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Ergebnisse für Schweiz

Modernisierung des Urheberrechts – anspruchsvolles Vorhaben

Die Modernisierung des Urheberrechts in der Schweiz wird im kommenden Jahr eine anspruchsvolle Aufgabe. In seiner Sitzung am 2. Dezember hat der Bundesrat die Ergebnisse der Vernehmlassung über eine Teilrevision des Urheberrechtsgesetzes (URG) zur Kenntnis genommen. Dem Ergebnisbericht zufolge wird eine Modernisierung des Urheberrechtes zwar grundsätzlich begrüsst. Allerdings gehen die Vorstellungen, wie dabei vorzugehen ist, zum Teil stark auseinander. Das Eidgenössische Justiz- und Polizeidepartement (EJPD) führt derzeit Abklärungen durch und wird dem Bundesrat bis Sommer 2017 einen Vorschlag unterbreiten.

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Niedrigere Vergütungssätze für Photovoltaik und Kleinwasserkraft

Der Betrieb von Photovoltaik-Anlagen und Kleinwasserkraftwerken in der Schweiz wird weniger rentabel. Der Bundesrat hat am 2. Dezember eine entsprechende Senkung der Einspeisevergütungen beschlossen. Der Photovoltaik-Vergütungssatz sinkt in zwei Schritten per 1. April und per 1. Oktober 2017 um bis zu 28 Prozent. Er liegt dann für angebaute und freistehende Anlagen einheitlich bei 13.7 Rappen und für integrierte Anlagen bei 15.8 Rappen. Die Ansätze der Einmalvergütung (EIV) für kleine Photovoltaikanlagen werden per 1. April 2017 und per 1. April 2018 ebenfalls gesenkt. Für Kleinwasserkraftwerke gelten ab 1. Januar 2017 um bis zu 18% tiefere Grundvergütungen und ein bis zu 50% tieferer Wasserbau-Bonus.

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Revision des Bundesgesetzes über die Unternehmens-Identifikationsnummer

Der Bundesrat hat am 2. Dezember die Ergebnisse der Vernehmlassung zur Teilrevision des Bundesgesetzes über die Unternehmens-Identifikationsnummer (UIDG) zur Kenntnis genommen. Es wurde eine entsprechende Botschaft an das Parlament überwiesen. Bereits vor zwei Jahren hatte der Bundesrat die Beteiligung der Schweiz beim Aufbau eines globalen Identifikatorensystems für Finanzmarktakteure beschlossen. Mit dem sogenannten Legal Entity Identifier (LEI) sollte die Qualität von Finanzdaten verbessert und die Beurteilung von Systemrisiken vereinfacht werden.

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Eidg. Institut für Geistiges Eigentum – rechtliche Anpassungen

Das Eidgenössische Institut für Geistiges Eigentum (IGE) ist die zuständige Schweizer Einrichtung, wenn es um Erteilung und Verwaltung von Marken, Designs und Patenten geht. Die Tätigkeit des Instituts ist in entsprechenden Spezialgesetzen geregelt. Ausführungsvorschriften des Bundesrates regeln Verfahren und Abläufe beim IGE. In diesem Kontext hat der Bundesrat jetzt am 2. Dezember 2016 Änderungen an der Markenschutz-, der Design- und der Patentverordnung beschlossen. Die Änderungen vereinheitlichen die IGE-Verfahren, soweit es die geltenden Gesetze zulassen. Damit wird das System vereinfacht. Gleichzeitig hat der Bundesrat die formal totalrevidierte IGE-Gebührenordnung genehmigt. Die Verordnung enthält die ab dem 1. Januar 2017 geltenden Gebühren zum revidierten Markenschutzgesetz.

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Bergcasinos dürfen Tischspielbereich künftig länger schliessen

In seiner Sitzung am 2. Dezember hat der Bundesrat eine Massnahme beschlossen, um den mit Rentabilitätsproblemen kämpfenden Spielbanken in Davos und St. Moritz unter die Arme zu greifen. Bergcasinos mit wirtschaftlichen Schwierigkeiten wird damit künftig erlaubt, in der gesamten Nebensaison ihren Tischspielbetrieb zu schliessen. Dazu wird die Spielbankverordnung – mit Wirkung zum 1. März 2017 – geändert.

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Unia: Zuwanderungsinitiative – Ständerats-Vorschläge reichen nicht

Die Gewerkschaft Unia kritisiert die aktuellen Vorschläge des Ständerats zur Zuwanderungsinitiative. Sie seien ungenügend. Zwar führe die vorgesehene Pflicht für Arbeitgeber, vom Regionalen Arbeitsvermittlungszentrum (RAV) vermittelte Stellensucher einzuladen und Ablehnungen zu begründen, zu einem gewissen „Arbeitslosenvorrang“. Dieser müsse aber dringend mit weiteren Massnahmen kombiniert werden, insbesondere einem griffigen Kündigungsschutz. Weiter erklärt die Gewerkschaft zu den Vorschlägen des Ständerats:

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So wird das Anlagejahr 2017: Fünf Thesen der St. Galler Kantonalbank

Das Jahr neigt sich unaufhaltsam dem Ende entgegen und daher ist es ein guter Zeitpunkt, schon einmal einen Blick auf 2017 zu werfen. Brexit, die Wahl Donald Trumps zum US-Präsidenten, der Putsch-Versuch in der Türkei, Syrien-Konflikt – 2016 hielt wieder viele Überraschungen bereit, die auch im nächsten Jahr Folgen zeigen werden. Die Anlage- und Investment-Experten der St. Galler Kantonalbank wagen bereits heute ein paar Vorhersagen und geben Tipps, worauf sich Anleger 2017 einstellen sollten. Wir geben hier ihre Analyse und Empfehlungen - in leicht gekürzter Form – wieder:

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Crowdfunding war gestern – Lendico ist live

Die Crowdlending-Plattform Lendico Schweiz (www.lendico.ch) mit Sitz in Zürich hat am 1. Dezember 2016 Betrieb aufgenommen. Ziel ist es, kleinen und mittelgrossen Schweizer Unternehmen eine digitale und unkomplizierte Möglichkeit der Unternehmensfinanzierung zu bieten. So erhalten Anleger die Möglichkeit, direkt in Schweizer KMU-Kredite zu investieren. Geschäftsführerin des Joint Ventures zwischen PostFinance und der Lendico-Gruppe ist Myriam Reinle. Lendico Schweiz bringt Firmen und Anleger direkt online zusammen. Die Plattform bietet Kredite von 10’000 bis 500’000 Franken mit Laufzeiten von bis zu 5 Jahren an. Die fluidfocus AG, die hinter „FOCUSWATER“ steht, ist eines der ersten Unternehmen, die Lendico Schweiz zur Finanzierung nutzen. Der Kreditnehmer sucht Kapital für die Beschleunigung seines Wachstums.

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Thomas Cueni neuer Generalsekretär der IFPMA

Thomas B. Cueni wurde am 29. November 2016 zum Director General der International Federation of Pharmaceutical Manufacturers & Associations (IFPMA) ernannt. Mit Amtsantritt am 1. Februar 2017 wird er den Verband Interpharma, dem er rund 28 Jahre unter anderem als Generalsekretär und Geschäftsführer angehörte, verlassen. Der ehemalige Diplomat hat Interpharma zu einem starken Wirtschaftsverband in der Schweiz gemacht und Brücken zwischen Pharmaindustrie, Politik und Gesellschaft geschlagen.

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BIP bleibt im 3. Quartal konstant

Im 3. Quartal 2016 blieb das reale Bruttoinlandprodukt (BIP) der Schweiz nahezu unverändert (+0,0 %).* Die Bau- und Ausrüstungsinvestitionen wirkten sich positiv, die Handelsbilanz mit Waren und Dienstleistungen negativ auf das BIP-Wachstum aus, während vom Konsum kaum Wachstumsimpulse kamen. Schwächer als im historischen Mittel war die Entwicklung der Wertschöpfung auf der Produktionsseite, Handel und Gesundheitswesen sendeten negative Signale. Positive Beiträge kamen vom Verarbeitenden Gewerbe und vom Gastgewerbe. Das reale BIP wuchs um 1,3 % im Vergleich zum 3. Quartal des Vorjahres.

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Zahlen für Mietentwicklung November liegen vor

Der November verzeichnete eine stabile Entwicklung der Angebotsmieten. Während sich die Angebote von Einfamilienhäusern verteuerten, gaben die Preise für Eigentumswohnungen erstmals seit Monaten nach. Dies geht aus den Zahlen des Swiss Real Estate Offer Index hervor. Im November haben die Preise für Eigentumswohnungen um 0,4 Prozent nachgegeben - der Quadratmeter Nettowohnfläche kostet in dieser Eigentumskategorie aktuell 7.135 Franken. Eigentumswohnungen sind damit seit August zum ersten Mal wieder günstiger geworden. Nach wie vor positiv ist die Veränderung auf Jahresbasis (+3,3 Prozent). Martin Waeber, Director ImmoScout24, geht von einer stabilen, weiteren Entwicklung aus: „Eigentumswohnungen sind nach wie vor sehr beliebt, um den Traum der eigenen vier Wände in urbanen Regionen zu verwirklichen. Deshalb gehen wir davon aus, dass die Preisentwicklung hier wieder nach oben geht.“

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LinkedIn - neue Produkte für den DACH-Raum

„LinkedIn Learning“, eine zusätzliche Blogfunktion, neue Nachrichtenkanäle – das sind die aktuellen Innovationen beim Karriere-Netzwerk LinkedIn für den deutschsprachigen Raum (= DACH-RAUM: Deutschland, Österreich, Schweiz). Das Weiterbildungsangebot „LinkedIn Learning“ steht ab sofort mit mehr als 1800 deutschsprachigen Kursen für eine Vielzahl von Fähigkeiten für alle Mitglieder bereit. Zusätzlich hat LinkedIn im Rahmen seines News-Bereichs die Blogfunktion für Mitglieder verbessert. Ausserdem wurden fünf neue Nachrichtenkanäle eingeführt.

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Handel 2017: Off- und Onlinekanäle rücken näher zusammen

Fünf Trends werden das Jahr 2017 im Handel massgeblich prägen: E-Food, Mobile Payment, digitale Kundenkarten, Voice Commerce und Direct-to-consumer. Gleichzeitig müssen Handelsunternehmen die Weichen stellen, um ihren Kunden künftig ein durchgängiges Kundenerlebnis über alle Kanäle hinweg bieten zu können und für die mittelfristigen Entwicklungen gerüstet zu sein.

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Menschen mit Behinderungen fühlen sich am Arbeitsplatz benachteiligt

Viele Menschen mit Behinderungen beteiligen sich am Arbeitsmarkt, jedoch fühlen sie sich am Arbeitsplatz aufgrund ihrer Behinderung benachteiligt. Neben Benachteiligungen kommt es auch zu Gewalt am Arbeitsplatz. Rund fünf Prozent der Menschen mit Behinderungen geben an, dass sie in den vergangenen zwölf Monaten vor der Umfrage an ihrem Arbeitsplatz wegen einer Behinderung benachteiligt wurden.

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Die Digitalisierung der Plakatwerbung - Interview mit Michael Voss, CEO von Screen24

Die Zukunft der Werbung ist digital. Das klassische Plakat hat ausgedient. Es wird von Werbe-Screens abgelöst, die mittels Bewegtbild einen viel höheren Aufmerksamkeitsgrad bei den Passanten generieren. „Die Werbung 2.0 ist nicht nur effektiver, sondern kann auch kundenspezifischer eingesetzt werden“, sagt Michael Voss, CEO des DOOH-Werbeunternehmens Screen24.

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Fünf Strategien, mit denen Projektmanager überzeugen

Projektmanager müssen in vieler Hinsicht Multitalente sein. Eine der wichtigsten Eigenschaften ist, überzeugen zu können – Mitarbeiter, Kunden, Stakeholder, überhaupt alle in ein Projekt Eingebundenen. Sachinformationen in Form von Zahlen, Daten, Fakten reichen dafür alleine nicht. Die Gehirnforschung zeigt: Emotionales wirkt oft besser und nachhaltiger. Mit geschickt gesetzten emotionalen Impulsen können Projektmanager Botschaften wirkungsvoll verankern. Hierzu ein eindrückliches Beispiel.

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