Thatchers arme Kinder

Eine Studie des Institute of Fiscal Studies (IFS) brachte ans Licht, dass Briten der Geburtsjahrgänge der 1980er-Jahre vergleichsweise arm sind. Das Vermögen dieser Kinder der Thatcher-Ära ist mit durchschnittlich 27.000 Pfund nur halb so gross wie das ihrer zehn Jahre zuvor geborenen Landsleute vor zehn Jahren. Schuld daran sind die schlechten Einkommen und die hohen Mieten.

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PwC – neuer Leiter der Zürcher Geschäftsstelle

Die PwC-Geschäftsstelle in Zürich steht seit 1. Oktober unter neuer Leitung. Zu diesem Termin hat Roger Kunz die Funktion übernommen. Der 44-jährige ist seit 2011 PwC-Partner und arbeitet bereits seit 1998 bei dem renommierten Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsunternehmen. Als eidg. Diplomierter Wirtschaftsprüfer und Bankfachmann verfügt Roger Kunz über eine breit abgestützte Prüfungserfahrung.

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US-Arbeitsmarktbericht – viel beachtet, nur begrenzt aussagefähig

Am kommenden Freitag ist es wieder so weit. Nachmittags werden die neusten Arbeitsmarkt-Daten aus den USA verkündet. Wenn die Nachrichten zum US-Arbeitsmarkt-Bericht um 14.30 Uhr bei uns eintrudeln, hält die Finanzwelt erfahrungsgemäss einen kurzen Augenblick den Atem an. Erwartet werden für den September 170'000 neue Stellen. Die Prognosen der von Bloomberg befragten Ökonomen reicht von 130'000 bis 220'000. Wenn sich die tatsächlichen Zahlen ausserhalb dieser erwarteten Range bewegen, bricht an den Finanzmärkten kurz Hektik aus. Die Aktienkurse, Zinsen und auch die Wechselkurse reagieren umgehend, gelegentlich sogar heftig.

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Monster-Machtkampf – Management für Randstad-Angebot

Anfang August hatten sich der internationale Personal-Dienstleister Randstad und das Stellenportal Monster grundsätzlich auf eine Übernahme geeinigt. Randstad bietet Monster-Aktionären im Zusammenhang mit der Übernahme den Kauf von Aktien zu einem Barpreis von 3.40 US-Dollar pro Aktie an. In einen Schreiben vom 30. September an die übrigen Alt-Aktionäre hat Aktionär MediaNews Group, Inc. (MNG) dazu aufgefordert, dieses Angebot abzulehnen. Dazu erklärt Tim Yates, CEO von Monster: „Die im Besitz des Hedgefonds Alden Global Capital befindliche MNG bietet den Aktionären von Monster keinerlei Gegenwert für ihre Aktien. MNGs Consent Solicitation ist ganz im Gegenteil ein Versuch, die Randstad-Transaktion zu Fall zu bringen und ohne Zahlung einer Kontrollprämie die Kontrolle über das Unternehmen zu übernehmen.

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Sibos 2016: Zahlungen in Echtzeit werden von D+H vorgestellt

Die DH Corporation (D+H) gab auf der Sibos 2016 eine Präsentation mit dem Thema "Real-time Payments: Making Payments Faster" (Zahlungen in Echtzeit: schneller Zahlungsabwicklung). D+H ist ein führender Anbieter von Technologielösungen. Die Präsentation führten Eran Vitkon, Leiter der Abteilung für Payments, Platform & Cross Product Management sowie Gene Neyer, Gruppenleiter für die Abteilung Industry & Regulatory Product Management. Die Annahme von Bezahlungssystemen in Echtzeit nimmt weltweit an Fahrt auf, wodurch sich die Zahlungslandschaft in den Ländern ändert, wo Zahlungsregelungen in Echtzeit implementiert werden. D+H ist bereits Teil der Zahlungstransformation in Echtzeit in Schweden, in Singapur, im Vereinigten Königreich und in Südafrika.

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UBS-Konsumindikator leicht gestiegen

Im August stieg der UBS-Konsumindikator von 1,45 auf 1,53 Punkte an. Der wieder erstarkte Tourismus sowie ein überdurchschnittlicher Automobil-Monat sind für diese erfreuliche Entwicklung verantwortlich. Jedoch wirft die Situation des Arbeitsmarktes einen Schatten auf den eigentlich positiven Anstieg. Im August legte der UBS-Konsumindikator von 1,45 auf 1,53 Punkte zu. Dies ist einerseits auf den Tourismus zurückzuführen: Die Zunahme der Hotellogiernächte um 1,6% im Vorjahresvergleich deutet daraufhin, dass im Juli der Sommertourismus doch noch Fahrt aufgenommen hat. Andererseits hielt sich der Schweizer Automobilmarkt weiterhin auf erfreulichem Niveau. So lagen die Neuimmatrikulationen im August über dem entsprechenden Monatsdurchschnitt seit der Jahrtausendwende.

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Neues Bahngastronomie-Konzept bei Elvetino

CEO Wolfgang Winter ist neuer Leiter Verkauf Schweiz bei Elvetino. Diese Anpassung wird von der Gewerkschaft des Verkehrspersonals SEV positiv aufgenommen. Sie fordert jedoch, dass bei der Umsetzung des neuen Cateringkonzeptes für die Railbar-Stewards auf eine faire Behandlung bei der Weiterbeschäftigung geachtet wird. Betroffen sind 200 Railbar-Stewards. Der SEV erwartet, dass die Mitarbeitenden unter der neuen Verkaufsleitung wieder vermehrt über Motivation, Schulung und Coaching geführt werden sollen statt nur mit Kontrollen und disziplinarischen Massnahmen. Dass die Fehler- und Angstkultur abgeschafft werden soll, begrüsst der SEV sehr. Er hat diese Art der Führung seit Jahren kritisiert und anhand von Beispielen auch aufgezeigt, dass sie nicht zielführend ist.

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Volksabstimmung: Erleichterte Einbürgerung für die dritte Ausländergeneration im Land?

Acht Jahre lang wurde diskutiert – nun haben die beiden Parlamentskammern ihre Differenzen beigelegt. Inhalt der Diskussion: Ada Marras parlamentarische Initiative "Die Schweiz muss ihre Kinder anerkennen". Es wird nun zum Volksentscheid kommen. Schweizer Stimmbürgerinnen und Stimmbürger dürfen darüber entsheiden, ob das Einbürgerungsverfahren für Ausländerinnen und Ausländern, deren Grosseltern und Eltern bereits in der Schweiz lebten, vereinfacht werde soll. Travail.Suisse, die unabhängige Dachorganisation der Arbeitnehmenden, freut sich über diesen Schritt und unterstützt die entsprechende Verfassungsänderung.

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Keine mehrheitsfähige Lösung bei Altersvorsorge

Der Nationalrat hat verschiedene Massnahmen für die Reform der Altersvorsorge 2020 beschlossen – allerdings bieten diese keine mehrheitsfähige Lösung. Ursprünglich war eine Zusatzfinanzierung geplant, doch davon sind nur 0.6 Mehrwertsteuerprozentpunkte übrig geblieben. Dies genügt jedoch nicht. Schon bald würde so der beschlossene Mechanismus für eine Rentenalter von 67 zur Anwendung kommen. Man will offenbar die AHV aushungern, um dann Rentenalter 67 einführen zu können. Verantwortungsvolle Politik sieht anders aus. Die heute bisher beschlossenen Massnahmen des Nationalrats zur Altersvorsorge sind besorgniserregend: Rentenalter 65 der Frauen ohne sozialen Ausgleich, Kürzungen bei den Witwenrenten, Abschaffung der Kinderrenten, Interventionsmechanismus mit Rentenalter 67 und eine absolut ungenügende Finanzierung der AHV mit 0.6 Mehrwertsteuer-Prozentpunkten. Dazu kommt ein in letzter Minute eingebrachtes neues Kompensationsmodell in der beruflichen Vorsorge für die Senkung des Mindestumwandlungssatzes, dessen Auswirkungen und Finanzierung unklar sind.

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Mehr Chancen für ältere Arbeitnehmer

Hohe Altersgutschriften, fehlende Weiterbildung, Digitalisierung im Arbeitsmarkt – die Probleme älterer Arbeitnehmender sind vielfältig. Und auch gut bekannt. Vor allem Menschen mit niedrigeren Qualifikationen haben es schwer. Daher fordert die CVP schon lange, dass man inländische Arbeitskräfte berücksichtigen soll, anstatt Personal im Ausland zu rekrutieren. Es braucht gezielte Massnahmen und Anreize, um die Arbeitsmarktfähigkeit gewisser Arbeitnehmerkategorien zu verbessern und um ihnen bessere Chancen auf dem Arbeitsmarkt zu geben. Die CVP ist in diesem Bereich aktiv und reicht zwei neue Vorstösse ein. Wer im Alter arbeitslos wird, hat oft grosse Schwierigkeiten eine neue Stelle zu finden. Insbesondere Menschen mit einem tiefen Bildungsstand sind stark betroffen und können sich nicht an die sich schnell verändernden Anforderungen des modernen Schweizer Arbeitsmarktes anpassen.

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CUBE schafft Zentrum in Berlin, in dem sich Konzerne mit Startups vernetzen können

Mit einem Zentrum, in dem sich Industrie und Konzerne mit innovativen Startups treffen können, bringt CUBE die "vierte industrielle Revolution" nach Berlin. Ziel ist es, dass sich Konzerne und Startups im Coworking Space miteinander verbinden. Der Cooperation Space ist Verbindungsstelle zwischen CUBEs Startups und deren Partnern – zu finden mitten in Berlin. So sollen Verbindungen zwischen innovativen B2B-Startups und Branchenführern verstärkt werden können. Startups und Konzerne sind ein kulturelles Gegenteil; sie sprechen keine gemeinsame Sprache. Durch verschiedene Projekte und Module, verbindet CUBE innovative Startups und führende Konzerne miteinander, doch das ist nicht genug. CUBE sieht sich nicht nur als Vermittler sondern auch als Übersetzer zwischen den zwei Welten, weil er die Bedürfnisse von Startups als auch von Konzernen versteht. So kann CUBE Geschäftspartnerschaften und die Digitalisierung der Industrie schneller ermöglichen als irgendeine andere innovative Scouting-Platform.

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Panasonic lässt Technics-Plattenspieler wieder auferstehen

 Er war wohl in jeder Disco zu finden: der legendäre Technics Plattenspieler SL-1200 MK2. Er verhalf der Marke Panasonic mit zu ihrem guten Ruf und war bei DJs sehr beliebt. Zum 50. Jubiläum konnte man im Sommer eine auf 1200 Stück limitierte Auflage erhalten. Nun wurde eine unlimitierte Edition für Oktober angekündigt. Aufgrund der weitverbreiteten Nutzung von CDs waren Plattenspieler lange nur ein Nischenprodukt. In den letzten Jahren führte die immer stärkere Nachfrage nach Vinylplatten jedoch zu einer echten Wiedergeburt.

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Mit der VARTA Storage App alle Energieströme online steuern

Mit der neuen App von VARTA Storage kann man ab sofort alle Daten der VARTA Batteriespeicher und der Energieströme im Haus mobil steuern und einsehen. Die Anwendung ist kostenlos und ist für IOS, Android und Windows Phone erhältlich. In allen App-Stores kann man sie herunterladen. Man kann sich damit unterwegs über Ersparnisse bei Stromkosten und den Netzbezug informieren. Auch über die Eigenverbrauchsquote und den Autarkiegrad kann man sich informieren, wenn die PV-Anlage an einen Datenlogger angebunden ist. „So sind unsere Kunden auch unterwegs immer informiert und behalten den Überblick über ihr Energiemanagementsystem“, sagt Herbert Schein, CEO VARTA Microbattery/VARTA Storage Unternehmensgruppe.

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Dätwyler kauft Ott

Bereits im August kündigte die Dätwyler-Gruppe den Kauf des Unternehmens Ott an. Nun ist der Kauf vollzogen. Somit ist Dätwyler Eigentümerin des Unternehmens, das in Cleebronn in Deutschland seinen Sitz hat. Durch die Übernahme des deutschen Unternehmens Ott erwirbt Dätwyler im Konzernbereich Sealing Solutions neue Technologie- und Materialkompetenz.

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Unia: Ablehnung der Vorschläge zur Altersvorsorge

Unter der Finanzierung der Altersvorsorge müssten vor allem Frauen und junge Menschen leiden. Doch die rechtsbürgerliche Mehrheit im Nationalrat fordert ein Renteneintrittsalter von 67 Jahren. Alle, die heute arbeiten, müssten deutlich länger arbeiten und auch mehr bezahlen. Dies ist nicht tollerierbar, so Unia. Entgegen jeglicher Vernunft wollen SVP und FDP das Rentenalter 67 für alle durchdrücken. Bei einer Unterdeckung des AHV-Fonds würde automatisch und ohne Volksabstimmung das Rentenalter erhöht. Damit dieser Fall möglichst rasch eintrifft, will die Nationalrats-Mehrheit die Mehrwertsteuer nur um 0,6 statt wie vom Ständerat beschlossen um 1 Prozent erhöhen. Dies führt zu einer bewussten Unterfinanzierung der Altersvorsorge. Eine solche Gesetzesvorlage wird die Unia mit aller Kraft bekämpfen.

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Vittorio Cornaro übernimmt Leitung der Cornèr Bank Gruppe

Die Generalversammlung der Cornèr Bank verabschiedet Änderungen an der Führungsspitze der Bank. Der bisherige operative Leiter, Paolo Cornara, übernimmt den Vorsitz des Verwaltungsrats. Sein Sohn Vittorio übernimmt die Leitung. Paolo Cornaro ist seit 47 Jahren bei der Bank tätig. 36 Jahre lang war er Generaldirektor, übergibt aber die operative Leitung nun an seinen Sohn Vittorio, der den gleichen Namen trägt wie sein Großvater, der die Bank gegründet hat. Gleichzeitig und auf seinen persönlichen Wunsch tritt der amtierende VR-Präsident Giancarlo Viscardi seinen Sitz an Paolo Cornaro ab.

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Korrektur mit Besserwisser-App

Die App als Lehrer - mit „GrammarSnob“ lassen sich Rechtschreib- und Grammatikfehler in iMessage-Textnachrichten korrigieren. Üppiges Arsenal an Korrekturen Ähnlich wie die bekannten Sticker, die sich in Messengers als Antwort verschicken lassen, funktioniert auch die integrierte Anwendung GrammarSnob.

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