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GastroSuisse lehnt "Grüne Wirtschaft" und "AHVplus" ab

GastroSuisse sagt klar nein zu "Grüne Wirtschaft" und "AHVplus". Beide Volksinitiativen seien überambitioniert und hätten enorme Umweltauflagen zur Folge. Die daraus resultierende Explosion der Kosten würde zu einer weiteren Schwächung des Gastgewerbes im Wettbewerb führen, auch über die Grenzen hinaus. „AHVplus“ sei zudem unsozial, da es die Personalkosten in die Höhe treiben und letzten Endes Arbeitsplätze gefährden würde.

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RoboGlove – „Power-Handschuh“ in schwedischer Lizenz

RoboGlove heisst ein innovativer Roboterhandschuh, der in den USA gemeinsam von General Motors und der NASA für den Einsatz in der Internationalen Raumstation entwickelt worden ist. Jetzt hat das schwedische Medtech-Unternehmen Bioservo Technologies eine Lizenzvereinbarung mit General Motors für den RoboGlove abgeschlossen. Der Abschluss zielt auf weitere Anwendungen im Gesundheitswesen, im verarbeitenden Gewerbe und anderen Einsatzfeldern. Der RoboGlove verfügt über hochmoderne Sensoren sowie über Stell- und Spannglieder, die mit den Nerven, Muskeln und Sehnen einer menschlichen Hand vergleichbar sind. Eine Designanforderung für den Handschuh war das Handling von Werkzeugen, die eigentlich für Menschen konzipiert sind. Die Entwickler erreichten bei der Roboterhand eine herausragende Fingerfertigkeit. Diese Technologie wurde auf den RoboGlove übertragen.

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Kanton Bern: Gute Arbeitsmarktsituation im Juni

Die Entwicklung der Arbeitslosigkeit im Kanton Bern war im Juni erfreulich. Die Zahl der Arbeitslosen sank um 672 auf 14‘087 Personen. Die Arbeitslosenquote ging damit von 2,6 auf 2,5 Prozent zurück (Schweiz: von 3,2 auf 3,1 Prozent). Sie bewegt sich damit auf einem stabil niedrigen Niveau. Der geringfügige Rückgang ist vor allem auf saisonale Effekte zurückzuführen. Wie bereits in den Vormonaten ist die Abnahme im Juni wesentlich durch die zu dieser Jahreszeit übliche Verringerung der Arbeitslosigkeit im Gastgewerbe (-201) und im Baugewerbe (-140) bedingt. Erfreulicherweise wiesen jedoch auch fast alle übrigen Branchen einen Rückgang auf. Bereinigt um die saisonalen Einflüsse blieb die Arbeitslosigkeit stabil. Die saisonbereinigte Arbeitslosenquote betrug gemäss Modellberechnungen des beco Berner Wirtschaft 2,8 Prozent.

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Wie Sonnenwärme zu Sprit wird

Die Sonne erscheint uns als praktisch unerschöpfliche Energiequelle. Schade, dass so viel von der Sonnenwärme „nutzlos“ verpufft. Wie sinnvoll wäre es, wenn man sie unmittelbar speichern und bei Bedarf abrufen könnte. Forscher des Paul Scherrer Instituts (PSI) haben jetzt einen chemischen Prozess vorgestellt, mit dem die Speicherung gelingt und sich hochenergetische Treibstoffe herstellen lassen. Der neue Ansatz funktioniere nach einem ganz ähnlichen Prinzip wie das der Solarkraftwerke, so Ivo Alxneit, Chemiker am Labor für Solartechnik des PSI. „Damit lässt sich die Sonnenenergie in Form chemischer Bindungen speichern. Das ist einfacher als Strom zu speichern.“ Alxneit und seine Kollegen setzen Wärme ein, um bestimmte chemische Prozesse anzuregen, die erst bei sehr hohen Temperaturen von über 1.000 Grad Celsius ablaufen. Für die benötigte Hitze kann eines Tages die Sonnenenergie genutzt werden.

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Alpiq: Erfolgreicher Verkauf der AVAG-Beteiligung

Der Schweizer Energiekonzern Alpiq hat den Verkauf seiner Beteiligung an dem Entsorgungs-, Recycling- und Energieunternehmen AVAG erfolgreich abgeschlossen. Am 7. Juli war der „Deal“ perfekt. Käufer ist ein Konsortium bestehend aus EBM Netz AG, den Städtischen Betrieben Olten und UBS Clean Energy Infrastructure Switzerland. Die Alpiq will mit dem Erlös von 312 Millionen Franken ihre Bilanz verbessern und die Nettoverschuldung weiter reduzieren. Alpiq setzt mit dem Verkauf den Umbau der Gruppe konsequent fort. Oberste Priorität hat dabei die Sicherstellung der Kapitalmarktfähigkeit. Mit der Öffnung des Wasserkraftportfolios für neue Investoren (bis zu 49 Prozent) reduziert Alpiq ihre Abhängigkeit von den Grosshandelspreisen und verringert die Nettoverschuldung.

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Adoptionsurlaub – ein wichtiger Schritt voran

Die Kommission für Soziale Sicherheit und Gesundheit des Nationalrats behandelt aktuell das Thema „Adoptionsurlaub“. Dies geht auf eine parlamentarische Initiative von Nationalrat Marco Romano (CVP/TI) in der letzten Legislaturperiode zurück. Ziel ist eine Gesetzesvorlage, welche 12 Wochen Adoptionsurlaub – frei aufteilbar unter beiden Elternteilen – vorsieht. Der Adoptionsurlaub betrifft nur einige Dutzend Fälle pro Jahr und verursacht daher nur wenig Kosten. Travail.Suisse unterstützt die Einführung, weil damit eine familienpolitische Lücke geschlossen wird.

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Apple Pay – jetzt auch in der Schweiz

Seit dem 7. Juli steht Apple Pay auch in der Schweiz zur Verfügung. Es ist das mittlerweile siebte Land, in dem der Bezahldienst genutzt werden kann. Apple hatte seine Neuentwicklung erstmals im September 2014 vorgestellt. Seither erlebt das Zahlen per Smartphone & Co einen Siegeszug. Über die NFC-Schnittstelle von iPhones, iPads und der Apple Watch lässt sich der Bezahldienst bereits jetzt an rund 100'000 Stellen in der Schweiz einsetzen – allerdings sind erst drei Kartenanbieter mit von der Partie. „Apple Pay wird den Markt in der Schweiz bald dominieren. Bis Ende Jahr dürften Coop und Migros ebenfalls Transaktionen erlauben. Während die Schweizer Banken und die Postfinance mit Twint (Zusammenschluss von Twint und Paymit) noch den Start im Herbst vorbereiten, ist Apple Pay ab sofort verfügbar. Die hohe iPhone Dichte in der Schweiz wird massgeblich zum Erfolg von Apple Pay beitragen.“, so Jean-Claude Frick, Digital-Experte von comparis.ch.

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Cyber Attacken – so funktionieren sie

Die Analyse und Abwehr von Cyber-Attacken ist ein Geschäftsfeld, das angesichts stark zunehmender digitaler Angriffe zunehmend wichtiger wird. Die Angriffsmethoden werden dabei immer ausgeklügelter, herkömmliche Abwehrmethoden haben sich vielfach als unzulänglich erwiesen. Die Analyse von Angriffsmustern zielgerichteter Attacken zeigt nach Auffassung des Spezialisten CyberArk, welche neuen Lösungen benötigt werden. Experten der CyberArk Research Labs in Newton bei Boston (Massachusetts) haben zahlreiche Cyber-Angriffe detailliert analysiert. Bei den untersuchten Sicherheitsvorfällen hat sich ein typisches Angriffsszenario in vier Schritten herauskristallisiert.

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Strumpfproduzent Fogal – ein Sanierungsfall

Der Strumfproduzent Fogal steckt tief in den roten Zahlen. Das zeigen die Geschäftszahlen des abgelaufenen Jahres, die dem Handelsblatt vorliegen. Danach musste der Hersteller von Strumpfwaren einen Verlust von mehr als 4 Millionen Franken verbuchen. Der Schuldenberg des Unternehmens ist auf über 55 Millionen Franken angewachsen. Die neue Chefin und Miteigentümerin Renate Millauer versucht jetzt gegenzusteuern: „Wir müssen die Firma von A bis Z sanieren“, sagt Millauer. „Das wird vor allem über Kostensenkungen funktionieren.“

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Coop und Bindella Gruppe – keine Kooperation

Aus der Zusammenarbeit zwischen Coop und der Bindella-Gruppe wird wohl nichts. Der marktführende Detailhändler und die grösste familiengeführte Gastrogruppe der Schweiz wollten ursprünglich eine gemeinsame Restaurant-Kette gründen. Gedacht war an ein Angebot im Italianità-Stil - eine Mischung aus Trattoria und Pizzeria mit Take-Away und SB-Zone. Im Herbst sollte es losgehen. Laut Handelszeitung waren 25 bis 35 Restaurants landesweit geplant. Doch es kam anders. Die Verhandlungen wurden schon im Frühsommer abrupt abgebrochen.

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UBS mit neuer Europabank

UBS Europe SE – so heisst die neue europäische Vermögensbank, mit der die UBS im Herbst starten will. Das berichtet die Handelszeitung. Die neue Tochter soll die zahlreichen verstreuten Vermögenseinheiten der Schweizer Grossbank in der EU unter einem Dach bündeln. Die bisher selbständigen Einheiten sollen „voraussichtlich im vierten Quartal“ zur neuen UBS Europe SE verschmolzen werden. Das ergibt sich zumindest aus den Geschäftsberichten einzelner Länder-Töchter. Das Ziel der neuen Vermögensbank mit Sitz in Frankfurt ist eine Banklizenz für das gesamte UBS Wealth Management auf dem alten Kontinent. Sie würde die bisherigen Einzelzulassungen in den Zielmärkten der Europäischen Union ersetzen - und wäre erst noch günstiger: UBS-Vermögenschef Jürg Zeltner rechnet mit Einsparungen von bis zu 100 Millionen Euro pro Jahr.

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Credit Suisse: Geldabheben per App

Geldabheben per App – das macht jetzt die Credit Suisse möglich. Ab sofort gibt es bei dem Geldhaus Bankomat-Bezüge ohne Kontokarte. Das bestätigt ein Sprecher gegenüber der Handelszeitung. Bei der Handy-App kann der Kunde selbst festlegen, wie viel Geld er haben möchte. Um die Transaktion auszulösen, muss nur ein optischer QR-Code am Bankomaten eingelesen werden. Den erhält der App-Nutzer automatisch. Das Ganze funktioniert vollkommen kontaktlos – nur das Geld muss noch aus dem Schlitz entnommen werden. 330 von 560 Geldautomaten seien bereits mit solchen Scannern ausgerüstet, erklärt Produktmanager Andrea Jägli. Konkurrentin UBS hat derzeit keine entsprechenden Pläne, wie ein Firmensprecher auf Anfrage sagt.

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Stimmungslage in der Schweizer ICT-Branche

Der Swico ist der Interessenverband für die digitale Wirtschaft in der Schweiz. Oft wird für die Branche auch die Kurzbezeichnung ICT (= Information and Communications Technology) verwandt. Einen verhalten optimistischen Stimmungsbericht für seine Mitglieder hat der Swico jetzt der Öffentlichkeit vorgestellt. Die Schweizer ICT-Branche blickt im 3. Quartal 2016 überwiegend positiv gestimmt in die Zukunft. Der Swico ICT Index ist leicht gefallen von 110.6 Punkten auf 109.3 Punkte, liegt aber weiterhin deutlich über der 100-Punkte-Marke. Positiv prägend für die Index-Entwicklung sind besonders die Segmente IT-Technology, IT-Services und Consulting gewesen. Alle drei gehen für das 3. Quartal 2016 von einem Wachstum aus.

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Swisscom-Privatisierung – erst einmal verschoben?

Die Landesregierung will offenbar die Swisscom erst einmal nicht privatisieren. Wirtschaftsminister Johann Schneider-Amann ist vorletzte Woche im Bundesrat mit dem Vorschlag gescheitert, in der neuen Wachstumsprognose 2016 – 2019 eine Überprüfung der Eigentümerstruktur bei staatsnahen Betrieben festzuschreiben. Das haben zumindest dem Bundesrat nahestehende Kreise der Handelszeitung berichtet. Schneider-Ammann hatte eine Empfehlung von OECD-Chefökonomin Catherine L. Mann aufgenommen, welche die Privatisierung der Swisscom als eine „nötige Dynamisierung der Gesamtwirtschaft“ sieht. Unterstützung erhielt die Amerikanerin Mann von Seco-Chefin Marie-Gabrielle Ineichen-Fleisch. Sie kündigte Anfang des Jahres an, man wolle im Wachstumsbericht die Frage stellen, ob die Kontrolle des Bundes über die Swisscom und weitere Betriebe noch zeitgemäss sei.

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Passwörter: Biometrische Daten für mehr Sicherheit

Jeder kennt das Problem mit Passwörtern oder Benutzernamen im Internet und bei Social Media. Sie werden mehr als lästiges Übel denn als Sicherheitsgewinn angesehen. Die Folge ist: Sehr viele User greifen zu leicht erschliessbaren Kennwörtern wie dem eigenen Geburtsdatum, dem eigenen Namen oder dem Namen des Haustiers. IT-Experten ist das ein Dorn im Auge. Sie setzen auf biometrische Technologie. Klassische Passwörter seien durch die Leichtsinnigkeit vieler User im Web längst zu unsicher, so die Meinung der grossen Mehrheit der IT-Fachleute. Sie würden deshalb in Kürze von biometrischer Technologie abgelöst. Dies ergibt eine aktuelle US-Studie des Unternehmens TeleSign. Drei von vier Befragten nehmen an, dass spätestens bis zum Jahre 2025 Kennwörter & Co. komplett gegen neuere Technologien ausgetauscht sein werden.

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Studie widerlegt Vorurteile über Jungunternehmer

Welche Motive und Einstellungen kennzeichnet die Generation Y (die heute 18- bis 34-Jährigen)? Dazu hat Sage, der Marktführer für integrierte Buchhaltungs-, Lohnabrechnungs- und Bezahlsysteme, eine globale Studie in 16 Ländern durchgeführt. Zusammengefasst lässt sich sagen: Junge Entrepreneure sind von dem Wunsch geleitet, unabhängig zu sein, sozial Gutes zu tun und in der Arbeit glücklich zu sein. Dabei identifiziert die Studie "Walk With Me" fünf unterschiedliche Persönlichkeitstypen. In der Schweiz sind bei Jungunternehmern die Realisten und Abenteuerlustigen am stärksten vertreten.

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Holz statt Erdöl in der Chemie

Auch wenn die Ressource Öl derzeit vergleichsweise günstig zu haben ist, Erdöl steht nicht unbegrenzt zur Verfügung. Der Zeitraum, in dem die weltweiten Ölreserven zur Neige gehen werden, ist schon heute abzusehen. Vor diesem Hintergrund ist jede Forschung wichtig, die Alternativen schafft. Holz kommt dabei als nachwachsendem Rohstoff eine entscheidende Bedeutung zu. Aus Erdöl lässt sich nicht nur Treibstoff herstellen. Ohne Erdöl gäbe es keine Kunststoffe und nur wenige Arznei- oder Düngemittel. Zwei Forschungsprojekte des Nationalen Forschungsprogramms „Ressource Holz“ sind jetzt dem Ersatz von Erdöl durch pflanzliche Biomasse - insbesondere Holz - einen wichtigen Schritt nähergekommen.

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Wie wird man Richter?

Möglicherweise haben Sie sich schon einmal gefragt, wie man in den erlauchten Stand der Richter gelangt oder wie ein Richter einem konkreten Fall zugeteilt wird. In der Schweiz gibt es keine Berufsausbildung für Richter. Um in ein juristisches Gericht gewählt zu werden, bedarf es neben dem Willen, Richter zu werden, einer Parteizugehörigkeit. Der übliche Ablauf ist so, dass wenn jemand Richter werden möchte, diese Person sich umschaut, bei welcher Partei ein Richtersitz frei wird, da diese streng nach Parteiproporz gewählt werden.

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