Der Leistungsbilanzüberschuss belief sich im 2. Quartal 2024 auf 20 Mrd. Franken. Er lag damit knapp 6 Mrd. Franken über dem Vorjahresquartal.
Der Anstieg des Leistungsbilanzsaldos war in erster Linie auf den Warenhandel zurückzuführen.
Obligationen haben in den Augen vieler Anlegerinnen und Anleger einen schlechten Ruf. Sie gelten als langweilig und bieten wenig Raum für gute Geschichten, mit denen man im Freundeskreis punkten kann. Erfolge bei der Auswahl von Aktien oder bei der Spekulation mit Bitcoin sind diesbezüglich deutlich attraktiver. Dennoch gehören Obligationen als stabilisierendes Element ins Portfolio, auch wenn das 2022 nicht funktioniert hat. Der starke Zinsanstieg in jenem Jahr war neben dem Inflationsschub auch der Corona-Pandemie geschuldet.
Ohne Corona hätten die Zentralbanken die Zinsen früher angehoben, wie es die Fed ab 2018 vorgemacht hat. Die zyklisch notwendigen Zinserhöhungen wären in diesem Fall über eine längere Periode verteilt worden, was die Kursverluste auf den Obligationen geglättet hätte. Insgesamt bestätigt die Erfahrung der letzten dreissig Jahre, und damit über verschiedene Konjunkturzyklen hinweg, jedoch das stabilisierende Element konservativer Obligationen.
Die Schattenseite: Der Inflationsschub, höhere Zinsen und Probleme bei den Lieferketten stellen Schweizer Unternehmen vor erhebliche Herausforderungen. Die Sonnenseite: Dennoch sind kotierte Schweizer Unternehmen insgesamt weiterhin solide finanziert und erzielten im Jahr 2023 trotz Gegenwind die höchste Ausschüttungsrendite in den letzten fünf Jahren. Dies zeigt eine neue Studie der Hochschule Luzern.
Die aktuelle Ausgabe der IFZ Finanzierungs- und Treasurystudie der Hochschule Luzern (HSLU) zeigt deutlich: Das Umfeld ist und bleibt anspruchsvoll – und dies hat Folgen für die Unternehmen. Trotz gestiegener Zinsen wuchs die Summe des verzinslichen Fremdkapitals der Unternehmen per Ende 2023 im Vorjahresvergleich um rund 4 Prozent an, neu erreichte sie 256 Milliarden Franken. Gleichzeitig war die Ausschüttungsrendite in den letzten fünf Jahren noch nie so hoch – rund 3.3 Prozent bei grösseren SMI-Firmen beziehungsweise 3.1 Prozent im Jahr 2023 bei den kleineren börsenkotierten SPI Unternehmen. Insgesamt wurden 153 kotierte Unternehmen untersucht.
Die Post will den Bedürfnissen ihrer Kundinnen und Kunden noch besser gerecht werden. Dazu plant sie, die Firma Open Systems AG mit Sitz in Zürich zu übernehmen. Open Systems sichert IT-Netzwerke von Firmen. Mit dem Wissen der Cybersecurity-Spezialistin möchte die Post unter anderem Behörden und privaten Unternehmen noch sicherere Kommunikationslösungen anbieten. Die Übernahme muss noch von der zuständigen Wettbewerbsbehörde bewilligt werden.
Die Post plant im 4. Quartal 2024 die Firma Open Systems zu übernehmen. Mit den digitalen Netzwerk- und Sicherheitslösungen von Open Systems stärkt die Post ihre Rolle als relevante Anbieterin von digitalen Kommunikationslösungen. Zudem schützt sie den Umgang mit Daten für private Unternehmen und Behörden.
Die amerikanische Notenbank Fed senkte heute zum ersten Mal seit vier Jahren den Leitzins. Sie nahm eine Lockerung um 50 Basispunkte auf nunmehr 5,00 Prozent (oberes Band) vor und gab damit den Markterwartungen einer Monstersenkung nach.
„Zum Schluss wurde es doch noch spannend“, erklärt Santosh Brivio, Senior Economist der Migros Bank. Hatte im Vorfeld der heutigen Zinsentscheidung Einigkeit geherrscht, dass sich die Fed vom höchsten Zinsniveau seit rund 24 Jahren verabschieden würde, nahmen zuletzt die Spekulationen über den Senkungsumfang zu. Während Analysten tendenziell von einer „kleinen“ Lockerung von 0,25 Prozentpunkten (25 Basispunkten) ausgingen, erwarteten Investoren generell eine Senkung um gleich 0,5 Prozentpunkte. Die Terminmärkte implizierten zuletzt eine Wahrscheinlichkeit eines solchen „grossen“ Schritts von über 65 Prozent.
Eine globale Analyse von Wavestone über die Fortschritte von Finanzinstituten auf dem Weg zu Netto-Null-Emissionen zeigt: Von der Verpflichtung zum Handeln ist es noch ein weiter Weg. Die Studie zeigt deutliche regionale Unterschiede auf, wobei die Schweizer Banken bei der Offenlegung ihrer Emissionen und der Festlegung von Netto-Null- Emissionszielen in der DACH-Region gut abschneiden.
Auf dem Weg zu Netto-Null-Emissionen sind zwei Aspekte entscheidend: der eigene CO₂-Fussabdruck (sogenannte Scope 1- und 2-Emissionen) und die finanzierten Emissionen (Teil Scope 3). Die Ergebnisse der Studie zeigen, dass der Schweizer Bankensektor bei der Offenlegung der finanzierten Emissionen in der DACH-Region gut abschneidet. Unter allen Finanzinstituten, die Scope-3-Emissionsdaten ausweisen, liegt die Schweiz zusammen mit Frankreich deutlich über dem weltweiten Durchschnitt.
Der Steinbock, das typische Symboltier für die Schweizer Alpen, prangt jetzt stolz auf der Motivseite einer neuen Silber-Medaille in Münzenform. Die exklusive Prägung zu 3 Unzen (93,31 Gramm) Feinsilber mit teilvergoldeten Edelweissblüten am Rand bildet den Auftakt zu einer neuen Serie zum Thema „Swiss Wildlife“. Herausgeber ist der Schweizer Edelmetallhändler philoro.
Das aussergewöhnliche Sammlerobjekt ist in polierter Platte geprägt. Die polierte Platte (PP) ist bei Sammlern besonders begehrt und zählt zu den aufwändigsten Herstellungsverfahren einer Münze. Weil der Silber-Steinbock kein offizielles Zahlungsmittel ist, spricht man hier nicht von einer Münze, sondern von Medaille. Die exklusive Prägung besticht mit beeindruckender Detailtreue dank ultrahohem Relief (Ultra High Relief). Der Silber-Steinbock ist auf weltweit nur 500 Exemplare limitiert.
Im Rahmen der Erneuerung der Wasserrechtskonzessionen der Forces Motrices d’Orsières SA haben die Urversammlungen der Gemeinden Orsières und Liddes den Verkauf von 10 % der Gesellschaft an Alpiq per 19. Januar 2027 und mit einer Laufzeit von 80 Jahren bestätigt.
Alpiq konnte mit ihrem Angebot überzeugen und erweitert auf diese Weise ihr Portfolio an Wasserkraftwerken. Die aus den Kraftwerken Orsières und Niollet bestehende Anlage erzeugt rund 110 GWh jährlich und versorgt so 24'500 Haushalte mit Strom.
Die Europäische Zentralbank (EZB) liefert an ihrer Sitzung vom 12. September 2024, was die Markterwartungen bereits grossmehrheitlich vorwegnahmen: Sie senkt ihre Leitzinsen ein weiteres Mal. Der stark zurückgegangenen Inflation trägt sie dabei mit einer stärkeren Senkung des Hauptrefinanzierungssatzes Rechnung. „Der Lockerungszyklus setzt sich damit fort. Dieser dürfte vorerst eine eher gemächlichere Gangart aufweisen“, urteilt Santosh Brivio, Senior Economist der Migros Bank.
Die Ausgangslage war klar. Mit der Annäherung der Teuerung an die EZB-Zielmarke von 2 Prozent, dem abkühlenden Lohnwachstum und einer lediglich mauen, von Abwärtsrisiken geprägten Konjunktur rechneten die Finanzmarktteilnehmer praktisch einhellig mit einer neuerlichen Lockerung der Geldpolitik. Die EZB kam diesen Erwartungen nach und senkte heute ihre Leitzinsen zum zweiten Mal seit Juni. Wie angekündigt, senkte sie den Hauptrefinanzierungssatz stärker (-60 Basispunkte) als den Einlagesatz (-25 Basispunkte). Sie stärkt damit die Anreize zur Teilnahme an ihren Kreditgeschäften.
In diesem Sommer ist aus heiterem Himmel die Volatilität an die Aktienmärkte zurückgekehrt. Anfang August weckten unerwartet schwache Beschäftigungszahlen in den USA Befürchtungen, dass die erste Zinssenkung der US-Notenbank (Fed) zu spät kommen könnte, um noch einen Wachstumsabschwung zu verhindern. Die Sorgen über den Ausblick für die US-Wirtschaft breiteten sich wie ein Lauffeuer aus.
Der VIX-Index (manchmal auch als „Angst-Barometer“ bezeichnet) schnellte in die Höhe. In Japan trug die Tatsache, dass die Bank of Japan die Zinsen gerade angehoben hatte, zu einer besonders hohen Marktvolatilität bei. Bis Mitte August hatten sich viele Märkte wieder etwas erholt. Trotzdem zeigt diese Abfolge von Ereignissen ganz klar, wie unberechenbar und unvorhersehbar die Aktienmärkte sein können. Stürme können auch bei scheinbar klarem Himmel plötzlich aufziehen.
Mit Wirkung zum 1. Oktober 2024 kommt es im Vorstand der Marke Volkswagen Pkw und im Vorstand der SEAT S.A. zu einem Stabwechsel. Patrik Andreas Mayer übernimmt die Position von David Powels als Vorstand für Finanzen und IT der SEAT S.A., während David Powels die Aufgaben von Patrik Andreas Mayer übernehmen wird.
„In diesen Zeiten kommt dem Finanzressort zweifellos eine grosse Bedeutung zu. Patrik Mayer hat als CFO der Marke Volkswagen wesentlich dazu beigetragen, das ,Performance Programm‘ strukturiert und erfolgreich auf den Weg zu bringen. Darauf wird David Powels aufbauen. Und gleichzeitig – unter nochmals erschwerten Bedingungen – Impulse für wettbewerbsfähige Kosten und Strukturen setzen. Dabei geht es auch darum, die Synergien innerhalb der Brand Group Core mit aller Konsequenz zu heben“, sagt Thomas Schäfer, Mitglied des Vorstands der Volkswagen AG, Markengruppe Core, CEO Marke Volkswagen.
Die Luxushotelgruppe Kempinski Hotels freut sich, zum 1. November 2024 einen neuen Chief Commercial Officer bekannt zu geben. Amanda Elder tritt zurück und widmet sich anderen Aufgaben.
Der Italiener Massimo Brancaleoni, der zuletzt die Position des Senior Vice President Sales and Revenues bei Silversea Cruises innehatte, bringt in seine neue Position als Chief Commercial Officer mehr als 25 Jahre Erfahrung im kommerziellen Bereich mit und hat nachweisliche Erfolge bei der Führung grosser Teams und der Entwicklung profitabler globaler Verkaufsstrategien vorzuweisen.
Der Master in Strategy and International Management (SIM-HSG) der Universität St.Gallen belegt im Ranking 2024 der internationalen Wirtschaftszeitung „Financial Times“ (FT) den ersten Platz. Dies bereits zum dreizehnten Mal.
Seit seiner Gründung im Jahr 2003 verfolgt das Masterprogramm in Strategy and International Management (SIM-HSG) der Universität St.Gallen einen ganzheitlichen Führungsansatz. „Um eine neue Generation von Führungskräften auszubilden, die ethisch und sozial verantwortlich handeln, wollen wir ihr Bewusstsein für persönliche Entwicklung und Resilienz fördern“, sagt Prof. Dr. Omid Aschari, Geschäftsführer des SIM-HSG. „Business Skills können gelehrt werden, Leadership- Fähigkeiten müssen entwickelt werden.“
Der mit 40 000 Franken dotierte Prix Montagne 2024 geht an die New Rada Schuhmacherei in Le Prese im bündnerischen Puschlav. In der Werkstatt ihres Familienbetriebs reparieren Orlando und Leonia Rada gemeinsam mit ihrem Team jährlich rund 3000 Paar Bergschuhe und Kletterfinken aus der ganzen Schweiz. Der Publikumspreis Prix Montagne 2024 geht an das Projekt Zauberwald Lenzerheide. Giancarlo Pallioppi und sein Team gewinnen mit ihrem Lichtfestival den mit 20 000 Franken dotierten Preis, der von der Mobiliar Genossenschaft gestiftet wird.
An der heutigen Preisverleihung in Bern durfte die New Rada Schuhmacherei aus Le Prese im bündnerischen Puschlav den mit 40 000 Franken dotierten Prix Montagne entgegennehmen. "Ich kann es kaum glauben. Ich bin so dankbar und stolz auf mein Team", sagte Orlando Rada, Inhaber der New Rada Schuhmacherei. "Dass wir den Preis nun nach Hause ins Puschlav nehmen dürfen, ist der absolute Wahnsinn!" Seit 30 Jahren führen Orlando und Leonia Rada den Familienbetrieb mit Hauptsitz in Le Prese im Kanton Graubünden. Dort befindet sich die Werkstatt, ein zweiter Standort mit dem Geschäft für Privatkunden ist in Pontresina im Engadin. Spezialisiert hat sich die Firma New Rada auf die Reparatur von Bergschuhen und Kletterfinken. Damit gibt sie nicht nur Schuhen ein zweites Leben, sondern schafft auch wertvolle Arbeitsplätze im abgelegenen Tal. Für Jurypräsident Dario Cologna ein absolut verdienter Gewinner: "New Rada repariert Schuhe aus der ganzen Schweiz, und das in einem Tal, wo man nicht einfach so vorbeikommt. Das ist beeindruckend und zeigt, mit wie viel Leidenschaft und Professionalität Orlando und Leonia den Betrieb führen. Ich freue mich sehr für sie".
Die Burkhalter Gruppe schliesst das erste Halbjahr 2024 zum Stichtag 30. Juni 2024 wie folgt ab: Der Gewinn pro Aktie beträgt CHF 2.19 (Vorjahr CHF 2.04) (+ 7.4 %), das Konzernergebnis liegt bei CHF 23.3 Mio. (Vorjahr CHF 21.2 Mio.), das Betriebsergebnis (EBIT) beläuft sich auf CHF 28.2 Mio. (Vorjahr CHF 26.0 Mio.), der Umsatz beträgt CHF 567.6 Mio. (Vorjahr CHF 526.2 Mio.).
Die guten Zahlen sind auf die nach wie vor ungebrochen hohe Nachfrage an Gebäudetechnik-Dienstleistungen zurückzuführen.
Am Dienstag, den 10. September 2024, ab 20.15 Uhr, zeigt 3+ die erste Folge der sechsten Staffel von "DIE HÖHLE DER LÖWEN SCHWEIZ".
Folgende Schweizer Start-ups versuchen die Investorenrunde, bestehend aus Bettina Hein, Anja Graf, Tobias Reichmuth, Roland Brack, Jürg Schwarzenbach, Lukas Speiser, Felix Bertram, Nicole Büttner und Tom Zimmermann von sich zu überzeugen:
Die Schwyzer Kantonalbank (SZKB) konnte im ersten Halbjahr ein gutes Ergebnis erwirtschaften. Das Rekordergebnis vom Vorjahr konnte erwartungsgemäss nicht erneut erreicht werden. Profitiert hat die Kundschaft: Die SZKB verzichtete darauf, die Konditionen der Spar- und Kontokorrentkonti nach unten anzupassen.
Die SZKB behauptete sich im veränderten Zinsgefüge gut und konnte das Geschäftsvolumen in allen Sparten steigern. Als Folge der Leitzinsreduktion der Schweizerischen Nationalbank hat sich jedoch die Ertragslage im Zinsdifferenzgeschäft für die SZKB merklich verändert und die Bruttozinsmarge hat sich im ersten Halbjahr leicht reduziert. Mit einer Cost/Income Ratio von 43.0% sowie einer Gesamtkapitalquote von 23.5% weist die SZKB weiterhin eine sehr hohe Wirtschaftlichkeit und Solidität aus.
Mit der diesjährigen 1.-August-Aktion unterstützen Coop und die Coop Patenschaft für Berggebiete die Alp Predasca TI, die Alpage de Pointet VS und die Sennerei in Kandersteg BE mit rund 1,2 Millionen Franken. Damit ermöglichen sie die dringend notwendigen Sanierungen vor Ort. Der Fortbestand der Sennerei und der beiden Alpen sowie die Sicherung der Wertschöpfung in der Gegend sind damit langfristig gewährleistet.
Die 1.-August-Aktion von Coop war auch in diesem Jahr ein voller Erfolg. Der Erlös durch den Verkauf von 1.-August-Weggli, -Weggen und -Cervelas beträgt 160 000 Franken. Einmal mehr zeigten sich die Kunden von Coop solidarisch mit den Schweizer Berggebieten. Coop erhöhte diesen Betrag auf 320 000 Franken. Zur Unterstützung von insgesamt drei Hilfsprojekten in den Schweizer Bergen spendet die Coop Patenschaft für Berggebiete zusätzlich rund 900 000 Franken.