Neue Schweizer Milch-Fachkräfte sorgen für Genuss

Ohne Milch wäre unser Leben zweifellos ein Stück ärmer. Das gilt für Schweizer allemal. Von daher sind Berufe rund um die Milch für das Land von grosser Bedeutung. 350 junge Menschen werden aktuell in der Schweiz als Milchtechnologen und Milchpraktiker ausgebildet. Es könnten wesentlich mehr sein – denn längst nicht jede offene Lehrstelle kann besetzt werden. Dabei steigt die Nachfrage nach Milch im In- und Ausland stetig. Umso mehr freut sich die Milchbranche über 136 neue Berufsfachkräfte, die ihre Ausbildung erfolgreich abgeschlossen haben. Einige der Absolventen haben über ihre Zeit vor, während und nach der Ausbildungszeit gesprochen. Dabei zeichnet sich eine durchwegs positive Bilanz ab: Den Milchtechnologen bieten sich hervorragende Zukunftschancen, denn die Spezialisten sind nicht nur im Inland gesucht, sondern auch international begehrt. Allein in der Schweiz suchen 500 Käsereien und rund 20 Industriebetriebe dringend talentierte Nachwuchskräfte.

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Problem für Markenartikler – Lebensmittelhandel im Umbruch

Der Lebensmittelhandel steht vor grossen Herausforderungen. Erodierende Gewinnspannen, schrumpfende Verkaufsflächen und ausgedünnte Produktportfolios werden für manchen Lebensmittelkonzern zum ernsten Problem. Das ist das Ergebnisse der aktuellen Studie „How Brands Can Prepare for Retailing´s Tectonic Shifts“, die sich mit den Aussichten der Branche im deutschsprachigen Raum bis 2025 befasst. Die Studie wurde von der Managementberatung Bain & Company erstellt. Die Lebensmittelhändler müssen sich danach auf einen grundlegenden Wandel einstellen. Discounter werden ihre Marktstellung verteidigen. Dagegen verlieren die grossen Einkaufsformate – allen voran Hypermärkte – deutlich. Stark wachsen wird in Zukunft auch der Lebensmittel-Onlinehandel. Noch unterschätzen viele der globalen Markenartikler das Ausmass der Entwicklung und drohen den Umbruch im Handel zu verschlafen.

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Frankenschock gemeistert: Jetzt droht perfide Kehrseite

Die Schweizer Exportwirtschaft hat den Frankenschock hervorragend gemeistert. So konnte die Schweiz im Jahr 2015 den bisher höchsten Überschuss im Aussenhandel erzielen. Das zeigt, wie konkurrenzfähig unsere Wirtschaft auf den globalen Märkten ist. Dieser Erfolg hat allerdings eine Kehrseite: Die Überschüsse bedeuten, dass ständig noch mehr Devisen in unser Land fliessen, was den Aufwertungsdruck beim Franken zusätzlich verstärkt. Je besser unsere Wirtschaft also gegen den harten Franken ankämpft, desto mehr wird sie in Form einer weiteren Aufwertung dafür bestraft.

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Rekord für bike to work: über 10 Millionen Velokilometer

Die Velo- und Gesundheitsaktion „bike to work“ hat bei ihrer zwölften Durchführung im Mai und Juni 2016 mit Rekordbeteiligung abgeschlossen. 1‘773 Betriebe aus allen Schweizer Landesteilen nahmen diesmal teil, fast 700 davon sogar in beiden Monaten. 53‘922 Mitarbeiter dieser Firmen radelten im Rahmen der Aktion und legten dabei erstmals mehr als   10 Millionen Velokilometer zurück. Dass zudem eine erneute Rekordzahl Pendler aufs Velo umgestiegen ist, entspricht dem Trend zum Rad in den Grossstädten. Viele Personen entdecken das Velo als Lebensgefühl der Freiheit und Bewegung. Der Umwelteffekt ist beachtlich. Die gefahrene Veloleistung hat eine CO2-Äquivalenz von 1‘640 Tonnen. Diese Menge CO2 absorbiert ein Buchenwald mit einem Bestand von 130‘000 Bäumen einem Jahr.

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Kreislaufwirtschaft: öbu und swisscleantech zeigen erfolgreiche Firmen

Mit Ressourcen effizient und schonend umzugehen ist heute wichtiger denn je, unter ökologischen wie wirtschaftlichen Aspekten. Neue Ideen müssen her, um bei einem niedrigeren Verbrauch an Ressourcen einen gleich hohen Komfortstandard sicherzustellen. öbu und swisscleantech präsentieren 14 fortschrittliche Unternehmen, die mit diesem Ansatz schon heute Erfolg haben. Die Firmen stellen ihre Projekte vor, in deren Mittelpunkt die Kreislaufwirtschaft steht. Bei der der Kreislaufwirtschaft geht es in erster Linie darum, Abfälle zu vermeiden – etwa durch Recycling, ein durchdachtes Produktdesign und eine effiziente Auswahl an Verfahren und Materialien, wie z. B. das 3D-Druckverfahren. Dadurch kann der Ressourcenverbrauch eines Produkts über seinen gesamten Lebensweg hinweg optimiert werden.

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Econis weiter IT-Dienstleister für Kantonalbanken

Keine Bank kann heute mehr ohne IT auskommen – ein Feld, das gerne an kompetente Dienstleister wie Econis ausgelagert wird. Seit 2011 betreibt der IT-Dienstleister für die Kantonalbanken aus Appenzell, Glarus, Nidwalden, Obwalden und Uri eine gemeinsame IT-Plattform. Econis ist dabei verantwortlich für die gesamte EDV-Infrastruktur, die in eigenen Schweizer Data Centern betrieben wird. Auch in Zukunft wird Econis der exklusive IT-Partner dieser Banken bleiben. Die fünf Kantonalbanken haben die Verträge bis 2021 verlängert. „Zentrale Anforderungen der fünf Banken an die IT-Infrastruktur sind die maximale Verfügbarkeit, der kostengünstige Betrieb und die Zukunftssicherheit. Econis erfüllt sie zu unserer vollsten Zufriedenheit", sagt Martin Kiser, Vizedirektor der Obwaldner Kantonalbank.

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Trotz Brexit - Londoner verzweifeln bei Traumhaus-Suche

Bis dato galten Immobilien in London fast als unerschwinglich. Kein Wunder, dass der Durchschnitts-Londoner grosse Probleme hat, sein Traumhaus zu finden. Oft muss man sich mit dem Zweit- oder Drittbesten begnügen. Ob der Brexit daran etwas ändert? Zumindest kurzfristig sieht es nicht so aus. Die Chance, jetzt schneller zum Traumhaus zu kommen, ist wohl erst einmal nicht grösser geworden. Mehr als die Hälfte der Londoner Immobilieneigner hat das Eigentum, in dem sie für den Rest ihres Lebens wohnen wollen, noch nicht entdeckt. Ein Fünftel der Befragten glaubt auch gar nicht mehr daran, jemals das Traumhaus oder die Traumwohnung zu finden. Das hat eine Umfrage der Bank First Direct ergeben.

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GastroSuisse lehnt "Grüne Wirtschaft" und "AHVplus" ab

GastroSuisse sagt klar nein zu "Grüne Wirtschaft" und "AHVplus". Beide Volksinitiativen seien überambitioniert und hätten enorme Umweltauflagen zur Folge. Die daraus resultierende Explosion der Kosten würde zu einer weiteren Schwächung des Gastgewerbes im Wettbewerb führen, auch über die Grenzen hinaus. „AHVplus“ sei zudem unsozial, da es die Personalkosten in die Höhe treiben und letzten Endes Arbeitsplätze gefährden würde.

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RoboGlove – „Power-Handschuh“ in schwedischer Lizenz

RoboGlove heisst ein innovativer Roboterhandschuh, der in den USA gemeinsam von General Motors und der NASA für den Einsatz in der Internationalen Raumstation entwickelt worden ist. Jetzt hat das schwedische Medtech-Unternehmen Bioservo Technologies eine Lizenzvereinbarung mit General Motors für den RoboGlove abgeschlossen. Der Abschluss zielt auf weitere Anwendungen im Gesundheitswesen, im verarbeitenden Gewerbe und anderen Einsatzfeldern. Der RoboGlove verfügt über hochmoderne Sensoren sowie über Stell- und Spannglieder, die mit den Nerven, Muskeln und Sehnen einer menschlichen Hand vergleichbar sind. Eine Designanforderung für den Handschuh war das Handling von Werkzeugen, die eigentlich für Menschen konzipiert sind. Die Entwickler erreichten bei der Roboterhand eine herausragende Fingerfertigkeit. Diese Technologie wurde auf den RoboGlove übertragen.

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Kanton Bern: Gute Arbeitsmarktsituation im Juni

Die Entwicklung der Arbeitslosigkeit im Kanton Bern war im Juni erfreulich. Die Zahl der Arbeitslosen sank um 672 auf 14‘087 Personen. Die Arbeitslosenquote ging damit von 2,6 auf 2,5 Prozent zurück (Schweiz: von 3,2 auf 3,1 Prozent). Sie bewegt sich damit auf einem stabil niedrigen Niveau. Der geringfügige Rückgang ist vor allem auf saisonale Effekte zurückzuführen. Wie bereits in den Vormonaten ist die Abnahme im Juni wesentlich durch die zu dieser Jahreszeit übliche Verringerung der Arbeitslosigkeit im Gastgewerbe (-201) und im Baugewerbe (-140) bedingt. Erfreulicherweise wiesen jedoch auch fast alle übrigen Branchen einen Rückgang auf. Bereinigt um die saisonalen Einflüsse blieb die Arbeitslosigkeit stabil. Die saisonbereinigte Arbeitslosenquote betrug gemäss Modellberechnungen des beco Berner Wirtschaft 2,8 Prozent.

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Wie Sonnenwärme zu Sprit wird

Die Sonne erscheint uns als praktisch unerschöpfliche Energiequelle. Schade, dass so viel von der Sonnenwärme „nutzlos“ verpufft. Wie sinnvoll wäre es, wenn man sie unmittelbar speichern und bei Bedarf abrufen könnte. Forscher des Paul Scherrer Instituts (PSI) haben jetzt einen chemischen Prozess vorgestellt, mit dem die Speicherung gelingt und sich hochenergetische Treibstoffe herstellen lassen. Der neue Ansatz funktioniere nach einem ganz ähnlichen Prinzip wie das der Solarkraftwerke, so Ivo Alxneit, Chemiker am Labor für Solartechnik des PSI. „Damit lässt sich die Sonnenenergie in Form chemischer Bindungen speichern. Das ist einfacher als Strom zu speichern.“ Alxneit und seine Kollegen setzen Wärme ein, um bestimmte chemische Prozesse anzuregen, die erst bei sehr hohen Temperaturen von über 1.000 Grad Celsius ablaufen. Für die benötigte Hitze kann eines Tages die Sonnenenergie genutzt werden.

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Alpiq: Erfolgreicher Verkauf der AVAG-Beteiligung

Der Schweizer Energiekonzern Alpiq hat den Verkauf seiner Beteiligung an dem Entsorgungs-, Recycling- und Energieunternehmen AVAG erfolgreich abgeschlossen. Am 7. Juli war der „Deal“ perfekt. Käufer ist ein Konsortium bestehend aus EBM Netz AG, den Städtischen Betrieben Olten und UBS Clean Energy Infrastructure Switzerland. Die Alpiq will mit dem Erlös von 312 Millionen Franken ihre Bilanz verbessern und die Nettoverschuldung weiter reduzieren. Alpiq setzt mit dem Verkauf den Umbau der Gruppe konsequent fort. Oberste Priorität hat dabei die Sicherstellung der Kapitalmarktfähigkeit. Mit der Öffnung des Wasserkraftportfolios für neue Investoren (bis zu 49 Prozent) reduziert Alpiq ihre Abhängigkeit von den Grosshandelspreisen und verringert die Nettoverschuldung.

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Adoptionsurlaub – ein wichtiger Schritt voran

Die Kommission für Soziale Sicherheit und Gesundheit des Nationalrats behandelt aktuell das Thema „Adoptionsurlaub“. Dies geht auf eine parlamentarische Initiative von Nationalrat Marco Romano (CVP/TI) in der letzten Legislaturperiode zurück. Ziel ist eine Gesetzesvorlage, welche 12 Wochen Adoptionsurlaub – frei aufteilbar unter beiden Elternteilen – vorsieht. Der Adoptionsurlaub betrifft nur einige Dutzend Fälle pro Jahr und verursacht daher nur wenig Kosten. Travail.Suisse unterstützt die Einführung, weil damit eine familienpolitische Lücke geschlossen wird.

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Apple Pay – jetzt auch in der Schweiz

Seit dem 7. Juli steht Apple Pay auch in der Schweiz zur Verfügung. Es ist das mittlerweile siebte Land, in dem der Bezahldienst genutzt werden kann. Apple hatte seine Neuentwicklung erstmals im September 2014 vorgestellt. Seither erlebt das Zahlen per Smartphone & Co einen Siegeszug. Über die NFC-Schnittstelle von iPhones, iPads und der Apple Watch lässt sich der Bezahldienst bereits jetzt an rund 100'000 Stellen in der Schweiz einsetzen – allerdings sind erst drei Kartenanbieter mit von der Partie. „Apple Pay wird den Markt in der Schweiz bald dominieren. Bis Ende Jahr dürften Coop und Migros ebenfalls Transaktionen erlauben. Während die Schweizer Banken und die Postfinance mit Twint (Zusammenschluss von Twint und Paymit) noch den Start im Herbst vorbereiten, ist Apple Pay ab sofort verfügbar. Die hohe iPhone Dichte in der Schweiz wird massgeblich zum Erfolg von Apple Pay beitragen.“, so Jean-Claude Frick, Digital-Experte von comparis.ch.

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Cyber Attacken – so funktionieren sie

Die Analyse und Abwehr von Cyber-Attacken ist ein Geschäftsfeld, das angesichts stark zunehmender digitaler Angriffe zunehmend wichtiger wird. Die Angriffsmethoden werden dabei immer ausgeklügelter, herkömmliche Abwehrmethoden haben sich vielfach als unzulänglich erwiesen. Die Analyse von Angriffsmustern zielgerichteter Attacken zeigt nach Auffassung des Spezialisten CyberArk, welche neuen Lösungen benötigt werden. Experten der CyberArk Research Labs in Newton bei Boston (Massachusetts) haben zahlreiche Cyber-Angriffe detailliert analysiert. Bei den untersuchten Sicherheitsvorfällen hat sich ein typisches Angriffsszenario in vier Schritten herauskristallisiert.

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Strumpfproduzent Fogal – ein Sanierungsfall

Der Strumfproduzent Fogal steckt tief in den roten Zahlen. Das zeigen die Geschäftszahlen des abgelaufenen Jahres, die dem Handelsblatt vorliegen. Danach musste der Hersteller von Strumpfwaren einen Verlust von mehr als 4 Millionen Franken verbuchen. Der Schuldenberg des Unternehmens ist auf über 55 Millionen Franken angewachsen. Die neue Chefin und Miteigentümerin Renate Millauer versucht jetzt gegenzusteuern: „Wir müssen die Firma von A bis Z sanieren“, sagt Millauer. „Das wird vor allem über Kostensenkungen funktionieren.“

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Coop und Bindella Gruppe – keine Kooperation

Aus der Zusammenarbeit zwischen Coop und der Bindella-Gruppe wird wohl nichts. Der marktführende Detailhändler und die grösste familiengeführte Gastrogruppe der Schweiz wollten ursprünglich eine gemeinsame Restaurant-Kette gründen. Gedacht war an ein Angebot im Italianità-Stil - eine Mischung aus Trattoria und Pizzeria mit Take-Away und SB-Zone. Im Herbst sollte es losgehen. Laut Handelszeitung waren 25 bis 35 Restaurants landesweit geplant. Doch es kam anders. Die Verhandlungen wurden schon im Frühsommer abrupt abgebrochen.

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