Finanzen

Naturereignisse verursachen 2023 Gebäudeschäden von 342 Millionen Franken

Die Jahresschadensumme von Gebäudeschäden durch Naturereignisse übertraf 2023 mit 342 Millionen Franken den Mittelwert der zehn Vorjahre um 27 Prozent. Sie ist volatil und nimmt im Gegensatz zu Feuerschäden im langjährigen Mittel leicht zu. Die Gründe sind vielfältig. Unbestritten ist der Einfluss des Klimawandels, der zu häufigeren Wetterextremen führt. Die Kantonalen Gebäudeversicherungen (KGV) verstärken laufend die Prävention.

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V-ZUG steigert EBIT trotz Umsatzrückgang im 1. Halbjahr 2024

Die V-ZUG Gruppe erzielte im 1. Halbjahr 2024 einen Nettoerlös in Höhe von CHF 284.1 Mio., 4.7 % unter Vorjahr (CHF 298.2 Mio.). Währungsbereinigt betrug die Veränderung - 4.2 %. In den meisten Märkten nahmen die Verkaufsvolumen wieder zu, nur in Nordamerika (OEM-Partner) und in Deutschland sanken diese im Vergleich zum Vorjahr. Das Betriebsergebnis (EBIT) lag mit CHF 8.8 Mio. deutlich über dem Vorjahr (CHF 5.1 Mio.). Die EBIT-Marge stieg auf 3.1 % (Vorjahr: 1.7 %). Der Auftragseingang in der Schweiz verbesserte sich im ersten Halbjahr 2024 spürbar. Für die 2. Jahreshälfte 2024 geht V‑ZUG davon aus, dass sich insgesamt Volumen, Umsatz und Ergebnis weiter verbessern. V-ZUG hält aufgrund der Investitionen in die Marktpositionierung und -bearbeitung, die Produktion sowie in die laufenden Innovations- und Effizienzsteigerungs­projekten an ihren Mittelfristzielen fest.

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Weniger Steuerbelastung für forschungsintensive Unternehmen

Dank der innovationsfreundlichen Ausgestaltung des Schweizer Steuersystems ist die Steuerbelastung für forschungsintensive Unternehmen tiefer als im Schweizer Mittel. Bei einer durchschnittlichen Forschungsintensität reduziert sich die effektive Steuerbelastung im Schweizer Schnitt von 13.5 auf 12.1 Prozent, bei einer sehr hohen Forschungsintensität auf 9.0 Prozent. Besonders Hochsteuerkantone können ihre Standortattraktivität für forschungsintensive Unternehmen durch die umfassende Nutzung der international konformen FuE-Instrumente deutlich verbessern. Die für innovationsintensive Unternehmen steuerlich attraktivsten Kantone liegen in der Zentral- und Ostschweiz.

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Immobilienmarkt im Wandel: Chancen und Herausforderungen für Anleger

Mit gestiegenen Bauzinsen und erschwerten Kreditbedingungen konnte sich der Markt von den Strapazen der letzten Jahre noch nicht gänzlich erholen. Doc Eine starke Nachfrage während Corona, dann die steigenden Zinsen und die hohen Baukosten – in den letzten Jahren wurden in der Schweiz weniger Immobilien gekauft. Doch wer mietet, muss tief in die Tasche greifen: Um 2,6 Prozent stiegen die Mieten in der Schweiz Anfang 2024 im Vergleich zum Vorjahr. Seitens der Unternehmen kam es zu einer Reihe an Insolvenzen, die wohl bekannteste unter ihnen jene der Signa. Dennoch wird dem Immobiliensektor seit jeher eine hohe Stabilität nachgesagt und Investoren rechnen nach wie vor mit einer beständigen Wertsteigerung. Doch ist das in Anbetracht der strauchelnden Bau- und Immobilienunternehmen überhaupt noch realistisch?

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Alpiq verkauft sieben Aufdach-Photovoltaik-Anlagen an PS Panneaux Solaires SA

Alpiq verkauft ihre sieben Aufdach-Photovoltaik-Anlagen in der Schweiz mit einer Gesamtleistung von 5,5 MWp als Paket an PS Panneaux Solaires SA. Der Schritt erfolgt entlang der strategischen Fokussierung auf das Kerngeschäft. Um die Versorgungsicherheit zu stärken und die Energiewende voranzutreiben, setzt Alpiq im Bereich Assets gezielt auf Flexibilitätslösungen zur Integration der erneuerbaren Energien sowie auf den Ausbau von Speichern und die Produktion von Winterstrom.

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Migros spendet eine Million Franken zur Unterstützung der Unwetteropfer

Die Migros ist bestürzt von den schweren Auswirkungen der Unwetter in der Schweiz und wird die von den verheerenden Überschwemmungen betroffenen Regionen mit einer Spende von einer Million Franken unterstützen. Das Geld soll für die rasche Unterstützung der Bevölkerung in den verwüsteten Gebieten und den Aufbau der zerstörten Dörfer eingesetzt werden. Die von der Unwetterkatastrophe der letzten Tage und Woche betroffenen Regionen in der Schweiz werden von der Migros mit einer Spende von einer Millionen Franken unterstützt. Dies hat die Generaldirektion des Migros-Genossenschafts-Bundes (MGB) beschlossen.

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Mobiliar meldet über 75 Millionen Franken Unwetterschäden im ersten Halbjahr 2024

Die Mobiliar rechnet für das erste Semester mit Elementarschäden von über 75 Millionen Franken. Die schweren Unwetter der letzten Wochen haben die Bedeutung der Prävention vor Naturgefahren aufgezeigt. Die Mobiliar engagiert sich als Genossenschaft stark in diesem Bereich und unterstützt auch die Forschung. Die schweren Unwetter der letzten Wochen haben nebst grossem menschlichen Leid auch grosse Schäden angerichtet.

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Umfrage: Viele Schweizer kennen Details zur 2. Säule und Umwandlungssätzen nicht

Viele Menschen in der Schweiz profitieren von Guthaben in der 2. Säule, die ihre Arbeitgeber freiwillig entrichten. "Dennoch schätzen die Bewohnerinnen und Bewohner des Landes im Durchschnitt, dass lediglich 33 Prozent der gesamten Sparguthaben in den Schweizer Vorsorgeeinrichtungen zu den überobligatorischen Leistungen zählen", sagt Michael Hermann, dessen Forschungsinstitut Sotomo im Auftrag von Zurich Schweiz und den Vita Sammelstiftungen die vierte Fairplay-Umfrage durchgeführt hat. Tatsächlich ist laut der Oberaufsichtskommission Berufliche Vorsorge mit 61 Prozent die Mehrheit der Guthaben überobligatorisch.

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HWZ lanciert schweizweit ersten Studiengang für KI in der Finanzbranche

Die Finanzindustrie steht dank künstlicher Intelligenz vor der produktivsten Dekade seit der Ablösung der Schreibmaschine. Mit dem neuen und schweizweit ersten auf die Finanzbranche fokussierten Studiengang CAS AI in Finance HWZ befähigt die HWZ Hochschule für Wirtschaft Zürich Fachkräfte und Führungskräfte, die vielfältigen Potenziale von KI in der Kombination mit klassischen Ansätzen smart und effizient zu erschliessen. Teilnehmende des Studiengangs sind damit fit für eine aktive Rolle in der Gestaltung des Transformationsprozesses zu einer ‘AI-first oder AI-driven Finance’.

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gastronovi führt integrierte Zahlungslösung gastronovi Pay ein

Kasse und Zahlung gehören in der Gastronomie naturgemäss zusammen – werden jedoch meist über getrennte Systeme abgewickelt. Dies führt häufig zu umständlichen Prozessen und Intransparenz. Das Bremer Unternehmen gastronovi schafft hier nun ab dem 1. Juli mit einer eigenen, vollintegrierten Zahlungslösung Abhilfe: Mit gastronovi Pay ermöglicht der Digitalisierungsexperte es Gastronomen, verschiedenste bargeldlose Bezahlmethoden unkompliziert anzubieten und Kassensystem sowie Zahlungsdienstleistung aus einer Hand zu erhalten. Das komplexe Thema Payment wird so durch eine integrierte Gesamtlösung, einen einzelnen Ansprechpartner und mit einem einheitlichen sowie transparenten Preismodell stark vereinfacht.

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audienzz und Netpoint Media übernehmen Exklusivvermarktung von finanzen.net

Der Digital-Advertising-Spezialist audienzz übernimmt ab 2025 zusammen mit seinem Tochterunternehmen Netpoint Media die Exklusivvermarktung des reichweitenstärksten Finanzportals finanzen.net in Deutschland. In der Schweiz arbeiten audienzz und finanzen.net bereits seit 2020 erfolgreich zusammen. Netpoint Media baut mit dem Mandat sein Qualitätsportfolio weiter aus, zu dem unter anderem die Tageszeitungs-Kombination OMS NEO gehört. Mit der Übernahme der Digitalvermarktung von finanzen.net im deutschen Markt erweitern audienzz und Netpoint Media ihre Vermarktungsaktivitäten in Deutschland. Zur Digitalvermarktung gehört neben dem Display- und Mobileinventar auch das Videoinventar.

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Diana Hurni übernimmt Führung der Worldline Schweiz AG

Ab 1. Juli 2024 übernimmt Diana Hurni die Leitung der Worldline Schweiz AG mit Sitz in Zürich. Sie folgt auf Marc Schluep, der nach sieben Jahren als Managing Director Worldline Schweiz ab Herbst 2024 eine neue Herausforderung bei der Schweizerischen Nationalbank annehmen wird. Diana Hurni (51) ist seit rund 13 Jahren in der Zahlungsbranche tätig. Bei der Worldline Schweiz führt Hurni weiterhin als Co-Head das Merchant-Services-Geschäft, das sie zuvor bereits als Head Direct Sales Schweiz und stellvertretende Verkaufsdirektorin Schweiz verantwortete. Vor der Übernahme der SIX Payment Services AG durch den französischen Zahlungsdienstleister Worldline im Jahr 2018 leitete Diana Hurni das regionale Verkaufsteam Schweiz.

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Der Euro und das Vertrauen

Das Resultat der Wahlen für das EU-Parlament war vorhersehbar. Die Kurz- schlussreaktion von Emanuel Macron dagegen nicht. Die Kombination dieser Ereignisse hat das in den letzten Monaten aufgebaute Vertrauen in den Euro über Nacht weggewischt. Der Wechselkurs des Euro zum Franken sank innert Kürze von 99 Rappen auf 95 Rappen, den tiefsten Stand seit Ende Februar. Auch gegenüber dem US-Dollar musste der Euro Federn lassen, wenn auch nicht im gleichen Ausmass. Als sicherer Hafen wird einmal mehr vor allem der Franken gesucht. Sobald die Unsicherheit rund um die Eurozone zunimmt, werden die Schulden der Staaten wieder zum Thema. Der Kreditrisikoaufschlag 10-jähriger Anleihen Frankreichs gegenüber den deutschen Anleihen ist um 50% gestiegen. Das tönt dramatisch, ist in Basispunkten ausgedrückt etwas harmloser. Der Aufschlag beträgt nun 0.76%. Das ist deutlich mehr als üblich, aber im Vergleich zu den 1.40% während der Eurokrise 2012 kein Grund zu übertriebener Sorge. Die Kreditrisikoprämie italienischer Anleihen ist auch gestiegen, von 1.30% auf 1.60%. Die Gefahr für die Eurozone liegt weniger bei den kurzfristigen Markt- reaktionen auf die Vorgänge in Paris als im Wandel der grundlegenden Einschätzung der Stabilität der Eurozone.

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Schweizer Aktien: Zum zweiten Mal in Folge Gold für die Migros Bank

Im Fondsbereich erhält die Migros Bank erneut einen begehrten Citywire Switzerland Award. Zum zweiten Mal in Folge gewinnt sie Gold als „Best Fund Group“ in der Kategorie „Equity Switzerland Small & Medium Companies“. Citywire ist ein internationaler, unabhängiger Informationsdienst für professionelle Investorinnen und Investoren und vergibt regelmässig Awards für gute Anlageergebnisse in Anlagebranchen oder -regionen. Die Grundlage der Awards ist streng mathematisch, ohne menschliches Urteil, und die Awards geniessen dementsprechend ein hohes Ansehen in der Branche.

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Die Zinsen sind zu tief – was die Taylor-Regel damit zu tun hat

Der Titel dieses Berichts mag angesichts des aktuellen Zinstrends und der Markterwartungen erstaunen. Die EZB wird mit grosser Wahrscheinlichkeit in der nächsten Woche den Leitzins senken. Die Fed ziert sich noch etwas, aber der Weg nach unten scheint auch bei ihr vorgezeichnet zu sein. Die SNB ist bekanntlich schon im März vorgeprescht. Etwas anderes sagt die Taylor-Regel. Der amerikanische Ökonom John B. Taylor entwickelte 1993 eine Regel für den Zielwert des geldpolitischen Leitzinses. Bis zur Finanzkrise 2008 war der Taylor-Zins für viele Zentralbanken, auch für die SNB, eine wichtige Information bei der Gestaltung ihrer Geldpolitik. Nach der Finanzkrise wurde die Steuerung der Geldpolitik über die Zinsen weitgehend ausgehebelt.

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Die Schweizer Zinsen koppeln sich ab

Die Rendite der 10-jährigen US-Treasury Note ist seit Anfang Jahr von 3.80% bis auf 4.60% gestiegen. Fällt einer der vielen verschiedenen Inflationsindikatoren in den USA etwas höher aus als erwartet, machen die Renditen einen Sprung nach oben. Ist der Wert etwas tiefer als erwartet oder befürchtet, sinken die Renditen markant. Die wechselnde Erwartung, «wann» und mittlerweile eher, «ob» die Fed ihren Leitzins senken wirkt, treibt die amerikanischen Finanzmärkte vor sich her. Die Rendite der 10-jährigen deutschen Bundesanleihe ist von 1.90% bis auf 2.60% gestiegen, obschon die EZB offensichtlich entschlossen ist, im Juni mit Zinssenkungen zu beginnen. Die Renditen deutscher Obligationen machen das, was die europäischen Zinsen üblicherweise immer machen: sie folgen der Vorgabe aus Amerika und bewegen sich in die gleiche Richtung. Dabei spielt die Frage, ob die Zinsanpassung fundamental gerechtfertigt ist, meistens keine Rolle.

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Schweizerischen Nationalbank: Claudia Aebersold (54) wird Leiterin Kommunikation

Claudia Aebersold, derzeit Leiterin der SNB-Medienstelle und Stellvertretende Leiterin Kommunikation, wird per 1. Juni 2024 neue Leiterin Kommunikation der Schweizerischen Nationalbank. Sie löst Susanne Mühlemann ab, die nach über sieben Jahren als Leiterin Kommunikation die Bank Ende Mai 2024 verlassen wird, um eine neue Herausforderung anzutreten.

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Der Risiken sind viele, interessieren tun die wenigsten

Seit Monaten wird vor den geopolitischen Risiken gewarnt. Der Krieg in der Ukraine ist aus den Schlagzeilen, nicht aber aus der Realität verschwunden. Die Lage im Nahen Osten wird immer verworrener und explosiver. Die Schiffe nach Europa meiden aus Sicherheitsgründen das Rote Meer und nehmen den Umweg um Afrika in Kauf. Der militärische Druck Chinas auf Taiwan wird nach den Wahlen auf der Insel nicht kleiner werden. Donald Trump will zurück ins Weisse Haus und hat dabei gute Chancen. Die Liste liesse sich problemlos verlängern und dennoch schreiten die Aktienmärkte von Höchst zu Höchst, zumindest in den USA und im rezessions- und streikgeplagten Deutschland.

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