Plädoyer für eine Ökonomie mit mehr Herz – im Sinne von Gottlieb Duttweiler

Die Ökonomie hat einen schlechten Ruf. Elementare Modelle haben in der Finanzkrise versagt. Insbesondere das Ideal des effizienten Marktes. Die Ökonomen gelten überdies als abgehoben und weltfremd. Sie argumentieren oft mit abstrakten Theorien, die kein Normalbürger je begreifen kann. Deshalb bin ich der Meinung, die Ökonomen müssten sich viel stärker um die alltäglichen Probleme der Leute kümmern. Und sie sollten ihre Gedanken so formulieren, dass sie für jedermann verständlich sind. Von diesen beiden Prinzipien habe ich mich bei meiner Kolumne im Migros-Magazin leiten lassen: Praxisbezug statt graue Theorie. Klar nachvollziehbare Argumente anstelle von pseudowissenschaftlichem Kauderwelsch.

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Börsen gehen mit Zuversicht ins Jahr 2017

Die Börsen sind gut ins neue Jahr gestartet. In den ersten Wochen konnten Kursgewinne verzeichnet werden, bevor die nahende Einsetzung von Donald Trump als US-Präsident die Anleger vorsichtiger werden liess. Vor einem Jahr war es anders. Der Swiss Performance Index startete am ersten Handelstag mit einem Verlust von 1.8%. Bis zum Ende der ersten Woche verlor er fast 6% an Wert. Was ist aus den Befürchtungen von damals geworden?

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Das Ende des Zinsabwärtstrends: Rettet Donald Trump die Weltwirtschaft?

Die Inauguration des Republikaners Donald Trump als 45. Präsident der Vereinigten Staaten dürfte zu den einschneidendsten politischen Ereignissen der vergangenen Jahrzehnte gehören. Sie ist das Ergebnis eines in dieser Form nie erlebten Wahlkampfes, das nach einer Kette von Skandalen und Totsagungen kaum noch jemand für möglich gehalten hatte. Daniel Kühn, Chefredakteur des Finanzportals GodmodeTrader, erläutert, warum er den langfristigen Abwärtstrends der Zinsen damit als beendet betrachtet und was dies für die Eurozone bedeutet: die Wende für Mario Draghis Nullzinspolitik.

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Gastgewerbe lehnt KMU-feindliches Energiegesetz entschieden ab

Das Referendumskomitee gegen die teure Energiestrategie 2050 hat heute mehr als die erforderlichen Unterschriften eingereicht. Am Abstimmungssonntag vom 21. Mai 2017 wird das Volk damit über das Energiegesetz entscheiden. GastroSuisse begrüsst es, dass die Stimmbürger angesichts der einschneidenden Bestimmungen das letzte Wort zur Energiewende haben. Dabei spricht sich der Verband nicht gegen eine bessere Energieeffizienz aus, sondern fordert eine fairere Verteilung der Kosten und erteilt der KMU-feindlichen Vorlage eine Absage.

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KMU fühlen sich bei politischen Entscheidungen zu wenig vertreten

Kleine und mittlere Unternehmen (KMU) finden, dass sie zu wenig Einfluss haben, wenn in ihrem Land politische Entscheidungen getroffen werden. Das zeigt eine Studie von Sage, dem Markt- und Technologieführers für Cloud-basierte Buchhaltungs-, Lohnabrechnungs- und Bezahlsysteme, welche im Vorfeld des diesjährigen Weltwirtschaftsforums von Davos durchgeführt wurde. Nur 33 Prozent der 5500 befragten Unternehmen aus 19 Ländern fühlen sich durch die Politik bei Entscheidungen genügend vertreten. Sage hat deshalb das „Forum for Business Builders“ lanciert.

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Neue überarbeitete Desktop-Oberfläche von LinkedIn

Neues Jahr, neuer Look: LinkedIn, das weltweit grösste Karrierenetzwerk, stellt heute das neue Design der Desktop-Version vor. Ausserdem wurde an den Funktionalitäten gearbeitet. Dabei wurde der Fokus insbesondere daraufgelegt, dass sich Mitglieder vernetzen, in Kontakt bleiben und die Informationen erhalten, die wichtig für sie sind und sie beruflich voranbringen. Das Redesign ist das grösste in der Unternehmensgeschichte und wurde bereits Ende des letzten Jahres in den USA vorgestellt. Jetzt ist auch der deutschsprachige Markt an der Reihe. Mit der Investition trägt LinkedIn dem Wachstumspotential Rechnung, das es in der deutschsprachigen Region sieht.

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Hypothekarkunden werden von Banken an Pensionskassen abgeschoben

Während manche Banken ihre Tragbarkeitsberechnungen bei Hypotheken immer mehr lockern, um auch finanzschwache Kunden bedienen zu können, ziehen sich andere Banken aus dem Hypothekargeschäft zurück. Das zeigen Recherchen der „Handelszeitung“. Die beiden Grossbanken Credit Suisse und UBS seien daran, eigene Hypothekarkunden im Wert von jeweils hunderten von Millionen Franken in Anlagefonds abzuschieben, welche nun den Pensionskassen zur Zeichnung angeboten werden, wie Manager mehrerer Vorsorgeinstitute berichten.

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Apag Elektronik: Investitionsentscheid in Mexiko sistiert - wegen Donald Trump

Der schweizerische Automobilzulieferer Apag Elektronik verzichtet vorderhand auf den Bau einer neuen Produktionsstätte in Mexiko. „Wir haben unsere Pläne zum Bau einer neuen Produktionsstrasse in Mexiko sistiert“, sagt Geschäftsführer Johannes Popp gegenüber der „Handelszeitung“. Vor einem Investitionsentscheid wollen Popp und sein amerikanischer Joint-Venture-Partner nun die ersten hundert Tage des neuen Präsidenten Donald Trump im Amt abwarten. Grund für den Aufschub sind Trumps protektionistische Äusserungen. Er möchte Autobauer und deren Zulieferer lieber in den USA statt in Mexiko produzieren sehen.

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Hans-Jörg Widiger zum neuen CEO der Swiss Bankers Prepaid Services AG ernannt

Der neue CEO der Swiss Bankers Prepaid Services AG heisst Hans-Jörg Widiger. Er folgt auf Thomas Beck, der nach 27-jähriger Tätigkeit bei Swiss Bankers in den Ruhestand tritt. Hans-Jörg Widiger wurde vom Verwaltungsrat auf den 1. Januar 2017 zum neuen Vorsitzenden der Geschäftsleitung der Swiss Bankers Prepaid Services AG ernannt. Sein Vorgänger Thomas Beck tritt nach 27 Jahren Tätigkeit bei der Swiss Bankers in den Ruhestand.

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Ein Sprachaufenthalt als Karriere-Booster

Hätte ich nicht profunde Kenntnisse der französischen Sprache erworben, könnte ich nicht meinen heutigen Beruf ausüben, und mein Leben wäre völlig anders verlaufen. Wie sieht es bei Ihnen aus? Hätten Sie möglicherweise einen anderen Beruf ergriffen, wenn Sie fliessend Spanisch oder Italienisch sprächen? Oder gar Japanisch? Sprachkenntnisse sind ein entscheidender Karriere-Booster und gewinnen immer mehr an Bedeutung.

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Bildungsrendite: FH-Absolvierende verdienen 1,2 Mio. Franken mehr

Für KV-Absolvierende lohnt sich ein Bachelor-Studium an einer Fachhochschule (FH) ausserordentlich. Demnach verdienen FH-Absolvierende während ihrer beruflichen Karriere rund 1,2 Mio. Franken mehr als Arbeitnehmende mit lediglich einem KV-Diplom. Zu diesem Resultat kommt die auf einer Bachelor-Arbeit aufbauende Studie „Bildungsrenditen von schweizerischen Fachhochschulabschlüssen – eine empirische Analyse der Studiengänge Wirtschaft und Dienstleistungen“.

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PwC-Studie zeigt: Schweizer CEOs sind digitalisierungsaffin und optimistisch

Gut 60% der Schweizer CEOs sehen sich als sehr digitalisierungsaffin. Das Thema Cybersicherheit ist ihnen wichtiger als 2016. Die Digitalisierung wird die Unternehmen und ihre Branchen weiter transformieren. Für das Unternehmenswachstum sind die Schweizer CEOs sehr zuversichtlich. Als Mitarbeiter suchen sie innovative Talente mit emotionaler Intelligenz. Das sind die Resultate des "20th Annual Global CEO Survey 2017" von PwC, für den 1379 CEOs befragt wurden.

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Studie: Welche Jobs werden am häufigsten geklickt?

Welche Jobs werden am häufigsten ausgeschrieben und welche am häufigsten geklickt? Klicken sich Jobsuchende tatsächlich während der Arbeitszeit durch neue Angebote? Haben Männer Vorteile bei der Jobsuche? Die „JobCloud Market Insights“, eine Studie von JobCloud – in Zusammenarbeit mit der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften (ZHAW), kennt die Antworten. Zum ersten Mal gibt JobCloud, das führende digitale Unternehmen im Schweizer Stellenmarkt, zu dem u.a. jobs.ch und jobup.ch gehören, Einblick in ihren umfangreichen Datenschatz, um daraus die Verhaltensweisen von Jobsuchenden und Recruitern aufzuzeigen.

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Schweiz im weltweiten Wettbewerb um Talente wieder auf Platz 1

Zum vierten Mal in Folge belegt die Schweiz im Ranking des Global Talent Competitiveness Index (GTCI) 2017 den ersten Platz. In der Rangliste der attraktivsten Städte der Welt nimmt Zürich den zweiten Rang ein. Berechnet wurde der Index über den weltweiten Wettbewerb um Talente von der renommierten französischen Wirtschaftsuniversität INSEAD zusammen mit den Partnern The Adecco Group und dem Human Capital Leadership Institute of Singapore.

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Pietro Supino: Der mächtigste Mensch der Schweizer Medienbranche im Interview

Pietro Supino ist der Urenkel von Tamedia-Gründer Otto Coninx-Girardet, Verwaltungsratspräsident von Tamedia und seit vergangenem Herbst Präsident des Verlegerverbandes, kurz, der mächtigste Mensch in der Schweizer Medienlandschaft. Wie er die Veränderungen in dieser wahrnimmt, welche Konflikte und Probleme in der nahen Zukunft bearbeitet werden müssen, darüber hat die Werbewoche mit ihm gesprochen.

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Stadler-Chef hält am Werkplatz Schweiz fest

Trotz einem Margeneinbruch im vergangenen Jahr will Stadler-Chef Peter Spuhler auch künftig in der Schweiz produzieren: „Wir sind eine Schweizer Firma und wir setzen alles daran, dass wir am Werkplatz Schweiz festhalten können“, sagt der Unternehmer im Gespräch mit der „Handelszeitung“. Lohnsenkungen zur Einsparung von Kosten solle es nicht geben. Neben grossen Erfolgen wie dem Doppelstöcker-Auftrag von Caltrain durchs Silicon Valley und einem neuen Rekord an Auftragseingängen musste Stadler im vergangenen Jahr auch Rückschläge hinnehmen. In mehreren europäischen Ländern habe man grosse Ausschreibungen verloren, so Spuhler. Zudem drückt der starke Franken auf die Marge: „Die Differenz des Wechselkurses zur Kaufkraftparität ist für uns sehr schmerzhaft.“

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Dachdecker sind für die Digitalisierung besser gerüstet als Köche

Die Digitalisierung bringt Umwälzungen auf dem Arbeitsmarkt. Welche Berufe profitieren, welche verlieren? Die „Handelszeitung“ hat in Zusammenarbeit mit der Firmendienstleisterin Deloitte erstmals Daten zur Beschäftigung, zum Fachkräftemangel und zur Automatisierungswahrscheinlichkeit für 97 Berufe miteinander verglichen. Das Resultat zeigt, dass nicht alle Berufsgruppen gleich gut für die Zukunft gerüstet sind. Zum Beispiel weisen Ausbaufachkräfte - also Dachdecker, Bodenleger oder Isolierer - gemäss der Einschätzung von Experten ein hohes Automatisierungsrisiko auf. 72 Prozent der Jobs könnten in den kommenden Jahrzehnten in diesen Berufen verschwinden. Anderseits herrscht für diese Tätigkeiten in der Schweiz ein beträchtlicher Fachkräftemangel.

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