Auch 35 Jahre nach Verankerung der Lohn-Gleichstellung von Mann und Frau in der Bundesverfassung sieht die Praxis anders aus. Noch immer macht das Geschlecht einen Unterschied.
Freiwillige Massnahmen – zum Beispiel im Rahmen des Projektes „Lohngleichheitsdialogs“ - haben daran nichts geändert.
Der Bundesrat hat eine Rechtslücke geschlossen. Die Verordnung über die Informations- und Auszahlungssysteme der Arbeitslosenversicherung (ASAL-Verordnung) soll an die heutige Regulierung für elektronische Datenbanken angepasst werden.
Hintergrund der Anpassung ist, dass sich in den letzten 30 Jahren die elektronischen Datenbanken deutlich weiterentwickelt und an Bedeutung gewonnen haben. Die entsprechende Gesetzgebung ist im Allgemeinen dieser Entwicklung gefolgt und ebenfalls präziser geworden. Das gilt insbesondere bezüglich Datensicherheit und Datenschutz.
Der Chemiekonzern BASF hat die Schliessung seines Forschungszentrums Basel bis Ende 2018 verkündet.
Dadurch sind bis zu 180 Forscher/innen von der Entlassung bedroht. Die Gewerkschaft Unia ist der Ansicht, dass bei ausreichendem Willen von BASF und Politik, Kündigungen vollständig verhindert werden können. Allerdings müssen die politisch Verantwortlichen sofort aktiv werden.
Bei seiner Sitzung am 26. Oktober 2016 hat der Bundesrat beschlossen, eine Reihe von Bestimmungen in der Verordnung über die Alters- und Hinterlassenenversicherung (AHVV) zu ändern.
Auf diese Weise sollen die administrativen Verfahren für Arbeitgeber und Durchführungsstellen erleichtert werden. Der Versicherungsausweis wird den Versicherten nicht mehr automatisch zugestellt.
Die Zahl der schweizweit ausgeschriebenen Stellen ist zwischen September und Oktober 2016 um 0,4 % gestiegen. Die Zahl der Stellenangebote für Steuer- und IT-Spezialisten nahm um +12,7 resp. 6,3 % zu.
Auch in den Bereichen Facility Management (+5,3%) und Forschung (+5,3%) war ein Zuwachs zu verzeichnen. Dies geht aus den Zahlen des Michael Page Swiss Job Index hervor.
Das Fürstentum Liechtenstein lehnt den automatischen Informationsaustausch (AIA) mit der Schweiz ab und schlägt als Alternative eine Abgeltungssteuer vor.
Dies schreibt die "Handelszeitung" in ihrer neusten Ausgabe. "Wir möchten mit der Schweiz eine Lösung prüfen, die den steuerlichen Bedürfnissen der beiden Partnerstaaten einfacher und direkter Rechnung trägt", sagt Katja Gey, Chefin der Liechtensteiner Stabsstelle für internationale Finanzplatzfragen.
Darf ein Gastkommentator den Namen eines Abonnenten nennen, der eine Zeitschrift abbestellt? Nein, sagt der Schweizer Presserat.
Und: Eine Zeitung kann die Verantwortung für diese unzulässige Namensnennung eines Gastautors nicht an diesen auslagern. Denn die Zeitung ist medienethisch auch für Gastbeiträge verantwortlich.
Der "Tages-Anzeiger" hat mit dem Interview mit einer Sektenexpertin die Wahrheitspflicht verletzt, indem er nicht darauf hinwies, dass die Glaubensgemeinschaft der Zeugen Jehovas die sogenannte "2-Zeugen-Regel" bei sexuellen Übergriffen aufgehoben hatte.
Der Schweizer Presserat heisst eine Beschwerde in diesem Punkt gut.
Der "Beobachter" hat mit seiner Titelstory über die "Modedroge Anabolika" keine Persönlichkeitsrechte verletzt. Der Presserat wies die Beschwerde eines Mannes ab, den der Artikel anonymisiert als Dealer beschrieben hatte.
Der "Beobachter" publizierte am 25. November 2015 einen Schwerpunkt zum Thema Anabolika. Auf neun Seiten beschrieb das Magazin, wie gross dieser Markt sei, zeigte den Zusammenhang mit der wachsenden Fitness-Industrie und informierte über die Gefährlichkeit von Anabolika und anderer Drogen. Zwei Text-Abschnitte illustrierten gestützt auf eine Anklageschrift, mit welchen Methoden ein Dealer operierte.
Bei seiner Sitzung am 26. Oktober 2016 ist der Bundesrat zu dem Entschluss gekommen, den Mindestzinssatz in der obligatorischen Beruflichen Vorsorge per 1. Januar 2017 auf 1 Prozent zu senken. Aktuell liegt dieser bei 1.25 Prozent.
Gemäss Gesetz wird die Höhe des Mindestzinssatzes auf Grund der Entwicklung der Rendite der Bundesobligationen sowie zusätzlich der Aktien, Anleihen und Liegenschaften festgelegt.
Der Vorstand des Verbands Schweizerischer Elektrizitätsunternehmen, VSE, hat, indem er dem Vorschlag seiner Findungskommission folgte, Michael Wider, Head Generation von Alpiq, der ordentlichen Generalversammlung des VSE vom 11. Mai 2017 in Visp als neuen Präsidenten vorgeschlagen. Er soll Nachfolger von Kurt Rohrbach werden, der nach neun Jahren aufgrund der Amtszeitbeschränkung sich nicht mehr zur Wahl stellt.
Michael Wider ist Mitglied der Geschäftsleitung von Alpiq, einer führenden Schweizer Stromanbieterin und Energiedienstleisterin mit europäischer Ausrichtung. Seit 2013 ist er als Head Generation verantwortlich für den Geschäftsbereich Energieproduktion.
pharmaSuisse, der schweizerische Apothekerverband befürwortet die Folgerungen des Bundesrates hinsichtlich der Rolle der Apotheken in der ambulanten medizinischen Versorgung, wie sie aus dem publizierten Bericht hervorgehen.
Dennoch besteht nach Ansicht des Verbands weiterhin Handlungsbedarf, insbesondere im Bereich der Vergütungsmodelle.
Anlässlich des vierten ordentlichen Kongresses im Messezentrum Palexpo in Genf fordert die Gewerkschaft Unia mehr Schutz für Löhne und Rechte aller Arbeitnehmenden. Circa 350 Delegierte berichten über ihre Tätigkeiten während der letzten vier Jahre und präsentieren Ziele und Strategien für die nächsten Jahre. Hierbei stehen aktuelle Themen der Europafrage im Zentrum. Die Delegierten verabschieden zudem einige Resolutionen und wählten die Leitungsorgane neu.
Der ordentliche Kongress der Gewerkschaft Unia – er findet alle vier Jahre statt – steht unter dem Motto „Solidarisch in der Gesellschaft, stark in den Betrieben“. Unia-Präsidentin Vania Alleva wies darauf hin, dass sich die 2005 gegründete Unia seit dem letzten Kongress 2012 weiter konsolidieren konnte.
3D-Drucken gilt bislang mehr als etwas für professionelle Anwendungen, weniger als Angebot für den Hausgebrauch oder gar zum Spielen für Kinder. XYZprinting (www.xyz-printing.ch) zeigt, dass es anders geht und bietet dafür gleich zwei Lösungen:
den da Vinci Mini w 3D-Drucker. Er verbindet kleinste Abmessungen mit hoher Präzision;
den da Vinci 3D Pen Stift. Er erlaubt das Drucken von 3D-Objekten sogar ohne Computer und Software und ist kinderleicht einzusetzen. Kinder ab 8 Jahren und kreative Erwachsene dürfen sich freuen.
Zahlungsdienstleister Wirecard und awinta, deutscher Marktführer bei Apothekensoftware, haben eine Zusammenarbeit vereinbart. Sie zielt auf Payment-Lösungen am Point of Sale (POS).
Wirecard wird dabei für awinta die Zahlungsabwicklung übernehmen und Hardware, Processing und Kreditkartenakzeptanz zur Verfügung stellen. Awinta möchte perspektivisch das ganze Portfolio von Wirecard am POS anbieten.
Über die verfassungswidrige Praxis zum Verrechnungssteuergesetz haben wir bereits berichtet. Im November 2015 wurde vom Autor ein Artikel in „Finanz- und Rechnungswesen“, einem Fachmagazin des WEKA-Verlages, publiziert mit dem Titel „Verfassungswidriges Kreisschreiben Nr. 40 - Anspruch auf Rückerstattung der Verrechnungssteuer“.
Die Reaktionen haben gezeigt, dass das Problem gross ist und etwa 50 – 100 Millionen Franken an Steuern pro Jahr so verfassungswidrig einkassiert werden.
In keinem anderen Handwerk sind die Löhne so hoch wie im Bauhauptgewerbe. Das teilt der Schweizerische Baumeisterverband (SBV) mit. Er legt aktuell die Zahlen seiner Lohnerhebung 2016 vor, die sich auf 48‘000 Lohnmeldungen stützt.
In diesem Jahr erhöht sich danach die Kaufkraft der Arbeitnehmer im Landesmantelvertrag (LMV) nochmals um 0.5 Prozent. Bei 13 ausbezahlten Gehältern beträgt der Durchschnittslohn 5765 Franken im Monat, 0.1 Prozent mehr als im Vorjahr.
Christian Thöny ist von der Bündner Regierung erneut als Bankrat der Graubündner Kantonalbank gewählt worden. Er gehört damit für die Amtsperiode 1. April 2017 bis 31. März 2021 weiterhin diesem Gremium an.
Der siebenköpfige Bankrat der Graubündner Kantonalbank (GKB) wird laut Gesetz von der Regierung des Kantons bestimmt. Die alte Amtsperiode von Bankrat Thöny endet am 31. März 2017. Daher war eine Neuwahl erforderlich.