Zahlungsmoral im Schweizer B2B-Geschäft nur mittelmässig

Wie sieht es mit der Zahlungsmoral von Unternehmen aus? Antwort gibt die jüngste Ausgabe des Atradius Zahlungsmoralbarometers für Westeuropa. Rund 90 % der Befragten berichten von Zahlungsverzögerungen bei ihren Kunden im Business-to-Business-Bereich im letzten Jahr. Dabei waren durchschnittlich fast 40 % der Gesamtforderungen im B2B-Geschäft überfällig. Laut der Studie sind Unternehmen in Italien und Griechenland am stärksten von verspäteten Zahlungen im inländischen B2B-Bereich betroffen. Im Durchschnitt war bei fast 50 % des Gesamtwerts der B2B-Rechnungen ein Zahlungsverzug festzustellen, damit liegt dieser Wert in beiden Ländern rund 10 % über dem westeuropäischen Durchschnitt.

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2 von 5 Firmen setzen auf Temporär-Mitarbeiter

Aufgrund des Wirtschaftswandels besetzen 37% der Schweizer Arbeitgeber Stellen mit Temporärmitarbeitern – als Alternative zum Einstellungsstopp. Weltweit sind es 40%. Während die meisten Temporärstellen bisher im Bereich Sekretariat und Verwaltung ausgeschrieben wurden, sind heute zunehmend hochqualifizierte Stellen (zum Beispiel in den Bereichen IT, Buchhaltung und Supply Chain Management) betroffen.

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Schwundgeld: Geniale Lösung oder technokratische Utopie?

Sobald die Zinsen allzu tief in den negativen Bereich fallen, befürchten die Notenbanken eine Flucht ins Bargeld. Wer nämlich das Geld gewissermassen unter der Matratze aufbewahrt, kann den Negativzins einfach umgehen. Das Dilemma der Notenbanken verhilft nun einem alten Ideal zu neuer Aktualität: dem Schwundgeld. Der deutsche Kaufmann Silvio Gesell hat dieses Konzept vor 100 Jahren entworfen.

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Ruinierter Banker erhält kein Geld vom Bund

In der aufsehenerregendsten Justizaffäre der letzten Jahre will die Schweiz nicht zahlen: Obwohl die Bundesanwaltschaft illegal gegen den Privatbankier Oskar Holenweger vorging, erhält er keinen Schadenersatz. Der grösste Justizskandal der vergangenen Jahre – das Strafverfahren um Banker Oskar Holenweger – ist um ein Kapitel reicher: Nun hat das Eidgenössische Finanzdepartment (EFD) entschieden, auf die Staatshaftungsklage nicht einzutreten, bestätigte ein Sprecher gegenüber der Handelszeitung.

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Flughafen Zürich AG verkauft 5%-Beteiligung an BIAL

Die Flughafen Zürich AG hat eine Vereinbarung zum Verkauf ihrer 5%-Beteiligung an Bangalore International Airport Ltd. („BIAL“) unterzeichnet. Der vereinbarte Kaufpreis beträgt USD 48,9 Millionen vor Steuern. Der Vollzug der Transaktion hängt von den üblichen Abschlussbedingungen ab und wird für das dritte Quartal 2016 erwartet. BIAL ist die Eigentümer- und Betreibergesellschaft des im Jahr 2008 neu eröffneten Kempegowda International Airport Bengaluru („KIAB“) im südindischen Bangalore. KIAB ist der erste Greenfield-Flughafen in Indien, welcher im Rahmen einer öffentlich-privaten Partnerschaft entwickelt wurde. Seit Aufnahme des Betriebs im Mai 2008 erfüllt der Flughafen höchste internationale Qualitätsstandards und wurde 2015 mit dem Skytrax Award als „Bester Regionaler Flughafen in Zentralasien“ ausgezeichnet.

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46. St. Gallen Symposium zum Thema „Wachstum“

Warum fällt es vielen entwickelten Staaten so schwer, zu Wachstum zurückzufinden? Gibt es bestimmte Grenzen des wirtschaftlichen Wachstums? Diese Fragen rund um das Thema „Growth – the good, the bad, and the ugly“ stehen auf dem 46. St. Gallen Symposium zur Diskussion. Brauchen wir Wachstum in dieser Form überhaupt noch oder ist es Zeit für eine Systemreform? Das International Students’ Committee (ISC) bringt während des englisch-sprachigen Symposiums auf dem Campus der HSG vom 11. bis 13. Mai rund 600 Entscheidungsträger aus Wirtschaft, Politik und Wissenschaft mit 200 Studierenden und Jungunternehmern aus über 50 Nationen zusammen.

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Fintech-Konkurrenz macht es Banken schwer

Fintech-Anbieter verzeichnen beachtliche Fortschritte in der Kundenwahrnehmung. Ein Grossteil der Banken muss dabei zugeben, auf die wachsende Bedrohung durch sie nicht ausreichend vorbereitet zu sein. Zu diesem Resultat kommt der World Retail Banking Report (WRBR) von Capgemini und Efma. Die Studie stellte fest, dass weltweit mittlerweile fast zwei Drittel (63 Prozent) aller Bankkunden Fintech-Produkte oder -Dienstleistungen nutzen. Gleichzeitig sind Kunden eher dazu bereit, Freunden und Familie ihren Fintech-Anbieter (55 Prozent) zu empfehlen, als ihre Bank (38 Prozent).

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Die Top 10 der Schweizer Revisoren

Grössere Unternehmen haben in der Schweiz die Pflicht, ihre Jahresrechnung von einer zugelassenen Revisionsstelle überprüfen zu lassen. Der bezeichnete Revisor muss amtlich publiziert werden. Auf Basis dieser Publikationen ist es möglich, die Anzahl der Revisionsmandate pro Revisor zu zählen. Bisnode D&B untersuchte für das vorliegende Ranking im April 2016 sämtliche im Schweizerischen Handelsregister eingetragenen Unternehmen und erstellte eine Rangliste der grössten Revisoren in der Schweiz.

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BVG: Steuerersparnis durch Bezug von Kapitalleistungen

Wer in der Schweiz in Rente gehen will, kann das angesparte Alterskapital in der 2. Säule in Renten- oder Kapitalform beziehen. Der Bezug von Vorsorgeguthaben in Kapitalform unterliegt dabei einer separaten steuerlichen Behandlung. Bei der Direkten Bundessteuer werden Kapitalbezüge zu einem Fünftel des regulären Einkommens­steuersatzes (sog. „Rentensatz“) besteuert. Die Kantone erheben infolge ihrer Steuerhoheit eigene Tarife, was aufgrund des Steuerwettbewerbs beträchtliche Einsparungs­möglichkeiten bietet. Die optimale  und nachhaltige Ausnutzung der steuerlichen Vorteile verlangt jedoch eine präzise Vorsorge- und Finanzplanung.

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Unia: Bata soll Arbeitsplätze erhalten

In allen Regionen der Schweiz schliesst Bata Filialen und entlässt Personal. Die Unia fordert vom Schuhhandelsriesen Transparenz gegenüber den Angestellten, den Erhalt möglichst vieler Stellen sowie einen fairen Sozialplan. Die Aktionärsfamilie Bata hat mit einem Vermögen von mehr als 3,2 Milliarden Franken die Mittel und die Pflicht, den Bedürfnissen der Angestellten Rechnung zu tragen. Die international tätige Schuhhandelskette Bata will in der Schweiz Ende Juli zahlreiche Geschäfte schliessen und hat bereits Kündigungen ausgesprochen. Es heisst, Bata wolle sich in der Schweiz auf den Online-Handel konzentrieren.

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Swiss Startup Summit: Kooperation und Kampagnenverlängerung

Die Entwicklung des Swiss Startup Summit verläuft bestens. Durch die vielen Eingliederungs-Anfragen aus der Szene wird die grosse Vermarktungsplattform für Start-Ups aus der Schweiz bis in den Herbst diesen Jahres verlängert. Ausserdem gibt die Organisation den Entschluss der Zusammenarbeit mit dem South Africa Innovation Summit bekannt. Dieser wird die Kampagne in diesem Jahr in Südafrika vertreten. Die Ende Februar als Soft-Launch lancierte Kampagnen-Plattform hat guten Anklang im Schweizer Startup-Ökosystem gefunden - nebst der Deutsch-Schweiz ist eine grosse Aktivität insbesondere in der französischen und italienischen Schweiz zu verzeichnen, was die Organisatoren begeistert und in ihrem Handeln bestärkt, eine nationale Vermarktungsplattform mithilfe aller Startup-Stakeholder zu entwickeln.

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Nur wenig Kunden-Konsequenzen bei Datenpannen

Nur einer von zehn Amerikanern, die 2015 erfahren haben, dass ihre vertrauliche Daten, die sie einer Firma anvertraut haben, von einer Verletzung des Datenschutzes betroffen waren, haben als Folge das Verhältnis zu dem Unternehmen beendet. Zu diesem Schluss kommt eine neue Befragung durch die gemeinnützige Denkfabrik RAND Corporation. Ein Viertel der befragten Erwachsenen gab an, im vergangenen Jahr Opfer einer solchen Datenpanne gewesen zu sein. Nur elf Prozent der Betroffenen zogen daraufhin einen Schlussstrich mit dem jeweiligen Unternehmen. Die Umfrage ist weltweit eine der ersten, die Kunden nach erlebten Datenschutzverletzungen und ihrem Umgang damit befragt hat.

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Beruf und Familie vereinbaren: Die Politik ist gefordert

Bei der Ausschöpfung des Arbeitskräftepotenzials in der Schweiz leistet die Wirtschaft Vorbildliches. Umso schwieriger sind weitere Verbesserungen. Nach Auffassung des Schweizerischen Arbeitgeberverbands werden diese Realitäten in der Politik noch zu wenig erkannt. Der Dachverband unterstützt die Arbeitgeber bei der erfolgreichen Beschäftigung älterer Personen. Hingegen lehnt er einen Kündigungsschutz für diese Alterskategorie ab. Für eine bessere Vereinbarkeit von Beruf und Familie fordert er den Abbau von negativen Erwerbsanreizen mit Steuermassnahmen.

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Positive Trendwende auf dem Schweizer Stellenmarkt

Die Zahlen zum Jahresbeginn geben Hoffnung, dass es mit dem Schweizer Stellenmarkt wieder aufwärts geht. Im ersten Quartal 2016 legt der Stellenmarkt um fast 4 Prozent gegenüber dem Vorjahr zu. Dies zeigt die Erhebung des Adecco Swiss Job Market Index der Universität Zürich. Die positive Entwicklung zeigt sich in fast allen Regionen. Ein schrumpfendes Angebot verzeichnen einzig die Ostschweiz und die Genferseeregion. Der Adecco Swiss Job Market Index steigt im Vergleich zum Jahresende 2015 um fast 15 Prozent, wobei davon rund die Hälfte saisonalen Effekten zuzuschreiben ist. Der Negativtrend auf dem Schweizer Stellenmarkt wird somit endlich durchbrochen. Auch im Vergleich mit dem Vorjahr zeigt sich ein Plus von fast 4 Prozent.

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BigData-Experimente in geschützer IT-Umgebung

Die Hochschule Luzern baut das X-Lab auf: Mithilfe dieser Softwareplattform kann geübt werden mit extrem grossen Mengen an Daten umzugehen und die Analyse dieser vorzunehmen. Ziel des X-Lab ist es, eine Umgebung zum Lernen und Experimentieren für Big Data zu schaffen. Studenten, Dozenten und Interessierte werden beim Entwickeln von datenbasierten Programmen und Lernmaterialien unterstützt. Als ersten Partner für das X-Lab konnte die Hochschule Luzern SAS, einen der weltgrössten Softwarehersteller, gewinnen.

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Industrielle Chance: Methan in Methanol umwandeln

Forscher von der ETH Zürich und dem Paul Scherrer Institut haben eine neuartige Methode entdeckt, wie gasförmiges Methan in flüssiges Methanol transformiert werden kann. Dieses Verfahren könnte für die Industriewelt von grossem Nutzen sein. Anstatt Gas wie derzeit oft unbenutzt zu verbrennen, könnte es nun deutlich mehr genutzt werden. „Auf Satellitenaufnahmen der nächtlichen Erde ist der Mittlere Osten hell erleuchtet. Und dies nicht etwa, weil es dort besonders viele und grosse beleuchtete Siedlungen gibt, sondern wegen der Methanabfackelung auf den Ölfeldern“, verdeutlicht Jeroen van Bokhoven, Professor für heterogene Katalysatortechnik an der ETH Zürich und Leiter des Labors für Katalyse und nachhaltige Chemie am Paul Scherrer Institut in Villigen, die aktuelle Ausgangssituation.

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eLearning Wallis 3.0: Lernsteigerung durch Innovation

Lernsteigerung im Fernunterricht durch neue moderne Möglichkeiten: Das ist die Vision des innovativen Projekts eLearning Wallis 3.0 von Universitäre Fernstudien Schweiz (FernUni Schweiz), der Bildungsstätte Idiap und dem Unternehmen Klewel. Alle drei haben ihren Sitz im Wallis. Dank eLearning Wallis 3.0 wird der Kanton Wallis, seine Führungsposition im Schwerpunkt Fernstudium mit den damit zusammenhängenden Fortschritten weiter ausbauen.

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Jährlich 30% Wachstum: Viel Potenzial bei 3D-Druckern

Von 2014 an verbuchten die Verkäufe im 3D-Druck/Additive Manufacturing-Bereich jährlich ein Wachstum von durchschnittlich 20%. Die vielen neuen technischen Entwicklungen vergrössern den Anwendungsbereich und werden mehr Wachstum ermöglichen. Im Zuge der Digitalisierung der Industrie und Industrie 4.0 sind vollautomatische 3D-Fabriken realisierbar und zu erwarten. Auch wenn Additive Manufacturing-Systeme derzeit noch weniger als ein Prozent des gesamten Werkzeugmaschinenmarkts ausmachen, ist das Wachstumspotenzial der Technologie erheblich, auch in der Schweiz.

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