Swiss startet in den Sommer mit verbilligten Tickets für Europaflüge

14.07.2014 |  Von  |  News  | 
Swiss startet in den Sommer mit verbilligten Tickets für Europaflüge
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Rechtzeitig vor dem Sommer gibt es gute Nachrichten für alle, die mit dem Flugzeug in die Ferien starten möchten. Denn die Fluggesellschaft Swiss senkt die Preise für Flüge innerhalb Europas. Ab Zürich gibt es sogar die Möglichkeit, One-Way-Tickets zu buchen, die ab 89 Franken erhältlich sind.

Neues Preiskonzept als Hintergrund

Wer sich jetzt wundert, dass das Konzept zur Preisgestaltung niedrigere Tarife verspricht, der muss dies in grösserem Zusammenhang sehen. Denn der Konkurrenzdruck ist enorm, vor allem in der Schweiz selbst steht die Swiss unter genauer Beobachtung. Dies nicht zuletzt auch wegen der neuen Fluggesellschaft Etihad Regional, die wie kaum eine andere Fluglinie mit aggressiver Preispolitik arbeitet und Konkurrenten auszustechen versucht. Die etablierten Airlines werfen dem Neueinsteiger am Schweizer Himmel deshalb auch vor, aufgrund der vorhandenen Ölmilliarden des neuen Besitzers aus Abu Dhabi über enorm gute finanzielle Bedingungen verfügen zu können.

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Schweizer Nationalrat weigert sich, die Regeln zur Geldwäsche internationalen Standards anzupassen

13.07.2014 |  Von  |  News  | 
Schweizer Nationalrat weigert sich, die Regeln zur Geldwäsche internationalen Standards anzupassen
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Der Bundesrat der Schweiz hatte eine Vorlage eingereicht, welche die derzeit gültigen internationalen Standards bei den Regeln zur Geldwäsche berücksichtigt. Da will der Nationalrat der Schweiz nicht mitspielen. Die Vorlage des Bundesrates soll durch den Nationalrat massiv aufgeweicht werden. Das hätte unmittelbar zur Folge, dass die Schweiz international auf der sogenannten „Schwarzen Liste“ landen würde. Mit unabsehbaren Folgen.

Die Vorgabe des Bundesrates wird unter der Bezeichnung GAFI-Vorlage geführt. Am Mittwoch, dem 18. Juni 2014, wurde seitens des Nationalrates mit den Beratungen zur Vorlage begonnen. Diese wurden am Ende mit 83 zu 54 Stimmen durchgewinkt – bei 48 Enthaltungen. Letztere entstanden durch die SP und die Grünen, die sich verweigert hatten. Die Enthaltungen wurden damit begründet, dass die eigentliche Vorlage im Nationalrat zu stark verwässert worden sei. Der ursprüngliche Vorschlag, so SP und Grüne, sei nicht mehr erkennbar gewesen.

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Smartwatch: Grossangriff von Apple auf den Markt für Luxusuhren

13.07.2014 |  Von  |  News  | 
Smartwatch: Grossangriff von Apple auf den Markt für Luxusuhren
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Eigentlich ist das in Kalifornien ansässige Unternehmen Apple bekannt für hoch moderne und funktionelle Gerätelösungen wie zum Beispiel das iPad oder das iPhone. Doch jetzt verdichten sich die Anzeichen, das der Hersteller von Computern, Betriebssystemen, Unterhaltungselektronik und Anwendungssoftware auch in das Geschäft rund um Luxusuhren einsteigt. Dass bald eine iWatch auf den Markt kommt, erscheint jedenfalls angesichts des neuesten Coups des Branchenriesen immer wahrscheinlicher: Apple hat sich nämlich die Dienste von Patrick Pruniaux, der bislang als Vertriebsvizepräsident der Luxusuhrenmarke Tag Heuer fungierte, gesichert.

Schweizer Luxusuhren-Unternehmen verliert Vertriebsvizepräsidenten an Apple

Wie die LVMH-Tochter Tag Heuer offiziell mitteilte, wird Pruniaux nach insgesamt sieben Jahren zu dem Mac- und iPhone-Hersteller wechseln. Dabei ist es laut der Stellungnahme einer Sprecherin des in La Chaux-de-Fonds ansässigen Unternehmens, das vor allem für seine luxuriösen Armbanduhren international bekannt ist, vermutlich zu einer gezielten Abwerbung gekommen. Apple nahm zu diesem Vorwurf bislang keine Stellung. Da Apple seine Smartwatch, die inoffiziell häufig auch als iWatch bezeichnet wird, Medienberichten zufolge wahrscheinlich im Oktober in den Handel bringt, ist der Zeitpunkt der Abwerbung eines Spezialisten dieser Art aber sicherlich kein Zufall.

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BNP Paribas: Rückschlag durch die Bussen-Politik der USA

13.07.2014 |  Von  |  News  | 
BNP Paribas: Rückschlag durch die Bussen-Politik der USA
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Die grösste französische Geschäftsbank BNP Paribas wird derzeit arg gebeutelt. Nachdem das Pariser Institut sowohl die Subprime-Krise in den USA als auch die Schulden- und Wirtschaftskrise ohne grössere Schäden überstanden hat, könnte ihm nun die Bussen-Politik der USA zum Verhängnis werden. Deretwegen drohen der Bank im laufenden Geschäftsjahr nun zum ersten Mal Verluste.

Der BNP Paribas werden – übrigens ebenso wie den beiden anderen in den USA aktiven französischen Grossbanken Société Générale und Crédit Acricole – „Sünden“ aus der Vergangenheit zum Verhängnis. Gegen die drei Institute laufen Ermittlungen wegen Verletzungen diverser US-Embargos. Im Visier der US-Behörden befinden sich auch viele Schweizer Banken, die Credit Suisse hat in ihrem Fall erst kürzlich eine Einigung erzielt.

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Immobilienblase: Droht ein weltweiter Häusercrash?

13.07.2014 |  Von  |  News  | 
Immobilienblase: Droht ein weltweiter Häusercrash?
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Seit Jahren gibt es weltweit einen Immobilienboom. Grund dafür ist die Politik des billigen Geldes, wie sie beispielsweise die Europäische Zentralbank für den Euroraum seit 2011 fährt. Die Finanzierungen für Neubauten wurden immer günstiger, obwohl die Preise in den Metropolen im Gegenzug immer teurer wurden. Auch in der Schweiz ist dieses Problem längst bekannt. In Brennpunkten wie Zürich oder Lausanne sind die Preise stetig in die Höhe geschossen. Nun mehren sich die Anzeichen, dass es weltweit zu einem Immobiliencrash kommen könnte. Die zuständigen Aufseher und Finanzdienstleister versuchen, das Schlimmste zu verhindern.

Preisexplosion in London

Wie die „Handelszeitung“ berichtet, ist die „Bank of England“ wegen der Preisentwicklung von Immobilien im Vereinigten Königreich insgesamt, aber insbesondere im Grossraum London alarmiert. In der offiziellen Stellungnahme der Zentralbank der Briten wurde der Häusermarkt als „das grösste Risiko für die Wirtschaft“ des Landes ausgemacht. Die Preise für neue Immobilien sind landesweit um zwölf % innerhalb von nur einem Jahr in die Höhe geschossen.

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Steigende Löhne für Schweizer Arbeitnehmer

11.07.2014 |  Von  |  News  | 
Steigende Löhne für Schweizer Arbeitnehmer
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Die guten Nachrichten aus der Schweiz reissen in diesen Tagen nicht ab: Neben einer positiven Entwicklung der Konjunkturdaten hat sich 2013 auch gezeigt, dass die Schweizer mehr Geld verdienen als noch im Jahr zuvor. Damit befindet sich das Land auf einem guten Kurs, denn seit 2008 – und damit dem Jahr der grossen Finanzkrise – steigen die Reallöhne unaufhörlich. Ein kleiner Makel bleibt jedoch bestehen, denn eine bestimmte Gruppe Arbeitnehmer konnte sich nur über ein kleineres Plus als der Durchschnitt freuen.

Die Zahlen des Bundesamts für Statistik

Im Jahr 2013 stieg der Lohn für die gesamte Schweiz betrachtet im Jahr 2013 um immerhin 0,7 % an. Wohlgemerkt sind das nur die Nominallöhne, der Reallohn legte sogar um genau 1 % zu. Die Gründe dafür sind aber laut BFS nicht in einem besonders guten Jahr für die Schweizer Wirtschaft zu finden, sondern in Beschlüssen, welche bereits 2012 getroffen worden waren. Auch an diesem Beispiel sieht man, dass einige politische Entscheidungen erst weitaus später von Relevanz sind.

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Vergeben und vergessen? – Die letzte Finanzkrise und ihre Auswirkungen

11.07.2014 |  Von  |  News  | 
Vergeben und vergessen? – Die letzte Finanzkrise und ihre Auswirkungen
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Gestern noch war sie durch das Beherrschen der täglichen Schlagzeilen allgegenwärtig; heute dagegen scheint sie bereits wieder vergessen zu sein. Doch die Ruhe um die jüngste zurückliegende Finanzkrise trügt, denn wie jedes traumatische Erlebnis hat auch sie unauslöschliche Spuren hinterlassen:

Sicherlich erinnern Sie sich noch an die auslösenden Ereignisse. Zur Auffrischung fassen wir sie trotzdem noch einmal kurz zusammen: Mit Beginn der 1990er Jahre gerieten das US-amerikanische und das europäische Finanzsystem gefährlich ins Wanken, weil einige Banken unverantwortlich hohe Risiken beim Ausreichen von Krediten eingegangen waren. Ein Grossteil der Objekte, die damit finanziert worden waren, brachten statt der erhofften Rendite nur Verluste ein. Als sei das nicht genug des Dramas, kam es rund fünf Jahre später zu einem Konjunkturabsturz, welcher die Situation im ohnehin maroden Finanzsystem weiter verschlechterte. Dank des energischen Durchgreifens von Wirtschaftspolitik und Notenbanken konnte das Schlimmste gerade noch verhindert werden.

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Novartis droht in Japan ein Gerichtsverfahren

10.07.2014 |  Von  |  News  | 
Novartis droht in Japan ein Gerichtsverfahren
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In Japan ist der Schweizer Pharmakonzern Novartis mit einer juristischen Klage konfrontiert. Die Staatsanwaltschaft hat Anklage gegen einen früheren Mitarbeiter der japanischen Novartis-Niederlassung – Novartis Pharma KK – erhoben. Dieser soll die Daten einer klinischen Studie für das blutdrucksenkende Medikament Diovan gefälscht und damit missbräuchlich geworben haben. Nach japanischem Recht werden für Vergehen einzelner Mitarbeiter oft auch die Unternehmen selbst belangt. Novartis Japan hat die Klage zwar noch nicht offiziell erhalten, weiss jedoch von ihrer Existenz. Vorgeworfen wird dem Unternehmen die Verletzung seiner Aufsichtspflichten.

Die aktuelle Situation wirft ein weiteres Licht auf Probleme bei Novartis Japan, die seit Langem schwelen. Auch um die Kommunikation mit dem Hauptquartier in Basel stand es wohl nicht besonders gut. Erst Anfang April 2014 hatte sich das globale Management des Unternehmens dazu entschlossen, bei Novartis Japan drastisch durchzugreifen. Die bisherige japanische Führungsspitze wurde komplett ausgetauscht, das Ruder hat ein internationales Trio mit langjährigen Erfahrungen im Konzern übernommen. Für die Vorstellung des neuen Teams war David Epstein, der Chef der globalen Novartis-Pharmadivision, persönlich nach Tokio gereist. Er wollte damit unter anderem deutlich machen, dass das Unternehmen bereit ist, einen Neuanfang zu wagen. Im Rahmen einer Medienkonferenz entschuldigte er sich mit einer Verbeugung für begangene Fehler, was Japan als wichtiges kulturelles Zeichen deuten dürfte.

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Die Bankengruppe Valartis muss im ersten Halbjahr 2014 einen deutlichen Verlust hinnehmen

10.07.2014 |  Von  |  News  | 
Die Bankengruppe Valartis muss im ersten Halbjahr 2014 einen deutlichen Verlust hinnehmen
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Seit Kurzem ist bekannt, dass die Bankengruppe Valartis für das erste Halbjahr mit einem deutlichen Verlust rechnet. Zurückgeführt wird das seitens des Unternehmens auf die deutlich gesunkenen Zinserträge, die aus dem Teilverkauf des Obligatenportfolios resultieren. Auch das tiefe Zinsumfeld ist einer der Gründe für das deutliche Minus.

Verkauf wird abgeschlossen

Das Obligatenportfolio wurde von Valartis bereits Ende des Vorjahres grösstenteils abgestossen, vor allem, um das Risikoprofil zu minimieren. Erst Mitte Mai dieses Jahres wurde bekanntgegeben, dass die Valartis Bank Schweiz sowie das Valartis Wealth Management an die Banque Cramer abgegeben werden. Dieser Vorgang soll in der zweiten Jahreshälfte 2014 zu Ende gebracht werden.

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Schweizer Coup: Freihandelsabkommen mit China generiert Wettbewerbsvorteile

10.07.2014 |  Von  |  News  | 
Schweizer Coup: Freihandelsabkommen mit China generiert Wettbewerbsvorteile
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In der Schweiz ticken die Uhren anders. Während nahezu die gesamte Europäische Union mit Sorgen Richtung China blickt und das Überschwemmen der Märkte mit chinesischer Billigware argwöhnisch beobachtet, sieht die Exportnation Schweiz den ungehinderten Handel mit dem ostasiatischen Koloss weitaus entspannter. Die meisten schweizer Unternehmen machen in Bezug auf einen expliziten Freihandel mit dem Reich der Mitte sogar massive Vorteile für die Schweiz und das eigene Unternehmen aus.

Die Schweiz macht es der Konkurrenz vor: Handelsabkommen mit China ist offiziell

Seit Anfang Juli steht es fest: Bei einer offiziellen Zeremonie am Basler Rheinhafen hat die Schweiz ihr Freihandelsabkommen mit der Volksrepublik China in Kraft gesetzt. So fallen nun ab dem 1. Juli 2014 die Zölle für Exporte von Industriegütern aus China in die Alpenrepublik komplett weg. Zeitgleich baut China die bislang bestehenden Handelsschranken für Produkte aus der Schweiz ab. Die eidgenössische Unternehmerschaft klatscht begeistert Beifall und reibt sich angesichts der nunmehr möglichen Geschäfte vor Freude die Hände.

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