Fintech-Konkurrenz macht es Banken schwer

Fintech-Anbieter verzeichnen beachtliche Fortschritte in der Kundenwahrnehmung. Ein Grossteil der Banken muss dabei zugeben, auf die wachsende Bedrohung durch sie nicht ausreichend vorbereitet zu sein. Zu diesem Resultat kommt der World Retail Banking Report (WRBR) von Capgemini und Efma. Die Studie stellte fest, dass weltweit mittlerweile fast zwei Drittel (63 Prozent) aller Bankkunden Fintech-Produkte oder -Dienstleistungen nutzen. Gleichzeitig sind Kunden eher dazu bereit, Freunden und Familie ihren Fintech-Anbieter (55 Prozent) zu empfehlen, als ihre Bank (38 Prozent).

Weiterlesen

Die Top 10 der Schweizer Revisoren

Grössere Unternehmen haben in der Schweiz die Pflicht, ihre Jahresrechnung von einer zugelassenen Revisionsstelle überprüfen zu lassen. Der bezeichnete Revisor muss amtlich publiziert werden. Auf Basis dieser Publikationen ist es möglich, die Anzahl der Revisionsmandate pro Revisor zu zählen. Bisnode D&B untersuchte für das vorliegende Ranking im April 2016 sämtliche im Schweizerischen Handelsregister eingetragenen Unternehmen und erstellte eine Rangliste der grössten Revisoren in der Schweiz.

Weiterlesen

BVG: Steuerersparnis durch Bezug von Kapitalleistungen

Wer in der Schweiz in Rente gehen will, kann das angesparte Alterskapital in der 2. Säule in Renten- oder Kapitalform beziehen. Der Bezug von Vorsorgeguthaben in Kapitalform unterliegt dabei einer separaten steuerlichen Behandlung. Bei der Direkten Bundessteuer werden Kapitalbezüge zu einem Fünftel des regulären Einkommens­steuersatzes (sog. „Rentensatz“) besteuert. Die Kantone erheben infolge ihrer Steuerhoheit eigene Tarife, was aufgrund des Steuerwettbewerbs beträchtliche Einsparungs­möglichkeiten bietet. Die optimale  und nachhaltige Ausnutzung der steuerlichen Vorteile verlangt jedoch eine präzise Vorsorge- und Finanzplanung.

Weiterlesen

Unia: Bata soll Arbeitsplätze erhalten

In allen Regionen der Schweiz schliesst Bata Filialen und entlässt Personal. Die Unia fordert vom Schuhhandelsriesen Transparenz gegenüber den Angestellten, den Erhalt möglichst vieler Stellen sowie einen fairen Sozialplan. Die Aktionärsfamilie Bata hat mit einem Vermögen von mehr als 3,2 Milliarden Franken die Mittel und die Pflicht, den Bedürfnissen der Angestellten Rechnung zu tragen. Die international tätige Schuhhandelskette Bata will in der Schweiz Ende Juli zahlreiche Geschäfte schliessen und hat bereits Kündigungen ausgesprochen. Es heisst, Bata wolle sich in der Schweiz auf den Online-Handel konzentrieren.

Weiterlesen

Swiss Startup Summit: Kooperation und Kampagnenverlängerung

Die Entwicklung des Swiss Startup Summit verläuft bestens. Durch die vielen Eingliederungs-Anfragen aus der Szene wird die grosse Vermarktungsplattform für Start-Ups aus der Schweiz bis in den Herbst diesen Jahres verlängert. Ausserdem gibt die Organisation den Entschluss der Zusammenarbeit mit dem South Africa Innovation Summit bekannt. Dieser wird die Kampagne in diesem Jahr in Südafrika vertreten. Die Ende Februar als Soft-Launch lancierte Kampagnen-Plattform hat guten Anklang im Schweizer Startup-Ökosystem gefunden - nebst der Deutsch-Schweiz ist eine grosse Aktivität insbesondere in der französischen und italienischen Schweiz zu verzeichnen, was die Organisatoren begeistert und in ihrem Handeln bestärkt, eine nationale Vermarktungsplattform mithilfe aller Startup-Stakeholder zu entwickeln.

Weiterlesen

Nur wenig Kunden-Konsequenzen bei Datenpannen

Nur einer von zehn Amerikanern, die 2015 erfahren haben, dass ihre vertrauliche Daten, die sie einer Firma anvertraut haben, von einer Verletzung des Datenschutzes betroffen waren, haben als Folge das Verhältnis zu dem Unternehmen beendet. Zu diesem Schluss kommt eine neue Befragung durch die gemeinnützige Denkfabrik RAND Corporation. Ein Viertel der befragten Erwachsenen gab an, im vergangenen Jahr Opfer einer solchen Datenpanne gewesen zu sein. Nur elf Prozent der Betroffenen zogen daraufhin einen Schlussstrich mit dem jeweiligen Unternehmen. Die Umfrage ist weltweit eine der ersten, die Kunden nach erlebten Datenschutzverletzungen und ihrem Umgang damit befragt hat.

Weiterlesen

Beruf und Familie vereinbaren: Die Politik ist gefordert

Bei der Ausschöpfung des Arbeitskräftepotenzials in der Schweiz leistet die Wirtschaft Vorbildliches. Umso schwieriger sind weitere Verbesserungen. Nach Auffassung des Schweizerischen Arbeitgeberverbands werden diese Realitäten in der Politik noch zu wenig erkannt. Der Dachverband unterstützt die Arbeitgeber bei der erfolgreichen Beschäftigung älterer Personen. Hingegen lehnt er einen Kündigungsschutz für diese Alterskategorie ab. Für eine bessere Vereinbarkeit von Beruf und Familie fordert er den Abbau von negativen Erwerbsanreizen mit Steuermassnahmen.

Weiterlesen

Positive Trendwende auf dem Schweizer Stellenmarkt

Die Zahlen zum Jahresbeginn geben Hoffnung, dass es mit dem Schweizer Stellenmarkt wieder aufwärts geht. Im ersten Quartal 2016 legt der Stellenmarkt um fast 4 Prozent gegenüber dem Vorjahr zu. Dies zeigt die Erhebung des Adecco Swiss Job Market Index der Universität Zürich. Die positive Entwicklung zeigt sich in fast allen Regionen. Ein schrumpfendes Angebot verzeichnen einzig die Ostschweiz und die Genferseeregion. Der Adecco Swiss Job Market Index steigt im Vergleich zum Jahresende 2015 um fast 15 Prozent, wobei davon rund die Hälfte saisonalen Effekten zuzuschreiben ist. Der Negativtrend auf dem Schweizer Stellenmarkt wird somit endlich durchbrochen. Auch im Vergleich mit dem Vorjahr zeigt sich ein Plus von fast 4 Prozent.

Weiterlesen

BigData-Experimente in geschützer IT-Umgebung

Die Hochschule Luzern baut das X-Lab auf: Mithilfe dieser Softwareplattform kann geübt werden mit extrem grossen Mengen an Daten umzugehen und die Analyse dieser vorzunehmen. Ziel des X-Lab ist es, eine Umgebung zum Lernen und Experimentieren für Big Data zu schaffen. Studenten, Dozenten und Interessierte werden beim Entwickeln von datenbasierten Programmen und Lernmaterialien unterstützt. Als ersten Partner für das X-Lab konnte die Hochschule Luzern SAS, einen der weltgrössten Softwarehersteller, gewinnen.

Weiterlesen

Industrielle Chance: Methan in Methanol umwandeln

Forscher von der ETH Zürich und dem Paul Scherrer Institut haben eine neuartige Methode entdeckt, wie gasförmiges Methan in flüssiges Methanol transformiert werden kann. Dieses Verfahren könnte für die Industriewelt von grossem Nutzen sein. Anstatt Gas wie derzeit oft unbenutzt zu verbrennen, könnte es nun deutlich mehr genutzt werden. „Auf Satellitenaufnahmen der nächtlichen Erde ist der Mittlere Osten hell erleuchtet. Und dies nicht etwa, weil es dort besonders viele und grosse beleuchtete Siedlungen gibt, sondern wegen der Methanabfackelung auf den Ölfeldern“, verdeutlicht Jeroen van Bokhoven, Professor für heterogene Katalysatortechnik an der ETH Zürich und Leiter des Labors für Katalyse und nachhaltige Chemie am Paul Scherrer Institut in Villigen, die aktuelle Ausgangssituation.

Weiterlesen

eLearning Wallis 3.0: Lernsteigerung durch Innovation

Lernsteigerung im Fernunterricht durch neue moderne Möglichkeiten: Das ist die Vision des innovativen Projekts eLearning Wallis 3.0 von Universitäre Fernstudien Schweiz (FernUni Schweiz), der Bildungsstätte Idiap und dem Unternehmen Klewel. Alle drei haben ihren Sitz im Wallis. Dank eLearning Wallis 3.0 wird der Kanton Wallis, seine Führungsposition im Schwerpunkt Fernstudium mit den damit zusammenhängenden Fortschritten weiter ausbauen.

Weiterlesen

Jährlich 30% Wachstum: Viel Potenzial bei 3D-Druckern

Von 2014 an verbuchten die Verkäufe im 3D-Druck/Additive Manufacturing-Bereich jährlich ein Wachstum von durchschnittlich 20%. Die vielen neuen technischen Entwicklungen vergrössern den Anwendungsbereich und werden mehr Wachstum ermöglichen. Im Zuge der Digitalisierung der Industrie und Industrie 4.0 sind vollautomatische 3D-Fabriken realisierbar und zu erwarten. Auch wenn Additive Manufacturing-Systeme derzeit noch weniger als ein Prozent des gesamten Werkzeugmaschinenmarkts ausmachen, ist das Wachstumspotenzial der Technologie erheblich, auch in der Schweiz.

Weiterlesen

Importverbot für schmutzigen Strom aus Deutschland

Die Deutschschweizer Bevölkerung fordert, dass der Bund einen Verkauf schweizerischer Wasserkraftwerke ins Ausland verhindern soll – obwohl sie die Schuld, dass es den Schweizer Stromkonzernen schlecht geht, zu einem beträchtlichen Teil bei deren Management sieht. Ausserdem soll die Regierung in Bern den Import von schmutzigem Strom aus deutschen Braunkohlekraftwerken verbieten. Eine staatliche Auffanggesellschaft für AKW lehnen die Befragten hingegen ab. Dies ist das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage des Zürcher Online-Markt- und Meinungsforschungsinstitutes Marketagent.com Schweiz AG.

Weiterlesen

Publireportagen

App Builders Switzerland: Top­-Entwickler zu Gast in Zürich

Der digitale Wandel ist im Wirtschaftsstandort Schweiz in vollem Gange. Kooperationen durch verschiedene Industrienationen bringen die Digitalisierung weiter voran. Am 25. und 26. April 2016 findet in Zürich die App Builders Switzerland 2016 Konferenz statt. Dafür werden nun zum ersten Mal die besten Software-Entwickler aus der ganzen Welt in Zürich vereint. Die Top-Speaker kommen von Spotify und Skype. Kleine Märkte wie die Schweiz kämpfen mit schwierigen Voraussetzungen im Innovationswettkampf: Tiefe Risikobereitschaft, politische Hürden bei der Beschäftigung von Arbeitskräften aus dem Ausland und die begrenzte Zahl potenzieller User sind die größten Hindernisse eines kleinen Heimmarktes.

Weiterlesen

Verbraucherwunsch: Mehr Apps für den täglichen Einkauf

Mit eigenen Apps würden Einzelhändler ihre Verkaufzahlen deutlich steigern. Viele Käufer wünschen sich eine engere Verknüpfung ihrer Einkäufe mit dem mobilen Gerät. Das ist das Fazit einer Befragung von Apadmi. Nur 31 Prozent der befragten Briten nutzen bislang eine Retail-App. Knapp die Hälfte der bisherigen Skeptiker glaubt jedoch, dass sie eine Anwendung nutzen würden, wenn sie das Einkaufserlebnis verbessert. Ausserdem wären 29 Prozent der Befragten dazu bereit, ihren Standort anzugeben, um besondere Angebote und Vergünstigungen in der App zu erhalten.

Weiterlesen

Schweizer Videomarkt: Digitaler Umsatz erreicht Bestmarke

Die Schweizer Videobranche erwirtschaftete mit dem Verkauf und Verleih filmischer Inhalte einen Gesamtmarktumsatz von CHF 209 Mio. (nach 227.4 Mio. in 2014), berechnet zu Konsumentenpreisen. Dies entspricht einem Umsatzrückgang von CHF 17.4 Mio. oder 8.1 Prozent. In Anbetracht des erstarken Schweizer Franken, nach Aufhebung des Mindestkurses von EUR/CHF 1.20 durch die Schweizerische Nationalbank, ein Achtungserfolg. Zugrunde liegen diesen Ergebnissen die aktuellen Daten der GFK Entertainment, welche im Auftrag des Schweizerischen Video-Verbandes (SVV) erhoben werden.

Weiterlesen

Jobsuchende sind um 32% zuversichtlicher

Bei Arbeitssuchenden hat sich der Optimismus, innerhalb von drei Monaten eine neue Arbeitsstelle zu finden, im ersten Quartal diesen Jahres im Vergleich zum Vorjahr um rund ein Drittel (32 Prozent) erhöht. Im Vergleich zum 4. Quartal 2015 stieg der Page Personnel Candidate Confidence Index um 27 Prozent an. Fast die Hälfte (48%) der befragten Stellensuchenden erwartet, eine neue Stelle innert 3 Monaten antreten zu können. Das ist der höchste Wert seit dem Start dieses quartalsweise erhobenen Index im Q1 2015.

Weiterlesen

Empfehlungen