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Noch 3'000 offene Lehrstellen in der Baubranche

Von den Fachkräften im Bau wird immer mehr Wissen gefordert – dank Digitalisierung und Energiewende. Allein der Sanierungsbedarf bei Gebäuden ist enorm: Bislang beläuft sich die Umsetzung jährlich auf nur 1%. Fachkräfte im Bau werden händeringend gesucht – von der Lehre bis zum Hochschulabschluss. Derzeit sind immer noch 3'000 Lehrstellen in den Baubranchen unbesetzt. Spitzenreiter sind die Kantone St. Gallen, Zürich und Bern. Am Mediengespräch von bausinn.ch stellten sechs 16- bis 21-jährige Lernende die Berufe Gerüstbauer, Metallbauer, Schweisser, Maler und Polybauer Fachrichtung Dachdecken vor und präsentierten ihre persönlichen Karrierepläne. Der Maurer Robby Hinnen schloss die Lehre 2015 ab und leitet heute bereits eine Baustelle.

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Mehr Firmenpleiten in der Schweiz

In den ersten fünf Monaten dieses Jahres haben die Firmeninsolvenzen in der Schweiz wieder zugenommen. 1‘933 Firmenpleiten gab es von Januar bis Mai 2016 - das zeigt eine aktuelle Studie des Wirtschaftsinformationsdienstes Bisnode D&B. Diese Entwicklung bedeutet eine Zunahme um sechs Prozent gegenüber dem gleichen Vorjahreszeitraum. Hier die wichtigsten Erkenntnisse der Studie im Überblick: Besonders negativ fällt die französischsprachige Schweiz auf, wo die Unternehmenskonkurse um ganze 23 Prozent angestiegen sind.

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UBS-Tochter in London auf dem Prüfstand

Banken, die am Finanzplatz London vertreten sind, müssen sich nach der Brexit-Entscheidung neu aufstellen. Das gilt auch für die UBS, die ihre Investmentbank in der britischen Hauptstadt wohl umorganisieren muss. Die UBS Limited unter Chef Andrea Orcel ist nämlich bisher nicht nur in Grossbritannien präsent, sondern auch in anderen EU-Ländern wie Deutschland, Polen oder den Niederlanden. Diese nicht-britischen Zweigstellen der UBS-Investment-Tochter stehen nach Angaben der Handelszeitung zur Disposition, wenn das Vereinigte Königreich den Zugang zum EU-Finanzmarkt ganz oder teilweise verlieren sollte.

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Ticketmaster kommt in die Schweiz

Der amerikanische Vorverkaufs-Riese Ticketmaster startet zum Angriff auf Ticketcorner und andere Konkurrenten. Nach der Handelszeitung vorliegenden Informationen hat die kalifornische Firma Mitte Juni in Zürich einen Ableger gegründet und plant damit offenbar den Eintritt in den Schweizer Markt. Ticketmaster Switzerland GmbH heisst die neue Firma, deren Geschäftszweck der „Betrieb einer Ticketing-Organisation“ ist.

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SuisseEMEX 2016 – Digitalisierung im Fokus

Am 30. und 31. August 2016 wird zum zehnten Mal die SuisseEMEX stattfinden – die grösste Schweizer Messe für Marketing und Kommunikation. Dann werden rund 350 Experten und Berater auf dem Zürcher Messegelände zukunftweisende Marketinglösungen präsentieren. Neben Marketing und Kommunikation sind Event und Live Communication, Promotion und Digital Business zentrale Themenfelder.  Zum zehnjährigen Jubiläum widmet die SuisseEMEX dem digitalen Wandel in der Marketing- und Kommunikationsbranche und der persönlichen Vernetzung besondere Aufmerksamkeit. Ob Mobile Payment beim Shopping per Smartphone oder die Lancierung von ganzen Kampagnen unter Einbindung von Social Media – die Marktbearbeitung findet verstärkt digital und crossmedial statt.

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Pistor und Online-Hofladen kooperieren

E-Commerce ist längst bei Lebensmittel-Einkäufen Realität. Das hat auch die Luzerner Genossenschaft Pistor erkannt und erwirbt – laut einer Meldung der Handelszeitung – eine strategische Minderheitsbeteiligung am Zürcher Online-Unternehmen Farmy.ch. Die Beteiligung dient als Fundament für eine umfassendere Kooperation, beide Partner wollen ein landesweit flächendeckendes System von Abholstellen in Bäckereien etablieren. Das sagt jedenfalls Roman Hartmann, Co-Geschäftsführer und Gründer des virtuellen Hofladens Farmy.ch.

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Brexit – Freizügigkeit für Briten verteidigen

Der „Brexit“ könnte auch Folgen für die Schweiz haben, obwohl sie selbst nicht EU-Mitglied ist. Das ergibt sich unter Umständen aus den bestehenden bilateralen Vereinbarungen mit der EU. Vor diesem Hintergrund fordert der Basler Wirtschaftsprofessor und Europa-Kenner Rolf Weder in einem Gespräch mit der Handelszeitung ein Signal von der Schweiz an Grossbritannien, dass die Personenfreizügigkeit für britische Staatsbürger aufrechterhalten bleibe. Die von der Schweiz geschlossenen Vereinbarungen mit der EU dürften Regelungen mit Drittstaaten nicht einschränken.

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Brexit und die Credit Suisse Universalbank

Der geplante EU-Austritt Grossbritanniens wird sich auf den Finanzplatz Schweiz auswirken – und zwar durchaus positiv. Davon ist Urs Rohner, Verwaltungsratspräsident der Credit Suisse, überzeugt. Der Schweizer Finanzplatz, so Rohner im Interview mit der Handelszeitung, könne von seinem Ruf als „sicherer Hafen“ profitieren. Der Brexit würde der Schweizer Universalbank auf mittlere Sicht helfen. An den Plänen für einen Börsengang der Einheit Credit Suisse Schweiz AG im kommenden Jahr hält Rohner vor diesem Hintergrund fest.

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Das sind die attraktivsten Arbeitgeber der Welt 2016

In den 12 grössten Volkswirtschaften der Welt haben Studierende der Wirtschafts- und Ingenieurwissenschaften und IT-Studierende ihre bevorzugten Arbeitgeber gewählt. Mehr als 267'000 Angehörige der Millennium-Generation wurden im Rahmen des Universum Talent Survey befragt. Die Rangliste zeigt, bei welchen Unternehmen sie am liebsten beschäftigt wären. Die Ergebnisse liefern interessante Erkenntnisse.

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Studie zeigt zusätzlichen Ausbildungsbedarf bei sozialen Berufen

Eine neue Studie von SAVOIRSOCIAL belegt eindeutig: Bis zum Jahr 2024 werden 45‘000 bis 59‘000 zusätzliche Fachkräfte benötigt, um die Arbeitsfelder „Unterstützung von Kindern und Jugendlichen“, „Begleitung von Menschen mit Beeinträchtigungen“ und „Betreuung von Menschen im Alter“ abzudecken. „Fachkräfte- und Bildungsbedarf für soziale Berufe in ausgewählten Berufsfeldern des Sozialbereichs" lautet der Titel der Untersuchung. Sie zeigt auf, dass in den nächsten acht Jahren mehrere Tausend Ausbildungsplätze für soziale Berufe zusätzlich nötig sein werden, um der Nachfrage quantitativ und qualitativ gerecht zu werden.

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Schweizer unterschätzen Lohn-Einbussen durch Krankheit

Laut einer Umfrage von Zurich haben 40 Prozent der Personen in der Schweiz schon einmal wegen Krankheit oder Unfall einen Teil des Einkommens verloren. Bei jedem fünften von ihnen dauert die Einbusse ein Jahr oder länger. Dabei wissen viele nicht, dass die Einbusse bei Krankheit viel höher als nach einem Unfall ist. Viele Menschen in der Schweiz sind schlecht gerüstet für eine Einbusse beim Einkommen wegen Krankheit oder Unfall. Jede vierte Person verfügt nicht über genug Ersparnisse, um während eines einzigen Monats einen Ausfall des Einkommens auszugleichen.

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Erste Lehrstellenbörse für Jugendliche mit Handicap

Die Stiftung MyHandicap, der Verein Lehrstellenbörse und infoklick – Kinder- und Jugendförderung Schweiz lancieren heute ein neuartiges Angebot, das die Lehrstellensuche für Jugendliche mit Handicap vereinfacht. Jugendliche mit einem Handicap sehen sich bei der Suche nach Lehrstellen vor schwierige Fragen gestellt: Soll ich mein Handicap bei der Lehrstellensuche erwähnen? Wie geht der Lehrbetrieb damit um? Finde ich überhaupt eine Lehrstelle?

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Mehr Telekommunikation-Schlichtungsfälle

Im Jahr 2015 konsultierten insgesamt 6'443 Personen die Schlichtungsstelle Telekommunikation (2014: 6'534). Dies entspricht monatlich rund 537 Kundinnen und Kunden, welche sich an die Schlichtungsstelle wandten. Daraus ergaben sich 1'413 Fälle (2014: 1'178) und 5'030 Anfragen (2014: 5'356). Gegenüber dem Vorjahr entspricht dies einer leichten Abnahme von knapp 1.5%. Während die Anfragen einen leichten Rückgang verzeichnen, ist bei den eigentlichen Schlichtungsverfahren im Vergleich zu 2014 mit 1'178 Fällen im letzten Jahr eine bedeutende Zunahme von 235 Fällen zu verzeichnen. Erstmals seit fünf Jahren stieg die Anzahl Schlichtungsfälle bedeutend an.

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372 Berufsbildungsverantwortliche des EHB erhalten Diplom

Bei den diesjährigen Diplomfeiern in Lodrino, Schaffhausen und Fribourg haben die Absolventinnen und Absolventen des Eidgenössischen Hochschulinstituts für Berufsbildung EHB 245 Diplome und 127 Zertifikate erhalten. Dabei wurden Berufsfachschullehrerinnen und -lehrer für den berufskundlichen Unterricht sowie den allgemeinbildenden Unterricht, Lehrpersonen für den Unterricht an den Berufsmaturitätsschulen und Höheren Fachschulen sowie Berufsbildnerinnen und Berufsbildner in überbetrieblichen Kursen und vergleichbaren dritten Lernorten diplomiert.

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Brexit-Folgen: Schweizer Franken bleibt unter 1.08

Der Brexit bestimmt weiter die Entwicklung der Finanzmärkte. Es wird sicher Monate dauern, bevor die Unsicherheit weicht und wieder Normalwerte erreicht werden. In Japan konnten sich der Nikkei und Topix teilweise von dem massiven Abverkauf am Freitag erholen. Der Topix stieg um 1,77% und der Nikkei erholte sich 2,39%. Die Aktien des chinesischen Festlandes machten die Verluste der letzten Woche teilweise wieder gut, was vermuten lässt, dass der Markt - zu einem gewissen Mass - auf das Brexit-Referendum überreagiert hat.

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Weniger im Portemonnaie wegen steigender Gesundheitskosten

Die AHV-Renten sind seit 1996 um 21 Prozent gestiegen. Zugleich erhöhte sich die Krankenkassenprämie in der Grundversicherung um 148 Prozent, und die Pflegeheimkosten nahmen um 84 Prozent zu. Die Folge: Vielen Pensionären verleibt unter dem Strich weniger Geld im Portemonnaie, wie eine Analyse der Migros Bank verdeutlicht. Das gilt umso mehr, als bei der AHV-Rente für 2017 eine Nullrunde droht.

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