Renminbi – weiterer Schritt zur Reservewährung

Bisher konnte die chinesische Währung Renminbi nicht mit anderen grossen Weltwährungen mithalten, da die Handelbarkeit eingeschränkt war und unter dem starken Einfluss der chinesischen Zentralbank stand. Doch die Volksrepublik hat schrittweise eine Liberalisierung in die Wege geleitet. Sie macht den Weg frei für den Renminbi als internationale Reservewährung. Ein weiterer Meilenstein wurde jetzt erreicht: Die People's Bank of China bewilligt das erste Sonderziehungs-Anleiheprogramm (Special Drawing Rights, SDR) für den chinesischen Kapitalmarkt. Das Programm ermöglicht der Weltbank, in SDR lautende Anleihen zu begeben, deren Coupon, Settlement und Rücknahmezahlungen in Renminbi (RMB) lauten werden. Die Anleihe erfolgt mit massgeblicher Beteiligung von HSBC. Während den Vorbereitungen arbeitete HSBC eng mit der Weltbank zusammen und wird Joint-Bookrunner sowie Joint-Leadmanager der ersten Emission sein.

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Neue Akkuspar-App ganz oben in den Download-Charts

Mit der neuen, kostenlosen App 360 Battery Plus sollen Nutzer ihre Akkulebensdauer um 50 Prozent erhöhen können. Die seit wenigen Monaten auf dem Markt befindliche App steht seit August auf Rang 1 des Tools-Download-Charts. Bei den gesamten Downloads-Charts nimmt sie Rang 4 ein – davor befinden nur noch Pokemon GO und Apps wie YouTube und Facebook. 360 Battery Plus kann mittels Stromsparmodus und Stromverbrauchüberwachung die Akkulebensdauer um 50 Prozent erhöhen und die Ladezeit verkürzen. Mit der Stromverbrauchüberwachung erkennt die App, welche Apps Akkufresser sind und informiert den Benutzer, welche beendet werden sollten, um den Akkuverbrauch zu reduzieren. Im Stromsparmodus kann der Benutzer alle stromfressenden Apps, die im Hintergrund ausgeführt werden, mit einem Fingertipp stoppen. Ausserdem verkürzt die App die Akkuladezeit, indem sie den Akkuverbrauch während der Ladezeit reduziert.

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US-Leitzinsen: das Zögern der Fed

Im Dezember 2015 hat die amerikanische Notenbank Fed zuletzt die Leitzinsen leicht erhöht. Für dieses Jahr waren weitere kleine Zinsschritte nach oben erwartet worden. Doch bisher konnten sich Janet Yellen und ihre Mitstreiter nicht dazu durchringen. Zu wackelig erscheint ihnen die amerikanische Konjunktur. Das ständige Zögern und Verschieben bleibt nicht ohne Auswirkungen, meint zumindest Thomas Stucki, CIO der St. Galler Kantonalbank. Wir geben hier seine Einschätzung zur Zinslage in den USA wieder: „In ihrer letzten Stellungnahme hat die Fed sie sich zwar positiver über die US-Wirtschaft geäussert, zugleich aber die mangelnde Investitionstätigkeit hervorgehoben und die globalen Risiken betont. Die Finanzmärkte gehen davon aus, dass die Fed bis mindestens im Sommer des nächsten Jahres keine weitere Zinserhöhung vornehmen wird. Ich bin da anderer Meinung und gehe von einer Erhöhung um 0.25% noch in diesem Jahr aus.

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100 % Ausbildungserfolg für zwölf Jugendliche mit Beeinträchtigung

Voller Erfolg für Migros-Lernende: Alle zwölf Jugendlichen mit Leistungseinschränkungen, die in den Filialen von Migros in Grenchen, Aarau-Igelwed und Bubenberg ausgebildet wurden, haben die Lehrabschlussprüfungen bestanden. In der Migros-Filiale Worb können ab August 2017 weitere Jugendliche mit Beeinträchtigung eine Ausbildung im Detailhandel starten. Mit diesem Projekt unterstützt die Migros Aare 35 junge Menschen. Insgesamt 14 Lernende starteten vor drei Jahren ihre Grundausbildung im Detailhandel. Sie alle benötigten berufliche Starthilfe und hätten unter normalen Bedingungen nur eine geringe Chance auf einen Ausbildungsplatz gehabt. Die Lernenden besuchten die öffentliche Berufsfachschule, wurden aber während der gesamten Ausbildungszeit durch speziell geschulte Berufsbildner begleitet. Die zusätzlichen Aufwendungen in der Filiale und die Mehrkosten der individuellen Berufsbildung wurden einerseits durch die kantonalen IV-Stellen getragen und andererseits durch das Kulturprozent der Migros Aare finanziert.

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Fusion: Swiss Quality Broker AG und Swissbroke AG Flums

Wollen gemeinsam gestärkt die Zukunft beschreiten: Swiss Quality Broker AG und Swissbroke AG Flums fusionieren ab 2017. Dadurch würden die beiden Versicherungsbroker „ihre Kräfte bündeln“ und ihren rund 1200 Firmenkunden künftig „noch mehr Engagement, Innovation und einzigartige Lösungen bieten“. Mit der Fusion ab 1. Januar werden die beiden Unternehmen die erfolgreiche 0817-Philosophie innerhalb des konservativen Assekuranzsektors auf einzigartige, sowie etwas andere Art und Weise vorantreiben. Dies stets mit dem Ziel, den Kunden einen aussergewöhnlichen Mehrwert zu bieten und jederzeit als fairer und verlässlicher Partner aufzutreten.

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Crowdfunding für querschnittsgelähmten Dario

Ein schweres Schicksal für einen so jungen Menschen: Der 17 Jahre alte Dario Christen ist querschnittsgelähmt, nachdem er im Frühjahr 2016 einen Sportunfall hatte. Momentan lebt er in einem eigens für ihn ausgestatteten Zimmer des Hotels Schweizerhof Lenzerheide, da die Wohnung der Familie für ihn nicht bewohnbar ist. Die Inhaberin des Hotels, Claudia Züllig, möchte im Rahmen des Crowdfunding-Projekts „Ein Neustart für Dario“ Spenden sammeln, damit Dario wieder mit seiner Familie zusammenleben kann. Das Kompetenzfeld „Digitale Strategien“ der Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur begleite die Crowdfunding-Kampagne „Neustart für Dario“. Das Projekt wurde heute von Claudia Züllig auf der Plattform 100-days.net gestartet. Sie möchte damit die Familie des 17-jährigen Dario Christen unterstützen, der seit seinem Sportunfall querschnittsgelähmt ist.

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Journalisten und Social Web - zwiespältige Beziehung

Social Media und Blogs werden heute intensiv genutzt, um Nachrichten und Meldungen in Windeseile zu verbreiten. Doch noch längst nicht jeder Tweet oder jede Mitteilung ist auch wirklich seriös. Falschmeldungen haben schon häufiger für Irritationen gesorgt. Von daher verwundert es nicht, wenn viele Journalisten soziale Medien als Nachrichtenquelle skeptisch sehen. Einer Studie von Ogilvy Public Relations zufolge sind 72 Prozent der Medienschaffenden überzeugt, dass traditionelle Nachrichten nach wie vor die vertrauenswürdigste Newsquelle für ihre Recherchen sind. Egal ob in Asien, Nordamerika oder Europa: Nur sechs bis sieben Prozent der Journalisten vertrauen den Angaben, die auf den Seiten der sozialen Medien gepostet werden.

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Mahnfeuer gegen Gefahrgut-Transporte auf dem Simplon

Anders als am Gotthard oder am San Bernadino sind bis dato Gefahrgut-Transporte er LKW über die Simplonstrasse möglich. Dagegen hat sich die Alpen-Initiative mit ihrem jährlichen Mahnfeuer gewandt, dass am Samstag, dem 13. August, auf dem Simplon stattfand. Dabei wurde ein Fahrverbot für solche Transporte und die Verlagerung auf die Schiene gefordert. Die Simplonstrasse sei nicht für 40-Tonnen-LKW mit Gefahrgut gebaut worden. Mit der Aktion soll der Bundesrat zum Handeln aufgefordert werden. Die Alpen-Initiative begründet ihre Forderung damit, dass ein Lastwagen am Simplon beim Hinauf- und Hinunterfahren insgesamt über 3000 Höhenmeter bewältigen müsse. Das sei enorm viel und die Strecke zudem anspruchsvoll für Chauffeure und Fahrzeuge. Anders als am Gotthard oder am San Bernardino sind am Simplon auch Transporte mit gefährlichen Gütern erlaubt.

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economiesuisse gegen Selbstbestimmungsinitiative

Der Dachverband der Schweizer Wirtschaft economiesuisse wendet sich gegen die von der SVP eingereichte „Selbstbestimmungsinitiative“. Am Freitag hatten Vertreter der Partei die gesammelten mehr als 116‘000 Unterschriften offiziell übergeben. economiesuisse sieht in dem Antritt einen frontalen Angriff auf die Interessen der Wirtschaft, denn sie gefährde die starke Vernetzung der Schweiz mit der Weltwirtschaft und die Teilnahme am europäischen Binnenmarkt. Eine Annahme der Vorlage würde sich auf hunderte bestehende Wirtschaftsabkommen auswirken und zu einer anhaltenden Rechtsunsicherheit führen. Die Volksinitiative „Schweizer Recht statt fremde Richter (Selbstbestimmungsinitiative)“ sei eine gefährliche Mogelpackung: Sie ziele auf die Europäische Menschenrechtskonvention (EMRK) und greife gleichzeitig die wirtschaftlichen Interessen der Schweiz an. Künftige bilaterale oder multilaterale Abkommen mit Handelspartnern auf der ganzen Welt würden erschwert oder gar unmöglich.

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BKW-Tochterunternehmen gründen Betriebsgesellschaft

Die BKW-Tochterunternehmen AEK Energie AG (Solothurn) und onyx Energie Mittelland AG (Langenthal) gründen eine gemeinsame Betriebsgesellschaft. Über die AEK onyx AG werden die beiden Gesellschaften den Markt ab November zusammen bearbeiten. Das Personal beider Firmen soll in der AEK onyx AG zusammengeführt werden. Auf diese Weise sollen sich die beiden regional stark verankerten Marken weiterentwickeln können. Gleichzeitig werden die Standorte in der Region Solothurn und im Oberaargau im anspruchsvollen, aber chancenreichen Umfeld gestärkt. Ziel des neuen Unternehmens ist es, die Synergien der beiden bisherigen Gesellschaften dort zu nutzen, wo sie einen Mehrwert für ihre Kunden schaffen. Mit der AEK onyx AG profitieren diese unter anderem von einer effizienteren Kostenstruktur. Mit der BKW im Rücken können sie zudem von einer breiteren und erweiterten Dienstleistungspalette und dem Gesamtangebot des Firmennetzwerks profitieren.

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Bioroboter – Antrieb aus lebenden Zellen

Bioroboter sind eine ganze neue Entwicklung aus dem Bereich der Biotechnologie, die eines Tages ungeahnte Nutzungsmöglichkeiten schaffen könnte. Solche Geräte verwenden Biosubstanz als „Baustein“ und Antrieb. Allerdings gilt es dabei noch, einige Hürden zu überwinden. Forschern der Western Reserve University im US-Bundesstatt Ohio könnte jetzt ein Durchbruch gelungen sein. Sie haben einen Biohybridroboter hergestellt, der umweltschonend im Meer nach Verschmutzungen Ausschau halten kann. Dazu verwenden sie das Gewebe des Kalifornischen Seehasen, einer Muschelart, die sich auch bei unterschiedlichsten Temperaturen und Lebensbedingungen gut hält.

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Gehässigkeit am Arbeitsplatz kostet Unternehmen 14.000 Dollar

Gehässige Mitarbeiter sowie herablassendes Verhalten und Sarkasmus unter den Mitarbeitern sollen nach Angaben einer Studie die Unternehmen pro Jahr durchschnittlich 14.000 Dollar kosten. Forscher geben unter Beteiligung der Michigan State University an, dass Unhöflichkeit am Arbeitsplatz die Produktivität der Angestellten mindert. Statt zu arbeiten, wollen sie lieber herausfinden, welche Absichten hinter den Beleidigungen stecken.

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BIZ Appenzell Ausserrhoden wird digital

Das neue Schuljahr steht vor der Tür. Ein guter Zeitpunkt für das Berufs- und Informationszentrum (BIZ) Appenzell Ausserhoden, die digitale Wendung einzuläuten. Zu diesem Zweck werden Berufsinformationen vermehrt online angeboten. Zudem gibt es eine App, die die Jugendlichen bei der Lehrstellensuche besser unterstützten soll. Darüber hinaus wechselt das BIZ seinen Standort und organisiert sich neu in der Abteilung Berufs-, Studien- und Laufbahnberatung; bleibt aber im Herisauer Regierungsgebäude. Die kantonale Berufs-, Studien- und Laufbahnberatung, bei welcher das BIZ integriert ist, unterstützt Ratsuchende so, dass sie selbständig in der Lage sind, für sie wichtige Informationen zusammen zu tragen, um Entscheide zu treffen und die richtigen Schritte auf ihrem Berufsweg zu planen und zu ergreifen. Die Angebote und Räumlichkeiten entsprachen in der bisherigen Form aber nicht mehr den Anforderungen der Ratsuchenden.

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Publireportagen

Lidl Schweiz baut Geschäftsleitung aus

Ab Oktober 2016 wird Lidl Schweiz die Geschäftsleitung von vier auf fünf Mitglieder erweitern. Dann kommt Alessandro Wolf dazu und wird die Gesamtleitung des Vertriebs von Lidl Schweiz übernehmen. Diesen Bereich hat bislang Geschäftsleitungsvorsitzender Georg Kröll in Personalunion geführt. Als Lidl-Mitarbeiter der ersten Stunde trat Alessandro Wolf im August 2008 – ein Jahr vor dem Start von Lidl Schweiz – ins Unternehmen ein. Der HSG-Absolvent begann seine Karriere als Regionalleiter und übte in der Folge weitere Kaderpositionen aus. Zuletzt war er Geschäftsführer der Schweizer Gesellschaft Sévaz und hier für die erfolgreiche Eröffnung des zweiten Warenverteilzentrums von Lidl Schweiz verantwortlich. Es gilt als das modernste und nachhaltigste seiner Art in Europa.

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Viele Schweizer halten Ärzte für bestechlich

Eine aktuelle Umfrage zeigt, dass die Schweizer kein allzu positives Bild von ihren Ärzten haben: Viele sind der Meinung, dass Ärzte bei der Verschreibung von Medikamenten rein wirtschaftlichen Aspekten folgen. So mancher zweifelt gar an der Unbestechlichkeit der „Helden in Weiss.“ Erstaunlicherweise sieht sich aber trotzdem jeder vierte Schweizer nicht als eigener Gesundheitsmanager, der Medikation und Behandlung kritisch prüft. Wer zum Arzt geht, wägt sich – oft in der Ohnmacht der Erkrankung – in sicheren Händen. Der Arzt weiss genau, was er tut – das hoffen die Patienten. Dass aber der Patient nicht nur das Recht, sondern auch die Pflicht hat, seinen Behandlungsplan, die Medikation und die Wahl von Spitälern und Operateuren kritisch zu hinterfragen, ist noch immer eine Seltenheit. Dies zeigt eine repräsentative Befragung, die das Institut Innofact im Auftrag des führenden Internetvergleichsdiensts comparis.ch durchgeführt hat.

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In der Krise? Versicherungsbroker Knip

Bislang galt der Online-Versicherungsbroker Knip als das Schweizer Vorzeige-Fintech. Nun häufen sich allerdings die Probleme, wie die „Handelszeitung“ in ihrer aktuellen Ausgabe vermeldet. Demnach haben etliche Führungskräfte das Unternehmen kürzlich verlassen: der Produktchef im Februar, der Art Director im Mai, der Marketingchef im Juni und der Strategiechef im Juli. Passend dazu sind die Download-Zahlen der Knip-App - in der Schweiz wie in Deutschland – in den vergangenen Monaten um bis zu 90 Prozent eingebrochen.

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Trotz Rechtsbruch: Anarcho-Unternehmen kommen super an

Das Gesetz zu übertreten, kann auch Vorteile nach sich ziehen: Eine Studie der Universität Hohenheim hat ergeben, dass Start-ups der Sharing Economy, die öfter mit dem Gesetz in Konflikt geraten, bei vielen Kunden besser ankommen und damit ihren Markenwert steigern. Kunden zeigen sich vor allem dann loyal, wenn die das gebrochene Gesetz selbst für illegitim erachten. Sie sehen in der betroffenen Firma sozusagen einen Anarchisten.

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