Umfrage: Verhaltene Stimmung unter Schweizer Konsumenten

Eine jüngste Umfrage hat ergeben, dass sich die Stimmung der Schweizer Konsumenten zwischen Juli und Oktober 2016* kaum verändert hat. Aktuell liegt der Index bei -13 Punkten und stagniert seit mehr als einem Jahr unter seinem langfristigen Mittelwert. Die Konsumenten bewerten allerdings die Prognosen für die Wirtschaft in den kommenden Monaten wesentlich positiver im Vergleich zum Juli. Auch wurde die Einschätzung der preislichen Entwicklung wurde nach oben angepasst. Der Index der Konsumentenstimmung vom Oktober 2016 liegt bei -13 Punkten und hat sich damit seit vergangenem Juli (-15 Punkte) fast nicht verändert. Zum sechsten Mal in Folge zeigt die Umfrage bei jeweils ca. 1ꞌ200 zufällig ausgewählten Haushalten ein unterdurchschnittliches Konsumklima an (langjähriger Mittelwert: -9 Punkte).

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Orascom Development Holding schliesst Refinanzierungsvereinbarung ab

Die Orascom Development Holding (ODH) zeigt sich erfreut über den Abschluss eines Refinanzierungsvertrages in Einvernehmen mit der ägyptischen Notenbank, um den Tourismus zu fördern. Die grösste Tochtergesellschaft von Orascom in Ägypten, die Orascom Hotels & Development, hat eine entsprechende Vereinbarung unterzeichnet. Demnach muss das Unternehmen keine Rückzahlungen in den kommenden drei Jahren leisten und die Zinszahlungen für 2016 können ebenso wie die Zinszahlungen für 2017 optional aufgeschoben werden. Diese Klauseln dienen zur Bilanzstärkung des Unternehmens und ermöglichen eine grössere Flexibilität in der Realisierung verschiedener Projekte.

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Anpassung des Ärztetarifs TARMED – BAG handelt jetzt

Das Bundesamt für Gesundheit (BAG) bereitet jetzt eigenständig Anpassungen bei den Ärztetarifen vor. Dies erfolgt, nachdem die Tarifpartner eine bereits verlängerte Frist erneut haben verstreichen lassen, ohne dem Bundesrat einen gemeinsam vereinbarten, gesamt- oder teilrevidierten Ärztetarif TARMED einzureichen. Die vom BAG erarbeiteten Anpassungen sollen im ersten Halbjahr 2017 in die Vernehmlassung gehen. Nachdem die Tarifpartner dem Bundesrat entgehen ihrer Ankündigung schon im Juni 2016 keinen Tarifvertrag mit revidierter Tarifstruktur zur Genehmigung eingereicht hatten, gewährte ihnen das Eidgenössische Departement des Innern (EDI) eine letzte Frist bis Ende Oktober. Diese Frist ist abgelaufen, ohne dass die Tarifpartner entsprechend agiert hätten. Das EDI wird daher dem Bundesrat vorschlagen, dass dieser von seiner subsidiären Kompetenz Gebrauch macht und seinerseits Anpassungen am TARMED vornimmt.

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Vaterschaftsurlaub - mehr als 50‘000 Unterschriften

Fünf Monate ist es her, seit die vier Dachverbände Travail. Suisse, Pro Familia, Alliance F und männer.ch die Volksinitiative „Für einen vernünftigen Vaterschaftsurlaub – zum Nutzen der ganzen Familie“ ins Leben gerufen haben. Seither wurden fleissig Unterschriften gesammelt – zuletzt in der nationalen Sammelwoche vom 24. bis zum 30. Oktober. Jetzt ist Gelegenheit, eine Zwischenbilanz zu ziehen. Sie fällt hervorragend aus: bisher wurden mehr als 50'000 Unterschriften gesammelt. Das zeigt laut Travail.Suisse, dass die Forderung nach zwanzig Tagen bezahltem Vaterschaftsurlaub von der Bevölkerung unterstützt wird. Insgesamt stehen mit Travail.Suisse und weiteren drei Dachverbänden über 140 Organisationen hinter dem Anliegen.

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Lidl Schweiz unterstützt Kinder und Familien in Lesotho

Lidl Schweiz unterstützt das SOS-Kinderdorf in Quthing im südafrikanischen Binnenstaat Lesotho schonseit Längerem. Damit soll Kindern und Familien in Not geholfen werden. Ein Instrument dafür ist die diesjährige Chlaussäckli-Aktion, die gleichzeitig einen willkommenen Auftrag für die Bildungsstätte Sommeri bedeutet. Denn die Chlaussäckli werden in der Bildungsstätte im Kanton Thurgau zusammengestellt - einer Institution, die Menschen mit Beeinträchtigung Lebensraum, Bildung und Arbeit bietet. Der Auftrag sorgt bei der Bildungsstätte und ihren Bewohnern gleichermassen für Beschäftigung und Einnahmen.

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Zenith: Mobile Werbung wird immer wichtiger

Internetnutzung wird immer mobiler – das ist eine wesentliche Erkenntnis des aktuellen Mobile Advertising Forecasts der Mediaagentur Zenith. Danach wird bereits im nächsten Jahr der Anteil der Internetnutzung über mobile Geräte bei 75 Prozent liegen. Für 2016 werden 68 Prozent prognostiziert und für 2018 erwartet Zenith 79 Prozent. Wenn diese Entwicklung eintritt, würde das einen rasanten Anstieg binnen weniger Jahre bedeuten. Denn 2014 erreichte die mobile Internetnutzung erst 40 Prozent. Doch der Mobile Advertising Forecast, der in diesem Jahr erstmals erarbeitet wurde, bietet noch mehr interessante Informationen.

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GEMA und YouTube – ein langer Rechtsstreit ist zu Ende

In Deutschland ist am 1. November ein jahrelanger Streit um Vergütungen bei Medienwiedergaben zu Ende gegangen. Die beiden Streitgegner GEMA (Gema = Gesellschaft für musikalische Aufführungs- und mechanische Vervielfältigungsrechte) und die Online-Plattform YouTube haben sich auf einen Lizenzvertrag geeinigt. Er regelt auch den vertragslosen Zustand, der im Zeitraum seit 2009 bestanden hat. Für rund 70‘000 Musikurheber und Verleger ist das eine erfreuliche Nachricht, denn sie können jetzt wieder eine Vergütung für ihre urheberrechtlich geschützten Musikwerke erwarten.

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Assicurandum.ch - Neues Vergleichsportal für Kranken-Zusatzversicherung

Krankenversicherungen sind ein unübersichtliches Feld. In der Vielzahl der angebotenen Tarife fällt es Versicherungs-Laien schwer, den günstigsten und besten zu finden. Das neue Schweizer Krankenlassen-Vergleichsportal Assicurandum.ch (www.assicurandum.ch) will hier Abhilfe schaffen. Es ermöglicht erstmals einen umfassenden Vergleich von Zusatzversicherungen und erlaubt es dem Nutzer, selbst zu entscheiden, ob er von einem Berater kontaktiert werden will – und von wem. 2017 sollen die Krankenkassen-Prämien im Schnitt um fast fünf Prozent steigen. Da kommt Assicurandum genau zum richtigen Zeitpunkt.

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Romandie – Brexit führt zu mehr Firmengründungen

Die Romandie profitiert vom Brexit. Wegen der EU-Austrittsentscheidung Grossbritanniens ziehen verstärkt angelsächsische Unternehmen in die Westschweiz. Mit 4.1% mehr Neugründungen im Vergleich zum Vorjahr in den ersten drei Quartalen 2016 war die Romandie der „Gründungs-Hotspot“ der Schweiz. Das ist das Ergebnis einer aktuellen Erhebung der Gründungs-Plattform STARTUPS.ch. Das dynamische Gründungsgeschehen führte dazu, dass Genf mit 8.3% aller Firmengründungen wie schon 2015 vor dem Kanton Bern (8.1%) und damit schweizweit auf Platz 3 rangiert. Auf den Plätzen 1 und 2 liegen traditionell die Kantone Zürich (18%) und Waadt (10%). Insgesamt finden inzwischen in der Romandie 28.5% aller schweizerischen Firmen-Neugründungen statt. Angesichts eines Bevölkerungsanteils von 25.8% sind dies überdurchschnittlich viele.

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Neues Bundle-Angebot von Teleboy macht Swisscom, UPC & Co. Konkurrenz

Der Markt der klassischen Triple-Play-Anbieter ist hart umkämpft und dennoch steigt Teleboy mit seinem neuen Produkt „Teleboy Home“ ein. Mit seinem preiswerten Bundle-Angebot lanciert Teleboy eine digitale Neuauflage von „David gegen Goliath“. Das Angebot ist ab sofort in der gesamten Schweiz bereits ab CHF 49.- im Monat erhältlich und besteht aus TV, Internet und Telefonie (optional).

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Holzschnitzeltrocknungsanlage der Axpo Tegra AG ist einsatzbereit

Nach rund neun Monaten Bauzeit nimmt die Axpo Tegra AG in Domat/Ems den Betrieb ihrer Holzschnitzeltrocknungsanlage auf. Im Rahmen der neu gebauten Anlage fand am 4. November 2016 im Beisein geladener Gäste die offizielle Einweihung statt. Durch die Inbetriebnahme der Schnitzeltrocknungsanlage wird das Holzwerk demnächst seine Kapazitäten wieder herauffahren. Das Holzwerk produziert Strom, Prozess- und Nutzwärme.

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Schweizerischer Gehörlosenbund verleiht Stadler den ersten „Award Access“

Stadler ist von dem Schweizerischen Gehörlosenbund SGB-FSS mit dem ersten „Award Access“ ausgezeichnet worden. Der renommierte Preis wird an Menschen und Organisationen verliehen, die sich beim barrierefreien Zugang für Gehörlose und Schwerhörige besonders verdient gemacht haben. Seit Jahren setzt sich Stadler als Arbeitgeber für Gehörlose sowie für die Anliegen von Menschen mit einer Hörbehinderung ein. So stellt er Züge her, die den Anforderungen für Menschen mit eingeschränkter Mobilität gerecht werden. Die Präsidentin des Schweizerischen Gehörlosenbundes, Tatjana Binggeli, überreichte dem Eigentümer und Group CEO Peter Spuhler eine von dem gehörlosen Künstler Peter Hemmi entworfene Skulptur.

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Börsenzittern vor dem Ausgang der US-Wahlen

Wenn Donald Trump tatsächlich die Wahl gewinnt, werden die Finanzmärkte ähnlich erschüttert reagieren wie nach der Ankündigung des Brexit. Generell werden eine wirtschaftliche Abschottung der USA und eine stringente neue Zollpolitik erwartet. Schon jetzt macht sich Unsicherheit an der Börse bemerkbar. Sind die Ängste begründet? Sollte Trump gewählt werden, wird die Reaktion an den Märkten heftig, vergleichbar mit dem Tag nach dem Brexit. Die Pläne Trumps sind in ihrer Natur mit dem Gedankengut des Brexits vergleichbar. Die amerikanischen Aktien verlieren deutlich an Wert und ziehen die Börsen rund um den Globus mit nach unten.

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Publireportagen

SUISSEDIGITAL: Zahlen für drittes Quartal 2016 vorgelegt

Die Kommunikationsnetze, die bei dem Wirtschaftsverband SUISSEDIGITAL zusammengeschlossen sind, haben im Jahr 2015 in der Telefonie 58'300 Abonnenten und 3'400 Abonnenten beim Internet dazu gewonnen. Mittlerweile bezieht mehr als die Hälfte der 2,43 Millionen TV-Kunden auch Breitbandinternet bei den TV-Anbietern. Insgesamt versorgten die Kommunikationsnetze per Ende September des laufenden Jahres 2'430'000 Abonnenten mit Digital-TV (-4.9%), 1'217'400 Abonnenten mit Breitbandinternet (+0.3%) und 807'000 Abonnenten mit Mobil- und Festnetztelefonie (+7.8%). Davon entfielen 90'000 Abonnemente auf die Mobil- und 717'000 Abonnemente auf die Festnetztelefonie.

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„WOMEN: Heroes“ – Frauen, die Herausragendes leisten

Frauen, die in ihrem Umfeld Herausragendes leisten, stehen im Mittelpunkt der digitalen Kampagne „WOMEN: Heroes“ von UBS. Die Aktion wird parallel zur internationalen Ausstellung „WOMEN: New Portraits“ mit neuen Bildern der Fotografin Annie Leibovitz durchgeführt. Die Ausstellung mit Frauen-Porträts wird in insgesamt zehn Städten gezeigt. Die Besucher der Ausstellung und der entsprechenden Online-Plattform überall auf der Welt waren aufgefordert worden, Geschichten von inspirierenden Frauen aus ihrem eigenen Leben mit anderen zu teilen. 90 000 Personen nahmen an dem Wettbewerb teil und sandten ihr Foto mit Bildunterschrift via Instagram unter dem Hashtag #ShareYourHero ein oder luden es direkt in die digitale Fotogalerie unter www.ubs.com/shareyourhero hoch.

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Nobody’s perfect: Fehler sind in Ordnung – solange Sie richtig damit umgehen!

Zugegeben, es ist keine schöne Sache, auf Fehler hingewiesen zu werden. Ich erinnere mich noch zu gut, wie ich als Kind am liebsten im Erdboden versunken wäre. Denn glauben Sie mir, da sind so einige gut gemeinte Sachen ziemlich schief gegangen. Doch gerade an Kindern sollten wir uns ein Beispiel nehmen. Wissen Sie, warum? Weil Kinder aus Fehlern lernen. Und weil sie nicht aufgeben, sondern Dinge immer wieder in Angriff nehmen. Wir fallen als Kleinkind tausend Mal hin, bis wir die richtige Technik gelernt haben und laufen können. Nach ziemlich vielen Anläufen klappen irgendwann auch die Schleife im Schnürsenkel und das Fahrradfahren.

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Migros-Delegiertenversammlung – Mitarbeiter im Fokus

Die Human Ressources-Strategie und die Entwicklung des Personalbestandes waren Schwerpunktthemen bei der Migros-Delegiertenversammlung am 5. November. Trotz wirtschaftlicher Herausforderungen hat sich der Zahl der Mitarbeiter erstmals auf über 100‘000 erhöht. Die Migros bildet derzeit ausserdem 3‘700 Lernende aus. Ende 2015 zählte die Migros-Gruppe im In- und Ausland insgesamt 100’373 Mitarbeiter, im Inland sind es über 86‘000 Personen. Die Migros ist damit weiterhin grösster privater Arbeitgeber der Schweiz. Innerhalb der Migros-Gruppe kommt dem Genossenschaftlichen Detailhandel eine bedeutende Rolle zu. Rund zwei Drittel der Mitarbeiter waren 2015 alleine in diesem Geschäftsfeld tätig.

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Schweizer Wildimporte – rückläufiger Trend

Die Einfuhren von Wildfleisch in die Schweiz sind in den letzten Jahren deutlich gesunken. Seit 10 Jahren ist ein negativer Trend festzustellen. Im vergangenen Jahr waren es noch 3 744 Tonnen, davon stammten mehr als 50 % aus Österreich und Neuseeland. Besonders dramatisch war der Importrückgang in den Jahren 2008 bis 2012. Hier sank das Importvolumen um ein Drittel, um danach wieder leicht anzuziehen. Zwischen 2005 und 2015 reduzierten sich die Importe um 10 %, d. h. von 4 161 Tonnen auf nunmehr 3 744 Tonnen. Diese Menge entspricht 450 Gramm pro Einwohner. Im Vergleich dazu stiegen die Einfuhren aller Fleischwaren und geniessbaren Schlachtnebenerzeugnisse im gleichen Zeitraum um 15 % auf 109 110 Tonnen (13.2 kg pro Einwohner).

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