KMU-Exporte im 3. Quartal: China macht Hoffnung

Der Schweizer Mittelstand sieht grosse Potentiale im chinesischen Markt. Das ist das Ergebnis einer aktuellen Umfrage von Switzerland Global Enterprise (S-GE), an der rund 200 kleine und mittlere Schweizer Export-Firmen teilgenommen haben. China-Exporte dürften in den kommenden fünf Jahren weiter an Bedeutung gewinnen. Credit Suisse sieht für Schweizer KMU gute Absatzchancen. Besonders aktiv sind Firmen aus der Maschinen-, Metall- und Elektro-Industrie. Wachstum und Währung in China dürften sich in den nächsten sechs Monaten weiter positiv für den Export entwickeln. Die Exportstimmung ist so gut wie nicht mehr seit der Aufhebung der Euro-Kursuntergrenze im Januar 2015.

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Windows 10: Upgrade-Welle in USA angekommen

Auch US-Unternehmen stellen ihr Betriebssystem auf Windows 10 um. So wollen vor allem im zweiten Halbjahr 2016 viele Firmen auf Windows 10 upgraden. Das US-Verteidigungssystem hat Berichten des Branchenportals „DigiTimes“ (Taiwan) zufolge den Entschluss gefasst, im Zuge von Sicherheitsanpassungen rund vier Millionen technischer Einheiten auf Windows 10 upzugraden. Weitere Ministerien werden nach Angaben von Branchenkennern nachziehen.

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Arbeiten, wo man lebt – neues Konzept

VillageOffice heisst eine Genossenschaft, die die Arbeit im ländlichen Raum neu gestalten will. Der Name ist dabei Programm: „Dorfbüros“ sollen gemeinschaftlich genutzte Arbeitsorte im Zentrum von Dörfern, kleinen Städten und Vororten bieten. Dadurch könnte sich das Pendelproblem lösen. Pendeln stammt nach Meinung der Initiatoren noch aus einer Zeit, in der es nötig war, dorthin zu fahren, wo sich Maschinen befanden – in die Fabrik. Noch heute pendelten viele Arbeitnehmer in „Fabriken“, obwohl fast die Hälfte ihre Arbeit von irgendwo aus erledigen könnte. Was ist die Alternative? Der Konzeptbericht „Mobility Pricing“ schlage die vermehrte Nutzung von Home Offices vor. Das sei ein erster Schritt. Aber wer schon Home Office nutze, wisse um die Probleme: die Vermischung von Privat- und Arbeitsleben, Ablenkung, ungenügende Infrastruktur und schwindende soziale Kontakte.

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Intergenerika: Irreführung durch Preisüberwacher

Zwischen dem Branchenverband Intergenerika und Preisüberwacher Stefan Meierhans tobt derzeit ein Streit. Meierhans hatte der Generika-Industrie in einem Interview mit der Sonntagszeitung vom 10. Juli 2016 vorgeworfen, für den Anstieg der Krankenkassenbeiträge mitverantwortlich zu sein. Die Generika-Preise seien überhöht. Hiergegen verwahrt sich Dr. Axel Müller, Intergenerika-Geschäftsführer. Er wirft Meierhans falsche Darstellungen vor und unterstellt ihm Eigeninteresse.

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BREXIT: Welche Folgen hat er für die Schweiz?

Das Forschungsinstitut BAKBASEL veröffentlichte Anfang Juni seine Prognosen für die wirtschaftliche Entwicklung der Schweiz. Bei den Berechnungen ging BAKBASEL allerdings davon aus, dass es nicht zum BREXIT kommen würde. Da nun aber doch die knappe Mehrheit der Bürger Grossbritanniens für den Austritt aus der EU gestimmt hat, musste BAKBASEL die Prognosen aktualisieren. In erster Linie wird sich der BREXIT aller Voraussicht nach negativ auf die Wirtschaft Grossbritanniens auswirken, so die aktuelle Basisprognose von BAKBASEL. Aber auch an der Schweizer Wirtschaft wird der BREXIT nicht spurlos vorbeigehen. Die zu erwartende konjunkturelle Eintrübung in Grossbritannien – und abgeschwächt auch in der übrigen EU -  schlägt sich in einer verringerten Nachfrage nach Schweizer Exportprodukten nieder.

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Neue Schweizer Milch-Fachkräfte sorgen für Genuss

Ohne Milch wäre unser Leben zweifellos ein Stück ärmer. Das gilt für Schweizer allemal. Von daher sind Berufe rund um die Milch für das Land von grosser Bedeutung. 350 junge Menschen werden aktuell in der Schweiz als Milchtechnologen und Milchpraktiker ausgebildet. Es könnten wesentlich mehr sein – denn längst nicht jede offene Lehrstelle kann besetzt werden. Dabei steigt die Nachfrage nach Milch im In- und Ausland stetig. Umso mehr freut sich die Milchbranche über 136 neue Berufsfachkräfte, die ihre Ausbildung erfolgreich abgeschlossen haben. Einige der Absolventen haben über ihre Zeit vor, während und nach der Ausbildungszeit gesprochen. Dabei zeichnet sich eine durchwegs positive Bilanz ab: Den Milchtechnologen bieten sich hervorragende Zukunftschancen, denn die Spezialisten sind nicht nur im Inland gesucht, sondern auch international begehrt. Allein in der Schweiz suchen 500 Käsereien und rund 20 Industriebetriebe dringend talentierte Nachwuchskräfte.

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Problem für Markenartikler – Lebensmittelhandel im Umbruch

Der Lebensmittelhandel steht vor grossen Herausforderungen. Erodierende Gewinnspannen, schrumpfende Verkaufsflächen und ausgedünnte Produktportfolios werden für manchen Lebensmittelkonzern zum ernsten Problem. Das ist das Ergebnisse der aktuellen Studie „How Brands Can Prepare for Retailing´s Tectonic Shifts“, die sich mit den Aussichten der Branche im deutschsprachigen Raum bis 2025 befasst. Die Studie wurde von der Managementberatung Bain & Company erstellt. Die Lebensmittelhändler müssen sich danach auf einen grundlegenden Wandel einstellen. Discounter werden ihre Marktstellung verteidigen. Dagegen verlieren die grossen Einkaufsformate – allen voran Hypermärkte – deutlich. Stark wachsen wird in Zukunft auch der Lebensmittel-Onlinehandel. Noch unterschätzen viele der globalen Markenartikler das Ausmass der Entwicklung und drohen den Umbruch im Handel zu verschlafen.

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Frankenschock gemeistert: Jetzt droht perfide Kehrseite

Die Schweizer Exportwirtschaft hat den Frankenschock hervorragend gemeistert. So konnte die Schweiz im Jahr 2015 den bisher höchsten Überschuss im Aussenhandel erzielen. Das zeigt, wie konkurrenzfähig unsere Wirtschaft auf den globalen Märkten ist. Dieser Erfolg hat allerdings eine Kehrseite: Die Überschüsse bedeuten, dass ständig noch mehr Devisen in unser Land fliessen, was den Aufwertungsdruck beim Franken zusätzlich verstärkt. Je besser unsere Wirtschaft also gegen den harten Franken ankämpft, desto mehr wird sie in Form einer weiteren Aufwertung dafür bestraft.

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Rekord für bike to work: über 10 Millionen Velokilometer

Die Velo- und Gesundheitsaktion „bike to work“ hat bei ihrer zwölften Durchführung im Mai und Juni 2016 mit Rekordbeteiligung abgeschlossen. 1‘773 Betriebe aus allen Schweizer Landesteilen nahmen diesmal teil, fast 700 davon sogar in beiden Monaten. 53‘922 Mitarbeiter dieser Firmen radelten im Rahmen der Aktion und legten dabei erstmals mehr als   10 Millionen Velokilometer zurück. Dass zudem eine erneute Rekordzahl Pendler aufs Velo umgestiegen ist, entspricht dem Trend zum Rad in den Grossstädten. Viele Personen entdecken das Velo als Lebensgefühl der Freiheit und Bewegung. Der Umwelteffekt ist beachtlich. Die gefahrene Veloleistung hat eine CO2-Äquivalenz von 1‘640 Tonnen. Diese Menge CO2 absorbiert ein Buchenwald mit einem Bestand von 130‘000 Bäumen einem Jahr.

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Kreislaufwirtschaft: öbu und swisscleantech zeigen erfolgreiche Firmen

Mit Ressourcen effizient und schonend umzugehen ist heute wichtiger denn je, unter ökologischen wie wirtschaftlichen Aspekten. Neue Ideen müssen her, um bei einem niedrigeren Verbrauch an Ressourcen einen gleich hohen Komfortstandard sicherzustellen. öbu und swisscleantech präsentieren 14 fortschrittliche Unternehmen, die mit diesem Ansatz schon heute Erfolg haben. Die Firmen stellen ihre Projekte vor, in deren Mittelpunkt die Kreislaufwirtschaft steht. Bei der der Kreislaufwirtschaft geht es in erster Linie darum, Abfälle zu vermeiden – etwa durch Recycling, ein durchdachtes Produktdesign und eine effiziente Auswahl an Verfahren und Materialien, wie z. B. das 3D-Druckverfahren. Dadurch kann der Ressourcenverbrauch eines Produkts über seinen gesamten Lebensweg hinweg optimiert werden.

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Econis weiter IT-Dienstleister für Kantonalbanken

Keine Bank kann heute mehr ohne IT auskommen – ein Feld, das gerne an kompetente Dienstleister wie Econis ausgelagert wird. Seit 2011 betreibt der IT-Dienstleister für die Kantonalbanken aus Appenzell, Glarus, Nidwalden, Obwalden und Uri eine gemeinsame IT-Plattform. Econis ist dabei verantwortlich für die gesamte EDV-Infrastruktur, die in eigenen Schweizer Data Centern betrieben wird. Auch in Zukunft wird Econis der exklusive IT-Partner dieser Banken bleiben. Die fünf Kantonalbanken haben die Verträge bis 2021 verlängert. „Zentrale Anforderungen der fünf Banken an die IT-Infrastruktur sind die maximale Verfügbarkeit, der kostengünstige Betrieb und die Zukunftssicherheit. Econis erfüllt sie zu unserer vollsten Zufriedenheit", sagt Martin Kiser, Vizedirektor der Obwaldner Kantonalbank.

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Trotz Brexit - Londoner verzweifeln bei Traumhaus-Suche

Bis dato galten Immobilien in London fast als unerschwinglich. Kein Wunder, dass der Durchschnitts-Londoner grosse Probleme hat, sein Traumhaus zu finden. Oft muss man sich mit dem Zweit- oder Drittbesten begnügen. Ob der Brexit daran etwas ändert? Zumindest kurzfristig sieht es nicht so aus. Die Chance, jetzt schneller zum Traumhaus zu kommen, ist wohl erst einmal nicht grösser geworden. Mehr als die Hälfte der Londoner Immobilieneigner hat das Eigentum, in dem sie für den Rest ihres Lebens wohnen wollen, noch nicht entdeckt. Ein Fünftel der Befragten glaubt auch gar nicht mehr daran, jemals das Traumhaus oder die Traumwohnung zu finden. Das hat eine Umfrage der Bank First Direct ergeben.

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GastroSuisse lehnt "Grüne Wirtschaft" und "AHVplus" ab

GastroSuisse sagt klar nein zu "Grüne Wirtschaft" und "AHVplus". Beide Volksinitiativen seien überambitioniert und hätten enorme Umweltauflagen zur Folge. Die daraus resultierende Explosion der Kosten würde zu einer weiteren Schwächung des Gastgewerbes im Wettbewerb führen, auch über die Grenzen hinaus. „AHVplus“ sei zudem unsozial, da es die Personalkosten in die Höhe treiben und letzten Endes Arbeitsplätze gefährden würde.

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RoboGlove – „Power-Handschuh“ in schwedischer Lizenz

RoboGlove heisst ein innovativer Roboterhandschuh, der in den USA gemeinsam von General Motors und der NASA für den Einsatz in der Internationalen Raumstation entwickelt worden ist. Jetzt hat das schwedische Medtech-Unternehmen Bioservo Technologies eine Lizenzvereinbarung mit General Motors für den RoboGlove abgeschlossen. Der Abschluss zielt auf weitere Anwendungen im Gesundheitswesen, im verarbeitenden Gewerbe und anderen Einsatzfeldern. Der RoboGlove verfügt über hochmoderne Sensoren sowie über Stell- und Spannglieder, die mit den Nerven, Muskeln und Sehnen einer menschlichen Hand vergleichbar sind. Eine Designanforderung für den Handschuh war das Handling von Werkzeugen, die eigentlich für Menschen konzipiert sind. Die Entwickler erreichten bei der Roboterhand eine herausragende Fingerfertigkeit. Diese Technologie wurde auf den RoboGlove übertragen.

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Kanton Bern: Gute Arbeitsmarktsituation im Juni

Die Entwicklung der Arbeitslosigkeit im Kanton Bern war im Juni erfreulich. Die Zahl der Arbeitslosen sank um 672 auf 14‘087 Personen. Die Arbeitslosenquote ging damit von 2,6 auf 2,5 Prozent zurück (Schweiz: von 3,2 auf 3,1 Prozent). Sie bewegt sich damit auf einem stabil niedrigen Niveau. Der geringfügige Rückgang ist vor allem auf saisonale Effekte zurückzuführen. Wie bereits in den Vormonaten ist die Abnahme im Juni wesentlich durch die zu dieser Jahreszeit übliche Verringerung der Arbeitslosigkeit im Gastgewerbe (-201) und im Baugewerbe (-140) bedingt. Erfreulicherweise wiesen jedoch auch fast alle übrigen Branchen einen Rückgang auf. Bereinigt um die saisonalen Einflüsse blieb die Arbeitslosigkeit stabil. Die saisonbereinigte Arbeitslosenquote betrug gemäss Modellberechnungen des beco Berner Wirtschaft 2,8 Prozent.

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Wie Sonnenwärme zu Sprit wird

Die Sonne erscheint uns als praktisch unerschöpfliche Energiequelle. Schade, dass so viel von der Sonnenwärme „nutzlos“ verpufft. Wie sinnvoll wäre es, wenn man sie unmittelbar speichern und bei Bedarf abrufen könnte. Forscher des Paul Scherrer Instituts (PSI) haben jetzt einen chemischen Prozess vorgestellt, mit dem die Speicherung gelingt und sich hochenergetische Treibstoffe herstellen lassen. Der neue Ansatz funktioniere nach einem ganz ähnlichen Prinzip wie das der Solarkraftwerke, so Ivo Alxneit, Chemiker am Labor für Solartechnik des PSI. „Damit lässt sich die Sonnenenergie in Form chemischer Bindungen speichern. Das ist einfacher als Strom zu speichern.“ Alxneit und seine Kollegen setzen Wärme ein, um bestimmte chemische Prozesse anzuregen, die erst bei sehr hohen Temperaturen von über 1.000 Grad Celsius ablaufen. Für die benötigte Hitze kann eines Tages die Sonnenenergie genutzt werden.

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Alpiq: Erfolgreicher Verkauf der AVAG-Beteiligung

Der Schweizer Energiekonzern Alpiq hat den Verkauf seiner Beteiligung an dem Entsorgungs-, Recycling- und Energieunternehmen AVAG erfolgreich abgeschlossen. Am 7. Juli war der „Deal“ perfekt. Käufer ist ein Konsortium bestehend aus EBM Netz AG, den Städtischen Betrieben Olten und UBS Clean Energy Infrastructure Switzerland. Die Alpiq will mit dem Erlös von 312 Millionen Franken ihre Bilanz verbessern und die Nettoverschuldung weiter reduzieren. Alpiq setzt mit dem Verkauf den Umbau der Gruppe konsequent fort. Oberste Priorität hat dabei die Sicherstellung der Kapitalmarktfähigkeit. Mit der Öffnung des Wasserkraftportfolios für neue Investoren (bis zu 49 Prozent) reduziert Alpiq ihre Abhängigkeit von den Grosshandelspreisen und verringert die Nettoverschuldung.

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