So bitten Sie angemessen um Entschuldigung

Sind wir mal ehrlich – keiner von uns ist fehlerfrei. Wir sind keine Roboter, es ist daher absolut normal, dass auch mal etwas schiefgehen kann. Das muss per se kein Drama sein. Viele Menschen neigen jedoch dazu, Fehler als Schwäche zu empfinden. Besonders, wenn sie anschliessend um Verzeihung bitten sollen. Natürlich ist es nicht angenehm, zuzugeben, dass etwas falsch gelaufen ist. Doch viel schlimmer ist es in der Regel, wenn Sie stattdessen versuchen, den Fehler zu vertuschen. Denn meistens kommen sie doch ans Licht. Dann wird es erst richtig unangenehm – denken Sie zum Beispiel an den VW Skandal.

Weiterlesen

Oberwinterthur: Sulzer Chemtech schliesst Produktion

Erneut gibt ein Traditionsindustrieunternehmen eine Schliessung in der Schweiz bekannt. Sulzer Chemtech will die Fertigung in Oberwinterthur nicht fortführen. Dies betrifft nahezu 90 Arbeitsplätze. Für die Angestellten Schweiz ist es unverständlich, dass Viktor Vekselberg, der als Hauptaktionär Sulzer kontrolliert, nicht in den Standort Schweiz und die Arbeitsplätze des Unternehmens investiert, sondern eine Schliessung der Produktion verbunden mit einem grossen Stellenabbau zulässt.

Weiterlesen

VW mit letztem Hemd? Sparpläne betreffen T-Shirts

Der wegen seiner Abgas-Manipulationen in Turbulenz geratene Volkswagen-Konzern verschärft seinen Sparkurs. So hat er offenbar Pläne, den Produktionsmitarbeitern am Band einen Teil ihrer Arbeitskluft zu streichen. Der Chef des Betriebsrats, Bernd Osterloh, zeigte sich in Wolfsburg bei einer Versammlung vor gut 20 000 Mitarbeitern entsetzt über die Bestrebungen des Managements. "Bei Volkswagen gibt es allen Ernstes Bestrebungen, die T-Shirts als Teil der Arbeitskleidung abzuschaffen", erklärte er.

Weiterlesen

Schweizer Unternehmen für digitale Zukunft gut gerüstet

"Wie gut ist Ihr Arbeitgeber auf die digitale Zukunft vorbereitet?" Dies wollte die weltweit tätige Markenberatung Prophet in einer Online-Umfrage Anfang Februar von 3.500 jungen Erwachsenen (18 bis 34 Jahre) in Grossbritannien, der Schweiz, Schweden, Deutschland und Frankreich wissen. Fazit: Die Digitale Transformation der europäischen Unternehmen kommt gut voran und findet gerade bei jüngeren Arbeitnehmern überraschend hohen Zuspruch. Der Umbau ihrer Wirtschaft zu digitalen Geschäftsmodellen gelingt den britischen Unternehmen dabei am besten. Frankreich ist Schlusslicht und die Schweizer Unternehmen stehen auf einem guten zweiten Platz.

Weiterlesen

Affäre um Dividendengeschäfte: J. Safra Sarasin will Akteneinsicht

In der Affäre um Dividendengeschäfte, bei denen der deutsche Staat um Milliarden geprellt worden sein soll, gibt es Neues: Die Basler Bank J. Safra Sarasin, welche die Anlagefonds in Deutschland vertrieb, fordert Akteneinsicht in das Kölner Strafverfahren mit Dutzenden von Beschuldigten in ganz Europa. Sie begründet ihren Antrag mit „der Prüfung etwaiger zivilrechtlicher Ansprüche gegen in diesem Verfahren Beschuldigte, darunter (ehemalige) Beschäftigte“ der Bank. Zu denen zählte zum Zeitpunkt, als der Antrag gestellt wurde, auch Eric G. Sarasin, ehemaliger Vizedirektor der Bank. Das Verfahren gegen den Basler Bankier wurde Ende des vergangenen Jahres eingestellt.

Weiterlesen

Mobilnetzbetreiber Salt siedelt Jobs in Frankreich an

Der Schweizer Mobilnetzbetreiber Salt, der hierzulande einen konsequenten Stellenabbau durchführt, siedelt einen Teil seiner Jobs in Frankreich an. Dies zeigen Recherchen der „Handelszeitung“. Bereits im letzten Jahr wurde die in Paris ansässige Firma Salt France gegründet, welche Büros in einem Vorort der Stadt Lyon hat. Mittlerweile sucht Salt France dort Techniker und Ingenieure für den Ausbau und Betrieb des Schweizer Netzes, wie aus Stellenanzeigen hervorgeht, die auf französischen Plattformen aufgeschaltet sind.

Weiterlesen

Gescheitert! Schweizer Privatbank zahlt 35 Mio. US-Dollar Strafe

Es ist der bisher umfassendste Fall von täuschenden Verkäufen von Finanzprodukten, der in der Gegend des Golfkooperationsrats (Gulf Cooperation Council, GCC) je stattgefunden hat. Die zwei angeklagten Banken, darunter die Schweizer Privatbank J. Safra Sarasin, haben ihr erstes Revisionsverfahren gegen das öffentlichkeitswirksame Urteil verloren. Dieses war durch das Gericht des Dubai International Financial Centre (DIFC) gegen sie ergangen.

Weiterlesen

Erfolgreiche (Projekt-)Teams zusammenstellen

Teams werden gebildet, um ein bestimmtes Ergebnis zu erzielen. Nicht selten sind Zeit- und Kostendruck Begleiterscheinungen der Teamarbeit. Führungskräfte brauchen deshalb nicht nur eine klare strategische Linie. Sie müssen auch wissen, was Mitarbeiter wirklich motiviert und welche Rolle diese übernehmen sollen, um die richtigen Leute für ein Team auszuwählen. Um Mitarbeiter erfolgreich in Teams einzubinden, sind klassische Führungsinstrumente wie Zielvereinbarungen, Evaluierung, Kommunikationsstrategien und Konfliktmanagement unabdingbar. Doch wirklich über die letztendliche Rollenverteilung im Team entscheiden die "inneren Antreiber". Nur wenn der Einzelne am richtigen Platz mit der richtigen Rolle innerhalb der Gruppe betraut wird, kann er/sie und das gesamte Team auch Bestleistung erbringen.

Weiterlesen

Credit Suisse: Lob für Kulturwandel

Ein Kulturwandel in Unternehmen ist machbar, aber er benötigt Zeit. Das betonte der Wirtschaftsprofessor Ernst Fehr aus der Universität Zürich, im Gespräch mit der „Handelszeitung“. Laut dem weltweit bekannten Verhaltensökonomen trägt die Umwälzung der Belegschaft einen wesentlichen Teil dazu bei, wenn sich die Normen und Werte in einem Unternehmen ändern. „Andere Lohnmodelle ziehen andere Leute an“, sagt Fehr.

Weiterlesen

Publireportagen

2 x A-Status für zwei Kliniken des Kantonsspitals St.Gallen

Die Klinik für Kardiologie vom Kantonsspital St.Gallen wurde vom Schweizerischen Institut für ärztliche Weiter- und Fortbildung (SIWF) als Weiterbildungsstätte mit der höchsten Stufe A (vormals B) anerkannt. Die Anerkennung des A-Status erhält auch die Klinik für Gefässchirurgie (vormals ebenfalls B). Sie wird erst seit Beginn 2015 unter einer neuen Führung als selbstständige Klinik betrieben.

Weiterlesen

Migros Klubschule dominiert Weiterbildungsmarkt

Fast 380'000 Personen haben im vergangenen Jahr an einem der mehr als 53'000 Kurse und Weiterbildungen teilgenommen. Mit diesen Zahlen bleibt die Klubschule Migros in 2015 führend im Fortbildungsmarkt. Am beliebtesten waren Sprach- und Bewegungskurse. Menschen lernen heute ihr Leben lang - sei es, um ihre Chancen am Arbeitsmarkt zu erhöhen oder um persönlichen Interessen nachzugehen.

Weiterlesen

Trotz Industrie 4.0: Routenarbeit bleibt

Im Zusammenhang des 62. Frühjahrskongresses der Gesellschaft für Arbeitswissenschaft debattierte das REFA-Institut mit erfahrenen Vertretern aus Industrie und Wissenschaft, inwiefern sich die Lean Production durch die Anwendung der Industrie 4.0 wandelt und welche Folgen sich daraus für die Routinearbeit im Produktionsbereich ergeben. Ergebnis des Austausches war, dass auch in Zukunft Routinearbeit vorhanden sein wird, sich deren Inhalt und Ausprägung jedoch wandeln wird. Die menschenleere Fabrik wird es damit auch zukünftig nicht geben.

Weiterlesen

SWISS setzt Zeichen zum Weltfrauentag

Swiss International Air Lines (SWISS) fliegt mit einer reinen Frauenbesatzung in Cockpit und Kabine nach New York. Die Airline will damit ein Zeichen zum heutigen Weltfrauentag setzen. Der Airbus A330-300 mit der Flugnummer LX22 startete heute Morgen in Genf mit dem Ziel New York. Zum heutigen Weltfrauentag steht dieser Flug ganz im Zeichen der Frauen: Um das Wohl der Gäste auf diesem speziellen Flug in den Big Apple kümmert sich eine ausschliesslich weibliche Crew, bestehend aus zwei Pilotinnen und zehn Frauen in der Kabine. Mit diesem Flug möchte SWISS mehr Frauen für Berufe begeistern, die heute noch als Männerdomäne gelten.

Weiterlesen

Angespannte Schweizer Konjunktur 2016 erwartet

Der Expansionspfad der Schweizer Wirtschaft bleibt sowohl 2016 als auch 2017 verhalten – so die neue Prognose von BAKBASEL. Seit Jahresanfang hat sich vor allem das aussenwirtschaftliche Umfeld spürbar eingetrübt. Der bislang unterstellte Aufschwung in den Industriestaaten verzögert sich, weshalb im laufenden Jahr nachfrageseitig nur wenig Rückenwind für den Schweizer Exportsektor zu erwarten ist.

Weiterlesen

Empfehlungen