Finanzen

Schweizer Wirtschaft im August: Rückgang bei Firmengründungen und Löschungen

Im August 2024 zeigt sich die Schweizer Wirtschaft, wie in dieser Jahreszeit üblich, von ihrer ruhigen Seite. Sowohl die Anzahl der Firmengründungen als auch die der Firmenlöschungen und -mutationen sind im Vergleich zum Vormonat deutlich zurückgegangen. Im August 2024 wurden im Handelsregister Schweiz 3'558 neue Firmen registriert. Das bedeutet einen Rückgang von 22 % im Vergleich zum Vormonat, genauer gesagt 4'548 Unternehmen wurden im Juli 2024 eingetragen. Im Vergleich zum Vorjahr zeigt sich ein leichter Rückgang von 3 %, da im August 2023 insgesamt 3'688 Neueintragungen verzeichnet wurden.

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Schweizer Unternehmen verbessern Zahlungsverhalten im ersten Halbjahr 2024

Das Zahlungsverhalten von Schweizer Unternehmen hat sich im ersten Halbjahr 2024 verbessert. Laut der aktuellen Studie von Dun & Bradstreet sank der Anteil verspätet bezahlter B2B-Rechnungen im Vergleich zum Vorjahr von 18,8 Prozent auf 17,9 Prozent. Trotz dieser positiven Entwicklung beträgt der durchschnittliche Zahlungsverzug der zu spät bezahlten Rechnungen noch immer 15,1 Tage.

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E-Commerce Stimmungsbarometer 2024: Marktplätze & internationale Käufe boomen

Der E-Commerce Stimmungsbarometer 2024, eine Studie der Schweizerischen Post und der HWZ Hochschule für Wirtschaft Zürich, zeigt alljährlich die Entwicklungen im Schweizer Onlinehandel aus Sicht der Konsumentinnen und Konsumenten auf. Auffallend ist die deutlich gestiegene Nutzung von virtuellen Marktplätzen. Fast die Hälfte der Befragten hat bereits in chinesischen Online-Shops eingekauft, während 78% regelmässig auf Marktplätzen wie Amazon und Digitec Galaxus einkaufen. Die Schweizerische Post veröffentlicht auch in diesem Jahr in Zusammenarbeit mit dem Institute for Digital Business der HWZ Hochschule für Wirtschaft Zürich den E-Commerce Stimmungsbarometer – eine Studie, die jährlich die aktuellen Trends und Entwicklungen im Schweizer Onlinehandel aus Sicht der Konsumentinnen und Konsumenten beleuchtet.

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Proffix Px5 bereit für Instant Payments: Echtzeitzahlungen ab November 2024

Seit dem 20. August sind in der Schweiz Instant Payments möglich. Mit Instant Payment (IP) werden Zahlungen innerhalb weniger Sekunden von einem Konto auf ein anderes überwiesen. Dieses Echtzeitverfahren schliesst eine weitere Lücke für schnelle, automatisierte Lösungen im nationalen Zahlungsverkehr. Die Schweizer KMU-Software Proffix Px5 ist bereits für die Verarbeitung von Instant Payments vorbereitet. Ab der nächsten Version (Release im November 2024) können Kundinnen und Kunden Echtzeitzahlungen und deren Verbuchung automatisch in einem durchgängigen Workflow abwickeln. Seit 2017 ist SEPA Instant Payment im Euro-Zahlungsraum möglich und wurde bereits von mehreren europäischen Ländern umgesetzt. Vor einem Jahr folgten die USA und nun auch die Schweiz. Um eine schnelle Verbreitung sicherzustellen, sind zur Einführung bereits alle grossen Schweizer Banken bereit, Instant Payments zu empfangen. Ob und zu welchen Konditionen die Bank des Zahlungssenders Instant Payment unterstützt, ist vorab abzuklären.

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SALS warnt: Biodiversitätsinitiative bedroht Arbeitsplätze und Lebensmittelsicherheit

Die Schweizerische Vereinigung für einen starken Agrar- und Lebensmittelsektor setzt sich mit Nachdruck gegen die extreme Biodiversitätsinitiative ein. Sie fokussiert einseitig auf die ökologische Nachhaltigkeit und vergisst, dass Fortschritte nur unter Beachtung aller Aspekte der Nachhaltigkeit erreicht werden können. Zudem bedroht diese Volksinitiative Arbeitsplätze in der Schweiz. Die Biodiversitätsinitiative ist ein Eigentor. Bereits heute fördert die Landwirtschaft die Biodiversität auf über 177'000 Hektaren Biodiversitätsförderflächen. Rechnet man den Wald und die unproduktiven Flächen (z. B. Gebirge) mit, so stehen fast 60 % der Fläche der Schweiz für Natur und Biodiversität zur Verfügung.

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„Funky Flywheels“: Buch zur Wachstumsstrategie für Start-ups

Meist entscheidet sich schon innerhalb der ersten sechs Monate, ob ein Start-up wirtschaftlichen Erfolg verspricht. Mit seinem neuen Buch „Funky Flywheels“ liefert Björn W. Schäfer ein praxiserprobtes Toolset für eine ganzheitliche Go-to-Market- Strategie sowie hilfreiche Indikatoren für das künftige Wachstumspotenzial. Wie erreichen Start-ups ein schnelles und gleichzeitig effizientes Wachstum und dessen Beschleunigung? Nicht als „Solo“ von Marketing oder Vertrieb, sondern nur durch eine ganzheitliche Go-to-Market- Strategie und im Zusammenspiel der kaufmännischen Abteilungen Marketing, Vertrieb und Customer Success mit dem Produkt.

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FoHG-Konferenz 2024: CSS & EPFL fördern 8 Start-ups für vernetzte Gesundheit

Die Balance zwischen steigender Lebenserwartung und Lebensqualität wird zur Herausforderung für die Gesellschaft. Das von der Krankenversicherung CSS und der technischen Hochschule École polytechnique fédérale de Lausanne EPFL getragene Förderprogramm für vernetzte Gesundheit "Future of Health Grant" (FoHG) widmet daher seine Jahreskonferenz dem Thema der Langlebigkeit. Der FoHG verzeichnet einen Rekord von 213 Bewerbungen für die Förderung von Startups im Gesundheitsbereich. Insgesamt haben die Programmverantwortlichen acht vielversprechende Projekte ausgewählt, denen es ermöglicht wird, ihre Lösung für verschiedene Problemstellungen im Gesundheitswesen zu testen. Der FoHG hat mit CSEM, Elca, MedKap und Réseau Delta vier neue einflussreiche Partner in das Expertennetzwerk aufgenommen.

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Die Post erzielt stabiles Halbjahresergebnis 2024 und stärkt ihre Zukunftsausrichtung

Die Post hat im ersten Halbjahr 2024 ein Betriebsergebnis (EBIT) von 160 Millionen Franken erwirtschaftet. Damit liegt dieses im Rahmen der Erwartungen und des Vorjahresniveaus. Beim Betriebsertrag und Gewinn verzeichnet die Post im Vergleich zum ersten Halbjahr 2023 ein Plus von 256 Millionen beziehungsweise 8 Millionen Franken. Das stabile Halbjahresergebnis bestätigt die Post darin, dass sie mit ihrer Strategie auf dem richtigen Weg ist. Sie will ihren Service public physisch und digital weiterentwickeln: finanziell unabhängig erbracht und konsequent ausgerichtet auf die sich verändernden Bedürfnisse der Menschen und Unternehmen im Land.

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Luzerner Kantonalbank steigert Konzern-Gewinn um 13.1 % im 1. Halbjahr 2024

Die Luzerner Kantonalbank AG (LUKB) weist für das erste Halbjahr 2024 einen Konzerngewinn von 144.7 Millionen Franken aus. Dies entspricht einer Steigerung um 16.8 Millionen Franken bzw. 13.1 % gegenüber der Vorjahresperiode. Die LUKB bestätigt das im Juni 2024 erhöhte Ziel für den Jahres-Konzerngewinn 2024 in der Höhe von 270 bis 285 Millionen Franken. „Unsere Bank ist für das Jahr 2024 hervorragend auf Kurs“, bewertet CEO Daniel Salzmann den Zwischenabschluss der LUKB. „Wir verzeichnen ein breit abgestütztes Ertragswachstum – sowohl im Zinsengeschäft als auch im Kommissionsgeschäft. Gleichzeitig gelingt es uns, unsere Kostendisziplin hochzuhalten. Unsere Strategie zur Verbreiterung unserer Ertragsstruktur trägt Früchte“, so das Zwischenfazit von LUKB-CEO Daniel Salzmann nach den ersten sechs Monaten des laufenden Jahres. Er ergänzt: „Wir sind gut vorbereitet auf mögliche Leitzinssenkungen im zweiten Halbjahr 2024 und können das im Juni dieses Jahres erhöhte Ziel für den Jahres-Konzerngewinn 2024 von 270 bis 285 Millionen Franken bestätigen. Mit diesen Zahlen sind wir sehr gut unterwegs, um unsere strategischen Finanzziele bis 2025 zu erreichen.“

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SZKB stärkt Gewerbekundengeschäft: Jaqueline Andreae übernimmt Leitung

Die Gewerbe- und Firmenkundschaft ist ein zentraler Pfeiler der Geschäftstätigkeit der Schwyzer Kantonalbank (SZKB). Mit der Ernennung von Jaqueline Andreae als neue Leiterin Gewerbekunden stärkt die die SZKB den strategischen Fokus auf das wichtige Segment der Gewerbekunden. Nachdem im Juli 2024 die Basisprodukte und Zusatzdienstleistungen für die Gewerbekundschaft stark vereinfacht und deutlich günstiger geworden sind, trägt die SZKB der Wichtigkeit des Gewerbekundensegments auch organisatorisch Rechnung.

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STV stärkt Tourismuspolitik und Nachhaltigkeit: Rückblick auf 2023

Der Schweizer Tourismus-Verband (STV) blickte im Rahmen seiner 92. Generalversammlung zurück aufs Geschäftsjahr 2023. Dieses war gekennzeichnet durch finanzpolitische Diskussionen sowie die eidgenössischen Wahlen. Nebst dem erfolgreichen Umgang mit diesen Herausforderungen konnte der Verband im vergangenen Jahr gleichzeitig seine Tätigkeiten in den Kernbereichen Tourismuspolitik und Nachhaltigkeit vertiefen. Mit der Wahl fünf neuer Vorstandsmitglieder stellte sich der STV an der GV zudem für die Zukunft auf.

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Schweizer Geschäftsreisen boomen: Zunahme der Reisetätigkeit im 1. Halbjahr

Europäische Unternehmen schickten ihre Mitarbeitenden im ersten Halbjahr 2024 wieder vermehrt auf Reisen. Das zeigt eine Auswertung des Corporate-Payment-Experten AirPlus International. Im ersten Halbjahr 2024 waren die Mitarbeitenden von Schweizer Unternehmen erneut öfters auf Geschäftsreisen unterwegs: Die Anzahl der zwischen Januar und Juni verkauften Flugtickets erhöhte sich um 10 Prozent, während die Ausgaben um 3.6 Prozent anstiegen. Das zeigt der AirPlus Business Travel Index, eine Auswertung der über AirPlus abgewickelten Transaktionen. Damit liegt die Zunahme des Reisegeschäfts in der Schweiz deutlich über dem Durchschnitt der europäischen* Unternehmen (Anzahl Tickets: +1.6 Prozent; Ticketausgaben: +1.7 Prozent).

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Mobiles Bezahlen überholt Debitkarte und Bargeld als meistgenutztes Zahlungsmittel

Mobiles Bezahlen übernimmt in der Schweiz erstmals die Spitzenposition aller Zahlungsmittel, gemessen an Umsatz und der Anzahl aller Transaktionen, so der aktuelle „Swiss Payment Monitor“ der ZHAW und der Universität St.Gallen. In der Schweiz wird am häufigsten mit mobilen Geräten wie Mobiltelefon, Tablet oder Smartwatch bezahlt.

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Kessler ernennt Sergio Palomino zum Leiter Finanzdienstleistungen

Kessler hat Sergio Palomino per 1. Juli 2024 zum Leiter des Bereichs Finanzdienstleistungen in der Westschweiz ernannt. Sergio Palomino hat per 1. Juli die Leitung des Bereichs Finanzdienstleistungen von Ziliante Mariotti übernommen, der ihm diese im Rahmen einer langfristigen Nachfolgeplanung übergeben hat. Ziliante Mariotti wird sich weiterhin in seiner Rolle als Kundenberater voll für die Kunden einsetzen. Kessler dankt ihm an dieser Stelle herzlich für seinen erfolgreichen Einsatz.

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Künstliche Intelligenz im Fokus: 8. St.Galler Forum für Finanzmanagement & Controlling

Kinosaal 8, Cinedome, Abtwil SG: Der Veranstaltungsort des 8. St.Galler Forums für Finanzmanagement und Controlling war in diesem Jahr ungewohnt. Trotzdem folgten rund 230 Expertinnen und Experten aus der Finanzwelt der Einladung des IFL Institut für Finance und Law der OST – Ostschweizer Fachhochschule. «Die künstliche Intelligenz ist in all...

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Zahlungsverhalten der Schweizer: SNB startet Zahlungsmittelumfrage 2024

Die Schweizerische Nationalbank (SNB) führt dieses Jahr wieder eine Zahlungsmittelumfrage bei Privatpersonen durch. Dafür werden in den kommenden Monaten rund 2000 in der Schweiz wohnhafte Personen zu ihren Gewohnheiten bei der Zahlungsmittelnutzung befragt. Ziel der Umfrage ist es, Informationen über das Zahlungsverhalten der Schweizer Bevölkerung zu erhalten und Veränderungen in der Nutzung von unterschiedlichen Zahlungsmitteln über die Zeit zu erkennen. Die Erhebung umfasst unter anderem Fragen zu den Motiven der Zahlungsmittelwahl, zur Akzeptanz von Zahlungsmitteln an Verkaufspunkten und zur Nutzung neuer Bezahlverfahren.

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Mobilezone: Stabilität im ersten Halbjahr 2024 und bestätigte EBIT-Guidance

Markus Bernhard, Exekutiver Delegierter des Verwaltungsrats, sagt: „Das erste Halbjahr zeigte eine stabile Entwicklung von Umsatz und EBIT. Mit Blick auf das gesamte Geschäftsjahr 2024 sind wir auf Kurs und können somit die EBIT-Guidance von CHF 68 bis 75 Mio. im unteren Bereich dieser Bandbreite bestätigen.“ Der währungsbereinigte Umsatz erhöhte sich im ersten Halbjahr 2024 um +3,0 Prozent auf CHF 488 Mio. (Vorjahr: CHF 474 Mio.). Die Anzahl vermittelter Mobilfunk-, Digital-TV- und Internet-Verträge konnte im ersten Halbjahr um 2,6 Prozent auf 737'000 Verträge (Vorjahr: 718'000) erhöht werden. Im deutschen Online-Geschäft konnten 304‘000 oder 13 Prozent mehr Mobilfunkverträge abgeschlossen werden. Im Schweizer Retailgeschäft ist aufgrund von tieferen Frequenzzahlen in den Shops ein Rückgang der Absatzzahlen im Vertrags- und Zubehörgeschäft zu beobachten.

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