USR III: KMUs und alle schweizerischen Unternehmen profitieren

Die Schweiz hat in den letzten Jahren grössere Reformen des Unternehmenssteuerrechts durchgeführt. Mit der Unternehmenssteuerreform I 1998 wurden Sondertarife für Holding-, Domizil- und gemischte Gesellschaften harmonisiert und auf Bundesebene ein Beteiligungsabzug eingeführt. Mit der Reform II 2008 stand die Erhöhung der Standortattraktivität für grosse Unternehmen sowie die Minderung der wirtschaftlichen Doppelbelastung bei der Besteuerung von juristischen Personen und Unternehmern im Vordergrund. Nun steht die Unternehmenssteuerreform III 2017 an der Urne (USR III).

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Micarna nimmt chinesische Konsumenten ins Visier

Die Migros-Industrietochter Micarna will chinesische Konsumenten als Kunden gewinnen. Das schreibt die «Handelszeitung» in ihrer aktuellen Ausgabe. Dazu hat die Fleischverarbeiterin ein Logo mit chinesischen Schriftzeichen entworfen und schützen lassen. «Das Logo wurde im letzten Sommer im Zuge des Projekts 'Schweinsfüssli für Chinesen in der Schweiz' kreiert», bestätigt Unternehmenssprecher Roland Pfister. Die Übersetzung bedeute so viel wie «Wir versprechen beste Qualität aus der Viehwirtschaft». Mit dem Logo will die Migros-Tochter einerseits chinesische Touristen in der Schweiz ansprechen, strebt aber auch nach Fernost damit.

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Christoph Sax zum neuen Chefökonomen der Migros Bank ernannt

Christoph Sax übernimmt per 1. Februar 2017 die neu geschaffene Funktion des Chefökonomen der Migros Bank. Die Ernennung erfolgt im Zuge eines Ausbaus des Anlagegeschäfts durch die Migros Bank. Christoph Sax (40) hat an der Universität Basel Wirtschaftswissenschaften studiert und zum Thema „Schweizer Börse und Konjunkturzyklus“ doktoriert. Seit 2011 arbeitete er in der Funktion als Makroökonom und stellvertretender Leiter Finanzanalyse für die Luzerner Kantonalbank.

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ABB mit Vorwurf des Marktmachtmissbrauchs in Indien konfrontiert

Der Industriekonzern steht in Indien vor Auseinandersetzungen. Die indische Wettbewerbsbehörde CCI prüft, ob sie eine Untersuchung gegen den Industriekonzern lancieren soll. Das berichten mehrere gut informierte Quellen der "Handelszeitung". Im Raum steht der Vorwurf, ABB missbrauche seine Marktmacht in Indien. Den Vorwurf erhoben hat das Unternehmen InPhase - ein lokaler Konkurrent von ABB und Hersteller von Energietechnikprodukten, mit dem ABB bereits juristische Auseinandersetzungen hat.

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Ohne Rechtssicherheit keine Investitionen: Ja zur Steuerreform

ICC Switzerland unterstützt die Unternehmenssteuerreform III. Sie schafft ein international akzeptiertes Steuersystem und bewahrt die Wettbewerbsfähigkeit des Wirtschaftsstandortes Schweiz gerade für mobile Geschäftsbereiche internationaler Konzerne. Die Vorlage ist ausgewogen und bringt Rechtssicherheit. Und ohne die vorgesehenen neuen Instrumente verliert die Schweiz gegenüber wichtigen Konkurrenten an Boden. Die Internationale Handelskammer ICC ist die globale Stimme der Wirtschaft. Sie setzt sich seit bald hundert Jahren für Handel und Investitionen ein. Dazu gehört auch ein attraktives Steuersystem. Aus diesem Grund sieht ICC Switzerland als Schweizerisches Nationalkomitee von ICC die Abstimmung vom 12. Februar als zentrale Weichenstellung für den Unternehmens- und Investitionsstandort Schweiz.

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Trump-Team setzt auf die UBS

Die US-Regierung unter Donald Trump kann gut mit der Schweizer Grossbank UBS. Trump finanzierte seine Immobiliengeschäfte auch mit einem Millionenkredit der Schweizer Grossbank. Trumps UBS-Hypothek lag gemäss Selbstdeklaration zwischen 5 und 25 Millionen Dollar. Der Zinssatz fürs Fremdkapital betrug 6,2 Prozent; letztes Jahr lief der Kredit aus. Ob er erneuert wurde, ist nicht ersichtlich. Die UBS kommentiert dies aus grundsätzlichen Gründen nicht.

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Ein Drittel mehr Stellenangebote im Jahresvergleich – Top-Start 2017

Gemäss dem Michael Page Swiss Job Index ist die Anzahl der Stellenangebote im Jahresvergleich (Januar 2016 – Januar 2017) um 33,6% gestiegen. Dies ist der beste Start ins neue Jahr im Jahresvergleich seit der Einführung des Index im Jahr 2012, nahezu dreimal so hoch wie der Durchschnittswert in diesem Zeitraum. Die Anzahl der Stellenangebote in der Schweiz ist dagegen zwischen Dezember 2016 und Januar 2017 leicht gesunken (–1,3%), was für den saisonbedingten Rückgang in diesem Zeitraum typisch ist.

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„Spezialisiert“ sind alle: Top 10 der Buzzwords in LinkedIn-Nutzerprofilen

Jährliche Aufstellung der am häufigsten von Nutzern verwendeten Beschreibungen: Der Spitzenreiter aus dem letzten Jahr, "strategisch", wurde in der Schweiz durch "spezialisiert" abgelöst. "Spezialisiert" führt auch die internationale Liste der Buzzwords an. Will man in Erinnerung bleiben, sollte man sich von der Masse abheben. In Nutzerprofilen in Karrierenetzwerken liest man allerdings häufig dasselbe: Alle sind erfahren, denken strategisch und sind fokussiert - oder wollen es zumindest sein.

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"On the move" macht Jugendliche fit für die Zeit nach der Lehre

An zehn Berufs- und Wirtschaftsschulen finden von Ende Januar bis Ende April Informationsveranstaltungen für Lernende im letzten Lehrjahr statt. Das Projekt "On the move" bereitet sie auf die Zeit nach der Lehre vor: mit Tipps zur Stellensuche und Informationen zum Arbeitsmarkt, zu Weiterbildungen und Sprachaufenthalten. Das Projekt "On the move" hat das Ziel, Lehrabgängerinnen und -abgänger bestmöglich auf die Zeit nach der Lehre vorzubereiten. Fachleute der Regionalen Arbeitsvermittlungszentren (RAV) informieren die Schülerinnen und Schüler im letzten Lehrjahr über den Schweizer Arbeitsmarkt. Ihre Lehrerinnen und Lehrer können je nach Bedarf weitere Module buchen.

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WWF 2017: Bundesrat Johann Schneider-Ammann ehrt Vater des World Wide Web

Das WORLDWEBFORUM ist die grösste Schweizer Konferenz für Business Transformation und Thought-Leadership, die sich mit den Chancen und Herausforderungen der Digitalisierung befasst. Die Konferenz heisst in diesem Jahr mehr als 2000 Personen willkommen, doppelt so viele wie im Vorjahr. Bundesrat Johann Schneider-Ammann überreicht dem Erfinder des World Wide Web (WWW), Tim Berners-Lee, den "WORLDWEBFORUM Lifetime Achievement Award".

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Plädoyer für eine Ökonomie mit mehr Herz – im Sinne von Gottlieb Duttweiler

Die Ökonomie hat einen schlechten Ruf. Elementare Modelle haben in der Finanzkrise versagt. Insbesondere das Ideal des effizienten Marktes. Die Ökonomen gelten überdies als abgehoben und weltfremd. Sie argumentieren oft mit abstrakten Theorien, die kein Normalbürger je begreifen kann. Deshalb bin ich der Meinung, die Ökonomen müssten sich viel stärker um die alltäglichen Probleme der Leute kümmern. Und sie sollten ihre Gedanken so formulieren, dass sie für jedermann verständlich sind. Von diesen beiden Prinzipien habe ich mich bei meiner Kolumne im Migros-Magazin leiten lassen: Praxisbezug statt graue Theorie. Klar nachvollziehbare Argumente anstelle von pseudowissenschaftlichem Kauderwelsch.

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Börsen gehen mit Zuversicht ins Jahr 2017

Die Börsen sind gut ins neue Jahr gestartet. In den ersten Wochen konnten Kursgewinne verzeichnet werden, bevor die nahende Einsetzung von Donald Trump als US-Präsident die Anleger vorsichtiger werden liess. Vor einem Jahr war es anders. Der Swiss Performance Index startete am ersten Handelstag mit einem Verlust von 1.8%. Bis zum Ende der ersten Woche verlor er fast 6% an Wert. Was ist aus den Befürchtungen von damals geworden?

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Publireportagen

Das Ende des Zinsabwärtstrends: Rettet Donald Trump die Weltwirtschaft?

Die Inauguration des Republikaners Donald Trump als 45. Präsident der Vereinigten Staaten dürfte zu den einschneidendsten politischen Ereignissen der vergangenen Jahrzehnte gehören. Sie ist das Ergebnis eines in dieser Form nie erlebten Wahlkampfes, das nach einer Kette von Skandalen und Totsagungen kaum noch jemand für möglich gehalten hatte. Daniel Kühn, Chefredakteur des Finanzportals GodmodeTrader, erläutert, warum er den langfristigen Abwärtstrends der Zinsen damit als beendet betrachtet und was dies für die Eurozone bedeutet: die Wende für Mario Draghis Nullzinspolitik.

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Gastgewerbe lehnt KMU-feindliches Energiegesetz entschieden ab

Das Referendumskomitee gegen die teure Energiestrategie 2050 hat heute mehr als die erforderlichen Unterschriften eingereicht. Am Abstimmungssonntag vom 21. Mai 2017 wird das Volk damit über das Energiegesetz entscheiden. GastroSuisse begrüsst es, dass die Stimmbürger angesichts der einschneidenden Bestimmungen das letzte Wort zur Energiewende haben. Dabei spricht sich der Verband nicht gegen eine bessere Energieeffizienz aus, sondern fordert eine fairere Verteilung der Kosten und erteilt der KMU-feindlichen Vorlage eine Absage.

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KMU fühlen sich bei politischen Entscheidungen zu wenig vertreten

Kleine und mittlere Unternehmen (KMU) finden, dass sie zu wenig Einfluss haben, wenn in ihrem Land politische Entscheidungen getroffen werden. Das zeigt eine Studie von Sage, dem Markt- und Technologieführers für Cloud-basierte Buchhaltungs-, Lohnabrechnungs- und Bezahlsysteme, welche im Vorfeld des diesjährigen Weltwirtschaftsforums von Davos durchgeführt wurde. Nur 33 Prozent der 5500 befragten Unternehmen aus 19 Ländern fühlen sich durch die Politik bei Entscheidungen genügend vertreten. Sage hat deshalb das „Forum for Business Builders“ lanciert.

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Neue überarbeitete Desktop-Oberfläche von LinkedIn

Neues Jahr, neuer Look: LinkedIn, das weltweit grösste Karrierenetzwerk, stellt heute das neue Design der Desktop-Version vor. Ausserdem wurde an den Funktionalitäten gearbeitet. Dabei wurde der Fokus insbesondere daraufgelegt, dass sich Mitglieder vernetzen, in Kontakt bleiben und die Informationen erhalten, die wichtig für sie sind und sie beruflich voranbringen. Das Redesign ist das grösste in der Unternehmensgeschichte und wurde bereits Ende des letzten Jahres in den USA vorgestellt. Jetzt ist auch der deutschsprachige Markt an der Reihe. Mit der Investition trägt LinkedIn dem Wachstumspotential Rechnung, das es in der deutschsprachigen Region sieht.

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Hypothekarkunden werden von Banken an Pensionskassen abgeschoben

Während manche Banken ihre Tragbarkeitsberechnungen bei Hypotheken immer mehr lockern, um auch finanzschwache Kunden bedienen zu können, ziehen sich andere Banken aus dem Hypothekargeschäft zurück. Das zeigen Recherchen der „Handelszeitung“. Die beiden Grossbanken Credit Suisse und UBS seien daran, eigene Hypothekarkunden im Wert von jeweils hunderten von Millionen Franken in Anlagefonds abzuschieben, welche nun den Pensionskassen zur Zeichnung angeboten werden, wie Manager mehrerer Vorsorgeinstitute berichten.

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