Steuern

Schweizerisches Abgabensystem: Das sind die zehn gravierendsten Nachteile

Die Schweiz gilt immer noch als attraktiver Steuerstandort. Dabei haben sich vor allem im Bereich der mittleren und höheren Einkommen (drittes Quartil) einige Abgabennachteile entwickelt, welche im Extremfall zu einer Steuerbelastung von rund 50% führen können. Zuerst werden Sozialabgaben analysiert, welche keine Sozialabgaben mehr sind, da ihnen keine Gegenleistung gegenübersteht, womit diese Beträge voraussetzungslos geschuldet sind und damit eine reine Steuer bilden. Dann werden spezifische Steuerarten und Steuerfaktoren beurteilt, welche im Vergleich zum Ausland aussergewöhnlich sind.

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Leicht rückläufige Steuerbelastung in Kantonen und Gemeinden

In gut der Hälfte der Kantone ist die Steuerbelastung im Vergleich zum letzten Referenzjahr gesunken. Im Schweizer Durchschnitt schöpfen die Kantone und Gemeinden rund ein Viertel ihres Ressourcenpotenzials durch Steuern aus. An den kantonalen Unterschieden hat sich insgesamt wenig verändert. Das zeigt der von der Eidgenössischen Finanzverwaltung (EFV) berechnete Steuerausschöpfungsindex 2019. Er gibt an, in welchem Ausmass die Steuerpflichtigen durch Steuern der Kantone und Gemeinden im Durchschnitt belastet werden.

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Steuerentlastung aufgrund der Teuerung im Kanton Aargau

Mit der seit 2014 geltenden Regelung des Steuergesetzes gleicht der Regierungsrat die sogenannte kalte Progression jährlich aus. Aufgrund der negativen Teuerung in den Jahren 2015 und 2016 kommt die neue Regelung erstmals im Steuerjahr 2019 zum Tragen. Von einer kalten Progression spricht man, wenn Arbeitnehmende trotz Lohnerhöhung aufgrund der Teuerung keine reale Kaufkraftsteigerung erhalten, sie aber dennoch wegen des progressiven Tarifverlaufs höhere Steuern bezahlen müssen.

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Kanton Luzern: Steuergesetzrevision 2020 schlägt zwei Fliegen auf einen Streich

Die Steuergesetzrevision 2020 überführt die neuen Vorgaben des Bundes, allen voran das Bundesgesetz über die Steuerreform und die AHV-Finanzierung, in kantonales Recht. Gleichzeitig ist die Vorlage ein Teil der Gegenfinanzierung der Aufgaben- und Finanzreform 2018. Nach den Steuergesetzrevisionen 2005, 2008 und 2011 präsentiert der Kanton Luzern die Steuergesetzrevision 2020.

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MWST für ausländische Versandhändler ab 1. Januar 2019 – die wichtigsten Fakten

Auf Anfang 2018 ist eine MWST-Gesetzesänderung in Kraft getreten, die für viele ausländische Unternehmen zu einer Mehrwertsteuerpflicht in der Schweiz führte (wir berichteten hier). Die darin vorgesehene Neuregelung für ausländische Versandhändler wurde allerdings ein Jahr aufgeschoben und tritt erst auf 1. Januar 2019 in Kraft, da man hier mit einer aufwendigeren Einführung rechnete. Damit Sie abschätzen können, ob Sie von der neuen Regelung betroffen sind, haben wir hier die wichtigsten Fakten zusammengestellt.

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Verordnung über den AIA in Steuersachen – Übergangsbestimmung aufgehoben

Der Bundesrat hat an seiner Sitzung vom 7. November 2018 beschlossen, die Übergangsbestimmung betreffend den Begriff „Teilnehmende Staaten“ in der Verordnung über den internationalen automatischen Informationsaustausch in Steuersachen per 1. Januar 2019 aufzuheben. Damit wird eine internationale Vorgabe umgesetzt Ein teilnehmender Staat ist nach der Definition des Standards zum automatischen Informationsaustausch (AIA) ein Staat, mit dem ein AIA-Abkommen besteht. Gegenüber nicht teilnehmenden Staaten haben die Finanzinstitute erhöhte Sorgfaltspflichten.

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Doppelbesteuerungsabkommen mit Lettland - Änderungsprotokoll tritt in Kraft

Das Protokoll zur Änderung des Doppelbesteuerungsabkommens (DBA) zwischen der Schweiz und Lettland auf dem Gebiet der Steuern vom Einkommen und Vermögen ist am 3. September 2018 in Kraft getreten. Es wird ab dem 1. Januar 2019 wirksam. Das Abkommen wurde mit der Bestimmung über den steuerlichen Informationsaustausch auf Ersuchen ergänzt und in mehreren anderen Punkten angepasst.

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Überraschungen vermeiden: Elektronische Zollbelege korrekt beziehen und archivieren

Wenn Ihr Unternehmen Waren importiert, dann wird die darauf lastende Mehrwertsteuer vom Zoll als sogenannte Einfuhrumsatzsteuer erhoben und Ihnen entweder direkt oder via Post oder Spediteur verrechnet. Als MWST-pflichtiges Unternehmen haben Sie auch auf diesen Steuern ganz normal Vorsteuerabzug zugut - sofern die Zollpapiere richtig ausgestellt sind und Ihnen auch in der korrekten Form vorliegen.

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Behebung der verfassungswidrigen Praxis zum Verrechnungssteuergesetz

Am 28. März 2018 hat der Bundesrat die Botschaft zu einer Änderung des Verrechnungssteuergesetzes sowie den entsprechenden Gesetzesentwurf verabschiedet. Nach diesem Entwurf soll Art. 23 Abs. 2 VStG wie folgt geändert werden: "Die Verwirkung tritt nicht ein, wenn die Einkünfte oder Vermögen in der Steuererklärung fahrlässig nicht angegeben wurden und vor Ablauf der Frist für die Einsprache gegen die Veranlagung betreffend die Einkommens- und Vermögenssteuer

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Die Umwandlung einer Arztpraxis in eine juristische Person

Seit dem Inkrafttreten des Krankenversicherungsgesetzes (KVG) am 1. Januar 1996 können Ärzte sich in einem Anstellungsverhältnis mit einer Gesellschaft befinden. Dementsprechend können Ärzte ihre Praxis als juristische Person (AG oder GmbH) gründen und betreiben. Im Jahre 2015 wurden die Strukturdaten über die Rechtsform von 14'217 Standorten der Arztpraxen und ambulanten Zentren (MAS) vom Bundesamt für Statistik erhoben. Diese Daten wurden erstmals am 10. April 2018 veröffentlicht.

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Ganzheitliche Steuerberatung: Was neben Steuern sonst noch zu optimieren ist

Für eine steueroptimale Ausgestaltung eines Unternehmens gehört es meist nicht, nur die direkt das Unternehmen betreffenden Steuern zu betrachten. Hinzu kommen Steuern des Eigentümers und Sozialversicherungsabgaben, die gerade bei hohen Einkommen auch den Charakter einer Steuer haben. Im Folgenden geben wir einen Überblick, was neben Steuern sonst noch zu optimieren ist.

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ESTV gibt erstmals Informationen über Steuervorbescheide an Partnerstaaten

Die Eidgenössische Steuerverwaltung (ESTV) hat erstmals Informationen über Steuervorbescheide an die Partnerstaaten des spontanen Informationsaustausches (SIA) übermittelt. Total hat die ESTV in einer ersten Tranche 82 Meldungen an insgesamt 41 Staaten übermittelt; darunter Deutschland, Frankreich, Grossbritannien, die Niederlande und Russland. Gewisse Meldungen werden mit mehreren Partnerstaaten ausgetauscht. Betroffen sind Steuervorbescheide, die am 1. Januar 2018 noch wirksam waren.

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Änderung des Steuergesetzes bringt den KMU Steuergerechtigkeit und Fairness

Der KMU- und Gewerbeverband Kanton Zürich hat seine Abstimmungsparolen vom 10. Juni 2018 gefasst. Der Vorstand spricht sich klar für die Änderung des Steuergesetzes aus. Sie bringt den KMU Steuergerechtigkeit und Fairness im Steuerwettbewerb. Mit der Änderung des Steuergesetzes werden Zürcher KMU bei der Grundstücksteuer mit ausserkantonalen Firmen gleichgestellt, die bereits heute von der Verrechnung von Betriebsverlusten mit Wertzuwachsgewinnen ihrer Liegenschaften profitieren können.

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Neues Doppelbesteuerungsabkommen zwischen der Schweiz und Brasilien

Die Schweiz und Brasilien haben am 3. Mai 2018 in Brasilia ein Doppelbesteuerungsabkommen (DBA) auf dem Gebiet der Steuern vom Einkommen unterzeichnet. Es wird eine für die weitere Entwicklung der Wirtschaftsbeziehungen und der steuerlichen Zusammenarbeit zwischen den beiden Staaten förderliche Rechtssicherheit schaffen. Mit diesem DBA kann die Schweiz ihr Netz von Doppelbesteuerungsabkommen auf ihren wichtigsten Handelspartner in Lateinamerika ausweiten. Es handelt sich um das erste DBA, das zwischen den beiden Staaten abgeschlossen wird. Das Abkommen gewährleistet Rechtssicherheit und einen vertraglichen Rahmen, der sich vorteilhaft auf die Entwicklung der Wirtschaftsbeziehungen der beiden Staaten auswirken wird.

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