Philipp Ochsner

Agrarhändler Ameropa klagt gegen Russland

Der Handelskonzern Ameropa geht gegen den russischen Staat vor. Der Agrarhändler in Binningen BL mit weltweit 3000 Mitarbeitenden macht einen Bruch des Investitionsschutzabkommens zwischen Russland und der Schweiz geltend und reichte letzte Woche in Moskau Klage ein. Das Schreiben, ein sogenanntes schriftliches Begehren, das der "Handelszeitung" vorliegt, ist direkt auch an Präsident Vladimir Putin adressiert. Ameropa kritisiert die Behandlung des Unternehmens durch russische Untersuchungsbehörden, die Arrestierung von Aktien und den internationalen Haftbefehl gegen den Schweizer Ameropa-Chef Andreas Zivy.

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Machtkampf auf dem Ölmarkt sorgt für weiter fallende Preise

Die weltweite Rohölproduktion der OPEC wird bis zum Jahr 2020 auf 35 Millionen Barrel pro Tag steigen. Das sind fast 13 Prozent mehr als heute. Dadurch fallen die Preise weiter, wodurch sich der Druck auf teure Ölförderungen wie in Venezuela, in der Tiefsee und der kanadischen Ölsande erhöht. Gute Absatzchancen werden Schieferöl eingeräumt, da es kurzfristiger verfügbar ist. Dies ist das Fazit der aktuellen Studie "What the recent oil price shock teaches about managing uncertainty" der internationalen Managementberatung Bain & Company.

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Postfinance plant Einstieg in die Online-Vermögensverwaltung

Die Finanztochter des gelben Riesen wird zum Roboadvisor. Wie Postfinance-Chef Hansruedi Köng gegenüber der «Handelszeitung» mitteilte, sei beabsichtigt, in Kooperation mit der Swissquote-Bank ab 2017 auch ins Online-Vermögensverwaltungsgeschäft einzusteigen. Der Roboadvising-Service der Postfinance werde dabei auf der bestehenden «White-Label-Plattform» der Swissquote-Bank aufbauen, erklärt Köng.

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„Daten-Schrott“: Milliarden Franken für überflüssige Datenpflege in Unternehmen

Schweizer Firmen tätigen überflüssige Ausgaben für die Pflege sinnloser Daten. So haben 43 % der gespeicherten Daten bei Schweizer Firmen keinerlei Geschäftswert, wie eine Studie aufdeckt. Für die Pflege eines gigantischen Datenbergs aus trivialen und redundanten Daten werden Europäische Firmen im Jahr 2020 geschätzte 852 Milliarden Schweizer Franken jährlich aufwenden. Schweizer Unternehmen haben im europäischen Vergleich die drittgrösste Menge redundanter, obsoleter und trivialer Daten auf ihren Systemen gespeichert, wie der Databerg Report 2015 von Veritas Technologies LLC zeigt.

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Ausgaben für Forschung und Entwicklung weltweit um 5,1% gestiegen

Bei den Ausgaben für Forschung und Entwicklung ist eine weltweite Steigerung um 5,1% zu verzeichnen. Unter den 1000 Firmen mit den höchsten F&E-Budgets hat die Schweiz noch Potenzial. Die Elektronik- und IT-Branche sowie die Automobil- und Pharmaindustrie stehen für den Grossteil der globalen F&E-Kosten. Die F&E-Mittel werden immer häufiger in Asien eingesetzt. Bereits im fünften Jahr in Folge sind die Ausgaben für Forschung & Entwicklung (F&E) weltweit gestiegen und erreichen nun einen neuen Höchstwert von 680 Mrd. US-Dollar. Das entspricht einem Anstieg des gesamten F&E-Etats der 1000 forschungsintensivsten Unternehmen der Welt gegenüber dem Vorjahr um 5,1%.

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Neuer Leiter der Business Unit Polizeien bei Abraxas

Guido Steiner übernimmt ab dem 1. Oktober 2015 die Leitung der Business Unit Polizeien der Abraxas Informatik AG. Er folgt damit Stephan Christen nach, der die Unit seit Ende Juni interimistisch geführt hat. Mit Guido Steiner hat Abraxas einen Kandidaten gefunden, der sich im Schweizer Polizei-IT-Markt bestens auskennt. Seit 2008 war er im Bereich des professionellen Mobilfunks unterwegs, zuletzt als Leiter der Abteilung Homeland Security bei Atos Schweiz. In dieser Funktion war er für das nationale Sicherheitsfunknetz POLYCOM bei diversen Kunden und Blaulichtorganisationen in der Schweiz im Einsatz und betreute unter anderem verschiedene Polizeikorps.

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Wie moderne IT karitative Hilfe erleichtert

Wie können Hilfseinsätze mit moderner IT verbessert werden? Darum geht es im Workshop "Wechselwirkungen" von McKinsey & Company. Naturwissenschaftler, Mathematiker, Informatiker und Ingenieure lernen hier die IT-Anforderungen einer globalen Hilfsorganisation kennen. Vom 4. Bis 7. Februar 2016 beschäftigen sich die Teilnehmer in Kitzbühel mit dem Zusammenspiel von Strategie und Informationstechnologie. Erfahrene McKinsey-Berater unterstützen die Teilnehmer bei der Bearbeitung der Fallstudie, die auf einem realen Projekt basiert: Sie beraten eine renommierte Hilfsorganisation bei der effizienteren Gestaltung der zentralen Prozesse und der einzelnen Hilfseinsätze durch massgeschneiderte IT. Dabei lernen sie, worauf es bei der Entwicklung einer neuen IT-Strategie wirklich ankommt: Es gilt, das komplette Aufgabenspektrum abzudecken – von der Spendenanwerbung über digitale Marketingkanäle bis hin zur Verteilung der Hilfsgüter.

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Anteil Säule-3a-Sparer in der Schweiz steigt erstmals auf über 50 Prozent   

Mehr als die Hälfte aller Schweizerinnen und Schweizer (51 Prozent) sparen im Jahr 2015 über die private Vorsorge der Säule 3a. Dies sind 16 Prozent mehr als noch vor drei Jahren. Für ihr 3a-Geld bevorzugen Deutschschweizer und Frauen die Banklösung. Den Zinssatz auf dem Säule-3a-Konto kennt die Mehrheit der Schweizer nicht. Während jüngere Sparer deutlich früher mit der privaten Vorsorge beginnen als ihre Eltern und Grosseltern, sind sie bei der Vorsorge 3a mit Wertschriften zurückhaltender. Sparen mit Wertschriften bleibt in der Schweiz grundsätzlich wenig genutzt.

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EU: Handelsbilanzdefizit mit China erreicht Rekord

Das Handelsbilanzdefizit zwischen der EU und China erreicht mit voraussichtlich rund 180 Milliarden Euro in diesem Jahr einen neuen Rekord. In den ersten Monaten des Jahres hat das Defizit mit über 30 Prozent stärker zugenommen als je zuvor. Deutschland erzielt zwar noch einen leichten Überschuss. Gegenüber den Vorjahren bricht aber auch dieser um voraussichtlich rund 10 Milliarden Euro ein. Deutsche und Europäische Hersteller warnen daher vor einem wachsenden Ungleichgewicht in den Handelsbeziehungen mit China.

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Schweizer Finanzsektor mit grossen Schritten auf Erholungskurs

Der Schweizer Finanzsektor erholt sich weiterhin in grossen Schritten von der einschneidenden Finanz- und Wirtschaftskrise, womit er seine Position als Schlüsselsektor der Schweizer Volkswirtschaft bekräftigt. Aus seiner wirtschaftlichen Tätigkeit resultierten 2014 unter Einbezug direkter und indirekter Effekte eine Bruttowertschöpfung von rund CHF 81.1 Mia. und 393‘000 vollzeitäquivalente Arbeitsplätze. Dies zeigen die Ergebnisse der volkswirtschaftlichen Wirkungsanalyse von BAKBASEL im Auftrag der Schweizerischen Bankiervereinigung (SBVg) und des Schweizerischen Versicherungsverbands (SVV).

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Industrie 4.0 – vom Mittelstand als Chance unterschätzt?

Die Chancen des digitalen Wandels wird von einer Mehrheit der mittelständischen Wirtschaft 2015 noch unterschätzt. So sehen sich nur 31 Prozent der befragten Unternehmen einem zunehmenden Wettbewerbsdruck ausgesetzt. Daher haben Unternehmen, die die Entwicklung der Digitalisierung jetzt erkennen, gezielt vorantreiben und Investitionen in die vernetzte Produktion tätigen, grosse Chancen, in ihrer jeweiligen Branche eine digitale Vorreiterrolle einzunehmen.

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Amazon hat neuen Ableger in der Schweiz

Der Online-Händler Amazon ist mit einer neuen Firma in der Schweiz vertreten. Jüngst im Handelsregister eingetragen wurde die Amazon Web Services Switzerland mit Sitz in Zürich. Als Geschäftsführer wird Urs Bruggisser aufgeführt, stellvertretender Direktor der Genfer Privatbank Pictet. Zudem hat Amazon die Kanzlei Baker & McKenzie in Genf mit der Firmengründung beauftragt.

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Chinas rote Riesen in der Schweiz auf dem Vormarsch

Immer mehr Unternehmen aus der Volksrepublik China investieren in der Schweiz oder lassen sich gar nieder. Der Wirtschaftsinformationsdienst Bisnode D&B registriert in der Schweiz bereits mindestens 60 Firmen mit chinesischen Muttergesellschaften, wie die "Handelszeitung" berichtet. Auch bei der Zahl der Übernahmen hiesiger Firmen durch chinesische Eigner ist die Schweiz im Europavergleich top. So hat die auf China-Deals spezialisierte The Corporate Finance Group (TCFG) zwischen 2011 und 2015 insgesamt 44 Übernahmen ausgemacht. Bezogen auf die paneuropäischen M&A-Aktivitäten der Chinesen schneidet die Schweiz damit überdurchschnittlich gut ab. Sie landet hinter Grossbritannien, Deutschland, Frankreich, den Niederlanden, Spanien und Italien auf Platz sieben.

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Das sind die 20 stärksten Marken der Schweiz 2015

Die stärkste Marke 2015 in der Schweiz ist Google. Der Internet-Gigant aus Silicon Valley verdrängt damit die Migros auf den zweiten Platz, die 2013 noch den ersten Platz belegte. Drittstärkste Marke ist die Rega. Dies ist das Ergebnis der grössten Markenstudie der Schweiz – dem BrandAssetTM Valuator der Y&R Group Switzerland. Die Studie wird seit 1995 alle zwei Jahre durchgeführt und ist repräsentativ für die Deutsch- und Westschweiz. Zum 20-jährigen Jubiläum wurde die Studie komplett überarbeitet.

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Mit diesen 10 Kriterien erhöhen Unternehmen ihren digitalen IQ

Digitalisierung ist im Trend. Technologieinvestitionen ausserhalb des IT-Budgets von Unternehmen haben im Vergleich zum vergangenen Jahr um rund 21 % zugenommen. Wenige verstehen es jedoch, mit den geeigneten Massnahmen daraus Mehrwert zu schöpfen. PwC zeigt im Rahmen der Studie "2015 Global Digital IQ®", wie Unternehmen anhand von zehn Kriterien ihren digitalen IQ erhöhen können.

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Höhere Vergütung und mehr Aktien für CEOs

Die Vergütung der Verwaltungsräte und Topmanager in den 100 grössten Schweizer Unternehmen ist im Wandel begriffen: Die Unterschiede zwischen den Gehältern der Verwaltungsräte von kleinen und jenen von grossen Unternehmen verringern sich. Die Manager bekommen mehr aktienbasierte Vergütungen und haben einen stärkeren Vermögenshebel. Die CEO-Vergütungen stiegen bei kleineren und mittleren Unternehmen innerhalb der letzten acht Jahre. Dies sind Erkenntnisse der Studie "Executive Compensation & Corporate Governance: Insights 2015" von PwC Schweiz.

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KGV sieht solide Ausgangslage für wirtschaftsfreundliche Politik

Der Kantonale Gewerbeverband Zürich (KGV) zeigt sich erfreut über das sehr gute Abschneiden der bürgerlichen Kräfte bei den eidgenössischen Wahlen. Die Schweizer Stimmbevölkerung hat damit klar zum Ausdruck gebracht, dass sie in den kommenden vier Jahren mehr bürgerliche Akzente in der nationalen Politik erwartet. Mit den Sitzgewinnen von SVP und FDP ist die Ausgangslage dafür sehr gut. Auch sind die für den KGV zu radikalen Eingriffe in die Wirtschaft zugunsten von Umweltthemen (insbesondere Energiestrategie 2050) und der Sozialpolitik (insbesondere Ausbau der AHV) dadurch vom Tisch. Der KGV erwartet von beiden Parteien, die neu zusammen fast die Hälfte der Sitze im Nationalrat halten, eine lösungsorientierte Zusammenarbeit.

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