Schweizer wollen Gesundheitstarife

In der Gesellschaft sind Gesundheitstarife zwar noch sehr umstritten, doch immer mehr Schweizer plädieren dafür. Sie halten es für richtig, eine gesunde Lebensweise finanziell zu belohnen. So meinen 79 Prozent der Schweizer, dass die Krankenkasse sie mit einem reduzierten Tarif oder Bonus belohnen sollte, wenn sie gesund leben und sich fit halten. Und immerhin 45 Prozent der Befragten sind bereit, ihrer Kasse per Armband oder Fitness-App Zugang zu relevanten Gesundheitsdaten zu geben, bei den unter 34jährigen ist es sogar mehr als jeder Zweite.

Weiterlesen

Ratlosigkeit bei drohendem Krankenkassen-Kollaps

Das Zürcher Online-Marktforschungsinstitut Marketagent.com Schweiz hat eine repräsentative Umfrage unter Deutschschweizer Bürgern zur Reform der Krankenkassen durchgeführt. Dabei zeigt sich vor allem eins – eine grosse Ratlosigkeit, wie dem drohenden Krankenkassen-Kollaps entgegengewirkt werden kann. Der Bundesrat hatte bekanntgegeben, medizinische Leistungen systematisch auf ihren Nutzen hin überprüfen zu wollen, um den Kollaps zu verhindern.

Weiterlesen

Social Media beeinflussen Aktienwert

Bei der Entwicklung der Börsenkurse geht es zu einem grossen Teil um Psychologie. Das ist allgemein bekannt. Neu dürfte dagegen sein, dass auch soziale Medien dabei eine wichtige Rolle spielen können. Forscher der Carey Business School an der John Hopkins University in Baltimore haben das in einer Studie näher untersucht. Sie erkannten dabei eine starke Übereinstimmung zwischen der Stimmung, die in Tweets zu bestimmten Aktien verbreitet wird, und deren kurzfristiger Performance. Die Wissenschaftler untersuchten tagesbezogen den Zusammenhang zwischen tweetartigen Posts auf der Finanz-Mikroblogging-Plattform StockTwits und der zeitnahen Entwicklung entsprechender Aktienkurse. Jim Kyung-Soo Liew und sein Forscherteam erhielten zu diesem Zweck Zugang zu allen StockTwit-Posts derjenigen 15 Unternehmen, deren Aktien zwischen Januar 2012 und Oktober 2015 die meisten Tweets für sich verbuchen konnten. Dazu zählten Global Player wie Apple, Facebook, Netflix, Yahoo, Amazon, Google oder Disney.

Weiterlesen

Für Wearables – zuschneidbares Display ohne Strom

Wearables wie Smartwatches, Activity Trackers, Brillen und andere flexible Elektronik-Anwendungen erfreuen sich immer grösserer Beliebtheit. Damit wird auch der Bedarf an neuartigen Displays grösser, die auf die spezifischen Anforderungen dieser Geräte zugeschnitten sind. Japanische Forscher vom National Institute for Materials Science (NIMS) tragen diesem Bedarf mit einer Neuentwicklung Rechnung. Sie haben eine Anzeige geschaffen, die beliebig zugeschnitten werden kann. Ausserdem merken sich die Displays auch ohne kontinuierliche Stromzufuhr, was sie abbilden sollen. Gewöhnliche Displays vertragen es bis dato nicht gut, für komplexe Oberflächen wie Kleidungsstücke oder Gebäude zugeschnitten zu werden. In LCD-Displays befindet sich eine Flüssigkeit, die ausrinnen würde und OLED-Displays sind zu sensibel gegenüber Wasser, Luft und anderen Verunreinigungen. Ausserdem brauchen beide ständig Strom, um zu funktionieren.

Weiterlesen

Vermögensverwalter setzen zunehmend auf Automatisierung

Die Digitalisierung zieht sich durch alle Branchen. Robo-Advisors ersetzen oftmals menschliche Arbeit. Auch in der Vermögensverwaltung vollzieht sich ein Umbruch: Die Firma Syntel Inc., ein weltweiter Anbieter für Knowledge Process Services, IT- und digitale Modernisierungsdienstleistungen, rät der Branche, dem Trend im Finanzdienstleistungssektor zu folgen und Automationsstrategien einzuführen. Am 1. August 2016 schafft die schweizerische Eidgenössische Finanzmarktaufsicht FINMA Technologieneutralität, indem sie zulässt, Vermögensverwaltungsverträge künftig digital und nicht mehr ausschliesslich schriftlich zu vereinbaren. Diese Neuregulierung folgt dem Aufkommen von Robo-Advisors, welche eine Finanzberatung basierend auf Prozessen anstatt menschlichem Zutun ermöglichen und damit die Dienstleistung einer breiteren Kundenbasis zugänglich macht.

Weiterlesen

Riskant - zu viel Schreibtischarbeit ohne Bewegung

Sehr viele Berufstätige arbeiten heute ganz überwiegend am Schreibtisch. Das mag körperlich nicht unbedingt anstrengend sein, doch gesund ist das einseitige Sitzen auch nicht. Der Körper braucht Bewegung. Schon mit einer Stunde flotter körperlicher Aktivität am Tag kann das Risiko eines frühen Todes durch intensive Schreibtischarbeit nachhaltig reduziert werden. Das ist das Ergebnis einer Studie unter der Leitung von Ulf Ekelund von der Norwegian School of Sports Sciences und der University of Cambridge. Die Forscher analysierten dabei Daten von mehr als einer Million Menschen. Die Untersuchung ist Teil einer in „The Lancet“ veröffentlichten Studie, deren Erscheinen zeitlich mit den Olympischen Sommerspielen in Rio zusammenfällt.

Weiterlesen

Narzissten wollen starke Hierarchien

Narzissten brauchen die Karriereleiter wie die Luft zum Atmen. In flachen Hierarchien fühlen sie sich dagegen nicht wohl. Das ist die Erkenntnis einer Studie, die Emily M. Zitek von der Cornell University und Alexander H. Jordan von der Boston University School of Medicine erarbeitet haben. Narzissmus ist ein Persönlichkeitsmerkmal, das mit übertriebenem Selbstwert, Anspruchsdenken und einem Streben nach Autorität einhergeht. Die Forscher wollten wissen, ob damit Präferenzen für bestimmte Hierarchie-Strukturen in Unternehmen verbunden sind. Tatsächlich konnten sie einen Zusammenhang feststellen: „Unsere Forschung zeigt, dass bei Menschen mit narzisstischen Persönlichkeitszügen der Wunsch grösser ist, in hierarchischen Organisationen zu arbeiten als bei weniger narzisstischen Personen“, berichten sie im Harvard Business Review.

Weiterlesen

Aktuell und informativ – die Magazine des belmedia Verlags

Viele Leser sind im Internet auf der Suche nach aktuellen News, um am Puls der Zeit zu bleiben. Das Problem dabei: Häufig findet man diese nicht – denn längst nicht alle News-Portale sind hochwertig und informativ. Nur wenigen Portalen gelingt es, tagesaktuelle News aus unterschiedlichen Themengebieten so aufzubereiten, dass die Leserschaft profitiert. Genau hier setzt das Konzept des belmedia Verlags an. Die Portale des Luzerner Verlags für digitalen Content bieten in einem sehr vielfältigen Portfolio tagesaktuelle Informationen aus den verschiedensten Bereichen an. Durch die Spezialisierung der Portale auf je ein Thema ist eine hohe Relevanz und Qualität für die Leser gewährleistet. Der Themenmix bewirkt zudem eine gegenseitige inhaltliche Befruchtung der Portale und zieht eine breite Leserschaft an.

Weiterlesen

Steigenberger Hotels: Kooperation mit IST-Hochschule

Auch die Hotelbranche ist auf qualifizierten Nachwuchs angewiesen. Die Verbindung von Praxis und Theorie steht dabei hoch im Kurs. Aus diesem Grund kooperiert die Steigenberger Hotel Group mit der IST-Hochschule. Zum kommenden Wintersemester wird der dualen Studiengang „Hotel Management (B.A.)“ angeboten. Engagierte Nachwuchskräfte sollen damit zusätzliche Perspektiven erhalten. Beim dualen Bachelor-Studiengang „Hotel Management“ der IST-Hochschule handelt es sich um ein „flexibles Qualifizierungsprogramm, das den qualitativen Ansprüchen unseres Unternehmens entspricht“, so Roberto Rojas, Vice President Human Resources der Steigenberger Hotels AG.

Weiterlesen

Chinesen übernehmen Gategroup

Einst war der Airline-Caterer Gategroup eine Swissair-Tochter. Nun schreitet der Gategroup-Verkauf an den chinesischen Mischkonzern HNA weiter voran. Im Zug des Verkaufsprozederes haben am Freitag die neuen chinesischen Besitzer im Verwaltungsrat das Zepter übernommen. An einer ausserordentlichen Generalversammlung wurde der Verwaltungsrat praktisch komplett ausgewechselt. Als einziges bisheriges Mitglied wurde Frederick Reid wieder gewählt. Neu ziehen der Chef von HNA, Adam Tan, in das Aufsichtsgremium ein, sowie die HNA-Topmanager Di Xin und Frank Nang. Ebenfalls neu gewählt sind Gategroup-Chef Xavier Rossinyol und Stewart Gordon Smith, VR-Präsident der Investmentgesellschaft Bravia Capital.

Weiterlesen

PandaLabs: Quartalsreport meldet mehr Cyber-Attacken

Im jüngsten Quartalsbericht von PandaLabs wird wieder deutlich, welches Ausmass Cyber-Attacken inzwischen erreicht haben. Der Report weist auf 18 Millionen neue Malware-Proben im 2. Quartal hin, das bedeutet 200.000 Muster pro Tag. Bei der erfassten Malware halten Trojaner weiterhin die Spitzenposition. Ransomware hat sich zu einem internationalen „Geschäftsmodell“ entwickelt, das die Geschädigten Milliarden von Dollar pro Jahr kostet. Geld ist immer die Hauptmotivation für Internet-Kriminalität. Diese nutzt verschiedene Vorgehensweisen: Ransomware, Datendiebstahl von Unternehmen und Nutzern und manchmal auch gezielte Angriffe auf Banken. Hier einigen Beispiele für besonders bemerkenswerte Angriffe.

Weiterlesen

Rhätische Bahn - „Junior Station“ in Thusis

Am 2. August gibt es bei der Rhätischen Bahn (RhB) eine Premiere. Dann eröffnet in Thusis der Ausbildungsbahnhof „Junior Station“. Thusis ist der erste Bahnhof in Graubünden, der weitgehend von Auszubildenden betrieben wird. Diese übernehmen die Verantwortung für alle Abläufe – vom Fahrkarten-Verkauf bis zum Bahnhofsbetrieb. Erfahrene RhB-Mitarbeitende unterstützen die Lernenden, wenn Probleme oder Fragen auftauchen. Der Ausbildungsbahnhof wird in Zusammenarbeit mit dem Berufsbildungspartner login eingerichtet.

Weiterlesen

Publireportagen

UBS: Bereinigter Vorsteuergewinn im zweiten Quartal 2016

Im zweiten Quartal 2016 konnte die UBS gute Resultate erzielen. Der bereinigte Gewinn vor Steuern beläuft sich auf CHF 1672 Millionen. Gegenüber der Vergleichsperiode des Vorjahres bedeutet das eine leichte Zunahme. Dies ist vor allem unter dem Aspekt ein gutes Ergebnis, als die Marktbedingungen im zweiten Quartal 2015, besonders in Asien, günstiger waren. CHF 1034 Millionen betrug der den Aktionären der UBS Group AG zurechenbare Reingewinn, das verwässerte Ergebnis pro Aktie lag bei CHF 0.27. Die annualisierte bereinigte1 Rendite auf Eigenkapital abzüglich Goodwill und anderer immaterieller Vermögenswerte für den Konzern belief sich auf 10,1%. UBS erzielte dieses Ergebnis vor dem Hintergrund kontinuierlicher wirtschaftlicher und erhöhter geopolitischer Unsicherheit, die eine nach wie vor ausgeprägt niedrige Kundenaktivität und zurückhaltende Emissionstätigkeit am Primärmarkt zur Folge hatte.

Weiterlesen

Schweizer Käse: gemischte Exportbilanz

Die Bilanz des Schweizer Käse-Exports im ersten Halbjahr 2016 fällt gemischt aus. In den ersten sechs Monaten wurden absolut 31‘957 Tonnen Schweizer Käse exportiert. In Relation zum gleichen Zeitraum im Vorjahr bedeutet das eine Abnahme von 190 Tonnen oder einen Rückgang von 0.6%. Mit durchschnittlich 8.35 CHF/kg konnte der Exportpreis gehalten werden. Dies ist erfreulich, denn die Konkurrenzsituation im Hauptabsatzmarkt EU ist angespannt und der unverändert starke Schweizer Franken wirkt tendenziell als Handicap. Nach einem besorgniserregenden Start ins neue Exportjahr (-11.5% im Januar und -9.4% im Februar) konnte die Negativspirale in Europa allerdings dank erheblicher Marketinganstrengungen aller Branchenakteure abgebremst werden. Im ersten Halbjahr betrug der Erlös für die Schweizer Käsebranche (Milchbauern, Käser, Affineure, Handel) insgesamt 267 Millionen Schweizer Franken. Dies entspricht einer Abnahme von 0.8% im Vergleich zur Vorjahresperiode.

Weiterlesen

Ohne Datenverluste auf Windows 10 umstellen

Heute ist Fristablauf! Bis kurz vor Mitternacht am 29. Juli haben Nutzer die letzte Möglichkeit, Windows 10 kostenlos auf ihrem Rechner zu installieren. Auf dem Markt ist Windows 10 schon seit einem Jahr. Seit Wochen macht Microsoft auf den unmittelbar bevorstehenden Ablauf der Frist aufmerksam. Aber Vorsicht - ein übereilter Wechsel auf ein neues Betriebssystem kann unliebsame Folgen haben, vor allem für die Sicherheit der persönlichen Daten. Die Experten vom Datenrettungslabor.de zeigen Ursachen für mögliche Datenverluste durch ein Upgrade auf und geben praktische Tipps, wie man diese Gefahr deutlich minimieren kann. Aus ihren Erfahrungen wissen sie hauptsächlich eines: Ohne Vorbereitung geht es nicht.

Weiterlesen

Korruption in Malaysia – Klage gegen Goldman Sachs

Gegen die Investmentbank Goldman Sachs wurde vor einem New Yorker Gericht Klage eingereicht. Klägerin ist die Private-Equity-Firma Primus Pacific Partners. Sie wirft Goldman Sachs vor, in unangemessener Weise mit dem umstrittenen Premierminister von Malaysia, Najib Razak, in Verbindung zu stehen. Bereits 2010 soll Goldman Sachs daher mindestens ein konkretes Geschäft zum Nachteil eines Kunden beeinflusst haben. Die Klage bezieht sich dabei vor allem auf den Verkauf der malaysischen Bank EON Capital an die Hong Leong Bank, an der auch der malaysische Premierminister finanziell beteiligt ist.

Weiterlesen

Empfehlungen