Schweiz – Gentechnologie-Engagement trotz Verbot?

Im Jahre 2005 haben sich die Schweizer in einer Abstimmung für ein fünfjähriges Verbot von Gentechnik in der Landwirtschaft ausgesprochen. Dieses Verbot wurde zwischenzeitlich vom Parlament bis 2017 verlängert. Eine weitere Verlängerung bis 2021 ist bereits vorgeschlagen. Dies verhindert allerdings nicht, dass Gentechnologie weiter aus der Schweiz exportiert wird – sogar mit finanzieller Förderung durch Steuergelder. Einige Erzeugnisse der Gen-Forschung wurden an ein privates Unternehmen lizenziert, das Verbindungen zu Monsanto hat. Das zeigen Recherchen von swissinfo.ch. Schweizer Steuergelder in Form eines Entwicklungsfonds fliessen überdies in die Finanzierung von Forschungsprojekten mit transgenen Pflanzen in Indien.

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Impressum und syndicom – vereinfachte Arbeitszeiterfassung

Dem Journalistenverband impressum und der Mediengewerkschaft syndicom ist es gelungen, zusammen mit VertreterInnen der Personalkommission von Ringier sowie der Ringier-Leitung eine Vereinbarung zur vereinfachten Arbeitszeiterfassung sowie Massnahmen für den Gesundheitsschutz der Medienschaffenden zu verhandeln. Die beteiligten Verhandlungspartner haben sich in vier Runden damit befasst, wie die neuen Vorschriften der Arbeitsgesetzverordnung 1 auf Betriebsebene sinnvoll und praktikabel umgesetzt werden können. Die neue Bestimmung Art. 73b ArGV 1 lässt unter gewissen Bedingungen eine vereinfachte Arbeitszeiterfassung zu.

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Baseler Physiker realisieren neue Art von Quantenbits

Quantenzustände sollen im Quantencomputer die kleinsten Informationseinheiten bilden. Sie sollen den binären Code ersetzen, mit dem heutige Computer arbeiten. Diese sogenannten „Qubits“ wurden bislang überwiegend mittels einzelner Elektronen realisiert. Dieses Verfahren erwies sich aber als störungsanfällig. Nun ist es offenbar einem internationalen Forscherteam gelungen, ein fehlendes Elektron für Qubits zu nutzen. Dies berichtet das Forscherteam um Physiker der Universität Basel in der Zeitschrift „Nature Materials“.

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Drohender Negativzins für Bankkunden in Grossbritannien

Mit der Einführung von Negativzinsen für Endkunden droht in Grossbritannien ein Tabubruch. Denn sollte die britische Zentralbank Bank of England ihren Zinssatz unter Null senken, könnten die Royal Bank of Scotland (RBS) und ihre Tochter NatWest Kunden nachziehen und ebenfalls Zinsen für ihre Einlagen berechnen. Darüber wurden 1,3 Mio. Kunden durch die wichtige Bankengruppe per Brief informiert, wie britische Medien berichten.

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Roboter-Nationen: China will in die Top 10

China will hoch hinaus: Die Volksrepublik plant bis 2020 den Aufstieg in die Top-10 der weltweit am stärksten automatisierten Nationen. Bis zu diesem Zeitpunkt soll die Roboterdichte von 36 Einheiten (2015) auf 150 Einheiten ansteigen. Die Roboterdichte bezieht sich auf die Anzahl von Industrierobotern je 10‘000 Arbeitnehmern. Ab 2020 will China pro Jahr 100‘000 Industrieroboter aus inländischer Produktion verkaufen. Das sagte Wang Ruixiang, Präsident des chinesischen Maschinenbau-Verbandes CMIF anlässlich des "China International Summit of Robot Industry" in Schanghai. Aktuell liegt das Reich der Mitte mit einer Roboterdichte von 36 Einheiten weltweit auf Rang 28. Das sind Ergebnisse der Roboter-Weltstatistik, die von der International Federation of Robotics (IFR) veröffentlicht wird.

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Konsumenten verlassen sich auf Kundenbewertungen

Laut einer Online-Befragung des Marktforschungsinstituts AYTM Market Research vertraut die Hälfte der potenziellen Kunden den Einschätzungen anderer Konsumenten im Internet und bezieht diese in ihre Kaufentscheidungen ein. Jedoch schreiben die wenigsten selbst Empfehlungen. Die Marktforscher fanden heraus, dass sieben von zehn Konsumenten vor dem Kauf eines Technologie-Produkts regelmässig Kundenberichte zu Rate ziehen, ehe sie sich entscheiden. Bei Haushaltsgeräten liegt die Quote bei 46 Prozent, für Hotels, Restaurants und Reisefragen um die 40 Prozent und vor dem Kauf von Kleidung oder Accessoires prüfen immerhin 35 Prozent der potenziellen Käufer entsprechende Angaben.

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Hinter jedem grossen Mann steht eine starke Frau und anders herum

Was wären erfolgreiche Männer ohne die Partnerinnen, die in jeder Situation hinter ihnen stehen? Wahrscheinlich nur halb so erfolgreich. Und auch die karrierestarke Frau hat gern einen starken Mann im Rücken. Der verständnisvolle Partner, der sichere Hafen Familie und belastbare Beziehungen sind für Erfolgsmenschen eine wichtige Voraussetzung für langfristige Erfolge, besonders in schwierigen Situationen. Oftmals werden diese Beziehungen allerdings nur oberflächlich gepflegt. Für den wirklichen Erfolg braucht es nicht nur die Macher, sondern für diese auch ganz persönliche Bestärkung und Unterstützung aus dem Umfeld. Dabei muss immer auch Raum für die ganz individuelle Begegnung sein.

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Opacc setzt auf junge Talente

Der Softwarehersteller Opacc in Kriens gehört zu den führenden Schweizer IT-Unternehmen. Um im harten Wettbewerb mitzuhalten, ist gezielte Nachwuchsförderung entscheidend. Daher freut sich Opacc besonders, dass einer der Auszubildenden des Unternehmens jetzt beim Lehrabschluss einen besonderen Erfolg erzielte. Luca Nicolussi (20) holte sich als Mediamatiker EFZ mit kaufmännischer Berufsmatura gleich die Ehrenmeldung. Er ist einer von 88 frisch gebackene ICT Berufsleuten, die am 8. Juli in Sursee ihren Lehrabschluss feiern durften. Die berufsbegleitende Mediamatikerausbildung bei Opacc ist in professionelle Strukturen eingebettet. Ein bewährtes Team unterstützt und begleitet die Lernenden im Übergang von der Ausbildung in den Job. Marco Stuber, Ausbildungsverantwortlicher bei Opacc: „Bei uns geniessen die Mediamatiker abwechslungsreiche Tätigkeiten in den verschiedensten Fachbereichen und Kompetenz-Teams. Sie haben die Chance, am reellen, anspruchsvollen Berufsalltag teilzunehmen.“

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Was die Börse und eine Glühbirne gemeinsam haben

Generationen von Analysten, Mathematikern und Statistikern versuchen sich schon an Modellen, die die Entwicklungen an den Börsen treffsicher vorhersagen sollen - bisher ohne durchschlagenden Erfolg. Jetzt sind Physiker an der University of Adelaide auf eine besonders ausgefallene Idee gekommen. Sie haben Parallelen zwischen den elektronischen Orders an der Börse und der Lebensdauer von Glühbirnen festgestellt. Beide Erscheinungen folgen der gleichen Wahrscheinlichkeitsverteilung, die sich damit auch für Vorhersagen des Börsengeschehens nutzen lässt.

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Bluetooth-Signal soll Kundendaten im Laden analysieren

Kann „AreaMetrix“ Marktumfragen ersetzen? Jedenfalls hat sich das Startup AreaMetrics mit seinem Bluetooth-App-System nichts weniger vorgenommen, als die Marktforschungsbranche umzukrempeln. Demnach kann das System relevante Details über den Einkaufsvorgang aller Kunden direkt an den Ladenbetreiber übermitteln. Vor allem Tempo, bevorzugte Regale und Aufenthaltsinfos sollen erhoben werden.

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Der Brexit und die Finanzmärkte

Als sich am 23. Juni eine knappe Mehrheit der Briten überraschend für den Austritt aus der Europäischen Union aussprach, brach für manchen EU-Befürworter eine Welt zusammen. Die Zukunft der Union schien ebenso in Frage gestellt wie die des Vereinigten Königreichs. Im ersten Zorn über die Entscheidung forderte mancher hochrangige EU-Vertreter den sofortigen Austritt Grossbritanniens und harte Bedingungen dafür. Der britische Premier Cameron erklärte seinen Rückzug für den Herbst und spielte erst einmal auf Zeit.

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Publireportagen

Produktpiraten – über 300 kg gefälschte Artikel entdeckt

Rund 310 kg gefälschte Markenartikel haben Zöllner am Zürcher Flughafen sichergestellt. Die Fälschungen waren bei der Kontrolle einer aus insgesamt 29 Paketen bestehenden Luftfrachtsendung erkannt worden. Der Vorgang ereignete sich bereits Mitte Juni. Bei den Fälschungen handelte es sich vorwiegend um Sportschuhe, T-Shirts und Handtaschen. Die Sendung stammte ursprünglich aus der Türkei und war für die Dominikanische Republik bestimmt. In den Frachtpapieren war als Sendungsinhalt „Jeans und T-Shirts“ angegeben worden.

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BGM-Baustein: Gesundheitsförderung Ernährung

Kann man sich gesund essen? Glaubt man den aktuellen Super-Food-Trends, scheint es so, als könnten Acerola-Kirsche und Camu-Camu-Frucht, Acai, Aronia und Goji-Beere Wunder vollbringen. Smoothies mit den „Zauberbeeren“ und Chiasamen versprechen, wahre Immunsystem-Booster zu sein. Unbestritten ist, dass die Früchte, Samen und Beeren wertvolle Inhaltsstoffe haben. Trotzdem muss ich jedem diesen Zahn ziehen: Ich kann genauso wenig Gesundheit essen wie Intelligenz oder Kraft. Es ist ein alter Hut, aber immer noch richtig: Um gesund zu bleiben, muss ich aktiv etwas tun. Die Ernährung spielt dabei eine wichtige, aber keineswegs die einzige Rolle. Übergewicht, Adipositas, Bluthochdruck, Diabetes sind die Folgen einer Kombination – aus falscher Ernährung, Lebensstil und genetischen Faktoren.

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Biegsamer Chip-Speicher mit Top-Leistung

Wearable Computing bezeichnet ein am Körper tragbares Computersystem. Solche „Wearables“ werden für immer mehr Menschen zur Selbstverständlichkeit, zum Beispiel in Form von Fitnesstrackern. Die eingebauten Mini-Computer müssen nicht nur mit wenig Platz auskommen, es werden auch neue Anforderungen an die Hardware-Materialien gestellt. Forscher der National University of Singapore haben sich diesem Bedarf in Kooperation mit weiteren Forschungseinrichtungen gestellt und entwickelten einen biegsamen Speicher-Chip. „Flexible Elektronik wird in der näheren Zukunft zur Norm werden und alle neuen elektronischen Komponenten sollten mit flexibler Elektronik kompatibel sein“, meint Forschungsleiter Yang Hyunsoo. „Wir sind das erste Team, das einen magnetischen Speicher auf einer biegsamen Oberfläche hergestellt hat, und dieser bedeutende Meilenstein gibt uns den Antrieb, die Leistung von flexiblen Speichermedien zu verbessern und zur Flexiblen-Elektronik-Revolution beizutragen.“

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Finanzielle Unterstützung der Zürcher Lehrbetriebe

Zur Entlastung der Lehrbetriebe hat der Berufsbildungsfonds des Kantons Zürich im letzten Jahr 16,8 Millionen Franken ausgezahlt. Letztes Jahr haben über 11‘000 Arbeitgeber und Arbeitgeberinnen rund 16,8 Millionen Franken in den Zürcher Berufsbildungsfonds (BBF) einbezahlt. Dank dieser Fondsgelder konnten umgekehrt mehr als 10‘000 Lehrbetriebe und weitere Institutionen finanziell unterstützt werden. Wie dem Jahresbericht zu entnehmen ist, hatte die Entlastung der Lehrbetriebe oberste Priorität.

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