SULZER: Auslagerung nach Polen und Indien

Der Konzernchef Grégoire Poux-Guillaume will die Ausgaben in der Sulzer Hauptniederlassung extrem kürzen. Im Blick hat er die Informatik- und Finanzabteilung. Bis jetzt sei die Informatik stark in der Zentrale in Winterthur konzentriert. „Ein sehr teurer Ansatz“, sagt er im „Handelszeitung“-Interview. Heute seien die IT-Kosten „doppelt so hoch“ wie bei anderen Schweizer Konzernen, mit denen man sich verglichen habe. Nun gibt er Gegensteuer. „Wir wollen die Kapazitäten in der Schweiz reduzieren und Kapazitäten in Polen und Indien aufbauen“, sagt der Sulzer-Chef.

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Beschwerde: Post bei Auftragsvergabe bevorteilt

Private Pöstler machen dem Bund den Vorwurf, dass die Post bei der Zuteilung der Postdienste bevorzugt wird. Aus diesem Grund haben sie beim Bundesrat im vergangenen Jahr eine Aufsichtsbeschwerde abgegeben, wie die „Handelszeitung“ schreibt. „Entgegen den Bestimmungen über öffentliche Beschaffungen schreibt der Bund seine Postdienstleistungen nicht oder nur unvollständig aus“, kritisiert Peter Sutterlüti, Präsident des Verbands KEP&Mail.

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Uhrenindustrie spart 27 Millionen Franken

Für die Uhrenbranche lohnt sich das Freihandelsabkommen mit dem Reich der Mitte. Bereits im ersten Jahr nach dem Beginn des Abkommens hat die Uhrenindustrie insgesamt 27 Millionen Schweizer Franken an Zöllen gespart. Zu diesem Schluss kommt eine neue Studie der Zürcher Hochschule für angewandte Wissenschaften (ZHAW), die auf einer Auswertung von Zolldaten beruht, wie die „Handelszeitung“ berichtet. Ebenfalls profitierten die Uhrenproduzenten beim Import von Uhrenkomponenten aus China vom Abkommen. Die Zolleinsparungen betrugen hier 3,6 Millionen Franken.

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Neuer Datenturbo via Glasfaser

Einem Team der University of Illinois ist es gelungen, Daten mit einer Geschwindigkeit von 57 Gigabit pro Sekunde (Gbps) via Glasfaser fehlerfrei zu übertragen. Dies ermöglichen spezielle Halbleiter-Laser. Selbst bei Temperaturen bis 85 Grad, so die Forscher, können derlei hohe Datenraten erreicht werden. Es wird also bald möglich sein, ohne zusätzliche Kühlung blitzschnell genau die gewaltigen Datenberge zu übertragen, die bei modernen Anwendungen im Big-Data-Zeitalter anfallen.

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Umfrage: Unternehmer zeigen weltweit Optimismus

Der im März 2016 veröffentlichte Global Entrepreneur Indicator (GEI) zeigt, dass bei Unternehmern weltweit eine fortgesetzte Zuversicht im Geschäftsbereich besteht. Mehr als die Hälfte von 7.000 Unternehmern in 48 Ländern und nahezu 3.000 Unternehmer in den USA gaben einen Anstieg bei Vollzeitjobs, Betriebsumsatz und Nettogewinnen an. Die jüngsten Ergebnisse des GEI, bei dem es sich um eine halbjährlich von der Entrepreneurs' Organization (EO) durchgeführten Umfrage handelt, basieren auf der Befragung von 7.034 Unternehmern in 48 Ländern.

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Mobilfunkanbieter-Test zeigt Einsparpotentiale

Wer auf der Suche nach einem neuen Tarif zum Telefonieren, Chatten oder Surfen ist, hat es heutzutage nicht leicht: Inzwischen wirbt eine kaum noch überschaubare Anzahl an Mobilfunkanbietern mit unterschiedlichsten Tarifen und Modellen um die Gunst der Kunden. Eine Entscheidungshilfe liefert jetzt das unabhängige Schweizer Institut für Qualitätstests (SIQT) mit seinem neuesten Mobilfunkanbieter-Test. Insgesamt 20 Mobilfunkanbieter haben die Tester genauer unter die Lupe genommen und untersucht, wo Preis und auch Service stimmen.

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Brexit-Risiko lässt Irlands Wirtschaft leiden

Die Folgen eines möglichen Brexits machen sich allmählich auch auf der grünen Insel bemerkbar. Irlands grösste Unternehmen stehen schon jetzt unter „Leidensdruck“.   Denn auch beinahe einhundert Jahre nach der Unabhängigkeit bleibt Grossbritannien grösster Handelspartner für die Insel am westlichen Rand Europas. Kein Wunder also, dass eine Studie der London School of Economics zu dem Schluss kommt, dass Irland von einem Brexit von allen EU-Ländern am stärksten betroffen wäre.

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Nicht Gold, sondern Silber: Indische Schmuckindustrie glänzt

Einfuhrzölle für Gold und eine schwächere Nachfrage nach Hochglanz-Diamanten in globalen Schlüsselmärkten beeinflussen den Export von Goldjuwelen in Indien weiterhin negativ. Der Export von Silbergeschmeide hingegen erlebt einen Aufschwung auf dem Subkontinent. Ausfuhren auf dem inländischen Zollgebiet (Domestic Tariff Area) von Goldpreziosen und diamantbesetzten Juwelen stürzten zwischen April 2015 und Februar 2016 um sage und schreibe 40 Prozent ab. Silberexporte dagegen legten um beachtliche 60 Prozent zu. Das belegen die Daten des indischen Juwelenexportrates (GJEPC).

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Neu: Domainendung .GMBH für Unternehmen

Als einer der ersten Provider bietet die InterNetX GmbH, einer der weltweit führenden Anbieter für Domain- und Hosting-Produkte im B2B-Bereich, die neue Domain-Endung .GMBH ab der ersten Registrierungsphase an. Die Top-Level-Domain ist für Unternehmen mit der Rechtsform GmbH vorgesehen und startet am 12. April in die sogenannte Sunrise-Phase. Internetadressen gehören zu den zentralen Mitteln der Online- und Offline-Kommunikation. Sie werden in den Ergebnislisten von Suchmaschinen gezeigt, in der Fernsehwerbung, in Zeitungsanzeigen und auf Plakaten. Mit .GMBH startet im April eine Domain-Endung speziell für Unternehmen.

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Fleischkonsum in der Schweiz 2015

2015 betrug der Fleischkonsum pro Kopf der Bevölkerung 51,35 kg. Der erstmals seit drei Jahren leichte Konsumrückgang wurde mit geringeren Importen kompensiert. Die Menge der Inlandproduktion hielt sich praktisch auf dem Vorjahresniveau und der Inlandanteil stieg leicht auf 80%. In der Schweiz lag der Pro-Kopf-Konsum nach drei Jahren mit einer jeweils leichten Zunahme erstmals wieder etwas tiefer als im Vorjahr. Er sank um 2% auf 51,35 kg Verkaufsgewicht (ohne Fische und Krustentiere). Insgesamt wurden 2015 431‘852 t Fleisch gegessen, was einem Rückgang des Gesamtkonsums um 0,8% entsprach.

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Umfangreichstes Studienfach-Ranking aller Zeiten

Akademiker und Arbeitgeber haben die weltweit führenden Universitäten (bezogen auf Studienfächer) gekürt. Die sechste Auflage der QS World University Rankings by Subject umfasst dabei die Rekordzahl von 42 Fachgebieten und ist damit die bislang grösste derartige Erhebung. Die Ergebnisse basieren auf der Expertenmeinung von 76.798 Akademikern und 44.426 Arbeitgebern. Hinzu kommt eine Auswertung von 28,5 Millionen Forschungsarbeiten und über 113 Millionen Zitaten aus der bibliometrischen Datenbank Scopus/Elsevier (www.scopus.com).

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DDoS-Attacken auf Schweizer Unternehmen

Im Zusammenhang mit den jüngsten Wellen von Erpressungen auf Schweizer Unternehmen bat der Schweizer Bundespräsident Johann Schneider-Ammann auf der CeBIT bei dem DDoS-Schutzanbieter Link11 um Informationen über DDoS-Attacken und wie man sich davor schützen könne. Alle Firmen sollten sich wie Herr Schneider-Ammann die Gefahr durch DDoS-Angriffe bewusst machen. Die Warnung des Swiss Governmental Computer Emergency Response Teams vor neuen Erpressungen von Schweizer Finanzinstituten durch die DDoS-Erpresserbande Armada Collective wurde am 9. März veröffentlicht.

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6,4% Lohnanstieg für Schweizer TOP-CEOs

Für die CEOs der Schweizer Unternehmen war 2015 ein gutes Jahr. Nachrechnungen der „Handelszeitung“ stellen dar, das die Gehälter der Top-CEOs im Durchschnitt um 6,4 Prozent angestiegen sind. Dies ergibt sich aus den Berichten der 50 börsennotierten Firmen mit den höchsten Managerlöhnen. 43 dieser Firmen haben bereits die Vergütungen des letzten Geschäftsjahres offengelegt.

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Bezahl-App Twint: Nutzung von Kreditkarten-Terminals

Im Zuge des Wettkampfs zwischen den beiden Bezahl-Apps Twint und Paymit legt Twint, das Tochterunternehmen der Postfinance, weiter nach. Damit sich die App schneller verbreitet, sollen Zahlungen zukünftig über existierende Kreditkarten-Terminals durchgeführt werden können. Das kündigt Twint-Chef Thierry Kneissler in der „Handelszeitung“ an. „Wir wollen unser Twint-System mit dynamischen QR-Codes auf klassische Zahlterminals bringen“, sagt er.

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Onlineprinters: 125 000. klimaneutraler Auftrag

Die Onlinedruckerei Onlineprinters GmbH hat im Verlauf von drei Jahren über die 15 eigenen Onlineshops insgesamt 125 000 klimaneutrale Druckaufträge umgesetzt. Bei Auswahl der Auftragsoption „klimaneutrales Drucken“ werden Treibhausgase mechanisch ausgeglichen. Im Kaufprozess werden die bei der Produktion erzeugten CO2-Emissionen und die Mehrkosten für deren Ausgleich automatisch berechnet. Kunden können mit einem Mausklick das Klimaschutzprojekt wählen, mit dem die angefallenen Emissionen kompensiert werden sollen.

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