizer Potenzial an Fachkräften so optimal wie möglich auszuschöpfen.

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Die digitale Revolution: Fluch oder Segen für die Schweiz?

[vc_row][vc_column][vc_column_text]Den Beginn machte quasi die Neolithische Revolution, die den Übergang von dem bis dahin vorherrschenden Nomadentum zur Sesshaftigkeit der Menschen beinhaltet. Sie beschreibt das erstmalige Aufkommen von Viehzucht und Ackerbau als so bezeichnete Wirtschaftsweisen sowie von Vorratshaltung in der Jungsteinzeit. Im 18. und 19. Jahrhundert gestaltete die industrielle Revolution dann die sozialen und wirtschaftlichen Verhältnisse im Hinblick auf die expliziten Lebensumstände und Arbeitsbedingungen um, was allerdings mit dem Aufkommen sozialer Missstände einherging. Nunmehr befindet sich die Menschheit und vor allem die Geschäftswelt inmitten der digitalen Revolution. Die stets neuen technologischen Errungenschaften sowie der Einsatz der entsprechenden digitalen Techniken respektive Technologien haben der Menschheit neben reichlich Segen durchaus auch den ein oder anderen Fluch beschert. Unübersehbar sind dabei die Auswirkungen der digitalen Revolution insbesondere auf den Arbeitsmarkt: Maschinen ersetzen diesbezüglich immer häufiger den Menschen bzw. die menschliche Arbeitskraft. Aber: Es wird auch immer mehr Potenzial geschaffen für neue Berufe.

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SNB: Das wirtschaftliche Umfeld für die Schweiz wird schlechter

[vc_row][vc_column][vc_column_text]Die Schweizerische Nationalbank (SNB) sieht das wirtschaftliche Umfeld deutlich pessimistischer als noch in der Jahresmitte. Ihre Wirtschaftsprognosen für die Schweiz wird sie möglicherweise nach unten korrigieren. In einem ausführlichen Interview mit der "NZZ am Sonntag" sprach SNB-Präsident Thomas Jordan über die Ursachen für diesen Perspektivwechsel. Jordan war gerade von einer Reise in die USA zurückgekommen. In Jackson Hole im US-Bundestaat Wyoming treffen sich traditionell die wichtigsten internationalen Notenbanker. Auch die Debatten und Analysen des hochkarätig besetzten "Wirtschaftsorakels" dürften sich in Jordans Ausblick auf die wirtschaftliche Zukunft niederschlagen. Der SNB-Präsident betont, dass sein Haus alles unternehmen werde, um für monetäre Stabilität in der Schweiz zu sorgen. Als problematisch erweisen sich vor allem das Niedrigzinsumfeld, die Dynamik des Immobilien- und Hypothekenmarktes sowie die Deflationsgefahr.

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Vorsicht: Schweizer Wirtschaft in Bedrängnis

[vc_row][vc_column][vc_column_text]Der Schweizer Wirtschaft ist im zweiten Quartal des Jahres 2014 sprichwörtlich die Luft ausgegangen; sie stagniert. Jedenfalls weist die aktuelle Schätzung des Bruttoinlandsprodukts (BIP) ein saisonbereinigtes Nullwachstum im Vergleich zum Vorquartal auf. Wenn bei den diesbezüglichen Zahlen des Staatssekretariats für Wirtschaft (Seco) auch die Stellen hinter dem jeweiligen Komma berücksichtigt werden, dann kann sogar von einem leichten Schrumpfen der eidgenössischen Wirtschaft gesprochen werden. Experten mahnen, dass diese Warnzeichen ernst genommen werden sollten. Zwar sind die Zahlen, die lediglich für ein Quartal ermittelt werden, nicht immer zu 100 % aussagekräftig in Bezug auf die ganzheitliche Wirtschaftslage. Bei Betrachtung der entsprechenden Daten und Zahlen im Kontext der weiterführenden Informationen zur Schweizer Konjunktur können aber zumindest Trends und Entwicklungstendenzen herausgelesen werden. So hebt dann auch Bruno Parnisari, der beim Seco als Leiter des Ressorts Konjunktur fungiert, warnend den Zeigefinger und merkt an, dass der Schweizer Wirtschaft aller Voraussicht nach eine Abkühlung bevorsteht.

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Gazprom-Schmiergeldaffäre: BA vor Anklageerhebung

[vc_row][vc_column][vc_column_text]Dass Russland in der Weltöffentlichkeit spätestens seit der Zuspitzung der Ukraine-Krise nicht mehr das beste Image besitzt, liegt auf der Hand. Die offene Kritik vieler Staaten sowie auch die wirtschaftlichen Sanktionen der Europäischen Union und der USA sprechen diesbezüglich Bände. Auch die Schweiz geriet teilweise eminent in die Kritik, da sich die Alpenrepublik bekannterweise nicht vorbehaltlos an den sanktionierenden Massnahmen beteiligen wollte. Das Thema Russland bleibt aber weiter aktuell. Nicht nur aus globaler Sicht und mit den Belangen der Weltwirtschaft im Hinterkopf. Jetzt ist quasi Lokalkolorit hinzugekommen. So bestätigte die Bundesanwaltschaft (BA), dass nunmehr ein Korruptionsverfahren geführt wird, das in einem engen Zusammenhang mit dem russischen Staatskonzern Gazprom steht. Dabei richtet sich das Verfahren gegen insgesamt zwei russischstämmige Personen sowie gegen einen aktiven und einen inzwischen pensionierten Gazprom-Manager.

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Droht der Schweiz ein massiver Arbeitskräftemangel?

[vc_row][vc_column][vc_column_text]Wenn von den Auswirkungen des demografischen Wandels auf den Arbeitsmarkt die Rede ist, geht es in der öffentlichen Diskussion meist um den befürchteten Mangel an Fach- und Führungskräften. Die Problematik betrifft jedoch den gesamten Arbeitsmarkt. Laut einer Studie der Boston Consulting Group (BCG) werden in der Schweiz im Jahr 2020 insgesamt 430’000 Arbeitskräfte fehlen, ein Jahrzehnt später werden es knapp 900’000 sein. Schon heute ist die Schweiz das einzige Land in Europa, das seinen Bedarf an Arbeitskräften nicht aus inländischen Ressourcen decken kann. Tagtäglich pendeln 260’000 Menschen über die Schweizer Grenzen. Hinzu kommen die ausländischen Arbeitskräfte, die sich für einen Wohnsitz in der Schweiz entscheiden. Die BCG-Studie macht nun deutlich, in welchem Masse sich der Mangel an Arbeitskräften in den kommenden 15 Jahren verschärfen wird. Das Staatssekretariat für Wirtschaft erhebt zwar keine eigenen Daten über den Arbeitskräftemangel, hält die Studienergebnisse jedoch für plausibel.

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Erneut auf dem ersten Platz - kein Land ist konkurrenzfähiger als die Schweiz

Anfang September 2014 hat das Weltwirtschaftsforum (World Economic Forum, WEF) in Genf seinen Wettbewerbsindex für das Jahr 2014 veröffentlicht. Zum sechsten Mal hintereinander listet die Studie die Volkswirtschaft der Schweiz auf Platz 1. Auf den weiteren Rängen folgen Singapur, die USA, Finnland und Deutschland. Die Ergebnisse im Detail Rang 5: Deutschland - Weil die Ökonomen des WEF Bedenken wegen der öffentlichen Einrichtungen und der immer maroder werdenden Infrastruktur haben, verliert Deutschland im Vergleich zum Vorjahr einen Platz. Allerdings wirken sich seine etablierten grossen Unternehmen weiterhin sehr positiv aus. Bergauf geht es nach Ansicht der Experten auch finanziell und makroökonomisch.

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Rohma soll für fairen Rohstoffhandel in der Schweiz garantieren

[vc_row][vc_column][vc_column_text]Damit die in der Schweiz ansässigen Rohstofffirmen zukünftig nicht zum Reputationsrisiko für die Alpenrepublik werden, soll nun eine unabhängige Rohstoffmarktaufsicht (Rohma) eingesetzt werden, der sich die entsprechenden Unternehmen dann zwecks einer ganzheitlichen Regulierung unterstellen sollen respektive müssen. Jedenfalls fordert dies die so bezeichnete Erklärung von Bern (EvB), wobei die Ähnlichkeit des vorgestellten Logos und des Namens mit den entsprechenden Attributen der Finanzmarktaufsicht Finma durchaus gewollt ist. Dies ist aber auch beileibe kein Wunder, denn das Beispiel Finanzmarkt bzw. Finanzmarktaufsicht wird von der EvB quasi als Vorbild angesehen. In einer diesbezüglichen Mitteilung wies die EvB denn auch darauf hin, dass eine entsprechend sektorielle Regulierung in der Schweiz bereits in Hochsicherheitsbereichen erfolgreich praktiziert wird. Auch die geplante Rohma könnte daher einen grundsätzlich wettbewerbsfähigen und verantwortungsbewussten Rohstoffplatz Schweiz auf Dauer garantieren.

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Zwischen kurios und erschreckend – was heutzutage mit einem Patent alles möglich ist

[vc_row][vc_column][vc_column_text]In der guten alten Zeit dienten Patente dazu, Ideen und Erfinder zu schützen bzw. unerlaubte Weiterverwendung und Missbrauch zu verhindern. Heute jedoch treibt das Lizenzieren von stofflichen oder ideellen Dingen die seltsamsten Blüten, denn auf entsprechenden Antrag können Unternehmen nahezu alles unter Schutz stellen lassen, was ihnen dafür geeignet scheint. Das von dieser Patent-Wut verfolgte Ziel ist es, aus einem Produkt oder aus einer Idee den höchstmöglichen Gewinn herauszuholen. Um das zu erreichen, machen Firmen, Forschungseinrichtungen und Unternehmen auch vor der Lizenz auf Mensch und Natur nicht mehr Halt. Wir zeigen Ihnen anhand einer Auswahl der absurdesten Beispiele, wohin die Möglichkeit zum Patentieren in den letzten Jahren geführt hat:

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Vom Hersteller eines Nischenproduktes zum führenden Ausrüster für Outdoor-Aktivitäten: die Katadyn Produkte AG

[vc_row][vc_column][vc_column_text]Die erste Station unserer Firmen-Rundreise führt nach Wallisellen. Das hier ansässige Unternehmen Katadyn Produkte AG beweist einmal mehr, dass ein Artikel nicht zwingend modernstes Know-how aufweisen muss, um sich zum weltweiten Verkaufsschlager zu entwickeln. Die seit Jahrzehnten nahezu unveränderten Wasserfilter von Katadyn basieren auf einem alten physikalischen Prinzip – und gehören dennoch zu einem der begehrtesten Exportartikel der Schweiz ... Massenphänomen Klettern und Bergsteigen forderte zweckentsprechendes Zubehör Die Geschichte der Katadyn Produkte AG und ihrer Wasserfilter reicht zurück bis in das Jahr 1928 – jene Zeit, in der sich Klettern und Bergsteigen zu regelrechten Massenphänomenen entwickelten. Die zuvor ausschliesslich einigen wenigen Extremisten vorbehaltene Freizeitbeschäftigung fand zu Beginn des 20. Jahrhunderts immer mehr begeisterte Anhänger. Auf dem Höhepunkt dieser "Wandervögel" genannten Bewegung erreichte der Bedarf an zweckentsprechendem Zubehör wie Zelten, Konserven und praktischer Kleidung sowie Schlaf- oder Rucksäcken ein nie dagewesenes Ausmass.

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Hierarchielose Führung in Unternehmen

[vc_row][vc_column][vc_column_text]Eine straffe Führung und so viel Organisation und Hierarchie wie möglich gehören zu einem modernen Unternehmen einfach dazu? Nicht unbedingt, denn in diesem Bereich kann gerade der Verzicht auf diese Mittel wirksam sein. Insbesondere junge Mitarbeiter – in diesem Zusammenhang legen wir Ihnen auch gerne unseren kürzlich erschienenen Artikel über die Generation Y ans Herz – lassen sich nämlich mit freieren, ungezwungenen Strukturen in Unternehmen mitunter besser leiten. Wie Ihnen das gelingt, zeigen wir Ihnen gerne.

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Der Boiled-Frog-Effekt als Bestandteil professionellen Krisenmanagements

[vc_row][vc_column][vc_column_text]Wie ein Unternehmen mit plötzlichen Kundeneinbrüchen oder sonstigen Krisenanzeichen umgeht, ist unterschiedlich. Während auf plötzlich eintretende Ereignisse meist rasch mit Gegenmassnahmen reagiert wird, bleiben schleichende Verschlechterungen oft lange unerkannt und damit auch unbehandelt. Damit wird der sogenannte Boiled-Frog-Effekt hervorgerufen, der auf jeden Bereich Auswirkungen hat. Der Boiled-Frog-Effekt im Unternehmen kann alle treffen Der genannte Effekt leitet sich vom Vergleich mit einem Frosch ab. Denn wird dieser in heisses Wasser geworfen, springt er sofort wieder heraus. Wird er hingegen in Wasser gesetzt, das langsam erhitzt wird, bleibt er drin und geht jämmerlich zugrunde. Im Klartext bedeutet dies für ein Unternehmen: Erkennt man eine schleichende Gefahr nicht, erleidet man meist gerade deswegen Schiffbruch.

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China kauft die Welt auf: Dies sind die favorisierten Immobilienstandorte der Asiaten

China hat in den letzten zwei Jahrzehnten einen beispiellosen wirtschaftlichen Aufschwung erlebt, der quasi parallel mit dem Niedergang konventioneller Anlageformen und Investments stattfand. Hunderttausende wohlhabender Chinesen finden sich mit der Situation konfrontiert, eine sichere, aber auch attraktive Geldanlageform finden zu müssen. Dies erklärt das ausserordentliche Interesse chinesischer Investoren am globalen Immobilienmarkt. Nicht wenige Hausbesitzer wachen in diesen Tagen irgendwo auf der Welt auf, nur um quasi über Nacht von chinesischen Nachbarn umgeben zu sein. Dabei sind Interessenten aus China bei Maklern wie Verkäufern sehr beliebt: Sie zahlen meist in bar und akzeptieren aufgrund ihrer sehr langfristigen Anlagestrategie auch Preise, die eigentlich über dem Marktwert liegen.

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Konfliktbearbeitungssysteme: Von der Schiedsgerichtsbarkeit bis zur Mediation

[vc_row][vc_column][vc_column_text]Es gibt verschiedene Konfliktbearbeitungssysteme, die sich in der Art der Konfliktbearbeitung und in ihrer Eignung für Konflikte unterscheiden. Dazu gehören die Schiedsgerichtsbarkeit, die Gerichtsbarkeit und die Mediation. Es ist nicht immer sinnvoll, einen Streit vor Gericht entscheiden zu lassen, und umgekehrt ist auch nicht jede Auseinandersetzung für ein Schiedsverfahren oder für eine Mediation geeignet. Lesen Sie hier, für welche Streitigkeiten welches Konfliktbearbeitungssystem das richtige ist. 1. Die Schiedsgerichtsbarkeit Bei einem Schiedsverfahren handelt es sich um ein aussergerichtliches Verfahren, das als juristisches Mittel zur Streitbeilegung vor einem Schiedsgericht eingesetzt wird, das als privates Gericht handelt. Es tritt allein auf der Grundlage der Schiedsabrede zusammen, bei der es sich um eine schriftliche Vereinbarung zwischen den Parteien handelt, in der die Parteien etwaige Streitigkeit dem Schiedsverfahren unterwerfen.

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Experimentelle Wirtschaftswissenschaft – sinnvoll oder nicht?

[vc_row][vc_column][vc_column_text]Wie verhalten sich verschiedene Persönlichkeitstypen im Finanz- und Wirtschaftsleben? Welche psychischen Strukturen liegen ihren Entscheidungen zugrunde? Verhindern verbindliche Verhaltensnormen spekulative Blasen? Und wie funktioniert die Verbreitung von Überzeugungen, Meinungen oder auch sozialen Irrtümern in einer Gesellschaft? Themen, welche Experten und die Öffentlichkeit seit Langem interessieren. Experimentell arbeitende Wirtschaftswissenschaftler untersuchen das Verhalten der Finanzmärkte und ihrer Akteure in Labortests. Die Interpretation der Studien lässt jedoch Fragen offen. In Kappel am Albis trafen sich Finanzmarktexperten, Ökonomen und Wirtschaftspsychologen jetzt zur fünften Jahrestagung der Society for Experimental Finance. Die Gesellschaft wurde 2010 gegründet – die Motivation dafür resultierte sicher auch aus dem Schock der letzten grossen Krise. Ihre Mitglieder vertreten einen solchen experimentellen Ansatz. Damit nehmen sie eine grundsätzlich andere Perspektive ein als die Vertreter der klassischen Finanzmarkttheorie, deren zentrales Paradigma die Idee eines "perfekten Marktes" mit streng rationalen Entscheidungsträgern ist.

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"Whatever it takes": Wie Mario Draghi die Wende in der Euro-Krise brachte

[vc_row][vc_column][vc_column_text]Worte können magisch sein – ob auch in der rationalen Welt der Banken, durfte bis zum 26. Juli 2012 allerdings bezweifelt werden. Auf einer Investorenkonferenz in London leitete ein kurzer Satz von EZB-Präsident Mario Draghi die Wende in der Euro-Krise ein. Die Europäische Zentralbank (EZB) werde alles tun – "whatever it takes" – um die europäische Gemeinschaftswährung zu erhalten. Draghis Befürworter und Kritiker streiten bis heute, ob die Geldpolitik der EZB die Probleme in der Euro-Zone lösen kann. An den Märkten schlug Draghis Rede seinerzeit ein wie ein Blitz. Der Euro stabilisierte sich, die Zinsen für Staatsanleihen aus den Krisenländern fielen, die Börsenkurse befanden sich plötzlich steil im Aufwind. Die Befürworter des Euro waren begeistert. Beispielsweise bescheinigte der deutsche Volkswirt Holger Schmieding Draghi nicht nur die Magie der Worte, sondern auch, dass er die europäische Währung gegen eine "irrationale Marktpolitik" vereidigt habe.

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Berufsausbildung: Kontroversen um das Titel-Chaos

[vc_row][vc_column][vc_column_text]Die Debatte um die Bezeichnung von Berufsbildungsabschlüssen in der Schweiz findet kein Ende. International sind Inhalt und Bedeutung der Ausbildungswege oft nicht nachvollziehbar. Viele Experten meinen, dass das Titel-Chaos die Karrierechancen von Absolventen der höheren Berufsbildung bremst und zu einer immer stärkeren Akademisierung führt. Die bildungspolitische und gesellschaftliche Diskussion darüber ist sieben Jahre alt. Seinerzeit forderte der Schweizerische Verband für Weiterbildung (SVEB), die Abschlusstitel "eidgenössischer Berufsfachausweis" und "eidgenössisches Diplom" durch international verständliche Bezeichnungen zu ersetzen. Jetzt hat der Nationalrat eine Motion angenommen, die dazu führen soll, dass ein entsprechender Erlassentwurf erfolgt. Eingebracht wurde sie vom Sozialdemokraten Matthias Aebischer. Sie greift die Forderungen des Gewerbeverbandes, der Mehrheit der Berufsverbände sowie des Arbeitgeberverbandes auf. Eine Lösung scheint trotzdem nicht in Sicht. Im Gegenteil: Durch die Annahme der Motion Aebischer verschärft sich offenbar die Debatte um das Titel-Chaos.

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Warum mehr Informationen nicht von Vorteil sind

[vc_row][vc_column][vc_column_text]Gerade in Unternehmen, welche in IT-nahen Branchen tätig sind, geht der Trend hin zu immer mehr Informationen auf einmal, welche gleichzeitig verarbeitet werden - am besten auf dem Computer, Notebook und Smartphone. Zwar gibt es daran rein logisch nichts auszusetzen (wer mehr Informationen gleichzeitig erhält, hat gegenüber anderen Mitarbeitern offensichtlich einen Vorteil), aber die Grenzen dieser Arbeitsweise werden nur selten diskutiert. Analysieren wir also, ob der Mensch in der Welt der Multimonitor-Multigeräte überhaupt klarkommt. Wie Unternehmen mehrere Monitore nutzen Derzeit werden Multimonitor-Setups in Unternehmen auf folgende Weise genutzt:

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