Europäische Schuh-Produktion zu Hungerlöhnen

„Made in Europe“ gilt als Ausweis für Qualität und faire Arbeitsbedingungen. Wie die wahren Realitäten in der Schuhindustrie aussehen, zeigen mehrere Recherchen, die die Erklärung von Bern zusammen mit internationalen Partnern durchgeführt hat: von den Gerbereien in Italien bis zu den Schuhfabriken in Osteuropa, wo Zehntausende Arbeiterinnen „italienische“ oder „deutsche“ Schuhe herstellen – zu oft noch niedrigeren Löhnen als in China. Die Markenfirmen – auch jene aus der Schweiz – kümmern sich bisher noch viel zu wenig darum, unter welchen Bedingungen ihre Schuhe hergestellt werden.

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Studie: Arbeitsbedingungen in der Sportindustrie

Die Augen der Fussballwelt sind jetzt auf Frankreich gerichtet, wo einen Monat lang der Ball rollt. Doch wo und unter welchen Bedingungen wurde dieser hergestellt? Die zweite Studie der Vescore-Nachhaltigkeitsreihe zeigt die Risiken in der Versorgungskette der Sportartikel- und Textilindustrie auf, die in enger Verbindung mit den verschiedenen Produktionsstrategien und Geschäftsmodellen grosser und bekannter Unternehmen stehen.

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Schweizer Baumeisterverband lanciert Kampagne

Eine landesweite Kampagne über die Arbeitsbedingungen auf dem Bau lanciert der Schweizerische Baumeisterverband. Auf über tausend Baustellen werden Plakate aufgehängt. Diese sollen zeigen, dass der Landesmantelvertrag (LMV) für das Bauhauptgewerbe der mit Abstand arbeitnehmerfreundlichste Gesamtarbeitsvertrag für Handwerker in der Schweiz ist. So gilt für Bauarbeiter die Rente ab 60. Für Maurer und Strassenbauer EFZ gilt ein Mindestlohn von 5500 Franken. Und sogar für Hilfsarbeiter ohne Ausbildung gilt noch ein Minimallohn von 4600 Franken.

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Arbeiten im Silicon Valley - Google und Co als ideale Arbeitgeber

Google ist einer der beliebtesten Arbeitgeber. Das Unternehmen aus dem kalifornischen Mountain View führt weltweit zahlreiche Rankinglisten an. Doch was macht die Google-Mitarbeiter eigentlich so zufrieden? Und was tun andere Unternehmen im Silicon Valley dafür, dass ihre Angestellten sich wohlfühlen?  Zeitungsberichten zufolge nehmen Googler in ihrer ersten Zeit bei dem Suchmaschinenriesen mindestens 15 Pfund zu - Schuld ist die köstliche kostenlose Verpflegung, die den Mitarbeitern zur Verfügung steht. Mit weiteren Vergünstigungen, den sogenannten Perks, versüsst Google seinen Angestellten das Leben: Ein kostenloser Bus zur Arbeit oder feste Weihnachtsgratifikationen sind nur zwei davon.

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Fairtrade-Handel im Aufschwung

[vc_row][vc_column width="1/1"][vc_column_text]Wir lieben und brauchen sie – die Produkte aus aller Welt. Nicht wenige davon kommen aus Entwicklungs- und Schwellenländern. Dort werden Kaffee, Bananen, Blumen, Fruchtsäfte, vielerlei Rohstoffe und andere Güter unter teils schwierigen Bedingungen und nicht selten weit unter einem vernünftigen Lohnniveau produziert und für den Handel in die Industrienationen vorbereitet. Nicht selten gehen mit den äusserst niedrigen Löhnen auch Kinderarbeit, riskante Produktionsverfahren und mangelhafte bis fehlende Schulbildung und Zukunftschancen einher. Das will beispielsweise die Schweizer Stiftung Max Havelaar mit dem Fairtrade-Programm ändern. Der Einsatz für gerechtere Löhne und bessere Arbeitsbedingungen in den Ländern Asiens, Afrikas und Südamerikas trägt Früchte, die sich vor allem in grösseren Umsätzen bei ausgewählten Fairtrade-Produkten zeigen. Dennoch, so mahnt die Stiftung an, sind weitere Anstrengungen in diesem Bereich unbedingt erforderlich.

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Unzumutbare Arbeits- und Hygienebedingungen - Burger King droht ein riesiger Imageverlust

[vc_row][vc_column width="1/1"][vc_column_text]Lecker geht anders! Die Fast Food Welt ist seit mehr als einer Woche um eine schlechte Nachricht reicher. Aber das ist eigentlich noch beschönigend ausgedrückt. In Wirklichkeit geht es um einen handfesten Skandal, von dem sich das Unternehmen Burger King so schnell wohl nicht erholen dürfte, wenn es nach Verbraucherschützern geht. Ein Team des deutschen Fernsehsenders RTL hatte in der letzten Woche Hygiene- und Arbeitsbedingungen bei einer Reihe von Filialen entdeckt, die den Kunden den Appetit auf Hamburger nehmen könnte.

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