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Ergebnisse für Schweiz

Neue provisorische Fondsbeiträge für Stilllegung und Entsorgung der Kernkraftwerke

Die Kosten für die Stilllegung und Entsorgung der Schweizer Kernkraftwerke werden alle fünf Jahre überprüft und aktualisiert. Die Verwaltungskommission der Stilllegungs- und Entsorgungsfonds für Kernanlagen (STENFO) hat anhand der neuen Kostenstudien 2016 für die Periode 2017 bis 2021 neue provisorische Fondsbeiträge bestimmt. Für die Axpo fallen diese deutlich tiefer aus als in der vorherigen Veranlagungsperiode.

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Swisscom bleibt auch nach 2018 Grundversorger im Telekombereich

Die Swisscom wird sich auch ab 2018 weiterhin um die Grundversorgung mit Telekommunikationsdiensten kümmern. Da es keinen Mitbewerber gab, fiel der Eidgenössischen Kommunikationskommission (ComCom) dieser Entscheid leicht. Die ComCom hat an ihrer Sitzung vom 13. Dezember 2016 entschieden, die Konzession für die schweizweite Grundversorgung (GV-Konzession) ab 2018 für die Dauer von 5 Jahren erneut an Swisscom zu vergeben.

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Leichter Anstieg des Produzenten- und Importpreisindex im November

Um 0,1 Prozent stieg der Gesamtindex der Produzenten- und Importpreise im November 2016 gegenüber dem Vormonat und erreichte 99,9 Punkte (Basis Dezember 2015 = 100). Dies sei vor allem auf höhere Preise für Schrott und Mineralölprodukte zurückzuführen, liess das Bundesamt für Statistik (BFS) verlauten. Im Vergleich zum November 2015 ging das Preisniveau um 0,6 Prozent zurück. Für den Anstieg des Produzentenpreisindexes gegenüber dem Vormonat waren insbesondere die höheren Preise für Schrott verantwortlich. Teurer wurden auch Mineralölprodukte und pharmazeutische Grundstoffe. Sinkende Preise beobachtete man dagegen für pharmazeutische Spezialitäten.

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Unia und SEV – gegen SBB-Werbung für Uber

Der Fahrdienst Uber ist nicht nur in der Schweiz umstritten. In vielen Ländern werden die Dumping-Praktiken des Unternehmens als „unlauterer Wettbewerb“ gegenüber dem klassischen Beförderungs-Gewerbe kritisiert. Die Gewerkschaft Unia und der Schweizerische Eisenbahn- und Verkehrspersonal-Verband (SEV) wendet sich vor diesem Hintergrund gemeinsam gegen eine neue Reiseplaner-App der SBB, in der für Uber geworben werden soll. Unia-Präsidentin Vania Alleva und SEV-Präsident Giorgio Tuti richten einen offenen Brief an SBB-CEO Andreas Meyer und weisen darauf hin, dass Uber systematisch gegen arbeits- und sozialversicherungsrechtliche Bestimmungen verstösst.

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Neuer Ansatz des VSE zur Beschreibung der Energiezukunft

Das Projekt „Energiewelten“ des Verbands Schweizerischer Elektrizitätsunternehmen (VSE) wurde in Bern den Medien vorgestellt. Der Branchendachverband hat sich dafür einen neuen, deskriptiven Ansatz ausgesucht. Da es viele Unsicherheiten bezüglich energiewirtschaftlicher, technologischer und energiepolitischer Entwicklungen gibt, beschreibt der VSE verschiedene Energiewelten, die in ihrer Ausprägung sehr unterschiedlich, aber allesamt möglich sind. Diese Energiewelten zeigen ein umfassendes Bild mit Fokus auf Gesamtenergie.

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Travail.Suisse begrüsst Haltung des Ständerats zur Altersvorsorge 2020

Die Schweizer Arbeitnehmer-Organisation Travail.Suisse begrüsst es, dass der Ständerat mit seinen aktuellen Beschlüssen seine bisherige Haltung zur Altersvorsorge bekräftigt hat und den Erhalt des Rentenniveaus zu bezahlbaren Kosten in dem Mittelpunkt der Reformanstrengungen stellt. Eine Kombination aus Massnahmen in der ersten und zweiten Säule sei der beste Weg, um die Rentenverluste durch die Senkung des Mindestumwandlungssatzes auf pragmatische Art und Weise aufzufangen. Zudem habe sich der Ständerat zu einer solid finanzierten AHV bekannt und sich für die minimal notwendige Mehrwertsteuererhöhung um einen Prozentpunkt ausgesprochen.

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Hochschule für Wirtschaft Zürich erhält Akkreditierung

Als erste Institution im Schweizer Hochschulbereich hat die HWZ Hochschule für Wirtschaft Zürich die institutionelle Akkreditierung nach dem neuen Hochschulförderungs- und -koordinationsgesetz (HFKG) erhalten. Der Schweizerische Akkreditierungsrat hat die HWZ nach einem umfassenden Prozess, der von der Agentur für Akkreditierung und Qualitätssicherung (AAQ) durchgeführt wurde, als Fachhochschulinstitut akkreditiert. Die HWZ ist damit die erste Institution unter allen Fachhochschulen und Universitäten der Schweiz, welche die Akkreditierung nach dem neuen HFKG erfolgreich erreicht und das entsprechende Qualitätssiegel erlangt hat.

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Firmenbefragung: Zürich kann Unternehmen viel bieten

Die Zürcher Unternehmen waren bei der vierten Firmenbefragung von Stadtentwicklung Zürich insgesamt sehr zufrieden. Besonders die Hochschulen und die Lebensqualität konnten als Standortfaktoren punkten. Das Mietzinsniveau für Laden- und Produktionslokalitäten und die Verfügbarkeit ausländischer Arbeitskräfte aus Drittstaaten lasse allerdings noch zu wünschen übrig. Stadtentwicklung Zürich hat diesen Sommer nach 2005, 2008 und 2012 zum vierten Mal den in Zürich ansässigen Firmen den Puls gefühlt. Die Ergebnisse beruhen auf den Antworten von 1.210 Unternehmen. Die Zufriedenheit mit dem Standort Stadt Zürich ist nach wie vor hoch und erreicht einen Notendurchschnitt von 4,84 (2005: 4,70; 2008: 4,94; 2012: 4,77).

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Edy Toscano AG heisst ab 1. Januar 2017 AF-Toscano AG

Per 1. Januar übernimmt die börsennotierte Schwedische ÅF Gruppe (AFB: Stockholm) sämtliche Aktien der Schweizer Edy Toscano AG. Die Kaufofferte wurde von den Aktionären aus Gründerfamilie und Mitarbeiterkreis angenommen. Über den Kaufpreis liess man nichts verlauten. Ziel der neuen AF-Toscano AG ist ein Platz unter den Top Drei der Schweizer Ingenieurs- und Planungsunternehmen und ein Jahresumsatz von über CHF 100 Mio. Edy Toscano AG tritt ab 2017 als AF-Toscano auf. Die Übernahme hat keinen Einfluss auf die operative Führung des Unternehmens. Vorsitzender der Geschäftsleitung und CEO bleibt Erich Montalta. Sämtliche Standorte und Mitarbeitende werden übernommen.

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UBS zur Altersvorsorge 2020 - weitere Reformen notwendig

Nach Einschätzung der UBS stellt die beschlossene Altersvorsorge 2020 einen wichtigen Reformschritt für die Schweizer Altersvorsorge dar. In diesem Zusammenhang befassen sich die Experten des Geldhauses näher mit den Reformentwürfen für die AHV. Das Ergebnis der neuesten Beratungsrunde im Nationalrat zeige, dass die Sanierungswirkung im Vergleich zum Beschluss des Ständerats in ähnlichem Umfang greife. Sie bleibe jedoch deutlich hinter der ursprünglichen Botschaft des Bundesrats zurück. Im Einzelnen wird bei der Analyse festgestellt:

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Aargau fördert nachhaltige Agrar-Forschung

Das Forschungsinstitut für biologischen Landbau (FiBL) in Frick kann sich über 11 Millionen Franken Fördergelder freuen. Mit dieser Summe zu Lasten des Siwsslos-Fonds unterstützt der Regierungsrat des Kantons Aargaus den Ausbau des Forschungs-Campus. Mit der Förderung soll die Bedeutung des FiBL als Kompetenz- und Forschungszentrum für nachhaltige Landwirtschaft hervorgehoben werden. Gleichzeitig soll das Geld die Position des Forschungsstandorts Frick im internationalen Wettbewerb stärken.

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Helsana - Achim Baumstark wechselt zur Helvetia

Wechsel im Vorstand der Schweizer Kranken- und Unfallversicherung Helsana – Achim Baumstark verlässt die Konzernleitung und wird neuer Chief Technology Officer (CTO) bei der Helvetia Gruppe. Bei Helsana hatte er seit 2013 den Informatik-Bereich verantwortet. Helsana-CEO Daniel H. Schmutz kommentiert den Wechsel so: „In den drei Jahren bei Helsana hat Achim Baumstark unsere Informatik entscheidend geprägt. Unter seiner Ägide konnten wir das umfangreichste Informatikprojekt der Firmengeschichte erfolgreich umsetzen. In der Geschäftsleitung hat er unseren Fokus auf die Digitalisierung geschärft.“

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Gemeinsam mehr erreichen - Competec übernimmt Jamei

Die Nutzung von Synergien und die Vision, gemeinsam mehr erreichen zu können und sich besser weiterzuentwickeln sind es, die die Aargauer Competec-Gruppe und die in Wädenswil ZH ansässige Jamei AG zusammenführen. Competec übernimmt Jamei rückwirkend zum 1. Oktober. Jamei ist ein Distributor für renommierte Marken aus den Sortimentsbereichen Haushalt, Wohnen und Geschenke. „Durch diesen Schritt werden wir erstmals Generalvertreter/Distributor ausserhalb der Elektroniksortimente. Das ermöglicht uns nicht nur einen einfacheren Zugang zu Kunden und Herstellern im Home-and-Living-Markt. Von diesem Schritt profitieren alle Kunden der Competec-Firmen wie auch diejenigen von Jamei“, kommentiert Roland Brack, Gründer und Inhaber der Competec-Gruppe. Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart. Jamei wird als gesundes Unternehmen integriert.

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Migros und Zur Rose – Test des Apotheken-Geschäfts

Die Migros beschreitet bei ihrem Angebot Neuland und wird im kommenden Jahr erstmals eine Apotheke in eine Filiale integrieren. „Testfeld“ ist die Migros-Filiale in der Berner Marktgasse. Die kleinflächige Apotheke wird von Zur Rose betrieben werden – einem sonst im Online-Geschäft tätigen Händler von Arzneimitteln, der durch die Marken „Zur Rose“ und „DocMorris“ bekannt geworden ist. Ab Sommer 2017 startet das Angebot. Für die Migros ist das Shop-in-Shop-Konzept ein Novum: Zum ersten Mal in ihrer Geschichte erlaubt sie einem Drittunternehmen die permanente Nutzung ihrer Filialfläche zu Geschäftszwecken. Herbert Bolliger, Präsident der Generaldirektion des MGB, ist von der Kooperation zwischen den beiden Unternehmen überzeugt: „Die Migros und Zur Rose verbindet die Vision, sich für die Gesundheit der Schweizer Bevölkerung einzusetzen. Zudem haben beide Unternehmen das Ziel, das beste Preis-Leistungsverhältnis anzubieten.“

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Anstieg der Arbeitslosigkeit saisonbedingt

Die um die jahreszeitlichen Effekte bereinigte Arbeitslosigkeit im Kanton Bern blieb stabil. Im November stieg die Arbeitslosenzahl auf 15.753 Personen (+865). Die Arbeitslosenquote erhöhte sich von 2,6 auf 2,8 Prozent (Schweiz: von 3,2 auf 3,3 Prozent). Vor allem Bau- und Gastgewerbe waren von der Zunahme der Arbeitslosigkeit betroffen. Die jüngste Zunahme der Arbeitslosigkeit ist in erster Linie auf Saisoneffekte zurückzuführen. Im Baugewerbe stieg die Zahl der Arbeitslosen um 414 auf 1.739 Personen. Im Gastgewerbe (+190) zeigte sich eine Erhöhung der Arbeitslosenzahl aufgrund der touristischen Zwischensaison.

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Bessere Vernetzung im Gesundheitswesen im Fokus

Rund 2.000 Ärzte nutzen heute curaPrax von Swisscom Health. Mit dem Kauf der Praxis-Software TriaMed® von Galenica verdoppelt die Swisscom-Tochter ihren Kundenstamm. Zudem erweitert sie ihr Know-how im Umgang mit Grosspraxen und Praxisketten. Mit der Zusammenarbeit planen Galenica und Swisscom, zu einer Intensivierung der Vernetzung im Schweizer Gesundheitswesen beizutragen. In der Schweiz entstehen immer mehr Grosspraxen und Praxisketten. Ärzte profitieren dabei unter anderem von geteilten Kosten für Infrastruktur und Praxisadministration. Das medizinische Informationssystem TriaMed® von Galenica wurde speziell auf dieses Modell ausgerichtet. Rund 600 Arztpraxen nutzen heute TriaMed® als elektronische Agenda, für die elektronische Krankengeschichte, das Abrechnungswesen und die Auftragsverwaltung.

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Massnahmen gegen Fachkräftemangel in der Pflege

In den Schweizer Alters- und Pflegeheimen herrscht akuter Fachkräftemangel. Aus diesem Grund hat der Bundesrat in seiner Sitzung am 9. Dezember Massnahmen beschlossen, um mehr Fachkräfte für die Langzeitpflege zu gewinnen und das Pflegepersonal länger im Beruf zu halten. Dazu soll das Image der Langzeitpflege gefördert werden. Ausserdem soll die finanzielle Unterstützung für Kurse zum Wiedereinstieg und für konkrete Verbesserungen der Arbeitsumgebung aufgestockt werden. Die beschlossenen Massnahmen sind Teil der Fachkräfteinitiative.

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Arbeitslosenversicherung - AVAM-Verordnung angepasst

Der Bundesrat hat am 9. Dezember die Änderung der sogenannten AVAM-Verordnung beschlossen. Sie enthält Regelungen zum Schweizer Informationssystem für die Arbeitsvermittlung und zur Arbeitsmarktstatistik. Die Anpassung war aufgrund verschiedener Änderungen von Bundesgesetzen erforderlich geworden. Seit 1. Januar 2014 muss die Arbeitslosenversicherung gemäss dem Ausländergesetz (AuG) die Daten von EU-/EFTA-Bürgern, die Arbeitslosenentschädigungen beziehen, kommunizieren. Das Arbeitslosenversicherungsgesetz (AVIG) wurde zwar in diesem Sinne angepasst, dennoch fehlte bisher eine Ausführungsbestimmung für eine effiziente technische Lösung zur Kommunikation. Durch die Änderung der AVAM-Verordnung wird diese Grundlage nun geschaffen.

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