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Missbrauch des Konkursrechts soll erschwert werden

Der Bundesrat hat das Eidgenössische Justiz- und Polizeidepartement (EJPD) beauftragt, eine Botschaft auszuarbeiten. Nach Bekanntwerden der Ergebnisse der Vernehmlassung soll der Missbrauch des Konkursrechts durch punktuelle Anpassungen im Schuldbetreibungs- und Konkursgesetz (SchKG) erschwert werden. Der auf die Motion Hess (11.3925) zurückzuführende Vorentwurf will primär faktische und rechtliche Hürden beseitigen, auf die geschädigte Gläubiger bei der Rechtsdurchsetzung gegen den Schuldner treffen. Damit soll der Missbrauch des Konkursrechts unterbunden werden, ohne die unternehmerische Initiative zu erschweren oder das unternehmerische Scheitern zu kriminalisieren.

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Der Bauch als Einstellungsratgeber

Auch der Bauch entscheidet bei Neueinstellungen. Und das bei jedem dritten Unternehmen, wie eine gemeinsame Studie des indischen HR-Unternehmens SHRM und dem Assessment-Center MeritTrac ermittelte. 58 Prozent der 130 befragten Unternehmen verlassen sich bei der Einstellung neuer Mitarbeiter auf ein Beurteilungswerkzeug.

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Negativzinsen: Weiteres Hypothekarwachstum mit Pfandbriefen

Die Schweizer Banken glauben noch nicht an ein Ende des Immobilien- und Hypothekarwachstums. Über ihre Pfandbriefbanken wollen sie auch in Zukunft im grossen Stil Kapital für die Refinanzierung von Hypotheken aufnehmen können, wie die „Handelszeitung“ berichtet. So hat die Pfandbriefzentrale der Kantonalbanken vor kurzem eine Kapitalerhöhung im Umfang von 600 Millionen Franken durchgeführt, wie Handelsregisterauszüge belegen. Dies erlaube, rund 24 Milliarden Franken am Markt aufzunehmen und den Banken als Darlehen zur Verfügung zu stellen, rechnet ein Vertreter der Pfandbriefzentrale vor. Auch die Pfandbriefbank der privaten Hypothekarinstitute hat vor kurzem ihr Aktienkapital erhöht.

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Lenkungsabgabe soll Risiken von Pflanzenschutzmitteln minimieren

Die Risiken, die durch die Anwendung von Pflanzenschutzmitteln entstehen, sollen mittels einer Lenkungsabgabe reduziert werden. Das Bundesamt für Landwirtschaft (BLW) erwägt diese Möglichkeit, die ein Bericht von ETH Zürich und Universität Bonn nahelegt. Die Abgabe müsste allerdings speziell auf die Schweizer Zielsetzungen ausgerichtet und Teil eines ganzheitlichen Massnahmenpaketes sein. Lenkungsabgaben auf Pflanzenschutzmittel sind ein wirksames Mittel, um die Entscheidungen der Anwender von Pflanzenschutzmitteln zu beeinflussen und damit das Risiko, das durch die Anwendung von Pflanzenschutzmitteln entsteht, zu reduzieren. Eine erfolgreiche Anwendung dieses Instrumentes bedingt aber, dass es differenziert, den Zielen der Agrarpolitik entsprechend, ausgestaltet wird.

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H.-W. Sinn: EZB-Massnahme fördert Nachfrage nach 1000-Franken-Noten

Top-Ökonom Hans-Werner Sinn rechnet damit, dass die grossen Schweizer Banknoten zunehmend ins Visier von Sparern und Investoren kommen, wenn die Europäische Zentralbank (EZB) den 500-Euro-Schein wie angekündigt abschaffen wird. „Die Nachfrage nach der 1000-Franken-Note wird steigen“, sagt Hans-Werner Sinn im Interview mit der „Handelszeitung“. Auch könnte der Franken aufwerten, sollte die Schweizer Notenbank die zusätzliche Nachfrage nach den grossen Frankenscheinen nicht durch ein Mehrangebot befriedigen, ist Sinn überzeugt.

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Bundesrat billigt Bericht zur Förderung erneuerbarer Energien

Eine steuerliche Entlastung der Einkünfte aus Einspeisevergütungen soll nicht erfolgen, da auf diese Weise bei Bund, Kantonen und Gemeinden steuerliche Mindereinnahmen entstehen würden. Dieses Fazit des Berichts „Steuerbelastung - Optimierung der Förderung erneuerbarer Energien“, der das Postulat 11.3561 von Nationalrat Jacques Bourgeois vom 15. Juni 2011 „Steuerbelastung - Optimierung der Förderung erneuerbarer Energien“ erfüllt, wurde vom Bundesrat gutgeheissen. Unberücksichtigt blieben die Neuerungen, die im Rahmen der Energiestrategie 2050 geplant sind.

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Negativzins: ZKB-Chef Scholl warnt vor Befeuerung des Schattenbankings

ZKB-Chef Martin Scholl warnt vor den Nebenwirkungen der Negativzins-Politik. „Die Massnahme befeuert den Trend zum Schattenbanking“, sagt er in einem Interview mit der „Handelszeitung“. Ein Indiz dafür sieht er in der Tatsache, dass Pensionskassen vermehrt Hypothekarkredite verleihen. „Diese Praktiken ausserhalb der streng regulierten Bankenbranche geben mir zu denken“, so Scholl. Ferner habe die Zinspolitik zu einer Inflation der Vermögenswerte geführt. Bewährte Investment-Grundsätze würden zugunsten „minimaler Renditechancen“ aufgegeben.

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Geistlich Pharma gründet Tochterfirma in Indien

(v.l.n.r.) Paul Note, CEO Geistlich Pharma, Sandeep Ghavri, General Manager Geistlich Pharma India und Andreas Baum, Schweizer Botschafter in Indien

Die Geistlich Pharma AG feierte am 8. Oktober in Indien die Eröffnung ihrer zehnten Tochtergesellschaft. Der Startschuss fiel in Anwesenheit des Schweizer Botschafters Dr. Andreas Baum. Mit dem neuen Unternehmen stösst Geistlich in einen potentiell sehr interessanten Markt für Anbieter regenerativer Zahnmedizin vor. Geistlich Pharma hat sich positiv entwickelt, wie an der international ausgebauten Präsenz und den Zahlen erkennbar ist: Mit Indien gründet das stetig wachsende Unternehmen mit rund 500 Mitarbeitenden seine zehnte Tochtergesellschaft. Dazu kommen rund 60 Distributionspartner, die zu einer Präsenz des Spezialisten für die regenerative Zahnmedizin in nahezu 100 Ländern führt.

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Holzenergie Schweiz begrüsst Entscheid zur Energiestrategie 2050

Nach dreijähriger Debatte haben die eidgenössischen Räte am 30. September dem ersten Massnahmenpaket zur Energiestrategie 2050 zugestimmt. Für die Holzenergiebranche ist dieser Entscheid ein starkes Signal dafür, dass der zweitwichtigste erneuerbare Energieträger der Schweiz in Zukunft vor allem am Wärmemarkt eine umso zentralere Rolle einnehmen wird. Nach jahrelangen, zähen Verhandlungen haben National- und Ständerat in der Schlussabstimmung die im September 2013 vom Bundesrat verabschiedete Botschaft zum ersten Massnahmenpaket mit einer klaren Mehrheit angenommen.

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Euroinvestor IR Solutions wird von Q4 Inc. übernommen

Q4 Inc. gab am 11. Oktober die Übernahme von Euroinvestor IR Solutions bekannt. Q4 Inc. ist Marktführer cloudbasierter Investor-Relations- und Kapitalmarktlösungen. Euroinvestor IR Solutions ist in Europa führender Anbieter von interaktiven News-, Quote- und Chart-Anwendungen für Investor-Relations-Websites. Im Zuge der Übernahme wurde eine Tochtergesellschaft gegründet. Diese firmiert unter dem Namen Q4 Euroinvestor. Ihr Hauptsitz, Managementteam und Personal wird sich weiterhin in Kopenhagen (Dänemark) befinden. Das Unternehmen plant zudem eine Personalaufstockung, um den Kundenerfolg, den Support und die Vertriebsteams weiter zu stärken, und demnächst Büros in Grossbritannien und Frankreich zu eröffnen.

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Automatisierte Standortgutachten: Kooperation DJI und Datumate

DJI und Datumate bieten eine Lösung für die automatisierte Vermessung, Kartierung von Infrastrukturen und Inspektionen an. Das Paket besteht aus Drohne, Software und App. Standortgutachten sollen sich damit vollständig automatisieren und beschleunigen lassen. Die Lösung ist auf professionelle Vermessungsarbeiten für Standortgutachten von DJI-Datumate zugeschnitten. Sie vereinfacht die Vermessungs- und Kartierungsprozesse, während sie gleichzeitig eine hervorragende Präzision bewahrt. Das in Shenzhen ansässige Unternehmen DJI ist Weltmarktführer im Bereich der Luftbildfotografie. Datumate aus Israel ist ein führendes Unternehmen im Bereich automatisierte "Field-to-Plan"-Vermessungslösungen.

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Publireportagen

Breed Reply: IoT-Portfolio wächst weiter

Breed Reply, Replys IoT-Investor, der Start-ups im Bereich Internet der Dinge (Internet of Things, IoT) finanziert und fördert, gibt bekannt, dass vier weitere Vereinbarungen mit Callsign, Iotic Labs, Razorsecure und Senseye unterzeichnet wurden. Damit besteht das Portfolio aus insgesamt fünfzehn Unternehmen. "Wir freuen uns, das Wachstum und die weitere Diversifizierung unseres IoT-Portfolios bekanntzugeben", so Emanuele Angelidis, CEO von Breed Reply.

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Accedian und AMS-IX vereint für Datentransparenz

Mit dem AMS-IX Netzwerk kann man mittels Echtzeit-Messdaten seine Datenverbindung in Hinsicht auf Durchsatz, Konnektivität und Kosten optimieren. Für AMS-IX hat die transparente Offenlegung der eigenen Netzwerkleistung und der Dienstgüte (engl.: SLA, für Service Level Agreement) jetzt einen neuen Meilenstein erreicht. Über den in Amsterdam ansässigen niederländischen InternetExchange AMS-IX werden von grossen ISP’s, Fest- und Mobilnetzbetreibern, Content Providern und anderen Kommunikationsanbietern weltweite Verbindungen geschaltet.

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US-Wahlen: Schweizer Exportstimmung ungetrübt

Die Relevanz der USA als Exportland wird von den Schweizer KMU weiter unterstrichen, egal wie die US-Wahlen ausgehen sollten. 98 Prozent der von Switzerland Global Enterprise (S-GE) befragten Unternehmen glauben an keinen Rückgang ihrer Exporte in die USA. Die Credit Suisse geht von einer robusten Konjunkturentwicklung mit einem Wachstum von 1,5 (2016) und 2,0 Prozent aus. Als Wachstumstreiber werden vor allem die Konsumausgaben angesehen, was die Exportstimmung in der Schweiz weiterhin aufhellt.

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Siemens Real Estate - Planon-Software für Immobilien-Management

Siemens Real Estate (SRE) ist eine Tochter des Siemens-Konzerns, die sich mit dem Management der Immobilien des Konzerns beschäftigt. SRE ist verantwortlich für rund 15 Mio. Quadratmeter Büro-, Industrie-, Produktions- und Spezialflächen an über 2400 Siemens-Standorten weltweit. Im Zuge des Projektes ONE Global soll es jetzt darum gehen, die Geschäftsprozesse und Services der Siemens-Tochter auf der Basis einer globalen Real Estate-Lösung zu standardisieren und dadurch effizienter zu machen. Um dies zu realisieren, wird das Unternehmen künftig weltweit die Planon-Standardsoftware einsetzen.

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Lenzing AG – 100 Mio. Euro für Zellstoffproduktion

Die Lenzing Gruppe in Österreich ist einer der führenden Zellstoffproduzenten in Europa, die Erzeugnisse finden vor allem in der Textilindustrie Anwendung. Jetzt steckt das Unternehmen erhebliche zusätzliche Mittel in die Modernisierung und den Ausbau seiner Faserzellstoffwerke in Lenzing (Österreich) und Paskov (Tschechien). Das Investitionsvolumen beträgt insgesamt 100 Mio. Euro. Davon fliessen ca. 60 Mio. Euro in den Standort Lenzing und knapp 40 Mio. Euro nach Paskov. Das hat Lenzing-CEO Stefan Doboczky aktuell bei einem Pressegespräch im Wiener Klub der Wirtschaftspublizisten bekannt gegeben. Lenzing schafft damit in den kommenden zweieinhalb Jahren weitere Kapazitäten von etwa 35‘000 Tonnen pro Jahr.

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