Der jahrelange Patentstreit zwischen Ericsson und Apple ist beendet.
Die beiden IT-Global Player haben eine Patent-Lizenzvereinbarung getroffen und legen alle Rechtsstreitigkeiten bei.
Die Schweizer Wirtschaft ist trotz verlangsamten Wachstums immer noch gut unterwegs. Für Armutsbetroffene und Einkommensschwache spitzt sich die Lage jedoch zu. Caritas stellt im Bericht zur sozialen und wirtschaftlichen Entwicklung im soeben erschienenen Sozialalmanach 2016 fest: Es wurden so viele Menschen ausgesteuert wie seit zehn Jahren nicht mehr. Gleichzeitig drängt der Abbau von bedarfsabhängigen Leistungen Armutsbetroffene weiter an den Rand der Gesellschaft.
Die Besorgnis über die wirtschaftliche Entwicklung prägte das Jahr 2015. Nach der Aufwertung des Schweizer Frankens zu Beginn des Jahres übertrafen sich Expertinnen und Experten in pessimistischen Prognosen für die wirtschaftliche Entwicklung der Schweiz.
Die Umsetzung des Pariser Klima-Abkommens bringt der Schweiz grosse Vorteile: Unser Land könnte pro Jahr gegen vier Milliarden Franken Energiekosten sparen, 500 vorzeitige Todesfälle vermeiden sowie Tausende von Jobs schaffen. Dies zeigt eine Studie des New Climate Institutes im Auftrag des WWF Schweiz.
Klimaschutz heisst ganz einfach weniger Erdöl, Erdgas und Kohle zu verbrennen. Das bedeutet für Länder wie die Schweiz: weniger Rohstoff-Importe, mehr Jobs in den Bereichen Energieeffizienz und erneuerbare Energien sowie bessere Gesundheit dank sauberer Luft. Das Beratungsunternehmen New Climate Institute hat diese Vorteile u.a. für die USA, die EU und im Auftrag des WWF auch für die Schweiz berechnet.
Das Bundesverwaltungsgericht hat entschieden: Für Lokomotivführer, die ihren Arbeitsort in der Schweiz haben, müssen Löhne bezahlt werden, die in der Schweiz üblich sind. Die Gewerkschaft SEV erhält damit recht; das Urteil ist wegweisend für die Frage der Schweizer Löhne im Umgang mit der Europäischen Union.
Das Urteil versetzt das Bundesamt für Verkehr ins Unrecht, das für das Bahnunternehmen Crossrail zugelassen hatte, dass auch ausländische Löhne zur Berechnung zugelassen wurden.
„Möchten Sie gerne einen Arsen-Weihnachtskringel oder einen Zyankali-Spekulatius probieren?“ fragten heute Engel in der Aarauer Altstadt. Viele Passanten blieben daraufhin irritiert, teils schockiert stehen, wurden dann aber gleich über den Hintergrund dieser Aktion aufgeklärt.
Die AG STG (Aktionsgemeinschaft Schweizer Tierversuchsgegner) zeigte mit der Aktion „Vergiftetes Weihnachtsgebäck“ auf, dass die Ergebnisse von Tierversuchen nicht auf Menschen übertragbar sind.
Check Point® Software Technologies Ltd. (NASDAQ: CHKP), der weltweit grösste Pure Play Sicherheitsanbieter, hat die Malware-Familien präsentiert, die im November 2015 weltweit am häufigsten für Angriffe auf Netzwerke von Unternehmen eingesetzt wurden. Forschungsdaten zeigen einen Anstieg der auf Deutschland gerichteten Cyber-Bedrohungen von Indexwert 2,2 im Oktober auf 3,8 im November.
Interessantes Ergebnis ist auch, dass die Schweiz und Österreich in beiden Monaten mehr angegriffen wurden. Hier wurde ein Anstieg von 3,7 (Österreich) und 2,2 (Schweiz) auf bis zu 4,4 (Schweiz) und 4,5 (Österreich) berichtet. 1 Das am meisten angegriffene Land war Saudi Arabien; im Oktober war es noch Tansania.
Bereits zum zweiten Mal hintereinander führt Giulia Enders die Sachbuch-Jahresbestsellerliste an. Mit deutlichem Abstand landet ihr Hardcover-Sensationserfolg "Darm mit Charme" 2015 auf Platz eins – und zwar nicht nur in Deutschland, sondern auch in Frankreich, Österreich und der Schweiz.
In Portugal springt Rang drei heraus. Dies ist das Ergebnis der Jahresauswertung von GfK Entertainment. Das Unternehmen ermittelt die Buchmarktdaten in Kooperation mit den Landesverbänden wie dem Börsenverein des Deutschen Buchhandels, dem SBVV (Schweiz) und dem HVB (Österreich).
Die Swisspower Firmengruppe richtet sich neu aus. So prüfen Swisspower Energy und Repower eine vertiefte Zusammenarbeit. Swisspower Renewables prüft parallel dazu die Erweiterung ihres Aktionariats, um ihre Investitionen in die erneuerbare Energieproduktion weiter auszubauen.
Zudem wird die Organisationsstruktur der Swisspower Firmengruppe durch die Eingliederung der bestehenden Aktivitäten der Swisspower Services in der Swisspower AG vereinfacht.
Vertreter der BKW haben am 18. Dezember 2015 beim Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation das Stilllegungsgesuch eingereicht. Damit hat die BKW zum ersten Mal in der Schweiz den Prozess eingeleitet, welcher die endgültige Ausserbetriebnahme und die Stilllegung eines Kernkraftwerks zum Ziel hat.
Nach der Vollständigkeitsprüfung durch die Behörden werden die Unterlagen im Frühling 2016 öffentlich aufgelegt.
Die Eidgenössischen Räte sind der Empfehlung des Bundesrates leider nicht gefolgt und haben die Parlamentarische Initiative „Aufhebung der zolltariflichen Begünstigung der Importe von gewürztem Fleisch“ deutlich angenommen.
Der Branchenverband GastroSuisse wertet diesen Entscheid als falsches Signal. In schwierigen Zeiten der Frankenstärke und angesichts des harten grenzüberschreitenden Wettbewerbs sind solche Nadelstiche gegen den Tourismus, die Hotellerie und die Restauration unverständlich.
Heute hat es der Nationalrat abgelehnt, die Befristung der erfolgreichen Anstossfinanzierung für familienergänzende Betreuungsplätze aufzuheben. Das ist sehr kurzsichtig. Gerade in Zeiten des Fachkräftemangels wären verlässliche und planbare Betreuungsstrukturen zentral.
Heute muss das Parlament alle vier Jahre neu beschliessen, ob es das Bundesprogramm zur Anstossfinanzierung für familienergänzende Betreuungsplätze weiterführen will.
Der Bundesrat verzichtet darauf, in seine Botschaft zur Umsetzung der Masseneinwanderungs-Initiative neben einer Schutzklausel auch neue Massnahmen zur Bekämpfung von Missbräuchen auf dem Arbeitsmarkt aufzunehmen. Er überlässt die Lösung entsprechender Probleme den Sozialpartnern. Zudem legt er den Fokus bei der Fachkräfte-Initiative künftig auf vier besonders betroffene Branchen. Der Schweizerische Arbeitgeberverband unterstützt dieses Vorgehen.
Der Bundesrat sieht von neuen Massnahmen zur Bekämpfung von Missbräuchen auf dem Arbeitsmarkt ab und reaktiviert eine Arbeitsgruppe der Sozialpartner und der Kantone, um entsprechende Probleme zu lösen. Der Schweizerische Arbeitgeberverband (SAV), der in diesem Gremium vertreten ist, begrüsst die Zurückhaltung der Landesregierung in einem traditionell sozialpartnerschaftlich geregelten Bereich wie den flankierenden Massnahmen (FlaM).
Schweizerinnen und Schweizer haben sich im ablaufenden Jahr am meisten über unerwünschte Werbeanrufe geärgert, wie der Konsumentenschutz kürzlich bekannt gab. Kein Wunder, dass viele Nutzer wissen möchten, von wem sie angerufen werden. Wie eine Analyse der Informationsplattform search.ch nun zeigt, wurde 2015 am meisten nach Nummern gesucht, die zu Telemarketing-Unternehmen gehören.
Wie vor kurzem der Ärgerliste des Konsumentschutzes zu entnehmen war, haben sich Herr und Frau Schweizer 2015 am meisten über lästige Anrufe geärgert, die oftmals zu unchristlichen Zeiten kommen. Immer mehr Telemarketing-Unternehmen rufen nicht mehr mit anonymen Nummern an, da diese von vielen gar nicht erst entgegengenommen werden, sondern geben sich vermeintlich zu erkennen.
Am Suchverhalten der Schweizerinnen und Schweizer im Netz hat sich 2015 verglichen mit dem Vorjahr wenig verändert. 'Restaurant', 'Coiffeur' und 'Garage' sind nach wie vor zuvorderst bei den Suchabfragen im ganzen Land. Dies zeigt eine Auswertung der häufigsten Suchbegriffe von local.ch.
Im deutschsprachigen Raum haben die Rechtsanwälte (Platz 6) mit den Hotels (von 6 auf 8) den Platz in der Rangliste getauscht. Neu hinzugekommen sind Malergeschäfte, die hier erstmals unter den Top 10 zu finden sind. Sie haben den Physiotherapeuten den Rang streitig gemacht, die nicht mehr in den Deutschschweizer Top 10 anzutreffen sind.
Marc Rich (geb. 1934 in Antwerpen, gest. 2013 in Luzern) war einer der erfolgreichsten und umstrittensten Rohstoffhändler weltweit. Nun soll er posthum auch noch die Leinwände erobern.
Die US-Produktionsfirma BB Film Productions bestätigt, das Leben des 2013 verstorbenen Ölgiganten verfilmen zu wollen. Mit Russell Gewirtz (schrieb auch "Inside Man") ist zudem schon ein Drehbuchautor bestimmt, der sich mit dem Aufstieg des Ölhändlers, der Anklage in den USA wegen Steuerdelikten und der Begnadigung durch den früheren Präsidenten Bill Clinton auseinandersetzen wird. Möglicherweise wird der Film bereits nächstes Jahr gedreht. Darsteller und Regisseur sind allerdings noch nicht bestimmt.
Skifahrer, die meinen, auf der Piste einen Unfall verursacht zu haben, sollten sich hüten, gegenüber dem Unfallgegner oder möglichen Zeugen eine Alleinschuld zuzugeben. „Mindestens acht von zehn Skifahrern, die mit einem anderen zusammenstossen, sehen den Unfallgegner vor der Kollision überhaupt nicht oder erst so spät, dass sie nicht mehr ausweichen können“, warnt Rechtsanwalt Dr. Hubert Tramposch von der Anwaltskanzlei Tramposch & Partner in Innsbruck.
Da Kollisionen häufig bei gegengleichen Schwüngen oder Schrägfahrten passieren, waren dann oft beide Skifahrer unaufmerksam oder haben den Verkehr auf der Piste nicht richtig wahrgenommen. „Das führt dazu, dass beiden Unfallgegnern ein Verschulden anzulasten ist“, stellt Tramposch klar. Ein Schuldanerkenntnis wäre in diesem Fall voreilig gewesen.
Welche Befindlichkeiten und Einstellungen haben die Verbraucher in einer Welt des ständigen Wandels? Auskunft darüber gibt der aktuelle Ford Trend-Report.
Die Studie zeigt: Trotz der jüngsten Probleme wie etwa der Flüchtlingskrise oder des weltweiten Terrorismus zeigen Verbraucher ein Gefühl der Entschlossenheit, um die Welt im Jahr 2016 und darüber hinaus nachhaltig zu einem besseren Ort zu machen.
Zum zweiten Mal in Folge ist Peter Spuhler von der „Handelszeitung“ zum Unternehmer des Jahres gewählt worden. Der Industrielle setzt sich 2015 gegen Nick Hayek (Swatch, Platz 2) und Oscar Schwenk (Pilatus, Platz 3) durch.
Alle drei Unternehmer stehen für die Treue zum Werkplatz Schweiz, das Bekenntnis zu den Mitarbeitern und zu einer liberalen Wirtschaftspolitik, welche das Unternehmertum in den Vordergrund rückt.