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Ergebnisse für Schweiz

BKW will Kernkraftwerk Mühleberg stilllegen

Vertreter der BKW haben am 18. Dezember 2015 beim Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation das Stilllegungsgesuch eingereicht. Damit hat die BKW zum ersten Mal in der Schweiz den Prozess eingeleitet, welcher die endgültige Ausserbetriebnahme und die Stilllegung eines Kernkraftwerks zum Ziel hat. Nach der Vollständigkeitsprüfung durch die Behörden werden die Unterlagen im Frühling 2016 öffentlich aufgelegt.

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Künftig höhere Zölle auf Würzfleisch

Die Eidgenössischen Räte sind der Empfehlung des Bundesrates leider nicht gefolgt und haben die Parlamentarische Initiative „Aufhebung der zolltariflichen Begünstigung der Importe von gewürztem Fleisch“ deutlich angenommen. Der Branchenverband GastroSuisse wertet diesen Entscheid als falsches Signal. In schwierigen Zeiten der Frankenstärke und angesichts des harten grenzüberschreitenden Wettbewerbs sind solche Nadelstiche gegen den Tourismus, die Hotellerie und die Restauration unverständlich.

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Der Fachkräftemangel ist laut Travail.Suisse nicht erkannt worden

Heute hat es der Nationalrat abgelehnt, die Befristung der erfolgreichen Anstossfinanzierung für familienergänzende Betreuungsplätze aufzuheben. Das ist sehr kurzsichtig. Gerade in Zeiten des Fachkräftemangels wären verlässliche und planbare Betreuungsstrukturen zentral. Heute muss das Parlament alle vier Jahre neu beschliessen, ob es das Bundesprogramm zur Anstossfinanzierung für familienergänzende Betreuungsplätze weiterführen will.

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Sozialpartner erhalten vom Bundesrat den Vortritt

Der Bundesrat verzichtet darauf, in seine Botschaft zur Umsetzung der Masseneinwanderungs-Initiative neben einer Schutzklausel auch neue Massnahmen zur Bekämpfung von Missbräuchen auf dem Arbeitsmarkt aufzunehmen. Er überlässt die Lösung entsprechender Probleme den Sozialpartnern. Zudem legt er den Fokus bei der Fachkräfte-Initiative künftig auf vier besonders betroffene Branchen. Der Schweizerische Arbeitgeberverband unterstützt dieses Vorgehen. Der Bundesrat sieht von neuen Massnahmen zur Bekämpfung von Missbräuchen auf dem Arbeitsmarkt ab und reaktiviert eine Arbeitsgruppe der Sozialpartner und der Kantone, um entsprechende Probleme zu lösen. Der Schweizerische Arbeitgeberverband (SAV), der in diesem Gremium vertreten ist, begrüsst die Zurückhaltung der Landesregierung in einem traditionell sozialpartnerschaftlich geregelten Bereich wie den flankierenden Massnahmen (FlaM).

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Callcenter sind 2015 auf search.ch am meisten gesucht worden

Schweizerinnen und Schweizer haben sich im ablaufenden Jahr am meisten über unerwünschte Werbeanrufe geärgert, wie der Konsumentenschutz kürzlich bekannt gab. Kein Wunder, dass viele Nutzer wissen möchten, von wem sie angerufen werden. Wie eine Analyse der Informationsplattform search.ch nun zeigt, wurde 2015 am meisten nach Nummern gesucht, die zu Telemarketing-Unternehmen gehören. Wie vor kurzem der Ärgerliste des Konsumentschutzes zu entnehmen war, haben sich Herr und Frau Schweizer 2015 am meisten über lästige Anrufe geärgert, die oftmals zu unchristlichen Zeiten kommen. Immer mehr Telemarketing-Unternehmen rufen nicht mehr mit anonymen Nummern an, da diese von vielen gar nicht erst entgegengenommen werden, sondern geben sich vermeintlich zu erkennen.

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Die Top-Suchbegriffe 2015 auf local.ch

Am Suchverhalten der Schweizerinnen und Schweizer im Netz hat sich 2015 verglichen mit dem Vorjahr wenig verändert. 'Restaurant', 'Coiffeur' und 'Garage' sind nach wie vor zuvorderst bei den Suchabfragen im ganzen Land. Dies zeigt eine Auswertung der häufigsten Suchbegriffe von local.ch. Im deutschsprachigen Raum haben die Rechtsanwälte (Platz 6) mit den Hotels (von 6 auf 8) den Platz in der Rangliste getauscht. Neu hinzugekommen sind Malergeschäfte, die hier erstmals unter den Top 10 zu finden sind. Sie haben den Physiotherapeuten den Rang streitig gemacht, die nicht mehr in den Deutschschweizer Top 10 anzutreffen sind.

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Leben von Marc Rich wird verfilmt

Marc Rich (geb. 1934 in Antwerpen, gest. 2013 in Luzern) war einer der erfolgreichsten und umstrittensten Rohstoffhändler weltweit. Nun soll er posthum auch noch die Leinwände erobern. Die US-Produktionsfirma BB Film Productions bestätigt, das Leben des 2013 verstorbenen Ölgiganten verfilmen zu wollen. Mit Russell Gewirtz (schrieb auch "Inside Man") ist zudem schon ein Drehbuchautor bestimmt, der sich mit dem Aufstieg des Ölhändlers, der Anklage in den USA wegen Steuerdelikten und der Begnadigung durch den früheren Präsidenten Bill Clinton auseinandersetzen wird. Möglicherweise wird der Film bereits nächstes Jahr gedreht. Darsteller und Regisseur sind allerdings noch nicht bestimmt.

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Bern hat UBS-Kundendaten an Niederlande geliefert

Die Eidgenössische Steuerverwaltung (ESTV) hat kürzlich Daten von UBS-Kunden an die niederländischen Steuerbehörden geliefert. Dies schreibt die "Handelszeitung" in ihrer neusten Ausgabe. "Wir haben aus der Schweiz bereits die Vermögensstände von rund 100 niederländischen Offshore-Kunden der UBS erhalten", sagt Sprecher Robin Middel von den niederländischen Steuerbehörden.

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Herausforderungen in der 50. Legislatur

Sowohl in wirtschaftlicher als auch in finanz- und sozialpolitischer Hinsicht birgt die kommende fünfzigste politische Legislatur einige für die Schweiz zentrale Herausforderungen. Zu erwarten ist, dass das Parlament in den kommenden vier Jahren konservativer entscheiden und sich noch mehr an Einzelinteressen orientieren wird: Landwirtschaft, Militär und Strassenbau werden wohl mehr Geld erhalten. Bei Entwicklungshilfe, Bildung, Umwelt und Sozialwerken wird dagegen deutlich gespart.

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Neuer Höchstzinssatz von 10% für Privatkredite

Ab dem 1. Juli 2016 dürfen Geldgeber im Bereich Privatkredit und Kredit für Selbständige maximal 10% Zins jährlich verlangen. Dies hat der Bundesrat entschieden. Bewogen haben den Bundesrat die historisch tiefen Zinsen zu diesem Schritt, mit dem der Höchstzins für den allgemeinen Kredit in der Schweiz von bislang 15 auf zehn Prozent gesenkt wird. Gestützt auf das Konsumkreditgesetz hatte der Bundesrat den Höchstzins im Bereich Privatkredit und Kredit für Selbständige letztmals im Jahr 2003 festgelegt. Ein Kriterium im Rahmen dieser Zinsfestlegung sind jeweils die Refinanzierungskosten der Kreditinstitute. Wie der Bundesrat in einer Mitteilung schreibt, seien diese Refinanzierungskosten aufgrund der historisch tiefen Zinsen gesunken, weshalb der Bundesrat verpflichtet gewesen sei, den Höchstzinssatz zu senken.

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Die tourismusfreundlichsten Parlamentarier 2015

Die tourismusfreundlichsten Parlamentarier wurden auch in diesem Jahr von hotelleriesuisse und Parahotellerie Schweiz am alljährlichen Polit-Dîner ausgezeichnet. Beim Blick hinter die Kulissen des Bellevue Palace Bern konnten die Parlamentarier zudem die marktwirtschaftlichen Herausforderungen der Branche erleben. Unter dem Motto «Blick hinter die Kulissen» luden hotelleriesuisse und Parahotellerie Schweiz das neu gewählte Parlament gestern Abend in das Hotel Bellevue Palace in Bern ein. Im Rahmen des Anlasses kürten die beiden Verbände wieder den tourismusfreundlichsten National- sowie Ständerat.

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Unternehmenssteuerreform nicht ohne Gegenfinanzierung

Der Ständerat beschäftigt sich heute mit der Unternehmenssteuerreform III. So wie diese Reform von der Kommission für Wirtschaft und Abgaben (WAK-S) in die Wege geleitet worden ist, hätte sie für den Bund Steuerausfälle von rund 1,3 Milliarden Franken zur Folge. Travail.Suisse, der unabhängige Dachverband der Arbeitnehmenden, fordert eine Gegenfinanzierung durch die Wirtschaft. Die Bevölkerung darf nicht für Steuergeschenke an die grossen Unternehmen büssen, indem sie einen massiven Leistungsabbau in Kauf nehmen muss.

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Online-Shopping in der Weihnachtszeit

Alle Jahre wieder beginnt für viele Menschen die Vorweihnachtszeit mit dem guten Vorsatz, sich in diesem Jahr endlich rechtzeitig auf die Suche nach passenden Geschenken für die Lieben zu machen. Immer mehr Menschen ersparen sich mittlerweile den Stress der Weihnachtseinkäufe in überfüllten Innenstädten und suchen stattdessen online nach Präsenten für Verwandte, Freunde und Kollegen. Die Bandbreite reicht dabei von eher unpersönlichen Geschenken, die meist mehr aus der Not heraus ausgewählt werden, um den Empfänger beim jährlichen Geschenkereigen nicht vollkommen leer ausgehen zu lassen, bis zu individuell ausgewählten passenden Aufmerksamkeiten, die zur Persönlichkeit des Beschenkten passen.

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Toys"R"Us Gesamtsieger bei "Händler des Jahres 2015"

Der Spielwarenhändler Toys"R"Us konnte sich bei der Verbraucherwahl zum "Retailer of the Year 2015" in der Schweiz wieder als Gesamtsieger durchsetzen. Zudem erzielte das Unternehmen den 1. Platz in der Kategorie "Spielwaren". Mehr als 10.700 Verbraucher haben bei der Wahl zum "Retailer of the Year 2015" abgestimmt und Toys"R"Us in der Schweiz zum Gesamtsieger gewählt. In der Kategorie "Spielwaren" setzte sich Toys"R"Us mit Platz 1 ebenfalls erfolgreich gegen den Wettbewerb durch.

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Aargauische Kantonalbank einigt sich mit US-Justizbehörde

Die Aargauische Kantonalbank (AKB) hat mit der amerikanischen Justizbehörde eine Einigung über den Abschluss ihres US-Steuerprogramms getroffen. Damit verbunden ist eine Einmalzahlung von USD 1,98 Millionen. Diese Zahlung wird das Ergebnis des laufenden Jahres nicht negativ beeinflussen. Der Betrag ist vollständig durch die bereits getätigten Rückstellungen gedeckt. Die AKB hat mit der amerikanischen Justizbehörde (DOJ) eine Vereinbarung zur Bereinigung der Steuerangelegenheiten ihrer Kunden mit US-Bezug abgeschlossen und ein Non-Prosecution Agreement (NPA) unterzeichnet. Die Einigung beruht auf der Vereinbarung  zwischen dem Eidgenössischen Finanzdepartement und dem DOJ vom August 2013.

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Für Frauen Selbstbestimmung wichtiger als Lohn

Für Schweizer Frauen ist Selbstbestimmung wichtiger als der Lohn. Für Männer hingegen ist das Gehalt wichtiger. Zu diesem Fazit kommt eine repräsentative Studie im Auftrag von XING unter rund 1000 Arbeitnehmern in der Deutschschweiz. XING wollte wissen, was Schweizern im Beruf besonders wichtig ist, wie zufrieden sie mit ihren Jobs sind und was sie sich für die Zukunft wünschen. Der bevorstehende Jahreswechsel bietet eine gute Gelegenheit, selbst Bilanz zu ziehen und die eigenen beruflichen Weichen für 2016 zu stellen.

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IV-Reform: Weitere Sparmassnahmen nötig

Der Bundesrat setzt zu einer weiteren IV-Reform an. Nach dem Absturz der Revision 6b ein notwendiger Schritt. Die Reform des Bundesrats sieht allerdings lediglich qualitative Massnahmen vor. Für die Sanierung der IV, die nach wie vor ein strukturelles Defizit von 600 Millionen Franken pro Jahr einfährt, reicht das nicht. Es braucht daneben weitere Sparmassnahmen. Zu den qualitativen Massnahmen, welche der Bundesrat vorsieht, gehört zum Beispiel, dass er sich mehr um psychisch beeinträchtigte Menschen und Jugendliche kümmern, die Früherfassung etablieren oder – wie arbeitgeberseitig bereits mehrfach gefordert – die Unternehmen bei der beruflichen Integration künftig noch gezielter unterstützen will.

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